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Veröffentlicht am 29.05.2024

Spannend und Realistisch

Tanger Transit
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Das Cover kommt sehr unscheinbar daher. Auf einem hellen Untergrund steht oben der Titel des Buches und darunter ein Bild von einem Boot, das auf den ersten Blick sehr alt wirkt. Für mich ein Cover, hinter ...

Das Cover kommt sehr unscheinbar daher. Auf einem hellen Untergrund steht oben der Titel des Buches und darunter ein Bild von einem Boot, das auf den ersten Blick sehr alt wirkt. Für mich ein Cover, hinter dem ich nicht unbedingt so einen spannenden Roman vermutet hätte.

Tanger Transit – Ein Fluchtversuch von Claus G. H. Mayer erschien im Selfpublishing über tredition. Wie man dem Titel entnehmen kann geht es um die Flucht von Marokko nach Spanien. Und sehr präzise, um den Weg dahinter, der zu einer Flucht und den möglichen Bootsunglücken führt.

Die Geschichte wird durchgängig in der dritten Person erzählt mit verschiedensten Erzählern, die nach und nach für den Verlauf der Handlung wichtig werden. Im Fokus steht Cotter, ein Deutscher, der mit seinem Wagen oft in Marokko unterwegs ist und von Spanien immer wieder auch Selbstfahrer Touristen mit nach Afrika nimmt und denen das Land zeigt. Wie du im Klappentext nachlesen kannst, startet die Handlung in Spanien an der Küste und führt dann über die Fähre nach Tanger und weiter ins Landesinnere von Marokko.

Eine weitere Figur ist Hassan, der Cotter auf seinem Weg durch Marokko begleitet. Die beiden verstehen sich im Laufe der abenteuerlichen Fahrt durchs Land immer besser. Und gewöhnen sich an ihre Macken. Die weiteren Erzähler möchte ich hier nicht nennen, da sie zu viel von der Geschichte vorweg nehmen würden.

Tauchen im Text spezifische Begriffe auf, die nicht zum allgemeinen Wortschatz gehören, werden diese sehr ausführlich über Fußnoten erklärt bzw. die Hintergründe dazu erläutert. Das hat mir sehr gut gefallen und störte mich in keinster Weise im Lesefluss. Denn die Fußnoten waren in der Regel so gesetzt, dass man sie sehr gut zum Seitenende einfach lesen konnte.

Mit fundiertem Hintergrundwissen wurde hier eine tragische Reise erzählt, die einem nicht nur das Land als solches näher bringt, sondern auch die Missstände im Allgemeinen und Speziellen aufdeckt und behandelt. Auch wenn es sich hier um eine fiktive Geschichte handelt, wirkt sie beim Lesen so real, dass ich das Gefühl hatte direkt mit Cotter und Hassan durch die Wüste zu reisen. Für mich ist es ein Abenteuerroman, ein Erlebnisbericht oder einfach ein spannender Roman, der zum Nachdenken anregt.

Ich habe beim Lesen mich in Gedanken mit auf reisen begeben. Auch wenn ich fasziniert und manchmal auch mit einem Schmunzeln die Zeilen gelesen habe, habe ich doch auch die ganze Zeit die reale Welt im Hinterkopf gehabt. Denn das Thema ist immer noch allgegenwärtig und lässt uns vermutlich auch nicht so schnell los.

Bei Cotters Beschreibungen zum Land Afrika im allgemeinen und zu Marokko im speziellen habe ich einfach nur Fernweh bekommen. Wobei ich auch ganz klar sagen muss, in dem Land möchte ich kein Autofahren. Da wäre mein Gefährt in Nullkommanichts dahin. In diesem Sinne möchte ich dir ein Zitat mit auf den Weg geben.

„Es gab vier Regeln: Niemand sieht dich. Du musst für alle mitdenken. Du bist der Einzige der bremst. Eine überfahrene Stoppstelle kostet 400 Dirham.“
In dem Satz findest du eigentlich alles wichtige zur Fahrt und warum ich dort niemals selbst hinterm Steuer sitzen würde. Aber dennoch haben mich Land und Leute sofort angesprochen und ich könnte mir vorstellen erneut einmal Marokko zu besuchen. Einen Tag in Tanger habe ich tatsächlich schon verlebt und in guter Erinnerung.

Doch spielen die Beschreibungen des Landes eher eine Nebenrolle, denn der Hauptaugenmerk liegt auf dem Nachvollziehen der Fluchtrute eines einzelnen, der von Cotter tot in Tarifa am Strand gefunden wurde. So wird den zahllosen Bootsflüchtlingen ein Gesicht und eine Geschichte gegeben.

Mit einem sehr realistischen Szenario schafft es Claus G.H. Mayer mich über 555 Seiten an das Buch zu fesseln. Er sorgt dafür, dass ich gespannt mit dem Protagonisten Cotter durchs Land reise und mich über jede Bekanntschaft auf seiner Etappe freue. Jede Etappe bringt neue Erkenntnisse, so dass man am Ende ein Bild davon hat, wer oder was hinter dem Opfer am Strand von Tarifa steckt.

Hast du Lust auf eine Geschichte, die zum Einen ganz real die Flucht aus Afrika darstellt und zum Anderen einem die Faszination Marokko näherbringt? Dann bist du hier genau richtig. Begebe dich mit Cotter auf die Fähre und fahre ganz nach seinem Tempo zusammen mit Hassan durch das Hinterland. Bei der ganzen tragischen Geschichte darfst du dennoch auch die schönen Ecken von Marokko kennenlernen und so hat man das Gefühl, auf einer ganz besonderen Reise gewesen zu sein. Ich empfehle jedem dieses Buch, der die Augen vor der Welt nicht verschließt und einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Flüchtlinge werfen möchte. Mich hat das Buch sofort gepackt und es bleibt mir vermutlich noch lange in Erinnerung.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Pias 19. Fall im Familienurlaub

Ostseefinsternis
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Das Cover zeigt einen kleinen Strandabschnitt mit Blick aufs Meer. Im Sand liegt totes Holz und zieht das Auge wie magisch an. Vom Ufer aus kann man auf eine kleine Insel schauen, auf der ein Leuchtturm ...

Das Cover zeigt einen kleinen Strandabschnitt mit Blick aufs Meer. Im Sand liegt totes Holz und zieht das Auge wie magisch an. Vom Ufer aus kann man auf eine kleine Insel schauen, auf der ein Leuchtturm steht. Daneben kann man bei den ganzen Bäumen auch ein Haus erkennen. Für mich ein passendes Bild zu einem Ostseekrimi.

Ostseefinsternis von Eva Almstädt erschien im Lübbe Verlag. Es ist der 19. Fall für Pia Korittki. Diesmal trifft ein Mordfall zusammen mit Pias wohlverdienten Familienurlaub mit ihrem Sohn Felix und ihrem Freund Marten. Wie nicht anders zu erwarten, übernimmt Pia die Ermittlung und lässt ihre beiden Männer in den Ferien allein.

Das Buch lässt sich vom Prinzip ohne Vorwissen lesen, denn der Kriminalfall ist in sich geschlossen. Alle nötigen Aspekte tauchen in der Geschichte auf. Da es allerdings inzwischen der 19. Fall für Pia Korittki ist, sind natürlich zwischenmenschliche Beziehungen im Kollegium und im privaten Umfeld vorangeschritten. Für das Verständnis wird jedoch alles wichtige erklärt. Und so kann man auch mit diesem Buch in die Krimireihe um die Lübecker Ermittlerin starten. Der 19. Fall führt Pia nach Kaltenbrode oder besser gesagt. Pia ist zusammen mit Felix und Marten in dessen Haus an der Ostsee und somit direkt zur Stelle, als ein Toter in Kaltenbrode gefunden wird.

Hier tauchen wir ein in eine tiefe Feindschaft zweier Familien, dessen Grund lange im dunkeln bleibt. Wer hierbei nicht gespoilert werden möchte, sollte erst nach der Lektüre die Klappen im Einband genauer betrachten, denn dort ist eine Personentafel zu sehen. Wobei ich selbst beim Lesen immer wieder diese Klappe geöffnet habe, um zu sehen wer jetzt mit wem wie verbandelt ist. Also ist es im gewissen Sinne hilfreich und auch mit dem Wissen, weiß man trotzdem nicht was wirklich passiert ist.

Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen. Und fand auch schnell in das Gefüge um Pia Korittki herein. Zu letzt habe ich: Ostseegruft gelesen, was der 15. Fall der Ermittlerin war. Dementsprechend fehlen mir hier drei Bände in der Reihe, doch das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Allerdings muss ich gestehen, dass ich diesmal nicht bis zum Schluß mit rätseln konnte, da ich schon früh eine Ahnung hatte und sich diese nach und nach bestätigte. So fehlte mir zum Ende die nötige Spannung, um das Buch zu beenden. Ich habe es aber dennoch beendet und genau verfolgt, wie der Fall aufgeklärt wurde.

Hast du Lust auf einen Mordfall in einer kleinen Gemeinde, in der sich scheinbar alles nur um zwei Familien dreht? Dann kommst du hier auf deine Kosten. Die Familienfehde wird seit jeher aufrechterhalten und scheinbar weiß kein einer mehr worum es eigentlich geht. Dieser Aspekt wird dich beim Lesen sicher bis zum Schluss begleiten und erst dann logisch aufgeklärt. Neben dem Kriminalfall darfst du auch persönlich Zeit mit der Ermittlerin und ihren Männern verbringen und Felix beim Schwimmenlernen über die Schulter schauen. Für mich war es ein schöner Krimi, den ich persönlich aber zu schnell durchschauen konnte. Nicht desto trotz empfehle ich ihn gerne weiter.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Einfach spannend und schön

Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)
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Ich mag ja Cover, die wie gemalt aussehen. Hier ist der Hintergrund in einem Rosé Ton gehalten und darüber verläuft die Farbe in eine Richtung gen Lila und in die andere eher nach Orange. Darüber steht ...

Ich mag ja Cover, die wie gemalt aussehen. Hier ist der Hintergrund in einem Rosé Ton gehalten und darüber verläuft die Farbe in eine Richtung gen Lila und in die andere eher nach Orange. Darüber steht im dunkelsten Farbton der Titel in Druckbuchstaben, wobei der zweite Teil des Titels: Flüstern darunter noch in geschwungenen weißen Lettern zu sehen ist. Der Titel der Reihe steht unter dem Farbverlauf. Rund um für mich ein schönes Cover, das mich direkt anlacht.

Zeilenflüstern: Sweet Lemon Agency von Kyra Groh erschien im Lübbe Audio Verlag. Das Hörbuch wurde von Leonie Landa und Julian Tennstedt eingelesen. Es ist der Auftakt einer Dreiteiligen Hörbuchreihe, die es auch aus dem Loewe Verlag zu lesen gibt. Die Sweet Lemon Agency ist eine Werbeagentur in der Klara, die Protagonistin arbeitet. Sie ist dort als Werbetexterin angestellt und hat ein ganz großes Faible für Hörbücher. Besonders ein Hörbuch mit Noel als Sprecher hat es ihr angetan und nun soll genau er ihre sinnlichen Texte einsprechen. Ob sie dem gewachsen ist?

Das Buch bzw. die Plakate zum Buch sind mir auf der Leipziger Buchmesse immer wieder begegnet. Und so musste ich einfach zugreifen, als sich mir die Möglichkeit bot. Die Sprecherin Leonie Landa war für meine Entscheidung das sogenannte i-Tüpfelchen, da ich sie in Leipzig persönlich kennenlernen durfte. Sie hat der Geschichte genau das richtige Maß an Gefühl gegeben und zusammen mit Julian Tennstedt das Ganze zu einem Hörgenuss gemacht. Beiden könnte ich stundenlang zuhören und Julian brachte die Schokolade förmlich zum Schmelzen. Was es damit genau auf sich hat musst du einfach hören. Da möchte man direkt die Schokolade auspacken und vernaschen.

Die Geschichte begleitete mich auf einer längeren Strecke beim Autofahren und bei einem Nostalgie Spaziergang durch Kiel. So verging die Zeit wie im Fluge. Zu Beginn habe ich der Geschichte bei normaler Geschwindigkeit gelauscht, doch schnell habe ich auf die 1.25-Fache Geschwindigkeit gestellt, da das mehr meinem eigenen Lesetempo entspricht. Beiden Sprechern konnte ich so gut folgen und so hatte ich auch beim schnelleren Hören meine Freude.

Liebst du Schokolade und wolltest schon immer mal sinnliche Werbetexte dazu hören? Dann schalte das Hörbuch: Zeilenflüstern ein und lausche abwechselnd den Stimmen von Leonie Landa und Julian Tennstedt. Lerne die Werbeagentur: Sweet Lemon Agency kennen und verliebe dich in die Dynamik innerhalb des Teams. Lerne Klara mit ihren Eigenheiten kennen und verliebe dich in die Stimme von Noel. Für mich war es eine Rundum gelungene Geschichte, die Lust macht auf mehr. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Band. Von mir gibt es eine absolute Hörempfehlung. Und das Hörbuch landet auf meinen Top Ten für 2024.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Wunderbarer Auftakt der Wildberry Bay Trilogie

Träume in Wildberry Bay
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Das Cover zeigt den Leuchtturm von Peggy’s Cove auf den Felsen und davor Wellen, wie sie an den Strand laufen. Der Leuchtturm spiegelt sich im Wasser, während eine Möwe über den Flutsaum gleitet. In roten ...

Das Cover zeigt den Leuchtturm von Peggy’s Cove auf den Felsen und davor Wellen, wie sie an den Strand laufen. Der Leuchtturm spiegelt sich im Wasser, während eine Möwe über den Flutsaum gleitet. In roten Buchstaben steht über dem Himmel der Titel und lässt auf einen schönen Liebesroman am Meer hoffen.

Träume in Wildberry Bay von Miriam Covi erschien im Heyne Verlag. Es ist der Auftakt der gleichnamigen Trilogie: Die Wildberry-Bay-Reihe. Die Geschichte dreht sich um Florentine, die an ihrem Hochzeitstag ihren Verlobten in flagranti erwischt und dessen älteren Bruder, der zusammen mit Flo nach Wildberry Bay fährt. Was sich hinter der Flucht und der verpatzten Hochzeit verbirgt musst du am besten selbst lesen. Freue dich dabei auf ein paar schöne Lesestunden.

Die Geschichte wird von Florentine Schiller und Raven Leblanc erzählt. Die beiden Ich- Erzähler kennen sich seit Kindertagen, da ihre Väter zusammen studiert haben. Fast jeden Sommer zusammen verbrachten sie auf Wildberry Bay, einer fiktiven Halbinsel irgendwo an der kanadischen Küste. Die Erzählung springt ein wenig in der Zeit zwischen dem Hier und Jetzt und dem großen Unglück vom Sommer 1998. Das hier und jetzt ist übrigens 2018, was vermutlich für die folgenden Bände einen Grund hat. Auf jeden Fall jährt sich das Unglück zum zwanzigsten Mal und schwebt wie eine dunkle Wolke über den Freundschaften der Väter und auch über Florentine.

Ich habe die Geschichte in zwei Tagen regelrecht verschlungen und konnte mich gar nicht vom Buch lösen. Zum Einen wollte ich unbedingt wissen, was vor zwanzig Jahren passiert ist. Und zum Anderen sorgte die geplatzte Hochzeit von Florentine und Jay dafür, dass ich trotz allem auf ein Happy End hoffte. Diese beiden Punkte verfolgten mich über 500 Seiten und ließen mich einfach nicht los. Dabei lernte ich nicht nur die beiden Protagonisten näher kennen, sondern auch ihre Familien und Freunde. Während Florentine in Deutschland Konditorin geworden war, hatte Raven sein Lehramtsstudium abgeschlossen und arbeitete nun als Grundschullehrer. In seiner Freizeit fand er viel Zeit für seine Freunde und sein Künstlerherz. Dazu passt folgendes Zitat:

„Und der andere besucht einen in seinen Träumen und lässt einem das Herz rasen und die Haut bei jeder noch so kleinen Berührung brennen – aber behandelt einen gleichzeitig, als wäre man ein lästiges Insekt, oder, schlimmer noch: Als wäre man Luft.“
Was das Zitat nun mit der Kunst von Raven zu tun hat, musst du selbst herausfinden. Die Auflösung wird dir gefallen und dich vermutlich genauso wie mich zu einem verträumten Schmunzeln anregen. Ich habe die Zeilen sehr genossen und vor Rührung die ein oder andere Träne verdrückt.

Bei den ganzen Beziehungsgeflechten und den Rückblenden in die Kinder- und Jugendzeit kommt die schöne Atmosphäre und Landschaft von Wildberry Bay nicht zu kurz. Auch das idyllische Kleinstadtflair wird hier voll und ganz bedient und lässt mich einfach nur schmachtend weiterlesen. Ich mag dieses Setting und fühlte mich sofort wie zu Hause, wenn sich alles irgendwie rund um das örtliche Diner abspielt. Ebenso musst du unbedingt einen Blick in die Bar werfen, wenn dort am Abend musiziert wird. Die Band spielt einfach klasse und die Musik auch eine ganz gewisse Rolle im Geschehen. So haben es zwei Lieder in mein Lesetagebuch geschafft. Während Florentine ein deutsches Lied bevorzugt, das ein wenig mit Herzschmerz zu tun hat, präferiert Raven „Let it be“ von den Beatles. Beim Lesen habe ich beide Lieder leise vor mich hingesummt und hatte für den Tag zwei Ohrwürmer, denn auch „Ohne dich“ von der Münchner Freiheit ist mir durchaus ein Begriff.

Hast du nun Lust bekommen auf einen Ausflug an die Küste von Kanada? Dann fliege mit Florentine zu ihrer Hochzeit nach Wildberry Bay und versuche ihr zur Seite zu stehen, während scheinbar um sie herum alles zerbricht. Lausche den Gesprächen im Diner und freue dich mit allen über die deutschen Kuchen von Florentine. Ich hatte ein paar wunderschöne Lesestunden, die mal wieder viel zu schnell vorbei gingen. Doch schon bald erscheint der zweite Band: Herzklopfen in Wildberry Bay. In der Wartezeit empfehle ich dir die Ocean Avenue Reihe von Ella Thompson, von der ich Band eins: Ocean View Avenue – Wo Träume wahr werden dir sehr ans Herz legen kann. Band zwei: Ocean View Avenue – Eine Chance für die Liebe liegt aktuell auf meinem Nachttisch.

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Veröffentlicht am 19.05.2024

Unterhaltsame Geschichte

Funny Story
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Auf einem blauen Hintergrund sieht man zwei Personen an einem Tresen sitzen. Sie halten beide ein Glas mit Strohhalm in der Hand. Während sie mit dem Rücken zum Tresen sitzt, hat er seine Ellenbogen darauf ...

Auf einem blauen Hintergrund sieht man zwei Personen an einem Tresen sitzen. Sie halten beide ein Glas mit Strohhalm in der Hand. Während sie mit dem Rücken zum Tresen sitzt, hat er seine Ellenbogen darauf abgestützt. Ich find eine passende Szene für die Geschichte.

Zwei Fremde. Eine Gemeinsamkeit: Und der Beginn einer … Funny Story von Emily Henry erschien im Argon Verlag. Das Hörbuch wurde von Christiane Marx eingelesen. Die Geschichte ist verzwickt im wahrsten Sinne des Wortes. Die Protagonistin Daphne wurde von ihrem Verlobten verlassen und sieht sich nun in einer WG wieder. Ausgerechnet mit dem Ex der neuen geliebten von ihrem Ex-Verlobten. Wer hier Spaß und Unterhaltung vermutet wird nicht enttäuscht.

Als Ich-Erzählerin nimmt Daphne mich mit nach Michigan und lässt mich teilhaben an ihrem Unglück. Doch so schnell verzagt die Bibliothekarin nicht und macht das bester daraus. Sie lässt Peter, Peter sein und lernt ihren neuen Mitbewohner Miles beim Sorgen ertränken näher kennen.

Ich für mich habe beim Zuhören sehr viel gelacht. Den größte Teil habe ich auf dem Weg von Kiel über Hamburg nach Hause gehört. Da störte es auch nicht weiter, dass ich fast eine Stunde brauchte, um auf die Autobahn in Kiel zu gelangen, was normalerweise nur 15-20 Minuten dauert. Nachmittags beim Verlassen von Hamburg erging es mir nicht viel besser und so hatte ich durch die Verkehrssituation gute zwei Stunden mehr Hörzeit gewonnen. Man muss das einfach das positive an einem Stau sehen.

Hast du Lust auf eine RomCom im Bibliophilen Umfeld? Dann bist du hier genau richtig. Die Protagonistin nimmt dich mit in ihre Kinderabteilung der Bibliothek und in ihr ganz persönliches Beziehungspuzzle. Lausche Christiane Marx mit ihrer einzigartigen Stimme, die jeder Figur eine ganz eigene Note verleiht. So weißt du immer ganz genau, von wem gerade die Rede ist. Die Sprecherin des Hörbuchs war für mich mit ein Argument das Hörbuch zu hören. Ich mag Christiane Marx und kann ihr gerade beim Autofahren sehr gut zuhören. Für mich war es eine rund um unterhaltsame Geschichte, bei der ich viel gelacht habe. Ich mag den Humor der Autorin und werde bestimmt noch mehr von ihr lesen bzw. hören. Zu letzt habe ich übrigens Booklovers von ihr gehört.

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