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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2018

Geständnisse

Geständnisse
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Durch den Namen der Autorin, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich finde es ja immer spannend, das auch Autoren aus andere Ländern ihre Bücher veröffentlichen und bin auch immer wieder gespannt, ...

Durch den Namen der Autorin, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich finde es ja immer spannend, das auch Autoren aus andere Ländern ihre Bücher veröffentlichen und bin auch immer wieder gespannt, wie deren Schreibstil so ist. So habe ich dieses Buch innerhalb von ein paar Stunden durch gehabt, was auch nicht schwer ist, da diese Story nur wenige Seiten hat, die man schnell liest. Als ich das Buch gelesen hatte, habe ich auch erfahren, das es davon einen Film gibt, den ich mir aufjedenfall mal ansehen werde. Den das Buch war schon sehr spannend und hat mich in den Bann gezogen.

Die Story dreht sich hauptsächlich um den Mord einer vierjährigen, die von zwei dreizehnjährigen Schüler begangen wurde. Die Lehrerin Yuko Moriguchi, beschuldigt zwei ihrer Schüler des mordes an ihrer Tochter und kündigt daraufhin ihre Stelle. Sie teilt den zwei Schülern auch mit, das sie diese nicht an die Polizei ausliefert, sondern in ihrer eigenen Art Rache nehmen wird. Schon ab der ersten Seite wird aus jeweils verschiedenen Perspektiven, den Mord, geschildert. Man weiß also schon Ansatzweise wie es geschehen ist. Doch im Laufe der Story weiß man nach und nach was wirklich geschehen ist und das macht die Story so interessant und spannend. Man hat viele Fragen im Kopf, doch nach jedem Kapitel und Geständnis, fügt sich das Puzzle immer mehr zusammen und die Fragen werden beantwortet. Dabei gibt es so einige Überraschungen und Wendungen, die das ganze nicht vorhersehbar macht. Durch die Story erhält man aber auch einen guten Einblick in ein wichtiges Thema. Es geht dabei um Kinder, die zwischen Gut und Böse nicht entscheiden können und an einer Leistung und Erfolg ausgerichteten Gesellschaft zerbrechen. Sie suchen auch verzweifelt nach Zuneigung und Anerkennung, das was sie so selten bekamen. Man erhält auch sehr schön einen Einblick in die japanische Lebensart, den die ganze Story handelt in Japan.

Der Schreibstil der Autorin war spannend und flüssig zu lesen. Manchmal musste ich das gelesene verdauen und das Ende hat es auch in sich gehabt. Als ich das Buch zu Ende hatte, musste ich erstmal über die ganze Story nachdenken und diese verdauen. Die Autorin hat hier auch sehr gut und passend die wichtigsten Informationen in die Story gemischt, sodass man über alles bescheid wusste und einfach nichts fehlte. Und dieses wichtige Thema, was die ganze Story aussagt, musste ich auch erstmal intensiv nachdenken, den nicht nur in Japan geht es Kindern so. Ich werde das Buch aufjedenfall noch öfters in die Hand nehmen.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Witzig

Vorwärts küssen, rückwärts lieben
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Der Klappentext hat es mir hier angetan. Vorallem als ich das Buch in der Hand hielt, waren am Ende schöne und tolle Zeichnungen von der Autorin. Die Story allgemein fand ich witzig und schön, für entspannte ...

Der Klappentext hat es mir hier angetan. Vorallem als ich das Buch in der Hand hielt, waren am Ende schöne und tolle Zeichnungen von der Autorin. Die Story allgemein fand ich witzig und schön, für entspannte Abende. Die Autorin, die eine freie Illustratorin und zeichnerin von Kindergeschichten ist, hat hier eine wunderbare Story geschrieben. Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich war auch recht schnell damit fertig. Trotz das man so einer Art Story öfters liest, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Schon allein die wortgewandten Dialoge waren der Knüller.

Pia war mir dabei gleich symphatisch. Sie wirkte auf mich wie eine lebensfrohe Person. Aber sie lebt auch öfters in einer Traumwelt, was ihr manchmal zum verhägnis wird. Sie ist aber nicht nur eine lebensfrohe Person, sonder auch ein chaotischer Typ. Sie lebt mit ihrem Kater Glitzi (der Name ist einfach nur Klasse für ein Kater) zusammen. Gerade ihre Art von einem Tag auf den anderen zu leben und ihre Gedankengänge, machen den Roman abwechslungsreich und unterhaltsam.
Aber auch Eddi, Pias bester Freund, passt super zur Story. Er weiß was er will und manchmal kann er einfach nicht mit anschauen, wie Pia immer wieder das Herz gebrochen wird. Eddi hat aber auch ein Geheimnis, was Pia niemals gedacht hätte. Dadurch wird die Story richtig romantisch und man hätte nie gedacht, das es so kommt.
Die Nebencharakter haben auch wunderbar zum Buch gepasst. Eigentlich muss ich zugeben, das ich niemand in der Story gehasst oder irgendwie nicht gemocht habe. Ich fand alle sehr harmonisch und jeder hatte seine Eigenarten.

Die Autorin hat einen locker leichten und flüssigen Schreibstil. Durch den ironisch-humorvollen Schreibstil, die sie auch hinlegt, macht es wirklich großen Spaß, die Story zu lesen. Es wirkt wie eine lebhafte Liebesgeschichte, die die Autorin noch mit vereinzelten Grafiken und Liedtexten unterstrichen hat. Das Buch ist dabei auch in zwei Abschnitten aufgeteilt. Dadurch bekommt auch der Titel mehr bedeutung. Im zweiten Teil merkt man mehr und mehr das die Autorin nur Quatsch im Kopf hat und hat auch diese ausgelebt. So manche Lacher konnte ich mir dabei nicht unterdrücken. Ich fand die gesamte Story schon Verrückt und ich frage mich auch, wie viel Sybille Hein wohl in Pia steckt.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Die Magie der Lüge

Die Magie der Lüge
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Nachdem mich Band 1 schon begeistern konnte, musste natürlich Band 2 auch her. Auch dieses mal konnte mich die Story fesseln, auch wen es anfangs etwas zu langatmig und langweilig war. Aber das positive ...

Nachdem mich Band 1 schon begeistern konnte, musste natürlich Band 2 auch her. Auch dieses mal konnte mich die Story fesseln, auch wen es anfangs etwas zu langatmig und langweilig war. Aber das positive ist, es knüpft da an, wo Band 1 zu Ende geht.

In der ersten Hälfte dreht es sich um die Reize zu Tirasan und den Veränderungen, die die Protagonistin durch macht. Es fehlt dabei etwas an Spannung, den die Reie empfand ich als langweilig. Aber ab der zweiten Hälfte wird es dann doch spannender und fesselt dann auch einen mehr. Die Protagonistin hier ist Anderta Passario, die wie ihr Bruder Tirasan, die Wahrheit hört und sagt. Doch sie ist nicht gezwungen dazu immer die Wahrheit zu sagen und vorallem verschließt sie die Augen, vor ihrer eigenen Wahrheit. Ich musste mit ihr erstmal klar kommen, da sie die Wahrheit schamlos ausnutzt. Sie und ihr Partner bestehlen die Reichtümer anderer Leute. Deshalb war sie mir auch zu Anfang unsymphatisch. Kurbabu Londus, Andertas Partner, war mir sowieso unsymphatisch. Er hatte eigentlich nur die Reichtümer im Sinn, um seinen Namen einen neuen Sinn zu geben. Da er durch seinen Namen bekannt ist, immer früh zu sterben. Er möchte aber Reich und lange Leben, ohne Sorgen, deshalb nimmt er nicht jeden Auftrag an.
Anderta wurde mir aber immer symphatischer, als ich festgestellt habe, das sie so redet wie es ihr passt. Auch die Nebencharakter waren erfrischend. Man trifft neue als auch alte Charakter, die im ersten Band schon Teil der Story waren.

Der Schreibstil war gewohnt locker und leicht zu lesen. Zu Anfang musste ich, wie oben geschrieben, etwas kämpfen aber dennoch war ich gefesselt und neugierig, was die Story weiter bringt. Man sollte allerdings aber Band 1 gelesen haben. Den sonst bleiben zu viele Fragen unbeantwortet. Die Autorin hat sich auch hier wieder mühe gegeben, die Ortschaften sowohl auch die Reise schön bildlich zu beschreiben. Man verfolgt sie zwar die ganze Reise lang, aber es kommen dadurch zu viele nebensächliche Sachen auf. Trotzdem finde ich es eine gute Idee. Was einigen anderen sonst gefehlt hätte, wurde mir aber zu langatmig. Aber beide Storys sind wirklich erfrischend und man hat sie so noch nicht gelesen. Man muss erstmal auf so eine Idee kommen, den Namen eine Magie zu zuteilen.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Schläfst du noch

Schläfst du noch?
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Bei diesem Buch, hat mich das Cover wieder sehr angesprochen. Es sieht einfach so mysteriös aus und ganz und gar nicht vorhersehbar. Ich war natürlich sehr gespannt wie die Story ist und habe mich auch ...

Bei diesem Buch, hat mich das Cover wieder sehr angesprochen. Es sieht einfach so mysteriös aus und ganz und gar nicht vorhersehbar. Ich war natürlich sehr gespannt wie die Story ist und habe mich auch gleich in die Story gestürzt. Man merkt auch gleich am Anfang, das es sich eher um einen Familiendrama handelt. Als erstes erfährt man auch, das vor mehr als 10 Jahren der Vater, Chuck Buhrmann, von einem Nachbars Jungen ermordet wurde. Die Zwillinge Josie und Lanie müssen nicht nur mit dem Tod ihres Vaters klarkommen, sondern auch mit der Entscheidung ihrer Mutter. Diese schließt sich, nach dem Mord, einer Sekte an, sodass die Zwillinge bei ihrer Tante aufwuchsen. Nach einer gewissen Zeit, verlässt jedoch Josie ihre Heimat und reist um die Welt. Dabei lernt sie Caleb kennen, mit dem sie eine Beziehung führt und in New York lebt. Allerdings hat sie Caleb nie über ihre Familie und deren Drama erzählt, bis eine Journalistin alles aufdecken möchte und den Mord neu ausrollen möchte. Hier hat mich aber auch die Einbindung mit den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und co., begeistert. Ich mag es einfach, wen man bei so einer Story, mehr Leben einfügt. Und durch eben solche Sozialen Netzwerken, die man in der heutigen Zeit sehr oft benutzt, wirkt die Story so, als ob sie wirklich passiert war.

Anfangs konnte ich gar nicht so wirklich verstehen, warum Josie ihre Vergangenheit gegenüber Caleb verschwiegen hatte. Klar ist es schwer, aber dennoch sollte man die die man liebt, einweihen. Zudem hat sie sich immer mehr in Lügen verstrickt. Dabei kommen auch einige Fragen auf, bei denen man hofft, das sie beantwortet werden. Je weiter man die Story liest, lernt man die Protagonistin besser kennen und versteht auch ihre Handlungen und auch manche Fragen werden beantwortet, doch nicht alle. Als Leser erfährt man auch durch Rückblicke, was damals wirklich geschehen war.
Mit den zwei Protagonisten Josie und Lanie musste ich mich erst richtig anfreunden. Sie sind zwillinge haben aber unterschiedliche Charakter. So gerieten sie immer in ein Konflikt, wen sie sich sahen. Manchmal war es echt nicht nachvollziehbar, weshalb sie sich immer stritten und dann noch so extrem. Ich meine, als Schwestern muss man doch zusammen halten, egal was ist und was war.
Die Journalistin Poppy mochte ich ganz und gar nicht. Sie tut wirklich alles um an die wirkliche Story zu kommen. Selbst auf der Trauerfeier zeigt sie keinen Respekt und belästigt die Zwillinge. Man kann sie einfach nur nicht mögen, sogar hassen. Sie löst auch mit ihren Podcast regelrecht eine Hetzjagd. Hier finde ich es auch gut, das diese mit Facebook-Post, Forenbeiträge und Tweets gezeigt werden.
Leider finde ich auch manchmal, das sich die Hauptgeschichte leicht in den Hintergrund drängt. Den die meisten Zeit geht es doch um persönliche Befindlichkeiten, als um die wirkliche Story. Den sie sind immernoch am Rätseln, ob wirklich der Mörder deren Vaters im Gefängnis sitzt oder es doch ein anderer war.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm flüssig und locker zu lesen. Es war spannend, bis auf die Sache, das die Hauptstory in den Hintergrund geriet. Doch alles in allem hatte diese Story was Thriller mäßiges und hat mich gefesselt. Ich war auch eigentlich nicht überrascht, den wie schon oben erwähnt, macht das Cover auch deutlich, dass die Story spannend werden könnte.

Veröffentlicht am 08.01.2018

This love has no End

This Love has no End
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Bei diesem Buch hat mich der Titel angesprochen. Aber nicht nur der Titel, auch der Klappentext klingt spannend und das Cover ist wunderschön. Ich bin auch ganz ehrlich, das ich bei diesem Buch viel Liebe ...

Bei diesem Buch hat mich der Titel angesprochen. Aber nicht nur der Titel, auch der Klappentext klingt spannend und das Cover ist wunderschön. Ich bin auch ganz ehrlich, das ich bei diesem Buch viel Liebe erwartet hätte. Doch ich wurde überrascht, den es geht dabei nicht nur um Liebe. Es gibt auch viele ernste Themen, die einen selbst zum Nachdenken anregen. Doch diese Story strotzt auch manchmal so vor Sarkasmus, was das lesen angenehmer macht und man manche Lach tränen einfach nicht unterdrücken kann. Es war ein wirklich tiefgründiges Buch, was einen nicht mehr so schnell loslässt und man noch im nachhinein über die Story nachdenkt.

Zelda war mir gleich schon symphatisch. Mit ihrer silbernen Haare war sie anders und doch besonders. Sie wirkte auf mich als ein verrückter Typ. Manchmal hat sie mich echt überrascht, was ich so nie erwartet hätte. Doch sie strotzt so vor Humor und lebensfreude, das ich sie einfach mögen musste.
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Parker, der nicht sprechen kann, mit ihm musste ich etwas warm werden. Aber er hatte auch Humor und wurde mir so symphatischer. Doch er war einsam, hatte keine Freunde und lässt auch gerne mal Sachen mitgehen. Man empfand auch teilweise so etwas wie Mitleid mit ihm, aber im Laufe der Geschichte verändert sich sein Leben, sodass man doch dann nur Freude für ihn empfand. Er trug immer ein Notizbuch bei sich und schrieb dort auch seine Geschichten hinein. Als Leser bekommen wir davon ein paar zu lesen und diese Geschichte wirkten auf mich ein wenig sehr skurril. Aber ich muss zugeben, das auch er etwas besonderes war. Er konnte zwar nicht sprechen, hatte aber seine leidenschaft in seinen Geschichte gefunden. Ich finde das Zelda und Parker gut zusammen passe, zwei unterschiedliche Charakter, die aber ihre Besonderheit gemeinsam haben.
Auch die Nebencharakter waren sehr schön ausgearbeitet und haben auch gut zu der Story gepasst.
Die Story handelt, wie oben schon geschrieben, nicht nur um die Liebe. Es handelt auch um ernste Themen wie den Tod, Schicksalsschläge und Einsamkeit. Die Idee, auch mal etwas ernsteres mit in die Story zu mischen, war wirklich gut und so konnte mich das Buch fesseln. Es bringt einen einfach zum Nachdenken und man stellt sich selbst einige Fragen.

Der Schreibstil von Tommy Wallach ist humorvoll und flüssig, gemischt mit ernsten Thematiken. Die Story liest man aus der Sicht von Parker. Man liest es als wäre es teilweise ein Tagebuch, aber doch dann wieder zur einer lebhaften Erzählung wird. Aber da man aus Parker Sicht liest, liest man eher über seine Gedanken und was zu ihm gesagt wurde und was getan wurde. Es war aufjedenfall ein lesenwertes Buch, mit Humorvolle Stunden oder Minuten.