Sehr gelungene Stimmung
Was die Nacht verschweigt: Die Fortsetzung von WAS DIE TOTEN BEWEGT – Eine packende und atmosphärische Erzählung in der Tradition von Edgar Allan PoeDie Geschichte geht weiter ...
Miss Potter möchte nache Gallazien kommen, um dort die Mythologie zu studieren. Es solle einige außergewöhnliche Exemplar dort geben, die sie in England sehr vermisst.
Alex ...
Die Geschichte geht weiter ...
Miss Potter möchte nache Gallazien kommen, um dort die Mythologie zu studieren. Es solle einige außergewöhnliche Exemplar dort geben, die sie in England sehr vermisst.
Alex Easton, als guter Freund, reist also in die Heimat zu seiner Jagdhütte um Miss Potter dort eine Unterkunft zu bieten. Doch kaum kommt er dort an, trifft er das Anwesen verlassen an. Über allem liegt nicht nur Staub und Alter, sondern auch eine erdrückende Stille. Wie sich schnell herausfinden lässt, ist sein Verwaltung vor einiger Zeit verstorben. Doch woran, darüber wird im Dorf nur gemunkelt und keiner traut sich recht es laut anzusprechen.
Als Easton dann nachts von Albträumen über eine Sagengestalt geplagt wird, ist Handeln gefragt.
Der Schreibstil des Buches war, wie auch in Band 1, etwas ungewöhnlich. Aber ich mag es sehr. Es vermittelt eine Andersartigkeit und einen gewissen Schauder.
Die Charakter sind größtenteils bereits bekannt und wir erfahren etwas mehr von ihnen. Einige neue Charakter kamen hinzu. Besonders die Witwe hatte es mir angetan, ich konnte mir hier und da ein Lächeln nicht verkneifen. Sie war die perfekte Ergänzung, für so eine Erzählung.
Die Story selbst hat wieder dieses huntergründige schaudern. Man merkt deutlich, dass etwas nicht stimmt, kriegt es aber noch nicht recht zu fassen.
Es wird wieder richtig angenehm mit den Einflüssen auf die Welt im Buch gespielt. Durch viel drum herum lernt man auch über Easton wieder einiges neue. Wobei mir Angus und Miss Potter etwas kurz kamen. Auch über den Aberglauben/die Sage selbst hätte es gern etwas mehr Infos geben dürfen.
Ich fand vor allem die Hausmittel der Witwe wahnsinnig interessant und hätten mir hier auch mal ein Wort mehr zu gewünscht. ZB der rote Bindfaden wurde nie recht erklärt.
Alles in allem ein wirklich gelungener zweiter Band. Und wer Band 1 mochte, wird auch hier sicher seinen Spaß haben.