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Katjuschka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2025

Team Weingold

Stralsund ermittelt - Falsche Koffer lügen nicht
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Die Idee eine Hobby-Detektei in der Kulisse einer TV-Detektiv-Serie anzusiedeln fand ich ausgesprochen originell.
Die sympathischen "Detektive" tragen zu dem in weiten Teilen interessanten "Fall" bei.
Es ...

Die Idee eine Hobby-Detektei in der Kulisse einer TV-Detektiv-Serie anzusiedeln fand ich ausgesprochen originell.
Die sympathischen "Detektive" tragen zu dem in weiten Teilen interessanten "Fall" bei.
Es gibt genügend skurrile und nebulöse Figuren und Hinweise, aber anscheinend passen die irgendwie nicht so richtig zusammen.
Oder sind das nur kleine, nicht zum Mordfall zusammenhängende Nebenhandlungen?
Möglich wäre es, denn leider verzettelt sich die Autorin ja auch ein wenig mit Rückblenden in Neles Vergangenheit in New York, was für die Geschichte keinen Nährwert hat und einen beim lesen aus der eigentlichen Handlung heraus zieht.
Für mich nehmen Ex-Freund Peter und sein neuer Partner zu viel - der fesche Polizist Enno zu wenig Raum ein.
Ich bin jedoch Fan von Fanny, die sich mir wie eine Lisbeth Salander 2.0 präsentiert!
"Stralsund ermittelt" ist ein solider Krimi, der sich noch steigern könnte und dann bitte auch mehr Lokalkolorit haben darf.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Start der Reihe

Nuss und Schluss. Ein Hansel & Pretzel Krimi
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Linn ist gerade von Edmonton in die Kleinstadt Kitchener-Waterloo gezogen und freut sich auf ihren ersten Arbeitstag in der stadtbekannten deutschen Bäckerei Hansel & Pretzel.
Doch die Freude schlägt schnell ...

Linn ist gerade von Edmonton in die Kleinstadt Kitchener-Waterloo gezogen und freut sich auf ihren ersten Arbeitstag in der stadtbekannten deutschen Bäckerei Hansel & Pretzel.
Doch die Freude schlägt schnell in Entsetzen um, als sie hinter dem Laden eine ermordete Frau entdeckt
Es handelt sich um die unbeliebte Stadträtin Sydney Stark.
Schnell wird klar, dass die Tote mehr Feinde hatte als Streusel auf einer Rumkugel.
Als zuerst Linn und dann ihr Chef des Mordes verdächtigt werden, beschließt sie, selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei stolpert sie nicht nur über eine harte Nuss nach der anderen, sondern auch über zwei sehr interessante Männer...

Ein Krimi-Snack, den beThrilled für 99 Cent zum Download angeboten hatte.
Kurze Kapitel mit verschiedenen Verdächtigen und Motiven laden zum miträtseln ein.
Für zwischendurch eine nette Abwechslung.
Im Anhang gibt es noch 3 Rezepte aus dem leckeren Angebot der Bäckerei.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Mehr als eine Zugfahrt

In einem Zug
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Eine Geschichte mit im Prinzip nur zwei Protagonist(inn)en in einem überschaubaren Raum hat definitiv den Charakter eines Kammerspiels.
Das funktioniert in einem Hörbuch bestimmt besser als gelesen - denke ...

Eine Geschichte mit im Prinzip nur zwei Protagonist(inn)en in einem überschaubaren Raum hat definitiv den Charakter eines Kammerspiels.
Das funktioniert in einem Hörbuch bestimmt besser als gelesen - denke ich mir zumindest.
Und Schauspieler Christian Berkel spricht die aus der Sicht von Eduard Brünhofer erzählte Handlung gekonnt ein.
Ich habe die 5 1/2 Stunden an einem Freitagabend in einem Zug (das Wortspiel drängt sich geradezu auf) durchgehört.
Startet die "gemeinsame" Reise zuerst mit nur leichtem Geplänkel, gewinnen die Gespräche der beiden immer mehr an Tiefe.
Eine berufsbedingt "typische" Wortwahl, bei der ein Gesprächspartner permanent das Gefühl haben würde therapiert zu werden, blieb bei Catrin zum Glück aus. Zumindest größtenteils.
Trotzdem (oder deswegen?) habe ich bei ihr ständig zwischen interessant und etwas anstrengend geschwankt.
Brünhofer war mir sehr sympathisch - bis auf seine leicht krankhafte Affinität zu Alkohol, das fand ich doch mehr als seltsam.
Den Dialogen (und gleichzeitig den Gedanken Brünhofers) zu folgen war sehr unterhaltsam und regen stellenweise zum nachdenken an.
Was hätte ich zu den teils sehr privaten Fragen von Catrin geantwortet?
Je näher der Zug dem Ziel München kam, desto sicherer wurde ich, dass Catrin etwas vor Brünhofer verbirgt.
Tatsächlich war das Ende überraschend, wenn auch ganz anders als von mir vermutet.
In "In einem Zug" findet sich etwas vom Charme von "Gut gegen Nordwind" wieder und eignet sich als Hörbuch ganz hervorragend für eine längere Zug- oder Flugreise.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Start einer neuen Reihe

The First to Fall
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Nachdem ich von Kristina Moninger bereits die "Breaking Waves"-Reihe gelesen und auch geliebt habe, habe ich mich über die Ankündigung ihrer neuen Red Summer Dilogie sehr gefreut!

Auch diesmal hat es ...

Nachdem ich von Kristina Moninger bereits die "Breaking Waves"-Reihe gelesen und auch geliebt habe, habe ich mich über die Ankündigung ihrer neuen Red Summer Dilogie sehr gefreut!

Auch diesmal hat es mir ihr Schreibstil und ihre Art zu erzählen sehr leicht gemacht, mich in die Geschichte einzufühlen.

Das Setting in den italienischen Alpen ist wirklich toll und man bekommt direkt Reiselust!

Am liebsten mit Auroras Camper natürlich, der mich auch direkt ins Träumen an solche Touren gebracht hat.

Die beiden Protagonisten schließt man schnell ins Herz und es hat mir Spaß gemacht ihre Liebesgeschichte zu verfolgen.

Natürlich braucht eine gute Liebesgeschichte auch ihre Hindernisse und Geheimnisse und auch die kommen in the "First to fall" nicht zu kurz, sodass ich immer weiterlesen wollte, um zu erfahren was als nächstes passiert.

Dabei muss ich als einzigen Kritikpunkt sagen, dass ich bei einem Buch, das mit "Suspense" beworben wurde mit etwas mehr Spannungsanteil gerechnet hätte.

Auch wenn natürlich die Frage im Vordergrund steht, was auf der Bergtour passiert ist und wie es zu dem Unglück kam, haben mir ein bisschen der Nervenkitzel und die vielen Fragen gefehlt, die eine Suspense Geschichte für mich haben.

Hier geht es mir aber nur um diese Kategorisierung, die Geschichte selbst möchte ich damit nicht kritisieren, ich hatte wirklich Freude beim Lesen und freue mich schon jetzt auf den zweiten Band!

Auch wenn die beiden Geschichten als solche übrigens eigenständig sein sollen, hat Kristina Moninger es sich nicht nehmen lassen den ersten Band mit einem Plotttwist und damit auch einem kleinen Cliffhanger zu beenden, daher kann ich schon jetzt sagen: Die Reihenfolge der Bände sollte beim Lesen beachtet werden!



Meine Bewertung: 4,5/5

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Hatte mir mehr erhofft

Die Zuverlässigkeit des Zufalls
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Nina-Marie lebt seit dem Tod ihrer großen Liebe Eric wieder bei ihrer sympathischen Mutter.
Mit ihr gemeinsam leitet sie "Buch und Blume" und konnte sich so einen Kindheitstraum verwirklichen.
Nina könnte ...

Nina-Marie lebt seit dem Tod ihrer großen Liebe Eric wieder bei ihrer sympathischen Mutter.
Mit ihr gemeinsam leitet sie "Buch und Blume" und konnte sich so einen Kindheitstraum verwirklichen.
Nina könnte glücklich sein, aber tatsächlich existiert sie nur von einem auf den anderen Tag, die Erinnerungen an Eric und die Trauer über den Verlust sind allgegenwärtig.
Zufällig trifft Nina bei einer Blumenlieferung auf ihren Lieblings-Krimiautoren.
Aber Curt Fernau ist erblindet und niemand soll es erfahren.
Als Curts Sohn Jack auftaucht, stellt Nina-Marie fest, dass die beiden sich aus einer Trauergruppe bereits kennen.
Ein Versteckspiel, Geheimnisse und Lügen nehmen immer mehr Raum im Leben von Nina-Marie ein.
Und dann scheint ein Verrat das freundschaftliche Verhältnis zu Curt und die aufkeimenden Gefühle zwischen Nina und Jack zu zerstören.

Cover und Klappentext klangen für mich nach einer zauberhaften, romantischen Liebesgeschichte.
Und so fing es auch an.
Nur leider war mir das Thema Trauer dann irgendwann einfach zu viel.
Nina und Eric waren gerade einmal ein Jahr zusammen, sind wie verliebte, leicht unreife Teenager durchs Leben geflattert, und drei Jahre nach seinem Tod bricht Nina immer noch bei jeder Gelegenheit in Tränen aus.
Sorry, aber das fand ich cringe.
Verstärkt wurde dieses Gefühl durch die kurzen Einschübe mit Rückblenden in die Vergangenheit von Nina und Reiseblogger Eric.
Ich hatte mehrfach das Gefühl, die beiden müssten erst mal erwachsen werden.
Für mich eine Geschichte mit einer netter Idee, aber eher nur lauwarm erzählt.

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