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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2022

Ich bin begeistert

Alles, was ich in dir sehe (Alles-Trilogie, Band 1)
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Vielen Dank an NetGalley und dem Verlag für das Rezensionsexemplar. Das ist mein allererstes Buch der Autorin Kyra Groth. Ich verfolge sie schon lange auf Instagram und habe auch schon ein paar ihrer Bücher ...

Vielen Dank an NetGalley und dem Verlag für das Rezensionsexemplar. Das ist mein allererstes Buch der Autorin Kyra Groth. Ich verfolge sie schon lange auf Instagram und habe auch schon ein paar ihrer Bücher gesehen, aber leider nie die Chance genutzt eines ihrer Werke zu lesen. Mit diesem Buch habe ich es nun endlich geändert und bin richtig begeistert. Man lernt Anna kennen, deren Eltern eine Fitnesslinie hat. Zum bestandenen Abschluss ihrer Abitur schenken ihre Eltern ihr eine Reise nach Portugal, ohne den wirklichen Hintergrund der Reise zu verraten. Erst später stellt Anna eine Haken an der ganzen Sache fest. Es ist eine Promo-Tour für die Fitnesslinie. Sie soll mit den anderen Models vor die Kamera springen. Anna trifft dabei auf Helena, die sie kurzerhand mit auf ihre Hundefarm mit nimmt. Dort lernt sie Fynn kennen, den sie schon am Flughafen flüchtig gesehen hat. Sie geht endlich ihren eigenen Weg und braucht keine Hilfe, vorallem nicht von Fynn.

Anna war für mich eine authentische Protagonistin. Sie hat versucht es allem Recht zu machen, gerade ihren Eltern. Dabei hat sie immer den Wunsch vor Augen ihr eigenes Ding zu machen und nicht wieder für ihre Eltern arbeiten zu müssen. Dieser Wunsch wird immer stärker und auch sie beweist Mut und Stärke und kann sich lösen. Sie merkt was für sie wirklich wichtig ist und was ihr gut tut. Anna hatte zwar so ihre Ecken und Kanten, aber seien wir mal ehrlich, wer hat diese nicht. Ich konnte ihre Entscheidungen gut nachvollziehen und hätte es nicht anderst gemacht. Neben Anna gibt es noch Fynn. Fynn war mir nicht direkt symphatisch. Er war arrogant und man konnte nicht wirklich hinter seine Fassade blicken. Ein Quäntchen Stolz trug er auch mit sich herum, wie sich aber im Laufe der Geschichte herausstellt ist es alles nur eine Maske. Man lernt ihn richtig kennen, man lernt seine Geschichte kennen und somit zerbröckelt die erste Vermutung von Fynn. Er hat sein Herz am rechten Fleck und ist eigentlich auch ein symphatischer Charakter. Es gibt auch noch weitere Nebencharakter. Helena die für Anna wie eine weitere Mutter geworden ist. Anna's Freundinnen die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem für Anna da sind und ihr Helfen. Jeder Charakter hatte seine Eigenschaft und waren allesamt authentisch.

Der Schreibstil der Autorin Kyra Groth war dazu wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Die Story spielt hauptsächlich in Portugal und die Kulisse wurde dabei wunderbar bildlich beschrieben. Ich hatte einfach alles vor Augen und habe mich direkt wie im Urlaub gefühlt. Allerdings ist es keine leichte Lektüre. In der Story tauchen einige Drama Szenen auf, aber auch wichtige Themen die nicht einfach vorübergehen. Dabei finde ich das Thema Selbstfindung sehr präsent und gut umgesetzt. Auch wenn ich gerade von Drama geschrieben habe, so haben sie auch in die Story gepasst. Die Liebesgeschichte gab es auch und war realitätsnah. So gab es erstmal eine kennenlern Phase und in dieser Zeit spürt man einen Hauch von Knistern. Mich konnte das Buch auf ganzer Linie begeistern und war einfach stimmig. Für mich ist es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.08.2022

Wichtige Message

Catching Stardust (Queen's University 1)
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Dieses Buch hat mich einfach angesprochen. Nicht nur das ich schon viel davon gehört habe, auch der Klappentext konnte mich packen. Vorallem war ich gespannt wie die Autorin hier an die wichtigen Themen ...

Dieses Buch hat mich einfach angesprochen. Nicht nur das ich schon viel davon gehört habe, auch der Klappentext konnte mich packen. Vorallem war ich gespannt wie die Autorin hier an die wichtigen Themen rangeht. Während ich am Anfang noch ratlos in die Geschichte ging und etwas gebraucht habe um mit ihr warm zu werden, konnte es mich doch noch packen und die Story blieb mir in Erinnerung. Wir lernen dabei Ruth kennen und vorallem merkt man schnell das mit ihr etwas nicht stimmt. Nach einem Jahr der Trauer und der Selbstisolation kehrt sie zur Uni nach Belfast zurück. Mit der Hoffnung sie würde es schaffen. Außen hin ist sie Bunt und fällt direkt auf, was ihr definitiv nicht entgeht. Doch innerlich kämpft sie um jeden einzelnen Tag. Da tritt plötzlich Dominic in ihr Leben. Dominic der Ruth erstmal als etwas ratloses hält. Der nicht wirklich weiß was er mit ihr anfangen soll. So begegnen sie sich öfters zufällig. Aber wer glaubt den schon an Zufall. Nach und nach beginnt Dominic damit ihr öfters absichtlich zu begegnen um die richtige Ruth kennen zu lernen. Aber auch er kämpft einen Kampf mit sich. Doch beide können ihre Gefühle nicht länger aus dem Weg gehen.

Kommen wir zu Ruth. Wir lernen sie erstmal als "schwache" und "gebrochene" Person kennen und man erfährt auch schnell warum das so ist. Sie leidet an Depressionen und ist in Therapie. Doch sie will ihr Leben nicht mehr nur dem Kampf der Depression widmen und beginnt zu kämpfen. Für mich war sie somit eine mutige, starke und selbstbewusste Persönlichkeit. Ich kann mich gut in sie hineinversetzen, da ich selbst auch Erfahrungen habe. Dazu muss ich auch zugeben daß ich mich zu keiner Zeit irgendwie getriggert gefühlt habe. Dominic war ein interessanter Charakter und auch erstmal nicht einzuschätzen. Er hat Ruth quasi beim ersten Blick in eine Schublade gesteckt. Doch das verfliegt schnell wieder, je mehr sie miteinander gesprochen haben. Sie war für ihn außergewöhnlich. Trotzdem hatte er sein Herz am rechten Fleck und ich konnte schnell mit ihm warm werden.

Der Schreibstil von der Autorin Emily Bähr war leicht und locker zu lesen. Die Story liest man abwechselnd aus der Sicht von Ruth und Dominic. Man kann sich dementsprechend gut in beide hineinversetzen. Die Themen hat die Autorin hier auch wunderbar beschrieben und behandelt und ist dabei nicht in Klischees verfallen. Beide Charakter entwickeln sich im Laufe der Story. Eigentlich geht es hauptsächlich darum endlich loslassen zu können und vorallem frei atmen zu können. Die Lovestory lief dabei nebenbei her und war nicht so ausdrucksstark. Ich selbst habe Mitgefühls und die Emotionen ganz deutlich gespürt. Für mich war das Buch einfach schön, ohne Spannung und ohne Dramen, dafür mir ernsteren Themen. Auch wenn ich etwas gebraucht habe um mich in die Story fallen lassen zu können, so hat es sich doch gelohnt. Ganz klar eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Interessante Story

Die geheimnisvollen Briefe der Margaret Small
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Ich mag solche Bücher bei denen es um Briefe geht, die ihre eigene Geschichte erzählen. So war ich neugierig was mich in diesem Buch erwartet. Dabei gibt es in diesem Buch zwei Zeitunterschiede. Man ist ...

Ich mag solche Bücher bei denen es um Briefe geht, die ihre eigene Geschichte erzählen. So war ich neugierig was mich in diesem Buch erwartet. Dabei gibt es in diesem Buch zwei Zeitunterschiede. Man ist einmal in der Vergangenheit im Jahr 1947 und einmal in der Gegenwart, in der die Story spielt, im Jahr 2015. Wir lernen die außergewöhnliche Margaret Small. Sie ist 75 Jahre alt, kann weder lesen noch schreiben. Damals lebte sie in einer Anstalt für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Heute hat sie einen treuen Begleiter an ihrer Seite und lebt trotz allem eher zurückgezogen. Plötzlich erhält sie Briefe von einem unbekannten. Da sie nicht lesen kann, bringt sie andere dazu ihr diese vorzulesen. Allerdings gehen die Briefe nicht ganz ohne an ihr Vorbei. Diese wühlen sie auf und bringt sie zurück in ihre Kindheit. So fängt sie an ihre Geschichte zu erzählen, welches niemand kennt.

Die Protagonistin Margaret Small war wirklich ein besonderer Charakter. Dadurch das sie weder schreiben, noch lesen oder rechnen kann, geht sie eher unbeholfen durchs Leben. Sie kommt aber damit klar, da ihr Wayne zur Seite steht. Auch lebt sie im hier und jetzt und blickt nicht zurück in ihre Vergangenheit, die nicht gerade leicht war. Das machte sie zu einer toughen Dame. Sie hat abgeschlossen und nimmt ihre Zukunft so wie sie ist. Zwar wühlen sie die Briefe auf und dennoch kann sie doch zufrieden zurückblicken und ist ihrer Vergangenheit definitiv nicht böse. Das machte sie so authentisch und hat sie zur einer herzerwärmenden Charakter gemacht.

Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Die Story ist leicht gehalten und manchmal steht man vor einem großen Fragezeichen. Aber alles wird nach und nach aufgeklärt und am Ende ergibt sogar alles einen Sinn. Manchmal kommt es aber auch dazu das es langatmig wird und eintönig. Das geht aber schnell mit dem nächsten Kapitel weg. Die Story liest man aus Margaret's Sicht aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart. Emotionen von damals kommen dabei deutlicher durch als die in der Gegenwart. Man bekommt hautnah mit was Margaret damals erleben musste, da es auch gleichzeitig so bildgewaltig beschrieben wurde. An sich war es eine stimmige Geschichte, ohne viel Drama oder Spannung und konnte mich wirklich positiv überraschen. Das Buch ist eine Leseempfehlung wert.

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Carly Phillips kann es besser

Love not Lost - Atemlos
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Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin Carly Phillips. Manche Bücher von ihr sind super und manche konnten meinen Geschmack nicht treffen. So war ich gespannt was mich bei diesem Buch erwartet. Wir ...

Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin Carly Phillips. Manche Bücher von ihr sind super und manche konnten meinen Geschmack nicht treffen. So war ich gespannt was mich bei diesem Buch erwartet. Wir lernen dabei Halley und Kane kennen und deren Vergangenheit. Ihre Vergangenheit verbindet die beiden zum Teil. Halley war immer die "Außenseiterin" die in Pflegefamilien lebte. Dadurch wurde sie zum Gespräch in der Schule. Kane hat sie beschützt, quasi gerettet und das sogar heute noch. Noch immer lebt Halley zurück gezogen, bis sie durch Zufall wieder auf Kane trifft und er sie aus ihrem Schneckenhaus heraus lockt.

Mit Halley musste ich erstmal warm werden. Sie ist ein in sich gekehrter Charakter und misstrauisch gegenüber ihren Mitmenschen. Einzig und allein ihrer eigenen Familie vertraut sie. Ihre Vergangenheit hängt dabei meiste Zeit in der Luft und sie kann einfach nicht davon loslassen. Sie kommt aus Pflegefamilien und hatte es dadurch nicht leicht in der Vergangenheit. Auch heute nicht, nachdem sie von ihrer Tante aufgenommen wurde und diese viel Geld besitzt. Halley möchte auf eigenen Beinen stehen und hat nur das Haus in Rosewood Bay angenommen.
Neben Halley ist da auch noch Kane, mit dem ich auch erstmal warm werden musste. Er hat Halley geholfen und hat sich an ihr direkt einen Narren gefressen. Es gab keinen Tag an dem er nicht bei ihr vorbeischauen musste. Meiner Meinung nach etwas zu aufdringlich. Allerdings hat auch er mit Problemen zu kämpfen, gerade wenn es um seinen Vater geht. Er hilft auch seiner Schwester wo es nur geht. Ich fand die Charakter etwas zu oberflächlich und ich konnte einfach keine tiefe in ihnen finden. Es gibt auch den ein oder andere Nebencharakter die nur ab und zu mal auftauchen, ansonsten dreht sich wirklich alles nur um Halley und Kane.

Der Schreibstil der Autorin war zwar leicht und flüssig zu lesen. Man hatte auch die Möglichkeit aus beiden Sichten zu lesen, allerdings in der Erzählperspektive. Die Kulisse wurde nur kurz beschrieben und einfach stehen gelassen. Manchmal war es mir sogar etwas zu langatmig, da es nur auf das eine hinauslief. Die wirklich wichtige Themen wurden abgeblockt, vorallem die von Halley. Einbisschen schade um die eigentlich schöne Story. Ich bin gespannt wie der nächste Band wird und ob dieser hoffentlich das Rad noch drehen kann und die Reihe noch positiv stimmen kann.

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Konnte nicht ganz überzeugen

Elatar
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Dieses Buch konnte mich durch seinen Klappentext ansprechen. Es klang so interessant und ich wollte einfach wissen was dahinter steckt. Dieser verspricht schon, das es Drachen gibt und ich habe auch tatsächlich ...

Dieses Buch konnte mich durch seinen Klappentext ansprechen. Es klang so interessant und ich wollte einfach wissen was dahinter steckt. Dieser verspricht schon, das es Drachen gibt und ich habe auch tatsächlich noch nicht viele Storys über Drachen gelesen. Man lernt die Geschichte von Hjelsky kennen. Hjelsky wird immer wieder von Drachen attackiert und keiner weiß so genau, wieso sie das tun. Nichtmal die Ältesten wissen warum das so ist. Obwohl diese als "Drachengebundene" bezeichnet werden. Es gibt aber noch Hoffnung. Es sollen neue Drachengebundene ausgewählt werden. Dazu gehören Nelida, Misha, Tani, Dusan, Lauris und seine Freunde. Sie sollen sich als Truppe aufmachen und neue Drachen an sich Binden um die Stadt zu schützen. Einzig und allein Dusan hat aber keine Lust drauf.

Die Charakter waren jeder für sich einzigartig und authentisch. So lernt man die schüchterne und ängstliche Nelida kennen. Ihren Cousin Misha, der eigentlich auch nur dabei ist um ihr beizustehen. Normalerweise hat er einen ganz anderen Plan. Lauris der alles bekommt was er sich wünscht und auch gerne damit Protzt. Sein Wunsch ist es, Macht und Ruhm zu erlangen, was er sich auch als "Drachengebundener" erhofft. Dann gibt's da noch Dusan. Dusan der keinen Bock auf die ganze Sache hat und man ihm diese Einstellung auch manchmal anmerkt. Das sind die vier Hauptprotagonisten. Tani sowie auch Lauris Freunde sind dabei Nebencharakter, die aber wirklich nur selten vorkommen und kaum Platz haben. Ich finde es eigentlich schade, da sie auch ein Teil der Gruppe sind.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Anfangs wurde viel erklärt und man hat reichlich Informationen bekommen. Da hätte ich mir mehr Aufteilung gewünscht, da man quasi mit Infos bombardiert wurde bis endlich die eigentliche Story anfing. Die Story selbst liest man aus der dritten Perspektive, wo ich mich auch erstmal dran gewöhnen musste. Man merkt also schnell das es sich gerade zu Anfang ziehen kann und langatmig wird. Einige Pluspunkte konnte die Geschichte durch ihren Vielfalt an Kreaturen gewinnen. So lernt man auch das die Drachen hier recht eigenständig sind. Man liest auch die Story an verschiedenen Orten zu Anfang, was auch einbisschen zu Verwirrung gesorgt hat, da jeder Protagonist seinen eigenen Kapitel hatte. Doch so langsam nimmt die Handlung Fahrt auf und der Spannungsbogen steigt. Die Charakter entwickeln sich auch im Laufe der Story. Für mich war es so gut wie ein gelungener Auftakt einer tollen Reihe. Allerdings merkt man auch ein paar Kritikpunkte und dennoch konnte mich das Buch ab der Mitte wirklich in den Bann ziehen. Das Ende hat einen ziemlichen Cliffhanger und man ist gespannt was als nächstes passiert. Ich kann das Buch aber trotzdem empfehlen, da es mit seiner Welt neu ist und mit der Spannung wirklich Klasse ist.

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