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Kate_nte

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2023

unfassbar

Das Mädchen im Park
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Die kleine Elsa verschwindet spurlos, am helllichten Tag, aus dem Garten ihrer Eltern. Kurze Zeit später wird sie tot in einem Park entdeckt. Schnell gerät ein, erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassener, ...

Die kleine Elsa verschwindet spurlos, am helllichten Tag, aus dem Garten ihrer Eltern. Kurze Zeit später wird sie tot in einem Park entdeckt. Schnell gerät ein, erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassener, pädophiler Sexualstraftäter unter Verdacht. Alexandra Wild und Theo Bergmann hegen bald die ersten Zweifel... Was geschah wirklich mit der kleinen Elsa?

Die Atmosphäre ist von Beginn an fesselnd und hält den Leser von Anfang bis Ende in Atem. Man wird regelrecht in den Bann dieses Buches gezogen, trotz des sehr schwierigen Themas. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Voller unvorhersehbarer Wendungen und überraschender Enthüllungen, wird der Leser immer wieder in Staunen versetzen.

Mit einer packenden Geschichte, vielschichtigen Charakteren und einer geschickten Handlungsführung sorgt die Autorin für ein Leseerlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird.

Die Handlung selbst ist äußerst gut durchdacht. Geschickt werden verschiedene Handlungsstränge miteinander verwoben und der Leser wird auf raffinierte Weise auf die falsche Fährte gelockt. Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, was zusätzlich noch Spannung bringt. Die Auflösung am Ende des Buches ist überraschend und lässt einen mit offenem Mund zurück. Es ist eine wohldosierte Mischung aus Action, Spannung, Intrigen und Emotionen, die den Leser in eine Achterbahnfahrt der Gefühle entführt und unter die Haut geht. Unbegreiflich zu was Menschen fähig sind.

Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es gibt einen fiesen Cliffhanger. Ich bin bereits auf die Fortsetzung gespannt. Leider müssen wir uns da aber noch ein wenig gedulden.

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Veröffentlicht am 13.06.2023

würdiger Abschluss der Reihe

Schmeckst du ihren Tod?
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Die Psychologin Frieda Rubens erhält einen Anruf von einem anonymen Patienten der über seine Kannibalismusfantasien sprechen will. Kurze Zeit später wird eine Frauenleiche gefunden. Ein Organ fehlt... ...

Die Psychologin Frieda Rubens erhält einen Anruf von einem anonymen Patienten der über seine Kannibalismusfantasien sprechen will. Kurze Zeit später wird eine Frauenleiche gefunden. Ein Organ fehlt... weitere Anrufe und weitere entstellte Leichen mit entnommenen Organen folgen. Seine Morde kündigt der Killer immer mit einem Paket an. Kommissar Marc Wittmann hat alle Hände voll damit zu tun diesem grausamen Spiel ein Ende zu bereiten.

"Schmeckst du ihren Tod?" ist der fünfte und auch leider der letzte Teil der Thriller-Reihe um Frieda Rubens und Marc Wittmann. Jedes Buch der Serie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden.

Bereits in den ersten Kapiteln geht es ordentlich zur Sache. Der Fall selbst ist heftig und nichts für schwache Nerven.

Die Geschichte ist eine fesselnde und beklemmende Reise in die Abgründe der menschlichen Psyche. Mit einer gekonnten Mischung aus Spannung, psychologischer Tiefe und unerwarteten Wendungen ist dieses Buch ein absolutes Muss für Krimifans. Die psychologischen Aspekte sind fundiert und gut erklärt.

Die geschickt konstruierte Handlung nimmt immer wieder unerwartete Wendungen und hält den Leser bis zum Ende in Atem. Sowie die Ermittler tappt man lange Zeit im Dunkeln. Gibt es doch eigentlich keine ersichtliche Verbindung der Opfer. Der Täter ist somit bis zum Schluss unklar. Und immer wenn man doch glaubt, den Täter zu kennen, werden wir mit unerwarteten Wendungen und Enthüllungen konfrontiert. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und erreicht in den letzten Kapiteln ihren Höhepunkt.

Was mich etwas gestört hat, sind die teilweise langen Kapitel über das zwischenmenschliche Chaos von Frieda und Marc. Sie haben für meinen Geschmack etwas zu viel Raum eingenommen.

Der Schluss ist rasant und gelungen. Alle wichtigen Fragen werden beantwortet.

Ein würdiger Abschluss der Buchreihe.

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Weeeswieschmäään

Traubentod
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"Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."

Keine Sorge, ihr seid nicht bei einer ...

"Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."

Keine Sorge, ihr seid nicht bei einer Rezension zu Asterix und Obelix gelandet. Aber man könnte das kleine Örtchen Elwenfels trotzdem genau so beschreiben. Ein unbeugsames Dorf in der Pfalz hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. So geschieht es auch im neusten Krimi "Traubentod" von Britta und Christian Habekost.

Die Geschichte entführt die Leser in die malerische Kulisse eines kleinen Dorfs in der Pfalz. Mit einer mitreißenden Handlung, lebendigen Charakteren und einer Prise Geheimnis schafft es das Autorenduo, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Man hat das Gefühl selbst zwischen den Reben zu stehen und den Duft der Trauben wahrzunehmen.

Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam. Der Dialekt einfach herrlich und gibt den Bewohnern noch mehr Charme. Für all diejenigen die des Pfälzischen nicht mächtig sind gibt es ein Glossar am Schluss. Aber auch die Situationskomik ist sehr gelungen.

Für alle Quereinsteiger enthält die Geschichte Rückblenden, so kann fehlendes Hintergrundwissen super kompensiert werden.

In allen Büchern der Reihe schwebt ein bisschen Märchen und Übernatürliches mit. Aber es passt auch irgendwie dazu.

Natürlich gibt's auch Krimi im Buch. Super spannend bis zum Schluss, mit tollen Wendungen und einem 1A Showdown. Großes Kino und der Abspann darf natürlich auch nicht fehlen. So weiß man zumindest was aus allen geworden ist.

Ein fabelhaftes Buch, so bildlich, so spannend, mit vielen Feinheiten, authentischen Figuren und viel Humor.

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Veröffentlicht am 26.05.2023

Ein Krimi mit viel Lokalkolorit, der ganz ohne Mord und Blutvergießen auskommt.

Goldberg und die Tränen der Madonna
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Minkin hat einen neuen Auftrag und der führt den Schwaben ausgerechnet in die fränkische Biermetropole Bamberg. Er soll die rote Madonna,
die Mutter des Fränkischen Bierwunders und Schutzpatronin der ...

Minkin hat einen neuen Auftrag und der führt den Schwaben ausgerechnet in die fränkische Biermetropole Bamberg. Er soll die rote Madonna,
die Mutter des Fränkischen Bierwunders und Schutzpatronin der Fränkischen Brauer, vor einem gierigen und skrupellosen Immobilienhai retten. Mit viel trockenem Humor, Charme und ein, zwei Bier gerät Minkin bei seinem Bierabenteuer das ein ums andere Mal in Erklärungsnot, denn so einen richtigen Plan gibt es nicht und wenn es dann doch eine gibt ist dieser meist zum scheitern verurteilt. Aber kein Problem für Minkin.

Gleich zu Beginn gibt es eine kurze Vorstellungsrunde (Personenverzeichnis), in der man alle wichtigen Figuren schnell kennen lernen und einordnen kann.

Die Charaktere sind gut entwickelt und haben ihre eigenen Hintergründe und Motivationen, was sie glaubwürdig und interessant macht.

Der Schreibstil ist kurz und bündig. Er ist an die Gedanken und den Sprachgebrauch von Minkin angelehnt, der mit seinem trockenen Humor und seiner schrägen und manchmal auch etwas unbeholfenen Art sympathisch rüberkommt.

Die Beschreibungen der Schauplätze sind detailliert und verleihen dem Krimi eine tolle Atmosphäre. Nach diesem Buch kennt man sich in Bamberg bestens aus. Nicht nur was das Bier angeht.

Da es sich um einen Krimi handelt darf am Schluss ein wenig Drama nicht fehlen.

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Veröffentlicht am 06.05.2023

immer wieder spannend

In den Ketten der Angst
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Klappentext:
In Washington, D.C. werden über Wochen hinweg immer wieder Frauenleichen gefunden – misshandelt, teilweise vergewaltigt, brutal getötet. Detective Benny Morgan bittet Libby um Hilfe, als es ...

Klappentext:
In Washington, D.C. werden über Wochen hinweg immer wieder Frauenleichen gefunden – misshandelt, teilweise vergewaltigt, brutal getötet. Detective Benny Morgan bittet Libby um Hilfe, als es darum geht, aus den unterschiedlichen Mordfällen ein gemeinsames Profil abzuleiten. Gemeinsam mit ihren Kollegen liefert Libby ihm ein Profil, das in die Kreise des organisierten Verbrechens führt. Als sie Hinweise darauf erhalten, dass eine siebzehnjährige Schülerin den Verbrechern in die Hände gefallen ist, riskiert Benny sein Leben in einer verdeckten Ermittlung, um das Mädchen rechtzeitig zu finden – nicht ahnend, welche fatale Kettenreaktion dadurch ausgelöst wird.



Das Buch schließt nahtlos an seinen Vorgänger an und man ist sofort wieder mittendrin.

Der Prolog lässt bereits schreckliches erahnen.

Erzählt wir aus verschiedenen Perspektiven und die Szenen aus Opfersicht gehen einem als Leser sehr nahe und sind nichts für schwache Nerven.

Die Szenen allgemein sind sehr gut dargestellt und man kann richtig mitfühlen.

Dania Dicken schafft es, eine beklemmende Atmosphäre zu erschaffen, die den Leser immer wieder in den Bann zieht. Die Charaktere sind gut durchdacht und die psychologischen Aspekte sind sehr überzeugend dargestellt. Der Thriller allgemein ist gut durchdacht und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.

Das Buch ist fesselnd und hält den Leser bis zur letzten Seite in Atem. Die Geschichte zeigt auch hier wieder, wie bereits auch die Bände zuvor, wie sich Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflechten und wie wichtig es ist, sich den eigenen Ängsten zu stellen, um ein glückliches Leben führen zu können.

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