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Veröffentlicht am 20.09.2021

Alles "Gute" kommt von oben!

Tee? Kaffee? Mord! Sister Sallys letztes Halleluja
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Nathalie lebt sich immer mehr in Earlsraven ein und neue Aufgaben stehen an. Eigentlich möchte sie sich voll und ganz um den Umbau ihres Pubs kümmern, als eines Morgens ein Bauarbeiter mit einer Hiobsbotschaft ...

Nathalie lebt sich immer mehr in Earlsraven ein und neue Aufgaben stehen an. Eigentlich möchte sie sich voll und ganz um den Umbau ihres Pubs kümmern, als eines Morgens ein Bauarbeiter mit einer Hiobsbotschaft vor ihr steht. Eine Nonne liegt tot in der Baugrube. Schnell kommt die Frage auf, wie sie zu Tode gekommen ist. Die Gerichtsmedizinerin Olga weiß Rat. Aus über 100m muss die Tote herabgestürzt sein - nur wie kann das sein? In dem Dorf gibt es kein Gebäude mit dieser Höhe und ein Flugzeug wurde in der Nacht auch nicht gehört, aus dem sie hätte rausspringen können. Ein neuer Fall für Nathalie und Louise scheint "geboren" zu sein. Und so wird schnell mit Hilfe ihrer Freunde ein Plan geschmiedet, wie sie den Mordfall lösen können. Den die tote Nonne gehörte einem Wanderchor an, der von Ort zu Ort zieht, um Spenden für Bedürftige einzusammeln. Nur irgendwas ist faul an den Mitgliedern des "Heavenly Voices" und schnell wird Nathalie bewusst, dass nichts so heilig ist, wie es scheint.

Die ist bereits die 19.Folge der Krimiserie "Tee? Kaffee? Mord!" und mit jedem Buch wachsen mir die Charaktere mehr ans Herz. Der Schreibstil ist so locker und flüssig und ich liebe die humorvollen Dialog der Protagonisten. Zwischen Witz und Klärung privater Angelegenheiten, lösen Nathalie und ihre Freunde mal so nebenbei einen Mordfall. Zwischen Cottages und Dorfplatz fühlt man sich wie ein Bewohner von Earlsraven und ehrlich gesagt, rätselt man mit jeder Seite mit, wer hinter der Tat steckt. Absolute Leseempfehlung für Krimi-Fans, die gerne kurzweilige Literatur lesen. Ich mag die Serie und die Kürze - immer mal was Nettes für Zwischendurch!

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Veröffentlicht am 20.09.2021

Durch Zufall in ein neues Leben ...

Aubreys End - Folge 1: Hoffnung auf ein neues Leben
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Die junge Sienna ist ohne Eltern aufgewachsen und lebt in einem Hurenhaus - als sie eines Tages zufällig hört, dass auch sie demnächst in diesem Gewerbe arbeiten soll, ergreift sie mit ihrem wenig Hab ...

Die junge Sienna ist ohne Eltern aufgewachsen und lebt in einem Hurenhaus - als sie eines Tages zufällig hört, dass auch sie demnächst in diesem Gewerbe arbeiten soll, ergreift sie mit ihrem wenig Hab und Gut die Flucht. Nur wo soll sie hin - wurde ihr doch bis jetzt nur beigebracht, wie man sich als Diebin durchschlägt. Durch einen dummen Zufall landet sie mit der jungen Dame Tess, die grad auf dem Weg nach Derbyshire ist, um dort ihren neuen Job als Magd auf Aubreys End zu beginnen, in einer Kutsche. Als dieses Gefährt plötzlich einen schrecklichen Unfall, ändert sich das Leben von Sienna schlagartig. Sie nimmt die Identität von Tess an und macht sich selbst auf dem Weg zum Herrensitz der Kilcanes - ohne zu ahnen, was sie dort erwartet. Nicht nur, dass sie die Rangfolgen der Dienerschaft lernen muss - auch schwere körperlicher Arbeit und Gemeinheiten bzw. Intrigen der anderen Bediensteten muss sie standhalten. Und wäre das nicht das Schlimmste, lernt sie auch noch die hitzköpfige Celia, Schwester von Edmond Kilcane, dem Hausherren, kennen. Nicht nur dem Personal von Aubreys End bereitet sie Kopfzerbrechen. Auch ihr Bruder überlegt, ob er sie eher zwangsverheiraten oder ins Kloster schicken soll. Wird Sienna, alias Tess, ihrer Lüge standhalten und das neue Leben meistern? Oder wird sie eines Tages ihr wahrer Charakter wieder einholen?



Ich liebe die Kurzromane des beHEARTBEAT - Verlags ... bis jetzt kannte ich nur die Krimis und war sehr überrascht, auch mal eine historische Serie zu beginnen. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Schreibstil hat mich von Anfang an abgeholt. Als Fan von "Downton Abbey" war ich sofort gefangen und konnte mir bildlich das Herrenhaus mit seinen Bediensteten und ihren Aufgaben so gut vorstellen. Klar darf man von der ersten "Folge" nicht allzu viel erwarten - man wird mit Namen bombardiert und durch die Kürze des Buches relativ kompakt auf den ersten Seiten. Aber im Laufe der Geschichte setzen sich die Puzzleteile zusammen und man steckt auf einmal mittendrin. Ich habe diese Geschichte als Einleitung für eine neue, spannende Serie gesehen und freue mich schon sehr darauf, wie es mit Sienna und den anderen Personen in Aubrey's End weitergeht.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Tu Buße!

Die Todesbeigaben: Thriller
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Ein Lostplace im verlassenden Dörfchen Döllersheim wird zum grausigen Schauplatz. In der alten Friedenskirche, in der schon Hitlers Oma getraut wurde, finden Lisa und ihr Freund Tobias eine Leiche. Schnell ...

Ein Lostplace im verlassenden Dörfchen Döllersheim wird zum grausigen Schauplatz. In der alten Friedenskirche, in der schon Hitlers Oma getraut wurde, finden Lisa und ihr Freund Tobias eine Leiche. Schnell wird klar, dass ist ein Fall für Susanne Kriegler, Abteilungsinspektorin des LKA Wien Süd, und ihres Kollegen Alexander Braun. Denn die tote Frau ist nicht eines natürlichen Todes auf der Kirchenbank gestorben - ihr Herz wurde entfernt. Nachdem wenig später die ortsansässige Journalistin Uta Schwenger von dem Unglück erfährt, passiert etwas Unvorstellbares. Der Täter nimmt Kontakt zu ihr auf und möchte eine Topstory über den Mordfall von ihr geschrieben bekommen. Dafür erhält sie Insiderwissen. Blut geleckt, nimmt Uta das Angebot an - ohne zu wissen, dass sie damit in Schwierigkeiten geraten wird. Susanne und Alexander steht eine brisante Woche bevor, in der sie immer weiter in die Vergangenheit abtauchen und Unglaubliches zu Tage befördern, bis sie letztendlich selbst auf der "Wunschliste des Todes" stehen!



Drea Summer hat mit "Die Todesbeigaben" wieder einen spannungsreichen Thriller geschrieben. Ich mag ihre gut recherchierten Beschreibungen der Handlungsorte, die Mischung aus beruflichen und privaten Belangen der Protagonisten, die brutal geschilderten Vorgehensweisen des Täters mit seinen Opfern ... es ist ein perfektes Zusammenspiel von allem. Spannung kommt schon mit der ersten Seite auf - die Kapitel sind kurz gehalten, ohne das wichtige Dinge vergessen werden. Auch die verschiedenen Erzählperspektiven (Täter - Opfer - Ermittler) oder die Zeitsprünge in die Vergangenheit, in denen der Leser erfährt, warum der Täter so handelt - absolut klasse. Man kann dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen und jeder Thriller-Fan kommt auf seine Kosten!

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Veröffentlicht am 03.09.2021

Blaue Rosen schmücken die Toten!

Eisige Dornen (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 4)
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Der berühmte junge Fussballstar Hendrik Borg wird tot in seinem Sommerhaus aufgefunden. Zunächst sieht es aus, als würde er friedlich in seinem Bett schlafen - nur leider wurde er ermordet. Und der Täter ...

Der berühmte junge Fussballstar Hendrik Borg wird tot in seinem Sommerhaus aufgefunden. Zunächst sieht es aus, als würde er friedlich in seinem Bett schlafen - nur leider wurde er ermordet. Und der Täter hat eine blaue Rose in seinen Händen zurückgelassen. Was hat es damit nur auf sich? Als kurze Zeit später die nächste Leiche entdeckt wird, wird die Psychiaterin Nathalie Svensson zum schwedischen Spezialteam der Polizei dazugerufen. Dies ist nicht der erste Fall, den die Mannschaft löst. Und schnell wird klar, dass der Täter in ganz Schweden seine Taten vollübt. Immer nach dem gleichen Schema. Nur was hatten all die Opfer gemeinsam? Kannten sie sich? Standen sie in irgendeiner Verbindung zueinander. Für Nathalie und ihre Kollegen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - denn wie viele Menschen stehen noch auf der Liste, die bald mit einer blauen Rose geschmückt in ihrem Bett liegen?

Der 4.Fall von Nathalie Svensson und ihrem Team war für mich der erste Fall, den ich von Jonas Moström gelesen habe. Aber auch wenn ich die ersten Bücher nicht kannte, bin ich schnell in die Geschichte reingekommen. Zum einen durch die Personenvorstellung am Anfang des Buches, zum anderen aber auch durch die gut beschriebenen Rückblicke. Flüssiger, angenehm zu lesender Schreibstil und kurze Kapitel lassen den Leser über die Seiten fliegen. Auch die Schilderungen von den unterschiedlichen Personen und Orten lassen die Spannung immer wieder hochkochen. Auch sehr gut hat mir gefallen, dass es zwischendrin immer einige Kapitel aus Sicht des Täters gab, auch wenn ich bis zum Schluss im Dunkeln getappt habe, wer sich dahinter verbirgt. Eine kleine Kritik gibt es jedoch ... ich fand, man hätte das Buch auch etwas kürzen können - zu oft gab es Beschreibungen, die nicht wirklich relevant für die Aufklärung waren bzw. Wiederholungen aus dem vorherigen Kapitel (was Abläufe der einzelnen Personen anging). Trotzdem fand ich es sehr gut, dass der Autor ein aktuelles und brisantes Thema aufgegriffen hat, bei dem sich die Geister immer noch streiten. Ich selbst wurde zum Nachdenken anregt und empfand zum Schluss sogar Sympathie für den Täter und konnte sein handeln verstehen. Nette Unterhaltung aus Schweden für Krimi-Fans!

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Das Leben ist eine Tragödie ...

Die verschwundenen Studentinnen
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Mariana, angesehene Psychologin aus London, hat privat nicht die rosigste Zeit. Vor knapp einem Jahr ist ihr Mann auf tragische Weise verunglückt. Beruflich versucht sie sich von diesem Verlust abzulenken, ...

Mariana, angesehene Psychologin aus London, hat privat nicht die rosigste Zeit. Vor knapp einem Jahr ist ihr Mann auf tragische Weise verunglückt. Beruflich versucht sie sich von diesem Verlust abzulenken, nur leider holen sie die Erinnerungen immer wieder ein. Da kommt der Anruf ihrer Stieftochter Zoe gerade zur rechten Zeit. Sie studiert in Cambridge, auf dessen Universitätsgelände seltsame Dinge passieren. Nicht nur, dass Professor Forca eine Gruppierung von jungen hübschen Studentinnen tagtäglich um sich hat, auch das Verschwinden von Zoe's Freundin Tara gibt Rätsel auf. Sofort macht sich Mariana auf den Weg, um den Geheimnissen auf die Schliche zu kommen, als auch schon die erste Leiche entdeckt wird. Wer steckt hinter der grausamen Tat? Und welche Abscheulichkeiten verbergen sich noch hinter den dicken Mauern der Universität?



Alex Michaelides zweites Buch "Die verschwundenen Studentinnen" beginnt mit einer spannenden Story, die leider zum Ende hin immer mehr abnimmt und den Leser mit einem abstrusen Schluss zurücklässt. Der Klappentext versprach etwas von einem Geheimbund mit Ritualen ... diese kamen mir hier deutlich zu kurz. Gut recherchiert waren jedoch die Themen zur griechischen Mythologie bzw. die Rollen und Aufgaben in einer alten Universität. Da habe ich als Leser eines Unterhaltungsromans noch sehr viel dazugelernt. Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten und durch die kurzen Kapitel liest man das Buch in einem Rutsch weg. Leider bin ich etwas über das Ende enttäuscht, da es mir zu konstruiert und unglaubwürdig war. Schade, man hätte mehr aus dieser Story rausholen können. Auch den Titel fand ich etwas schlecht gewählt, da die Studentinnen nie länger als 1 Nacht vermisst wurden.

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