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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2019

Balast der Vergangenheit

Broken Darkness: So verführerisch
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Schon länger hat der Verlag das Cover von diesem Buch gezeigt und ich habe mich sofort verliebt. Als ich dann gehört habe, dass das Buch endlich in Druck geht, konnte ich kaum erwarten. So habe ich mich ...

Schon länger hat der Verlag das Cover von diesem Buch gezeigt und ich habe mich sofort verliebt. Als ich dann gehört habe, dass das Buch endlich in Druck geht, konnte ich kaum erwarten. So habe ich mich förmlich ins Buch gestürzt und meine vorfreude wurde belohnt. Als Leser lernt man anfangs Annie kennen. Ihr Leben verläuft gerade nicht so einfach und so zieht sie in einen Trailer. Sie hätte nie gedacht, das es auch der Anfang einer schönen Zeit wird. Im Trailer liegt ein zurückgelassenes Handy, das ständig klingelt. Am andere Ende ist eine Stimme, die sie direkt gefangen nimmt. Schnell lernt sie den Namen kennen, der zur Stimme gehört. Dylan heißt er und er verführt sie zu Dingen, die sie zuvor selten getan hat oder gar nicht getan hat. Er gibt ihr eine gewisse Vertrautheit nach der sie sich gesehnt hat.
Annie war mir direkt schon symphatisch. Sie ist eine mutige und freundliche Person, die es in ihrem Leben einfach nicht leicht hatte. Aus ihrem früheren Leben geflohen, trägt sie einen haufen Balast mit sich herum. Das einzige was sie nicht will ist, gefunden zu werden, den in ihr altes Leben möchte sie nicht zurückkehren. Ihr altes Leben hat sie gezeichnet, den da hat sie viel Gewalt erlebt.
Mit Dylan musste ich erst warm werden. Er wirkt anfangs etwas geheimnisvoll und kommt auch etwas als lüstling rüber. Aber er hat auch eine nette Seite an sich, auch wen er sich selbst als Monster bezeichnet. Als Leser merkt man schnell, das auch er Balast mit sich trägt und etwas düsteres in sich hat. Doch das er eine Frau rettet, hätte er nicht gedacht. Es gibt auch einige andere Nebencharakter, die ihre eigene Eigenschaften haben und zur Story passen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Annie und Dylan und das gibt einen mehr Einblick in die Gefühl- und Gedankenwelt der beiden Protagonisten. Die Kulisse wird dabei auch wunderbar beschrieben, obwohl es im Trailerpark nicht wirklich einladend ist. Aber dennoch hat man ein klares Bild von der Kulisse vor Augen. Als Leser erlebt man auch einiges aus Annies Vergangenheit. Ihr Exmann kontrollierte sie, obwohl sie anfangs gedacht hat, er wäre der richtige. So kann man Annies Handlung nachvollziehen und auch ihr Verhalten. Sie ist erstmal ziemlich misstrauisch gegenüber Dylan und vorallem gegenüber dem Telefonat. Doch irgendwann taut sie auf und findet in ihm vertrauen. Die Spannung in der Story baut sich immer mal wieder auf und lässt einen auch mal die Luft anhalten. Ich fand die Lovestory zwischen Dylan und Annie auch wirklich gut geschrieben und vorallem tiefgründig. Ich war auch gespannt, welches Geheimnis Dylan mit sich trägt und das war auch nochmal ein Grund, weshalb ich das Buch in wenigen Tagen durchgelesen habe. Das Buch ist auch ein Auftakt einer neuen Reihe aus dem Rowohlt endlich Kyss Verlag und ich freue mich schon auf die nachfolgende Bänder der Reihe.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Die Zukunft durch Klimawandel

Davor und Danach
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Vielen Dank an den Verlag und an Vorablesen für das Rezensionsexemplar. Ich fand bei diesem Buch das Cover schon ein hingucker, den es ist auf einer Seite schwarz und auf der anderen Seite in weiß gehalten. ...

Vielen Dank an den Verlag und an Vorablesen für das Rezensionsexemplar. Ich fand bei diesem Buch das Cover schon ein hingucker, den es ist auf einer Seite schwarz und auf der anderen Seite in weiß gehalten. Der Buchrücken sowie vorderseite zieren das Titel, was ich von der Idee her total genial finde. In der Story geht es um Mhairi, die ein Ziel vor Augen hat: Überleben! Aber der Weg ist schwer und voller gefahren. Dabei kommt ihr die Frage auf, ob es wirklich nur zählt zu überleben oder ob es doch wichtigere Dinge gibt.

Man liest auch nur aus Mhairis Sicht in der Ich Perspektive. Dabei erfährt man auch viel über ihre Gedankenwelt und über ihre Gefühle. Ein kurzer Einblick in ihre Gedanken reicht schon aus, um zu wissen was in ihr Schlummert. Leider nehmen die negative Gedanken irgendwann überhand, was mich ziemlich runtergezogen hat und mir ein deprimierendes Gefühl gegeben hat. Aber mit der Protagonistin wurde ich schnell warm, auch wen der Anfang der Story etwas schleppend voran ging. Man lernt auch ein paar wenige Nebencharakter, die nicht sehr lange in der Story mitspielen. Außer der kleine Junge, der Mhairi auf ihren Weg begleitet. Anfangs war er geheimnisvoll und still, was sich nur etwas verbessert hat. Langsam kommt man als Leser dazu, ihn kennen zu lernen, aber wirklich nur einbisschen.

Der Schreibstil ist dabei flüssig zu lesen. Die Story spielt auch einige Jahre in der Zukunft und thematisiert die Veränderung der Welt durch den Klimawandel. Im Laufe der Story erfährt man wenig über die Welt wie sie ist, sondern nur kurze Einblicke wie sich alles verändert hat. Mir hat da wirklich die Beschreibung der Welt gefehlt, wie sie zum Beispiel im hier und jetzt aussieht und wie sie sich langsam verändert hat. Die Stimmung bleibt in der Story etwas düster und farblos, was ich an sich nicht schlimm finde. Es passt einfach zu Mhiaris Weg den sie zurück legen muss, der auch gefahren birgt und alles andere als leicht ist. Die Kapitel sind auch recht kurz gehalten, weshalb man auch schnell mit der Story fertig ist. Das einige Sätze kurz gehalten sind und teilweise abgebrochen sind, war schade, da die meisten Sätze zur Gedankenwelt von Mhiari gehören. Es gibt aber auch noch hoffnungsvolle einblicke, die zugleich auch etwas traurig sind. Das sind die Mhiaris Gedanken an ihre Familie und das Davor, wie sie es so schön nennt. Es kommen einige Momente des Davors vor und passt auch gut dazu. Man merkt also schnell, das der Titel auch zur Handlung passt und es einstimmig ist. Die Story war aufjedenfall interessant und lesenswert, auch sehr erfrischend. Ein paar Mängel gibt es, aber ansonsten fand ich das Buch wirklich gut gelungen und kann ich nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 24.01.2019

Sinnlich

EbenHolz und ElfenBein | Erotischer Roman
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Das Cover und der Titel klingen schon vielversprechend. Das war auch der Grund weshalb ich das Buch lesen wollte. Ich war auch schon sehr gespannt, da der Klappentext genauso neugierig macht. Man lernt ...

Das Cover und der Titel klingen schon vielversprechend. Das war auch der Grund weshalb ich das Buch lesen wollte. Ich war auch schon sehr gespannt, da der Klappentext genauso neugierig macht. Man lernt Martin und Marion kennen, die ein glückliches Eheleben Leben. Glauben sie zumindest. Marion findet eines Tages ein Filmchen bei ihrem Mann und ist erstmal geschockt. Dabei werden auch einige Fragen aufgeworfen und das bringt sie zum Anlass, nochmal ihre sexualität neu zu entdecken und ihr Liebesleben zu ändern. Dabei kommt auch ein Afrikanischer Mann ins Spiel. Dieser bringt ihnen neue möglichkeiten bei und bringt Marion an ihre Grenzen des Orgasmus.

Die Protagonisten Marion und Martin waren mir direkt symphatisch. Anfangs waren sie das Ehepaar, das man in jedem Haushalt sieht. Aber man weiß ja nie, wie es hinter geschlossenen Türen aussieht. Martins Filmchen gibt den Anlass dazu, ihr Liebesleben zu hinterfragen und auch zu ändern. Dabei war Marion verständnisvoll und sogar noch zu freundlich. Mich selbst würde das erstmal abschrecken und zum schmunzeln bringen. Aber es ist jetzt nicht so, das Marion zu Oberflächlich war, den jeder kann wirklich anders reagieren. Auch Martin bleibt bei dem ganzen ziemlich locker und gelassen und begibt sich sogar mit vorfreuden auf die neue Reise. Moe ist ein Nebencharakter, der erst im Laufe der Story auftaucht. Er war auch recht symphatisch und hat den beiden mit Freude geholfen. Dabei hat er auch Martins tiefsten Wunsch erfüllt, wovon Marion nicht mal etwas wusste.

Der Schreibstil von Martin Kandau war dabei flüssig und sinnlich zu lesen. Ich konnte zu Anfang das Buch nicht aus der Hand legen. Das einzige was mich dann aber doch gestört hat, war das sich einige Sachen ziemlich oft wiederholt haben. Auch das die Handlung etwas sehr rasant verlief, war ein ding was mich gestört hat. Marion wurde sehr häufig beschrieben, das sich förmlich ein Bild von ihr eingebrannt hat und es dann irgendwann nur nervig wurde. Ansonsten war die Story sinnlich und erotisch und hat mir sogar gut gefallen. Die erotischen Szenen wurden dabei auch gut beschrieben. Das Cover ist dabei schon ein Hingucker und zeigt ein verliebtes Paar. Ganz passt es nicht zur Story aber es ist trotzdem schön.

Veröffentlicht am 24.01.2019

Erotik in Indien

Der Maharadscha und ich | Erotischer Roman
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Erotischer Roman kann ab und zu mal sein und kann sich auch mal zur einer interessanten Story entwickeln. So war ich auch neugierig auf dieses Buch und habe mich direkt in die Geschichte gestürzt. Das ...

Erotischer Roman kann ab und zu mal sein und kann sich auch mal zur einer interessanten Story entwickeln. So war ich auch neugierig auf dieses Buch und habe mich direkt in die Geschichte gestürzt. Das Cover passt dabei sehr gut zur Story, das hauptsächlich in Indien spielt. Auch die zwei Personen auf dem Cover stellen die Protagonisten gut dar. Als ich das Buch begonnen habe, musste ich erstmal schmunzeln. Am Anfang lernt man Sandrine kennen, die sich von ihrem Mann getrennt hat und nun mit ihren zwei Freundinnen einen Urlaub in Indien macht. Sandrine ist vollkommen genervt von der Umgebung Indiens und auch von der Hitze. Die ersten Tage schließt sie sich in ihrem Zimmer ein, da sie höllische Kopfschmerzen hat. Aber auf anraten lässt sie sich einen Masseur ins Zimmer schicken, der ihre Kopfschmerzen nehmen soll. Dabei kriegt sie nicht nur eine einfache Massage, sonder eine Massage auf besonderer Art. Als sie sich dann besser fühlt, trifft sie auf den erst geheimnisvollen Maharadscha, der ihr auch ein Erlebnis bietet, den sie so noch nicht kannte.
Der Anfang war für mich etwas zu überstürzt. Das sie eine Massage bekommt, ist ja noch in Ordnung, aber dann eine Massage die nicht so ganz zum Bild passt, ist etwas übertrieben. Während der Massage bekommt sie auch noch ihr Vergnügen in der Form eines Dildos oder das der Masseur sie leckt. Sowas wirkt einfach unrealistisch, zumal da man doch etwas peinlich berührt wäre. Aber anscheinend ist das Sandrine egal und es gefällt ihr.
Sandrine war ein symphatischer Charakter und ich konnte sie voll und ganz verstehen, wen sie sagt das sie wegen der ungewohnten Umgebung und dem Wetter, kopfschmerzen hat und sich erstmal zurück zieht. Sandrine wurde auch nicht zu Oberflächlich geschrieben, was auch nochmal ein Pluspunkt ist. Nebencharakter gibt es in der Story nicht viele. Da kommen noch Sandrines Freundinnen die ihren kurzen Auftritt in der Story haben. Der Maharadscha und seine Cousine, sowie die zwei Masseure. Dabei kommt der Maharadscha im Laufe der Story häufiger vor, als die anderen Charakter die wirklich nur Nebencharakter sind. Der Maharadscha zähl ich schon als Protagonist. Anfang war er mir geheimnisvoll und mysteriös. Doch nach und nach hat sich vor meinen Augen ein klares Bild des Maharadschas gezeigt und er wurde mir auch symphatisch.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen und auch leicht, auch wen es ab und zu eine Sprachumstellung ins Englische gab. Anfangs beginnt auch schon etwas von der Erotik und im Laufe der Story nimmt diese auch noch mehr zu. Die Beschreibung der heißen Szenen wurden gut umschrieben und bringen dem Leser auch heiße Stunden. Manchmal konnte ich Sandrines Sexeinstellung nicht verstehen, doch das rückt eher in den Hintergrund, den man ist vollkommen in der erotischen Handlung drin. Die Handlungsorte waren auch sehr schön beschrieben und vorallem bildlich. Man bekommt Sehnsucht nach Indien. Leider hat mir doch mehr von dem realen Indien gefehlt, den ab und zu dachte ich, das dieses Indien aus einem Film entsprungen ist. Die Story an sich fand ich erfrischend und die Idee neu. Nur bei der Umsetzung hat was gefehlt.

Veröffentlicht am 23.01.2019

Magisch

Sternendiamant 1. Die Legende des Juwelenkönigs
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Der Klappentext verspricht schon einiges, vorallem auch das es humorvoll wird. Die Idee zur Geschichte fand ich wirklich herrlich und erfrischend, allerdings war die Umsetzung nicht ganz gelungen. Mit ...

Der Klappentext verspricht schon einiges, vorallem auch das es humorvoll wird. Die Idee zur Geschichte fand ich wirklich herrlich und erfrischend, allerdings war die Umsetzung nicht ganz gelungen. Mit dem Anfang musste ich mich erstmal anfreunden. Ich fand den Anfang etwas zu kindlich für die Story, aber das wird im Laufe der Story besser. Fana, die Protagonistin, ist ein 15 jähriges Mädchen, was weiß was sie will. Sie zeigt sich mutig, unbelehrbar und mitfühlend gegenüber anderen. Trotz vieler gewöhnungsbedürftiger Ansichten der Bewohner Patenia, die Parallelwelt, in der die Aurion, magische Wesen, wohnen, bleibt sich Fana selbst und ihren Freunden treu. Ganz im Gegenteil zu ihrer besten Freundin Ivy. Es war sehr interessant zu lesen, was eine fremde Welt mit einer anderen Rangordnung mit Menschen anstellen kann. Aber lasst euch in diesem Punkte selbst überraschen. Im Gesamten war mir Fana sehr sympathisch und ich konnte zu jeder Zeit ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen.
Sehr gefallen hat mir das Schulschiff. Eine sehr interessante Idee und die Umsetzung ist meiner Meinung nach der Autorin sehr gelungen. Die Beschreibungen zu dem fliegendem Schiff waren sehr gut und es fiel mir leicht, meine Fantasy freien Lauf zu lassen. Die einzelnen Zimmer, die die Schüler bewohnen könnten, brachten mich zum lachen, und auch der Schulkoch ist auf seine eigene Art sehr speziell und lustig, ganz zu schweigen von Sturmkrähe.
Der Schreibstil war dementsprechend auch leicht und flüssig zu lesen. Auch die Charakter entwickeln sich im Laufe der Zeit, so auch Fana. Man merkt schon, das es wirklich einige witzige momente gibt. Allerdings gibt es einige Parallelen zu schon bekannten Geschichte, was ich etwas schade fand. Ich habe so einiges aus Filmen oder Bücher wiedererkennt und was dann aufjedenfall nichts neues war. In der Story gibt es auch einige Geheimnisse und Überraschungen, weshalb die Story auch mal etwas spannender wird. Ich hätte mir aber auch noch etwas mehr umschreibung der Schule gewünscht. Wie schon oben geschrieben, fand ich die Idee an sich super, nur an der Umsetzung hätte man einiges ändern können.