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Kate_nte

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2026

Gefangen in einem grausamen Spiel

Der Familienvater
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Tim erwacht gefesselt in einem fremden Haus und wird Teil eines gefährlichen Spiels. Gleichzeitig untersuchen Stefanie Teufel und Jan Graf den Mord an einer Familie. Die Ermittler entdecken Parallelen ...

Tim erwacht gefesselt in einem fremden Haus und wird Teil eines gefährlichen Spiels. Gleichzeitig untersuchen Stefanie Teufel und Jan Graf den Mord an einer Familie. Die Ermittler entdecken Parallelen zu früheren Fällen und müssen den Täter schnell finden, bevor erneut eine Familie angegriffen wird.

Der Einstieg hat mir gut gefallen. Besonders die Perspektive des Täters fand ich spannend, da man direkt Einblicke in seine Gedanken und seine Vorgehensweise bekommt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und die kurzen Kapitel entsteht ein schönes Tempo, das die Spannung immer wieder steigert.

Auch die Nähe zu den Ermittlungen und den Gedanken der Figuren hat mir gefallen. Mit Steffi bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Sie ist beruflich sehr engagiert und verfolgt ihre Arbeit mit großem Einsatz. Oft hatte ich allerdings den Eindruck, dass alles nach ihrer Nase gehen muss und sie ungehalten wird, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen läuft. Auch Steffi und Jan konnte ich in ihrer Art, an den Fall heranzugehen, nicht ganz für mich gewinnen.

Die Rückblenden waren sehr traurig und emotional. An manchen Stellen fehlten mir allerdings Details, wodurch mir etwas Tiefe gefehlt hat.

Das Ende hat mich dann wirklich überrascht, mit dieser Wendung hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Gleichzeitig bleiben einige Fragen offen, weshalb sich die Geschichte für mich ein wenig unfertig angefühlt hat. Der Showdown sorgt noch einmal für Spannung und Dramatik.

Der kleine Ausblick auf den nächsten Fall, am Schluss des Buches, macht definitiv neugierig.

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Veröffentlicht am 09.08.2026

Das Rätsel des Leuchtturms

Windiges Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 7)
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Am Leuchtturm Falshöft wird der Standesbeamte Ole Hansen erschossen aufgefunden. Die Kommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann ermitteln und stoßen dabei auf ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit ...

Am Leuchtturm Falshöft wird der Standesbeamte Ole Hansen erschossen aufgefunden. Die Kommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann ermitteln und stoßen dabei auf ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit des Leuchtturms.

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Veröffentlicht am 05.08.2026

tödliche Meisterwerke

Blutleere Mädchen (Thriller)
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In Köln werden zwei Frauen ermordet und wie berühmte Kunstwerke inszeniert. Die Ermittler Kat Winkler und Sebastian Fischer jagen einen Serienmörder, der seine Opfer als makabre Kunstwerke präsentiert. ...

In Köln werden zwei Frauen ermordet und wie berühmte Kunstwerke inszeniert. Die Ermittler Kat Winkler und Sebastian Fischer jagen einen Serienmörder, der seine Opfer als makabre Kunstwerke präsentiert. Als eine weitere Tat angekündigt wird, geraten sie in einen Wettlauf gegen die Zeit und der Fall wird persönlich.

Wieder ein richtig spannender Thriller von Gunnar Schwarz, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

Kat und Sebastian ergänzen sich perfekt: Kat ist sehr empathisch und emotional, während Sebastian mit seiner gradlinigen, analytischen Art und seiner sozialen Unbeholfenheit oft unabsichtlich komisch wirkt. Gerade diese Eigenart sorgt immer wieder für kleine Schmunzler, ohne der Spannung etwas zu nehmen. Im Gegenteil, seine besonnene Art verhindert häufig, dass er und Kat von den Abgründen ihrer Fälle mitgerissen werden. Besonders schön finde ich, dass Sebastian sich zwischenmenschlich langsam weiterentwickelt und, wenn auch zunächst vorsichtig, Freundschaften zulässt. Auch Lilly bringt dabei frischen Wind in die Geschichte.

Die Geschichte startet direkt rasant und hält das Tempo bis zum Schluss. Es gibt viele Verdächtige, überraschende Wendungen und immer wieder falsche Fährten, sodass ich bis zum Ende nicht wusste, wer der Täter ist. Besonders die Kapitel aus der Sicht des Täters fand ich spannend und verstörend.

Auch die Einblicke in die Kunstszene haben mir sehr gut gefallen und verleihen der Geschichte eine interessante zusätzliche Ebene.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Das Finale ist noch einmal richtig packend und rundet die Geschichte perfekt ab.

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Veröffentlicht am 30.07.2026

Zwischen Dialekt, Humor und Mordermittlung

Tod eines Wunderfitz'
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Kriminalhauptkommissar Quirin Kammermeier startet in Tuttlingen mit einem Mordfall statt mit dem geplanten Einleben. Zusammen mit seinem Team ermittelt er in einem Fall voller Nachbarschaftsstreit, Vereinskonflikte ...

Kriminalhauptkommissar Quirin Kammermeier startet in Tuttlingen mit einem Mordfall statt mit dem geplanten Einleben. Zusammen mit seinem Team ermittelt er in einem Fall voller Nachbarschaftsstreit, Vereinskonflikte und schwäbischer Eigenheiten.

Dies war mein erstes Buch mit Quirin und es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Er war mir sofort sympathisch. Quirin ist ein ruhiger, besonnener Ermittler, der sich nicht über seine Position definiert und seinem Team auf Augenhöhe begegnet. Auch sein neuer Kollege Akil hat mir sehr gut gefallen. Die beiden ergänzen sich wunderbar und machen als Ermittlerduo richtig Spaß.

Der Kriminalfall ist spannend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss interessant. Besonders gut gefallen hat mir das viele Lokalkolorit. Ich mag Dialekte in Büchern sehr und hier sind der bayerische, badische und württembergische Dialekt authentisch eingebunden, ohne dass das Lesen kompliziert wird.

Auch ernstere Themen wie Mobbing und Rassismus werden aufgegriffen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich hatte von Anfang bis Ende viel Lesespaß. Für mich ist das ein gelungener Regionalkrimi mit sympathischen Figuren, Humor und einer spannenden Handlung. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Quirin.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Beruht auf einer wahren Begebenheit

Hurlebaus und das rote Kleid
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Eine Frau verschwindet spurlos. War es Liebe oder ein Verbrechen? Kommissarin Olga Oleg holt Hurlebaus zur Hilfe, der selbst knapp einem Anschlag entkommt. Zwischen familiären Geheimnissen, Mafia-Spuren ...

Eine Frau verschwindet spurlos. War es Liebe oder ein Verbrechen? Kommissarin Olga Oleg holt Hurlebaus zur Hilfe, der selbst knapp einem Anschlag entkommt. Zwischen familiären Geheimnissen, Mafia-Spuren und dem entscheidenden roten Kleid entfaltet sich ein packender Krimi voller Spannung und Wendungen.

Der Krimi lässt sich leicht und flüssig lesen. Was wie ein gewöhnlicher Vermisstenfall beginnt, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Familie, Liebe, Verlust und die Suche nach Wahrheit.

Spannung und Gefühl werden hier super miteinander verbunden. Ich mochte besonders, dass die Figuren Ecken, Kanten und echte Emotionen haben. Hurlebaus und Olga sind mit ihren Liebesbeziehungen sicher nicht immer professionell, aber das macht sie greifbarer. Hurlebaus ist kein typischer Ermittler, sondern jemand, der mitdenkt, zweifelt und manchmal aneckt. Genau das macht ihn so glaubwürdig.

Das Buch spricht Themen an, die man in Krimis selten findet etwa Neurodiversität. Das gibt der Geschichte Tiefe, ohne sie schwer zu machen. Trotzdem bleibt die Handlung spannend. Es gibt überraschende Wendungen, ein paar richtige Schockmomente und eine Atmosphäre, die bis zum Schluss fesselt.

Das Lokalkolorit gefällt mir sehr gut, besonders, wenn man die Gegend kennt.

Vorkenntnisse zum Vorgängerband hätten mir persönlich geholfen die Geschichte besser zu verstehen.

Ich hätte mir auch gerne etwas mehr Zeit für die Auflösung gewünscht. Der Schluss kam mir etwas zu schnell, aber das schmälert das Lesevergnügen kaum.

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