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Veröffentlicht am 27.11.2016

Solides Synonymwörterbuch

Duden – Das Synonymwörterbuch
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Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage, ob man ein solches Buch heutzutage überhaupt noch benötigt, gibt es doch im Internet eine Reihe von kostenlos verfügbaren Nachschlagewerken, die sowohl mehr ...

Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage, ob man ein solches Buch heutzutage überhaupt noch benötigt, gibt es doch im Internet eine Reihe von kostenlos verfügbaren Nachschlagewerken, die sowohl mehr Stichworte als auch mehr Synonyme pro Stichwort enthalten.
Wer dennoch nicht auf eine gedruckte Ausgabe verzichten will, findet hier aber jedenfalls ein solides Werk im handlichen Format und zu einem vernünftigen Preis.
Es könnte zwar umfangreicher sein – einige Wörter habe ich vergeblich gesucht -, dafür ist die Aufmachung sehr übersichtlich und viele Begriffe sind mit Hinweisen zu regionaler Verwendung oder stilistischer Markierung (zB „umgangssprachlich“, „gehoben“, „derb“ etc) versehen. Dies ist vor allem für Leute, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, oder die aus anderen Gründen hinsichtlich eines für ihren Text angemessenen Sprachniveaus unsicher sind, hilfreich.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Amüsanter Schulalltag

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker
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In diesem Büchlein sind eine Reihe witziger Schülerantworten, geordnet nach Fachgebiet, sowie einige Anekdoten aus dem Alltag der Lehrer versammelt, die von Unterrichtenden aus verschiedenen Teilen Deutschlands, ...

In diesem Büchlein sind eine Reihe witziger Schülerantworten, geordnet nach Fachgebiet, sowie einige Anekdoten aus dem Alltag der Lehrer versammelt, die von Unterrichtenden aus verschiedenen Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz an Spiegel Online gesendet wurden.
Sie illustrieren, dass die Arbeit an den Schulen auch ihre amüsanten Seiten hat. Schließlich gehen viele Schüler bei der Beantwortung von Fragen gerne nach dem Motto „Gut geraten ist halb gewusst“ vor, das Ergebnis ist aber meistens leider bestenfalls genial daneben.
So finden sich hier Stilblüten wie „I dignity myself glad“ oder „Der Dolch ist das Lösungsmittel Emilias“ sowie erstaunliche Ansichten, etwa, dass Mahatma Gandhi ein Land in Ostafrika sei, Deutschland im Mittelpunkt der Erde liege oder Karneval ein kirchlicher Feiertag sei.
Derartige Aussagen werden nicht nur aneinander gereiht, sondern von den Autorinnen mit kurzen Kommentaren und gelegentlich auch Hintergrundinformationen darüber, wie es richtig gewesen wäre, versehen.
Bisweilen ist es dabei schon beinahe erschreckend, was Schüler (selbst solche in höheren Jahrgängen) alles nicht wissen oder falsch verstanden haben.
Dennoch kann die Lektüre zum Schmunzeln animieren und gibt ein paar vielsagende Einblicke in die Denkweise von Schülern wie Lehrern.
Ich würde allerdings empfehlen, das Buch nicht in einem Rutsch, sondern eher in kleineren Etappen durchzulesen, da die Aneinanderreihung eines Fehlers an den nächsten mit der Zeit doch etwas langweilig wird.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Österreichs wichtigste Werte

How to be Österreich
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Welche Werte den Österreichern wichtig sind und vor allem, was die entsprechenden Begriffe wirklich bedeuten, wird in diesem satirischen Ratgeber enthüllt.

Fast 100 Stichwörter werden hier erläutert, ...

Welche Werte den Österreichern wichtig sind und vor allem, was die entsprechenden Begriffe wirklich bedeuten, wird in diesem satirischen Ratgeber enthüllt.

Fast 100 Stichwörter werden hier erläutert, daneben finden sich noch eine Anleitung zur Integration in 8 Schritten, ein Test „Sind Sie fit genug für Österreich“ und einiges mehr. So erfährt der geneigte Leser beispielsweise, dass Höflichkeit das Gegenteil von Freundlichkeit ist, welches Wort man problemlos ins Gegenteil verkehren kann ohne den Sinn einer Aussage zu ändern, warum den Österreicher_innen die Musikalität so wichtig ist oder wie die österreichische Toleranzformel lautet.

Die Lektüre gestaltet sich überwiegend amüsant und kann öfters zum Nachdenken anregen. Natürlich ist vieles überzeichnet und manche Aussagen regen zum Widerspruch an, aber dies ist schließlich der Sinn von Satire.

Veröffentlicht am 27.11.2016

„Gefühlte Wahrheiten“

Österreich in leiwanden Grafiken
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Woran denkt man, wenn man an Linz denkt? Was sind die größten Ängste der Österreicher? Was mag „Rest-Österreich“ nicht an Wien?
Die „gefühlten“ Antworten auf diese und eine Reihe weiterer Fragen werden ...

Woran denkt man, wenn man an Linz denkt? Was sind die größten Ängste der Österreicher? Was mag „Rest-Österreich“ nicht an Wien?
Die „gefühlten“ Antworten auf diese und eine Reihe weiterer Fragen werden hier in amüsanten Grafiken präsentiert.
Zwar haben nicht alle Themen unmittelbar mit Österreich zu tun („Wo der Brei nach dem Füttern ist“ oder was „die Bestandteile einer Katze“ sind, beschäftigt sicher Eltern bzw Katzenbesitzer auf der ganzen Welt), und man könnte bezüglich mancher Antworten andere Meinungen/ Erfahrungen haben.
Die Lektüre gestaltet sich aber jedenfalls sehr unterhaltsam und das Büchlein eignet sich auch gut als kleines Mitbringsel.

Veröffentlicht am 06.11.2016

Kurz-Krimis mit weihnachtlichem Flair

Glühwein, Mord und Gloria
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In diesem Buch werden fünf Kurzkrimis erzählt, die vor einer weihnachtlichen Kulisse angesiedelt sind. Kommissar Martin Merana und sein Team müssen dabei eine Reihe ungewöhnlicher Fälle lösen:
Zunächst ...

In diesem Buch werden fünf Kurzkrimis erzählt, die vor einer weihnachtlichen Kulisse angesiedelt sind. Kommissar Martin Merana und sein Team müssen dabei eine Reihe ungewöhnlicher Fälle lösen:
Zunächst begibt sich Merana auf der Suche nach einem verschwundenen Hobby-Schauspieler auf eine ereignisreiche Fahrt durch das winterliche Salzburg. Dann stolpert eine ambitionierte Jung-Journalistin über einen Toten im Nikolauskostüm, und das ausgerechnet in einem Erotikgeschäft. Eine weitere Episode handelt von dem alten Brauch des Frautragens, der bei einem syrischen Flüchtling ganz eigene Assoziationen auslöst. Danach nimmt der Besuch von Polizeipräsident Kerner beim Hellbrunner Adventzauber eine dramatische Wendung, bevor es schließlich in einem idyllischen Salzburger Örtchen jemand auf die Darsteller der Heiligen Drei Könige abgesehen zu haben scheint.

Diese Geschichten sind jeweils in einem flotten und anschaulichen Stil geschrieben, weshalb man sich gut in die Geschehnisse hineinversetzen kann. Natürlich muss man bei einer Länge von nur ca 30 bis 70 Seiten gewisse Abstriche machen und es gibt ein paar Ungereimtheiten, die Handlung kann aber auch mit einiger Spannung und so mancher überraschenden Wendung aufwarten.
Daneben entsteht immer wieder Festtagsstimmung, traditionelle ebenso wie moderne Bräuche finden, bisweilen auch nur in einem Nebensatz, Erwähnung, sodass auch das weihnachtliche Flair nicht zu kurz kommt.