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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2025

Ende gut- Alles gut in der Rosenholzvilla

Entscheidung in der Rosenholzvilla
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Mit dem Abschluss der Triologie des Romans von Tabea Bach (Autor) "Entscheidung in der Rosenholzvilla" wird der Leser noch einmal in das herrliche Tessin entführt und kann alle bekannten und neuen Protagonisten ...

Mit dem Abschluss der Triologie des Romans von Tabea Bach (Autor) "Entscheidung in der Rosenholzvilla" wird der Leser noch einmal in das herrliche Tessin entführt und kann alle bekannten und neuen Protagonisten ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten. Turbulenzen, kleine Romanzen, Eifersüchteleien und Streitigkeiten miterleben, aber auch die Lösungen der Konflikte und Reibereien, die letztendlich zu vielen Happyends führen.
Besonders die Rückkehr von Fabio in die Tessiner Instrumentenmanufaktur sorgt für Aufregung, Missverständnisse und Probleme. Doch gemeinsam, und vor allem durch Danilo wird eine Lösung gefunden.
Mimi, die jüngste Protagonistin in der Geschichte hat ein besonderes musikalisches Talent. Ihre Rolle gefällt mir ausnehmend gut und ihre weitere Zukunft wäre für eine Fortsetzung geeignet.
Elisa hat wie immer die Fäden der Rosenholzvilla und der Stiftung in der Hand. Sorgsam wird sie jedem Gast gerecht, auch wenn da so mancher etwas schwierig ist. Im Finale erfährt man, dass sie bald wieder einen großen Auftritt auf der Bühne hat. Es freut mich, dass sich das Verhältnis zu ihrer Mutter so gut entwickelt hat und alle ihr Glück gefunden haben.
Tabea Bach hat eine tolle Ausdrucksform, und mit ihrem wunderbaren Schreibstil, der ein leichtes und flüssiges Lesen ermöglicht, ruft sie ein Kopfkino hervor. Man fühlt mit, sorgt sich und ist froh über jede gute Wendung in der Geschichte. Die Triologie ist sehr empfehlenswert, da man Tessin etwas näher kennenlernt und auch einiges über den Instrumentenbau erfährt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 18.01.2025

Das Leben geht vorwärts

Die Telefonistinnen - Verbindungen fürs Leben
1

Nadine Schojer (Autor) ist mit ihrer Triologie :"Die Telefonistinnen - Verbindungen fürs Leben" ein wundervoller Roman.gelungen, der zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, Petticoat und Emanzipation ...

Nadine Schojer (Autor) ist mit ihrer Triologie :"Die Telefonistinnen - Verbindungen fürs Leben" ein wundervoller Roman.gelungen, der zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, Petticoat und Emanzipation angesiedelt ist. Man kann vier Frauen in der Nachkriegszeit auf einem Stück ihres Lebensweges begleiten, mit allen Facetten die das Leben bietet.
Emotional bewegende Ereignisse, Probleme im Beruf, der Familie und Umfeld werden sehr gut und einfühlsam beschrieben und somit die damalige Zeit dem Leser näher gebracht. Durch den Schreibstil, der ein flüssiges Lesen zulässt, fühlt man sich der Geschichte verbunden, erfährt auch viel vom Optimismus und der Lebensfreude, die die Telefonistinnen fröhlich und zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen.

Die Geschichte von Gisela, Hanni, Julia und Charlie und deren persönliche Entwicklungen im Köln der Nachkriegszeit werden auch im 3 Band forgesetzt und im Finale zum Teil die Handlungen am Ende offen gelassen. Für die fröhliche Damen-Truppe läuft nicht immer alles einfach, doch mit viel Humor und Durchhaltevermögen stellen sich die Frauen ihrem Schicksal und nehmen die Zukunft selbst in die Hand. Man spürt den Zusammenhalt und das Füreinanderdasein, das Teilen der Sorgen, Probleme und Freuden sehr deutlich.

Das Buch ist in viele Kapitel gegliedert, in denen immer eine der Telefonistinnen im Mittelpunkt steht, jedoch auch stets im Zusammenhang der anderen ersichtlich ist.

Da ist z.B. Erna, eine sehr liebenswürdige ältere Dame, die sich freuen würde, wenn sie ihre französische Schwiegertochter mit dem entzückenden Enkelkind öfter oder für immer in Köln sehen würde.
Gisela mit ihrem Sohn Peter, der es durch seine Versehrtheit oft nicht einfach hat, freut sich auf die Zukunft mit Anton von Siebenthal.
Charlie als emanzipierte und mit Beispiel voranschreitende selbstbewusste Dame, setzt sich für andere ein, kümmert sich gerne um deren Belange und ist voller Tatendrang, vor allem bei der Gründung eines Betriebsrates.
Julia, die sich oft Gedanken um die Vergangenheit und das Familiengeheimnis macht, und Hanni mit ihren Häkel-Handschuhen berät, zeigt sich trotz allem sehr zuversichtlich.

Beim lesen der Geschichte wachsen einem die liebenswerten Damen richtig ans Herz.
Nadine Schojer ist mit der Telefonistinnen-Saga ein wunderbares Werk gelungen,, welches ich sehr gerne weiterempfehlen kann.

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 09.11.2024

Zukunftsträume und Fantasterei

Die große Sehnsucht
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René Sydow (Autor) schrieb in seinem Roman "Die große Sehnsucht" über Freundschaft, große Träume und die 90er-Jahre anhand der Lebensabschnitte dreier junger Männer, die kurz vor ihrem Abitur stehen. Es ...

René Sydow (Autor) schrieb in seinem Roman "Die große Sehnsucht" über Freundschaft, große Träume und die 90er-Jahre anhand der Lebensabschnitte dreier junger Männer, die kurz vor ihrem Abitur stehen. Es ist eine Hommage auf die Freundschaft und die 90er-Jahre, angesiedelt in einer Kleinstadt am Bodensee, im strengen Winter 1996.
Drei Abiturienten, an deren Zukunfts-Träumen und Sehnsüchten, Erleben der erster Liebe der Leser teilhaben kann. Sie kennen sich von Kindheit an, haben viel Gemeinsames erlebt und halten zusammen, tauschen ihre Gedanken miteinander aus, vertrauen einander und ihre Freundschaft ist wichtig für sie.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Raphael, von allen wegen seiner schwarzen Kleidung nur Rabe genannt. Sein Zukunftstraum ist ganz am Ende als Filmemacher in Hollywood sein Glück zu finden. Er beschäftigt sich bereits mit dem Schreiben von Drehbüchern, und möchte an der Filmhochschule studieren. Viola, ein Jahrgang unter ihm hat ihn angesprochen und darin bestärkt.
Thomas, genannt Fete wird seinem Ruf als Frauenheld gar nicht so richtig gerecht, als er eine Beziehung zu einem Mädchen eingeht, die die Hauptschule besucht.
Michael alias Michi, lebt mit seiner alleinerziehnden Mutter, träumt davon zur Marine zu gehen und ist schon seit vielen Jahren in Fetes Schwester Marie verliebt.
Der Autor beschreibt die Zeit der Vorbereitung auf die Abiturprüfungen, und breitet die Gedanken, Hoffnungen, Enttäuschungen, das Leben und die Wünsche der Abiturienten in der Geschichte aus.
Auch die Nebenrollen sind sehr gut in die Geschichte verwoben und lassen sowohl gesellschaftliche wie auch soziale Beziehungen, die in dieser Zeit vorherrschten, erahnen.
Vieles ist gut nachvollziehbar und Erinnerungen an die Zeit wurden geweckt, verglichen mit eigenem Erleben.
Eine unterhaltsame Geschichte, auch wenn ich mir gewünscht hätte die Jugendlichen ein Stückechen länger auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung, wo man erfährt, wer wie und ob sich die Zukunftsträume erfüllten.

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  • Handlung
  • Erzählstil
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  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 26.10.2024

Weihnachtliche Liebesgeschichte und ein Bücherbus

Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen
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Bereits das Cover lässt Winter- und Weihnachtsstimmung aufkommen und dies zoeht sich durch die ganze Geschichte hindurch. Am liebsten möchte man sich so richtig warm einkuscheln, Kerzen anzünden und beim ...

Bereits das Cover lässt Winter- und Weihnachtsstimmung aufkommen und dies zoeht sich durch die ganze Geschichte hindurch. Am liebsten möchte man sich so richtig warm einkuscheln, Kerzen anzünden und beim Lesen einen heißen Tee oder Schokolade genießen. Diese Wohlfühlmomente zu erzeugen ist der Autorin sehr gut gelungen. Sophies macht vor der kleinen Bücherei Bekanntschaft mit Hayden, der aus Kanada kommt, um seinen Großvater kennenzulernen. Aber auch ein anderes Geheimnis umgibt den charmanten jungen Mann. Zwischen den Beiden knistert es von Anfang an. Aber zu einer Liebesgeschichte, bei der sich sehr viel um die Bücherei, den Bücherbus und Sophies Träume aus der Kindheit geht, darf es an ein wenig Dramatik auch nicht fehlen. Sprachlich gekonnt sind die Geschichten der Besucher der Bücherei und die der Leserschaft ineinander verwoben. Spannung, Humor, etwas kitsch wechseln sich ab, aber am Ende wird alles gut.
Obwohl ich die anderen Bände nicht kannte, fand ich sehr schnell in die Geschichte der kleinen irischen Stadt und die Idee der Bücherei und die Aktionen mit dem Bücherbus fanden meinen Anklang.

Ein Buch für die Winter- oder Weihnachtszeit, um in die Gefühlswelt der Liebesgeschichten abzutauchen.... fast so wie im normalen Leben.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.10.2024

Weihnachtswunder für die Liebe

Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig
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Zitat vom Klappentext: "Süß wie ein Vanillekipferl, wärmend wie ein Weihnachtspunsch, romantisch wie der erste Schnee". Genauso fühlt sich der Roman beim Lesen an und man spürt so richtig die Romantik ...

Zitat vom Klappentext: "Süß wie ein Vanillekipferl, wärmend wie ein Weihnachtspunsch, romantisch wie der erste Schnee". Genauso fühlt sich der Roman beim Lesen an und man spürt so richtig die Romantik der Geschichte von Ruth und Georg einerseits, eine Jugendliebe, die nach und nach wieder erwacht und andererseits die aufkeimende Liebe von Amelie und Franklin. Sprachlich gekonnt koppelt die Autorin Julia Wolkenstein Rückblicke in Ruths Vergangenheit und in die Gegenwart.
Amelie ist nach einer Enttäuschung zurück aus München ins heimatliche Rothenburg gekommen. Erschreckend stellt sie fest, dass das Hotel ihrer Oma Ruth in den roten Zahlen steht und der Bankangestellte sie wegen des Kredits unter Druck setzt. Amelie lässt das Hotel teilweise neu sanieren, steckt ihr ganzes Erbe hinein, aber ob es zu retten ist..... Da hat sie eine zündende Idee zur Profilierung und Rettung des Hotels. Gäste müssen herbei und man muss ihnen etwas bieten, gerade in der Adventszeit. Georg und Franklin sind zwei der Gäste, die das Leben der beiden Frauen ganz schön durcheinanderwirbeln.
Der Schreibstil lässt ein flüssiges Lesen zu, man spürt die heimelige Athmosphäre der Weihnachtszeit, die Geschichte ist kurzweilig und unterhaltsam. Manches kam mir vage bekannt vor, kleine Ungereimtheiten müssten noch überarbeitet werden.

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