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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2024

Der Autor kann das besser!

Die Unmöglichkeit des Lebens
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Ich bin ein großer Fan von Matt Haig und habe bisher jedes seiner Bücher geliebt. Doch leider konnte mich "Die Unmöglichkeit des Lebens" überhaupt nicht überzeugen. Die Geschichte ist viel zu surreal und ...

Ich bin ein großer Fan von Matt Haig und habe bisher jedes seiner Bücher geliebt. Doch leider konnte mich "Die Unmöglichkeit des Lebens" überhaupt nicht überzeugen. Die Geschichte ist viel zu surreal und verliert dadurch jegliche Spannung.

Grace, die Protagonistin, wirkt anfangs noch sympathisch, aber sobald die Handlung übernatürlich wird, verliert auch sie ihren Reiz. Der gesamte Roman ist als E-Mail an einen ehemaligen Schüler von Grace verfasst, doch warum das so ist, bleibt unklar und hätte man sich auch sparen können.

Das Magische in diesem Roman wirkt banal, lächerlich und wenig glaubhaft. Es fehlt an der Tiefe und der emotionalen Resonanz, die ich sonst so an Haigs Büchern schätze. "Die Unmöglichkeit des Lebens" konnte mich daher leider nicht fesseln und bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück. Matt Haig kann das wirklich besser!

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Veröffentlicht am 29.09.2024

nicht überzeugend

Die vorletzte Frau
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"Die vorletzte Frau" von Katja Oskamp konnte mich leider nur zum Teil überzeugen. Die Geschichte plätschert vor sich hin und mir fehlte ein richtiger Höhepunkt. Zwar war ich nicht direkt gelangweilt, aber ...

"Die vorletzte Frau" von Katja Oskamp konnte mich leider nur zum Teil überzeugen. Die Geschichte plätschert vor sich hin und mir fehlte ein richtiger Höhepunkt. Zwar war ich nicht direkt gelangweilt, aber besonders spannend fand ich den Roman auch nicht.

Das Cover ist für mich überhaupt nicht ansprechend und ich wäre im Laden definitiv daran vorbeigelaufen. Die pinke Katze finde ich nicht hübsch.

Inhaltlich bietet der Roman eine interessante Beziehung zwischen der Protagonistin und dem 19 Jahre älteren Tosch. Doch diese Beziehung ist zu stark von Toschs Krankheit geprägt. Was als Beziehungsroman beschrieben wird, kam mir eher wie die Geschichte einer Krankheit vor, was echt schade ist. Die Beziehung der beiden ist schon außergewöhnlich, aber da hätte man mehr draus machen können.

Insgesamt ein solider Roman, der mich jedoch nicht vollständig fesseln konnte. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

unerwartetes Ende

Almost isn't enough. Whispers by the Sea (Secrets of Ferley 1)
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"Almost isn’t enough" von Jennifer Bright hat mich mit seinem wunderschönen Cover und dem ansprechenden Farbschnitt sofort angezogen. Doch der Inhalt hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen.

Die Geschichte ...

"Almost isn’t enough" von Jennifer Bright hat mich mit seinem wunderschönen Cover und dem ansprechenden Farbschnitt sofort angezogen. Doch der Inhalt hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen.

Die Geschichte um Summer, die in ihrer Kindheit ihre Eltern bei einem Brand verloren hat und immer noch mit diesem Trauma kämpft, beginnt spannend und vielversprechend. Besonders interessant fand ich den ersten Teil des Romans, in dem der Brand in Summers Kindheit aufgeklärt wird und sie sich langsam mit Ares, ihrem neuen Mitbewohner, anfreundet, den sie anfangs überhaupt nicht leiden kann.

Leider nimmt die Geschichte dann eine Wendung, die für mich nicht so recht zum restlichen Verlauf passen wollte. Diese Wendung kommt völlig aus dem Nichts und fügt ein unnötiges "Drama" hinzu, das die Handlung eher überladen als bereichert. Zwar ist der Roman emotional, aber es fühlte sich an manchen Stellen einfach too much an.

Besonders enttäuschend fand ich, dass Ares' "Geheimnis" erst auf den letzten paar Seiten enthüllt wird und dann auch recht schnell abgehandelt wird. Seine Charakterentwicklung war für mich nicht ganz nachvollziehbar und seine plötzliche Wandlung ließ mich verwirrt zurück. Die Geschichte kommt plötzlich zu einem Knall, der den Leser am Ende eher verblüfft als zufrieden dastehen lässt.

Ein wichtiger Hinweis: Vor der Lektüre sollte man sich unbedingt die Triggerwarnungen durchlesen.

Insgesamt bietet "Almost isn’t enough" eine interessante Ausgangsidee und einen spannenden ersten Teil, verliert jedoch durch eine unpassende Wendung und eine unzureichende Charakterentwicklung an Stärke. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

leider enttäuschend

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Leider konnte mich "Meet me in Autumn" von Laurie Gilmore nicht überzeugen. Obwohl das Cover und der Farbschnitt wunderschön sind und mich anfangs angesprochen haben, hielt der Inhalt nicht, was die äußere ...

Leider konnte mich "Meet me in Autumn" von Laurie Gilmore nicht überzeugen. Obwohl das Cover und der Farbschnitt wunderschön sind und mich anfangs angesprochen haben, hielt der Inhalt nicht, was die äußere Gestaltung versprach.

Die Geschichte rund um Jeanie, die von ihrer Tante das Pumpkin Spice Café erbt und den Farmer Jamie kennenlernt, ist an sich ganz nett, aber leider auch sehr vorhersehbar und kitschig. Der einfache Schreibstil trägt dazu bei, dass die Handlung wenig Tiefgang hat und eher etwas für Zwischendurch ist.

Die erhoffte cozy autumn Kleinstadt-Atmosphäre kam für mich leider nicht wirklich rüber. Auch die "Spukgeschichte" wirkte eher albern als spannend oder charmant. Besonders enttäuschend fand ich die Lovestory zwischen Jeanie und Jamie, die für mich nicht glaubhaft war. Die spicy Szenen waren zudem stilistisch nicht gut umgesetzt und haben die Geschichte nicht bereichert.

Insgesamt bietet "Meet me in Autumn" eine oberflächliche, vorhersehbare Geschichte ohne großen Tiefgang. Für mich war es leider kein Highlight und bekommt daher nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

lauter Schicksalsschläge

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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"Alles, was ich geben kann" von Rebecca Yarros hat mich tief berührt und ist eine Geschichte, die mich noch lange begleiten wird. Sie erzählt von Ella, die ihren Bruder Ryan im Krieg verloren hat. Dieser ...

"Alles, was ich geben kann" von Rebecca Yarros hat mich tief berührt und ist eine Geschichte, die mich noch lange begleiten wird. Sie erzählt von Ella, die ihren Bruder Ryan im Krieg verloren hat. Dieser war mit Becket, auch Chaos genannt, befreundet und hatte eine Brieffreundschaft zwischen ihm und seiner Schwester arrangiert. Die Briefe bringen Ella und Becket näher, und Ryans letzter Wunsch ist es, dass Becket sich nach seinem Tod um Ella kümmert. Doch Ryan vergisst zu erwähnen, dass Becket und Chaos ein und dieselbe Person sind.

Von Beginn an schlägt das Schicksal erbarmungslos zu. Die Schicksalsschläge, die Ella erleidet, sind zahlreich und oft fragte ich mich, warum die Autorin ihrer Protagonistin so viel Schmerz zumutet. Doch gerade diese Herausforderungen schweißen Ella und Becket zusammen und lassen eine süße und tief berührende Liebesgeschichte entstehen.

Die emotionale Intensität des Romans ist fast schon überwältigend. Manchmal fühlte es sich an, als wäre es ein wenig zu viel des Guten, aber das machte die Geschichte nicht weniger fesselnd. Im Gegenteil, die ständigen Höhen und Tiefen machten das Buch zu einem echten Pageturner, der mich nicht losließ.

Rebecca Yarros versteht es meisterhaft, ihre Charaktere so lebendig und glaubwürdig zu zeichnen, dass man ihre Freude und ihren Schmerz hautnah miterlebt. Die Beziehung zwischen Ella und Becket entwickelt sich auf natürliche und wunderschöne Weise, trotz der vielen Hürden, die ihnen im Weg stehen.

Alles in allem ist "Alles, was ich geben kann" eine emotionale Achterbahnfahrt, die einen zum Lachen und Weinen bringt. Eine tief bewegende Geschichte über Verlust, Liebe und die Stärke, weiterzumachen. Absolut empfehlenswert und von mir volle fünf Sterne!

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