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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2020

Erschreckend und brutal

Nur Heringe haben eine Seele
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INHALT:
Weil Rudolf Pleil mit nur 23 Jahren einen Kaufmann erschlagen hat, wird er zu zwölf Jahren Zuchtaus verurteilt. In der Haft selber brüstet er sich dann mit der Behauptung, er habe mindestens 25 ...


INHALT:
Weil Rudolf Pleil mit nur 23 Jahren einen Kaufmann erschlagen hat, wird er zu zwölf Jahren Zuchtaus verurteilt. In der Haft selber brüstet er sich dann mit der Behauptung, er habe mindestens 25 Frauen missbraucht und getötet. Elf Morde können ihm die Ermittler zuordnen, nachdem sie seine Angaben überprüft haben. Im Herbst 1950 beginnt der Prozess und gilt als der spektakulärster im Nachkriegsdeutschland. Pleil wird zu einer lebenslangen Haft verurteilt. In diesem Tatsachenroman von Fred Sellin legt Pleil seine Lebensbeichte ab - ein Psychogramm eines Serienmörders und zeigt, was der Krieg aus einem Menschen gemacht hat.
MEINE MEINUNG:
Es sind die Geständnisse des besten Totmachers - das behauptet Rudplf Pleil von sich und schon diese Aussage jagd mir eine Gänsehaut ein. Der Autor Fred Sellin hat in dem Fall Rudolf Pleil ausgiebig und sehr gewissenhaft recherchiert und diesen auf Tatsachen beruhenden Roman verfasst. Wir erfahren die Lebensgeschichte von einem Mörder. Der Autor hat dafür Gerichtsakten durchforstet, in Zeugenaussagen und Gutachten recherchiert und so eine Art Tagebuch geschrieben. Das Buch liest sich so, als wenn man Rudolf Pleil zuhört, als wenn er erzählt und das gibt dem Roman dann auch seine Brisanz und seine Deutlichkeit. Es ist eine einfache Sprache und doch erzeugt sie so viel in mir. Immer wieder werden auch Gutachten, handschriftliche Aufzeichnungen und auch Gerichtsurteile eingefügt. Für mich war das ganze Buch sehr erschreckend und ich war schockiert und doch musste ich immer weiter lesen, gerade auch, weil es auf Tatsachen beruht und so eine ganz andere Dimension bekommt. Der Roman hat mich sprachlos zurückgelassen. Nach den Verhandlungen erhielt er "lebendslänglich" , hatte aber bis zum Ende kein Einsehen.
FAZIT:
Erschreckend und schockierend und brutal.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2020

Interessant und spannend

Zerrissen
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INHALT:
Dr. Fred Abel, stellvertretender Leiter der BKA Einheit "Extremdelikte" muss in einem besonders schweren Fall ein Gutachten erstellen. Es geht ausgerechnet um die kleine Nichte seiner Kollegin ...

INHALT:
Dr. Fred Abel, stellvertretender Leiter der BKA Einheit "Extremdelikte" muss in einem besonders schweren Fall ein Gutachten erstellen. Es geht ausgerechnet um die kleine Nichte seiner Kollegin Sabine Yao. Kurz darauf landen zwei spektakuläre Morde auf seinem Sektionstisch. Die Berliner Polizei ermittelt seit Monaten gegen vier Bruder eines libanesischen Clans. Fred Abel erkennt, dass die Machenschaften des Clans schon länger seine Wege kreuzen. Daraufhin stellt er Nachforschungen an. Diese bleiben dem Clan aber nicht verborgen und somit gerät er ins Kreuzfeuer, genauso wie auch seine schwangere Freundin Lisa.
MEINE MEINUNG:
Dieser True Crime Thriller ist der vierte Teil der Reihe um den Rechtsmediziner Fred Abel. Man kann das Buch aber auch gut eigenständig lesen. Da gleich von der ersten Seite an die Spannung aufgebaut wird, hat mich der Thriller auch sofort gefesselt. Die Fälle hier fand ich sehr interessant so intetessang, dass uch das Buch far nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wir haben hier viele lose Fäden und die einzelnen Fälle sind schon grausam, brutal und blutig. Aber wie sich zum Ende hin sich alles verflochten hat, konnte mich überraschen. Das Tempo, unterstützt durch recht kurze Kapitel, ist im gesamten Buch sehr hoch. Der Autor stellt hier ein sehr aktuelles und auch sehr brenzliges Thema in den Mittelpunkt und kann damit wieder auf allen Ebenen punkten. Auch die privaten Einblicke, besonders bei Fred Abel sind gut durchdacht und werden in den Fall integriert. Auch lässt uns Michael Tsokos wieder an einigen Sektionen teilhaben, was ich wahnsinnig interessant finde. Zum Schluss hin gibt er uns noch die Hoffnung auf einen nächsten Teil. Perfekt.
FAZIT:
Sehr spannend und interessant und ein beeindruckender Einblick in die Polizeiarbeit und die Arbeit der Rechtsmediziner.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2020

Überzeugender erster Teil

Ankerschmerz
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INHALT:
Kira Jensen kehrt in ihre alte Heimat zurück, um hier als Polizistin zu arbeiten. Es wird kein ruhiger Start, sondern schon der erste Tag wird vom einem persönlichen Schicksalsschlag überschattet. ...


INHALT:
Kira Jensen kehrt in ihre alte Heimat zurück, um hier als Polizistin zu arbeiten. Es wird kein ruhiger Start, sondern schon der erste Tag wird vom einem persönlichen Schicksalsschlag überschattet. Ihr neuer Vorgesetzter hat kein Interesse, mit ihr zu ermitteln und entpuppt sich zudem als ein Eigenbrötler. Und der neue Fall verlangt Kira alles ab. Im Hafenbecken wird die Leiche einer jungen Komponistin gefunden. Gerade eben ist sie durch den Hit "Ankerschmerz" zu einer kleinen Berühmtheit geworden. Kira muss jetzt zeigen, was in ihr steckt und folgt sie ihrem Instinkt und glaubt den Schlüssel zu dem Fall in den Songtexten zu finden.
MEINE MEINUNG:
Dies ist der erste Teil der Reihe um Kira Jensen. Schon der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen alles wird bildhaft beschrieben und man befindet sich sofort mitten im Geschehen wieder. Dadurch kommt auch gleich Spannung auf und die Geschichte konnte mich fesseln. Am Anfang lernt man sehr gut die Protagonisten mit all ihren Eigenarten gut kennen und ich war sehr gespannt, wie die weitere Interaktionen funktionieren. Mir war Kira von Anfang an sehr symphatisch und gerade ihr schreckliches Erlebnis, mit welchem ich nie gerechnet hatte, hat mich sehr schockiert. Besonders gut hat mir gefallen, das man hier ganz nah bei den Ermittler und bei den Ermittlungen war. Wir erfahren einiges aus ihrem Privatleben und gerade die Stimmung untereinander wurde sehr gut eingefangen. Auch, dass es immer wieder zu Reibereien und Unstimmigkeiten kam, hat dem Buch sehr viel an Tempo gegeben. Der Autor überrarscht den Leser mit einigen Wendungen und mit dem Ende wurden alle meine Fragen beantwortet und der Ausgang konnte mich überzeugen.
FAZIT:
Symphatische Charaktere, überraschende Wendungen und ein hohes Tempo. Mich konnte der Autor mit diesem ersten Teil der Reihe überzeugen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2020

Toller Auftakt dieser Reihe

Der Faden der Vergangenheit
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MEINE MEINUNG:
Dies ist der erste Teil der Hampton Hall Trilogie von Felecity Whitmore.
Ich kenne schon andere Bücher der Autorin und liebe die Geschichte alle. So auch dieses hier.
Schon das wunderschöne ...

MEINE MEINUNG:
Dies ist der erste Teil der Hampton Hall Trilogie von Felecity Whitmore.
Ich kenne schon andere Bücher der Autorin und liebe die Geschichte alle. So auch dieses hier.
Schon das wunderschöne Cover hat mich angezogen und der Klappentext verspricht wieder eine interessante und auch geheimnisvolle Storie, die ich unbedingt entdecken muss.
Der Schreibstil lässdt sich fantastisch lesen. Er ist sehr bildhaft und detailverliebt und man fühlt sich sofort in der Geschichte angekommen. Schon nach einigen Sätzen war ich gefesselt und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Das Buch erhält ein sehr hohes Tempo, allein wegen der spannenden Geschichte, als auch , weil wir zwischen Gegenwart und Vergangenheit springen und jeder Teil für sich eine eigene Geschichte erzählt, die ich interessant fand.
Ganz langsam wird hier das Geheimnis um Lady Abigail enthüllt. Der Leser bekommt die Informationen immer häppchenweise und am Ende ergibt es dann ein komplexes Konstrukt und ein Ausgang, der einerseits neugierig auf den nächsten Teil macht und von dem ich sehr überrascht wurde.
Vor allem haben mich auch die Darstellung der Charakterer beeindruckt. Besonders Abiogail fand ich facettenreich und sehr fortschrittlich und man erkannte deutlich, dass sie viel mehr hätte erreichen können, wenn die Zeiten anders wären und die Frauen mehr Macht hätten.
Ich fand es fantastisch, wie sich am Ende alles miteinander verflochten hat und der Cliffhanger am Ende des Buches macht mich sehr, sehr neugierig auf den nächsten Teil.
Für mich war die Geschichte sehr rund und ich habe sie mit großen Vergnügen gelesen.

FAZIT:
Interessant, geheimnisvoll und vielschichtige Charaktere. Ein perfekter Auftakt dieser neuen Trilogie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2020

Endlich wieder auf Gut Greifenau

Gut Greifenau - Silberstreif
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MEINE MEINUNG:
Dies ist der fünfte Teil der Reihe über das Gut Greifenau von Hannah Caspian. Zum besseren Verständnis und weil die Reihe vom ersten Teil an einfach ganz wunderbar ist, sollte man die Vorgängerbände ...

MEINE MEINUNG:
Dies ist der fünfte Teil der Reihe über das Gut Greifenau von Hannah Caspian. Zum besseren Verständnis und weil die Reihe vom ersten Teil an einfach ganz wunderbar ist, sollte man die Vorgängerbände unbedingt lesen.
Ich bin super gut in die Geschichte reingekommen. Am Anfang des Buches gibt es auch ein Personenregister, welches sehr hilfreich ist. Aber schon nach wenigen Seiten konnte ich alle Personen einordnen und alles war mir wieder präsent.
Den wunderschönen und sehr bildhaften Schreibstil kannte ich ja schon und bin doch immer wieder überwältig, wie wortgewandt, wie unterhaltsam und wie detailverliebt die Autorin schreibt und uns die Geschichte von Gut Greifenau nahebringt.
Wir begleiten auch hier wieder alte Bekannte, die man aus den Vorgängerteilen kennt und doch ist es immer wieder neu und wahnsinnig interessant, welche Wege die Charakterer einschlagen und wie sie sich entwickeln. Dabei bezieht Hannah Caspian auch immer die zeitgenössischen Umstände mit ein und verflechtet so alles perfekt miteinander.
Besonders schön finde ich immer, das wir hier auch die Hausangestellten mit ihren so ganz anderen Problemen begleiten und wir viel von ihnen hören. So hat man einen großen und gesamten Überblick und alles läuft ineinander.
Für mich ist dieses Buch wieder ein echter Pageturner und man muss ihn einfach lesen. Die gesamte Reihe hat für mich schon etwas Monumentales, auch weil wir alle über einen langen Zeitraum begleiten und sie so schon zur Familie gehören. Ich leide und lache mit ihnen und finde ihren Werdegang wahnsinnig interessant.

FAZIT:
Interessant und spannend und sehr liebevoll erzählt. Man muss die Reihe lesen und man muss die Reihe lieben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere