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KatyLeh

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2026

Ein endloser Sommer zum verlieben

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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Ich habe „Seaside Sisters: Lenes Inselsommerglück“ fast verschlungen und kann gar nicht mehr aufhören zu lächeln.

Mia Andersen schafft es, genau die Leichtigkeit und Unbeschwertheit einzufangen, die ...

Ich habe „Seaside Sisters: Lenes Inselsommerglück“ fast verschlungen und kann gar nicht mehr aufhören zu lächeln.

Mia Andersen schafft es, genau die Leichtigkeit und Unbeschwertheit einzufangen, die man aus eigenen Sommerferien kennt: Den ganzen Tag im Meer baden, Vanilleeis mit Erdbeeren, barfuß im Pudersand liegen und dieses Kribbeln, wenn der süße Junge plötzlich nur noch Augen für jemand anderen hat. Lene ist so eine authentische, starke Figur - mit ihren Zweifeln, ihrer Kreativität für den Schreibwettbewerb und ihrem großen Herz. Man fiebert sofort mit ihr mit.

Was mir besonders gefällt: Obwohl es offiziell „für Jugendliche ab 10“ ist, hat es mich in meinem fortgeschrittenen Alter genauso begeistert und unterhalten. Man fühlt sich sofort zurückversetzt in die eigene Jugend und an die erste Liebe erinnert. Die Freundschaft zwischen Lene, Elsa, Frida und Amba ist warmherzig, echt und genau so wie echte Freundschaft sein sollte: füreinander da, egal ob die Wellen höher schlagen.

Die besondere Ausstattung mit Farbschnitt, farbigen Illustrationen und der Comic-Doppelseite macht das Buch auch haptisch zu einem Highlight. Und die DIY-Ideen sind eine schöne Zugabe zum Ausprobieren.

Für mich ein Wohlfühlbuch, das Sonne in den Kopf bringt. Ich freue mich schon riesig auf die Bände über Elsa, Frida und Amba! Klare Kauf- und Weiterempfehlung für alle, die Lust auf Sommer, Freundschaft und Herzklopfen haben.

Veröffentlicht am 02.06.2026

Endlich ein Ratgeber ohne erhobenen Zeigefinger

Natürlich, intuitiv, kraftvoll
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„Natürlich, intuitiv, kraftvoll“ von Paula Maria Holzer ist genau das, was der Titel verspricht: ein Ratgeber, der Körper, Geist und Seele zusammen denkt, ohne in Esoterik-Klischees abzugleiten. 

Was ...

„Natürlich, intuitiv, kraftvoll“ von Paula Maria Holzer ist genau das, was der Titel verspricht: ein Ratgeber, der Körper, Geist und Seele zusammen denkt, ohne in Esoterik-Klischees abzugleiten. 

Was mir besonders gefallen hat: Frau Holzer stützt ihre Tipps auf fundierte Forschung, bleibt aber trotzdem nahbar und verständlich. Kein Fachchinesisch, keine Verbote, kein „ab morgen musst du dein Leben um 180 Grad ändern“. Stattdessen viele kleine, alltagstaugliche Impulse zu Ernährung, Fasten, Atemübungen und Achtsamkeit. Besonders die Kapitel zum Säure-Basen-Gleichgewicht und zur Kraft der Gedanken haben mir neue Perspektiven gegeben.

Ich ziehe einen Stern ab, weil manche Themen wie „sanfte Medizin“ für meinen Geschmack etwas oberflächlich angerissen werden. Wer tiefer einsteigen will, braucht noch Zusatzliteratur. Aber als Einstieg und Motivation ist das Buch top.

Gedanken zum Thema ganzheitliche Gesundheit und innere Balance:
Dieses Buch hat mich daran erinnert, dass Gesundheit kein Leistungssport ist. Ganzheitlich heißt für mich: nicht nur Kalorien zählen und Schritte tracken, sondern auch mal hinhören. Was braucht mein Körper wirklich? Wann bin ich gestresst, obwohl alles „okay“ ist? Die Verbindung von Atemübungen und Ernährung zeigt: Körper und Kopf hängen viel mehr zusammen, als wir denken.

Innere Balance entsteht nicht durch Perfektion. Paula Maria Holzer betont das Vertrauen in die eigene Intuition - und genau das hat mir gefehlt bei vielen anderen Gesundheitsbüchern. Nicht jede Fastenmethode passt zu jedem. Nicht jeder braucht morgens um 5 Uhr Yoga. Aber jeder kann lernen, wieder auf seinen Körper zu hören. Das Buch gibt dafür das Rüstzeug, ohne Druck zu machen.

Für alle, die sich nach einem natürlicheren Lebensstil sehnen, aber keine Lust auf Dogmen haben: Klare Leseempfehlung. Ich nehme mir auf jeden Fall die Atemübungen und die Idee „Gesundheit ohne Verzicht“ mit in den Alltag.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Kleinstlebewesen mit Großwirkung

Bakterien – die heimlichen Helden
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Ich geb’s zu: Vor dem Buch dachte ich bei Bakterien an „eklig“ und „Hände waschen“. Nach 200 Seiten denk ich: „Okay, ohne die läuft hier gar nichts.“ Peter Wohlleben schafft es wieder, ein Thema das eigentlich ...

Ich geb’s zu: Vor dem Buch dachte ich bei Bakterien an „eklig“ und „Hände waschen“. Nach 200 Seiten denk ich: „Okay, ohne die läuft hier gar nichts.“ Peter Wohlleben schafft es wieder, ein Thema das eigentlich unsichtbar ist, lebendig und greifbar zu machen.

Worum’s geht:
Wohlleben zeigt, wie sehr unser Leben von Bakterien abhängt. Nicht nur beim Joghurt oder Sauerkraut, sondern direkt in uns. In jeder Körperzelle, auf der Haut, im Darm. Die kleinen Kerle produzieren Hormone, beeinflussen unsere Stimmung, motivieren uns sogar zum Sport. Und draußen in der Natur steuern sie das Wetter mit und könnten sogar bei der Klimakrise helfen. Seine These: Wir bestehen zu großen Teilen aus Bakterien und sollten endlich aufhören, gegen sie Krieg zu führen. Besser kooperieren.

Was mir gefallen hat:
Sympathischer Ton: Wohlleben schreibt nicht wie ein Laborbericht, sondern wie jemand, der dir beim Spaziergang begeistert erzählt, was er gerade entdeckt hat. Man merkt, dass er selbst fasziniert ist.
Anschauliche Geschichten: Er bindet viel eigene Erfahrung und Beispiele aus dem Alltag ein. Plötzlich macht es Sinn, warum Sauerkraut gut für den Bauch ist oder warum ein Spaziergang im Wald guttut.
Aha-Momente: Ich wusste nicht, dass Bakterien kommunizieren und gemeinsame Aktionen planen können. Das Buch ist wie ein Mikroskop – man sieht plötzlich eine ganze Welt, die vorher unsichtbar war.

Was mir gefehlt hat:
Manchmal wird’s ein bisschen zu erzählerisch. Wer knallharte Fakten und Studien will, muss sich durchhangeln. Und an ein paar Stellen wiederholt sich die Botschaft „Wir müssen netter zu Bakterien sein“. Verstanden hab ich’s nach dem zweiten Mal auch.

Fazit:
Ein Buch für Neugierige, die verstehen wollen, was im Hintergrund unseres Körpers und der Natur abläuft. Kein Fachbuch, sondern Alltagsbiologie zum Mitnehmen. Man legt es weg und guckt danach mit anderen Augen auf den Joghurt im Kühlschrank und auf den eigenen Darm.

4 Sterne für sympathisches Storytelling und viel neues Wissen. Den 5. Stern gibt’s nicht, weil’s mir stellenweise zu wenig Struktur und zu viel „Wohlleben erzählt“-Vibe war. Aber gelernt hab ich auf jeden Fall was.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Beyoncé: Die Storys hinter den Liedern – Für Fans ein Volltreffer

Beyoncé
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Wenn du Beyoncé magst, dann ist dieses Buch einfach Pflicht. Beyoncé: Die Storys hinter den Liedern von Annie Zaleski ist kein normales Fan-Buch mit ein paar Fotos und Allgemeinplätzen. Hier geht’s wirklich ...

Wenn du Beyoncé magst, dann ist dieses Buch einfach Pflicht. Beyoncé: Die Storys hinter den Liedern von Annie Zaleski ist kein normales Fan-Buch mit ein paar Fotos und Allgemeinplätzen. Hier geht’s wirklich dahinter, wie die Songs entstehen und warum Beyoncé nicht umsonst „Scientist of Songs“ genannt wird.

Worum’s geht:
Annie Zaleski nimmt dich mit von den Destiny’s Child-Anfängen in den späten 90ern bis zu den Solo-Hits wie Crazy in Love, Single Ladies und Texas Hold ’Em. Chronologisch, aber nicht trocken. Zu jedem Song gibt’s Hintergrundinfos, Anekdoten und Analysen – was war die Idee dahinter, wie wurde produziert, was steckt visuell und musikalisch drin. Dazu kommen Stimmen aus Beyoncés Umfeld, die das Ganze noch persönlicher machen.

Was mir richtig gut gefallen hat:
Der Tiefgang: Man merkt, dass Zaleski Ahnung hat. Es wird nicht nur gesagt „der Song ist toll“, sondern erklärt, warum er so aufgebaut ist. Plötzlich hörst du Crazy in Love mit ganz anderen Ohren.
Die Bilder: Das Buch ist groß, DIN A4, Hardcover und einfach hochwertig. Die Fotos sind knallig, farbenfroh und sehen genauso aus wie Beyoncé selbst – groß, selbstbewusst, perfekt inszeniert. Macht auch optisch was her im Regal.
Nostalgie-Faktor: Der Teil über Destiny’s Child hat mich komplett zurück in meine Jugend katapultiert. Survivor und Independent Women im Kopf, und plötzlich war ich wieder 15.

Kleiner Hinweis:
Wer nur eine lockere Biografie mit Klatsch will, ist hier falsch. Das ist eher was für Leute, die wirklich wissen wollen, wie die Musik funktioniert. Aber gerade das macht’s für mich so wertvoll.

Fazit:
Informativ, liebevoll gemacht und optisch ein Hingucker. Man merkt, dass hier eine echte Fan-Hommage vorliegt, aber ohne blindes Fan-Geschwurbel. Für mich ein Muss, wenn man Beyoncé nicht nur hören, sondern verstehen will.

Klare 5 Sterne – informativ, hochwertig, und mit jeder Menge „Aha“-Momenten beim nächsten Hören.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Irgendwie spannend und urig zugleich

Nachtschwarzes Avignon
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Also, ich muss sagen, das Buch hat mich echt erwischt. Nachtschwarzes Avignon von Ralf Nestmeyer ist so ein Krimi, wo man nicht genau sagen kann warum, aber man will einfach weiterlesen.



Es geht um ...

Also, ich muss sagen, das Buch hat mich echt erwischt. Nachtschwarzes Avignon von Ralf Nestmeyer ist so ein Krimi, wo man nicht genau sagen kann warum, aber man will einfach weiterlesen.



Es geht um diesen Professor Trudeau. Der ist weg. Einfach weg. Und der hat wohl über die Templer geforscht, also diese alten Ritter-Sachen. Capitaine Malbec muss das aufklären und landet dann in Avignon. Und da ist alles so... alt und geheimnisvoll. Plötzlich fragt man sich: Gibt es da noch so eine geheime Gruppe? Oder spinnt da jemand rum? Keine Ahnung, aber es war spannend.



Was mir gefallen hat:

Avignon kommt richtig gut rüber. Man hat beim Lesen so ein bisschen das Gefühl, selbst da zu sein. Die Gassen, die alten Gebäude, alles ein bisschen düster. Und Nestmeyer scheint sich da wirklich auszukennen. Das macht es glaubwürdig.

Die Geschichte selbst zieht auch. Nicht durchgehend Action oder so, sondern eher so ein schleichendes "Oh, was ist das denn jetzt?"-Gefühl. Und die Sache mit den Templern fand ich cool, weil ich da vorher nicht viel wusste.



Was nicht ganz perfekt war:

Es ist kein Krimi für Leute, die es schnell und laut mögen. Hier passiert viel im Kopf und durch Gespräche. Manchmal dachte ich auch: Okay, jetzt wird’s mir ein bisschen zu viel mit der Geschichte dahinter. Aber es hat mich nicht gestört, eher neugierig gemacht.



Fazit von mir:

Wenn du Krimis magst, die mehr Stimmung als Geballer haben und du Lust auf Südfrankreich hast, dann nimm das Buch. Ich hab’s gern gelesen und vergebe 5 Sterne, weil es mich gut unterhalten hat und ich jetzt Lust hab, mal nach Avignon zu fahren.



War irgendwie anders als andere Krimis. Auf eine gute Art.

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