Ein Gesellschaftsroman im Musiker-Milieu
Die Frauen von Ballymore ist ein Buch von Lucinda Riley, geschrieben unter dem Pseudonym Lucinda Edmonds, das ihr Sohn für sie überarbeitet hat.
Die siebzehnjährige Sorcha, Tochter eines Rechtsanwalts, ...
Die Frauen von Ballymore ist ein Buch von Lucinda Riley, geschrieben unter dem Pseudonym Lucinda Edmonds, das ihr Sohn für sie überarbeitet hat.
Die siebzehnjährige Sorcha, Tochter eines Rechtsanwalts, verliebt sich 1964 in einem kleinen Ort in Irland in Con, der elternlos in einer kleinen Hütte am Strand lebt. Als ihr Vater die Affäre entdeckt, verbannt er sie für immer aus seinem Leben, woraufhin Sorcha und Con mittellos nach London gehen. Cons großer Traum ist, als Sänger und Songwriter groß herauszukommen. Der Anfang stellt sich als sehr schwierig heraus.
Helens Eltern sind früh gestorben, sie wird gemobbt, hat keine Freunde, nur um Geld braucht sie sich keine Gedanken zu machen, da sie viel geerbt hat. Doch ihr größter Wunsch ist, Freunde zu haben und anerkannt zu werden, den jedoch kann sie sich mit all ihrem Geld nicht kaufen…
Lucinda Riley hat auch hier eine wunderbare Geschichte, die im Musiker-Milieu spielt, geschrieben. Die zu Beginn noch voneinander getrennten ProtagonistInnen nähern sich im Lauf des Buches immer mehr an. Erzählt wird in einem Strang, mit ein paar Einschüben aus der Vergangenheit. Bis zur letzten Seite ist das Ende nicht vorhersehbar, was die Spannung erhöht.
Mal wieder hat mich das Buch von Anfang an gepackt, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Auch hier hat Lucinda Riley posthum bewiesen, was für eine ausgezeichnete Geschichtenerzählerin sie ist.
Gerne empfehle ich auch dieses Buch weiter.