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Veröffentlicht am 07.07.2026

tierische, kurzweilige Unterhaltung

Worst Pets Ever – Eingesperrt!
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Kater Käptn Flauschbär hat genug angestellt und wird von seinen Besitzern in die Hochsicherheitsbenimmschule und Besserungsanstalt für ungezogene Viecher eingewiesen. Hier soll er, gemeinsam mit 13 anderen ...

Kater Käptn Flauschbär hat genug angestellt und wird von seinen Besitzern in die Hochsicherheitsbenimmschule und Besserungsanstalt für ungezogene Viecher eingewiesen. Hier soll er, gemeinsam mit 13 anderen Tieren, die Regeln für ein angemessenes Leben als Haustier erlernen.
In der Benimmschule sind die verschiedensten Tiere aufgrund unterschiedlich schlimmer Vergehen untergebracht. Ausgerechnet mit dem VIP Brutus und der nervigen Bitzi muss sich Käptn Flauschbär ein Zimmer teilen. Er muss also dringend verschwinden und die Hunde sollen ihm dabei helfen.
Der Comic ist perfekt für Kinder die erst anfangen selber ganze Bücher zu lesen. Es gibt nur wenig Text und dazu sehr viele Bilder. Diese sind zudem sehr dezent und unaufgeregt gehalten in Schwarz-, Weiß- und Rottönen. Man kommt also rasend schnell durch dieses Buch.
Beschrieben wird eine sehr kurze Zeitspanne, so dass vermutlich noch genug Stoff für die Nachfolgebände übrig bleibt.
Neben den gewöhnlichen Haustieren wie Hund, Katze, Kaninchen usw. gibt es hier auch außergewöhnlichere Exemplare wie z.B. Rocky der Hausstein oder Stöckli, der Stock.
Die Geschichte ist lustig und unterhaltsam für Kinder, wobei Käptn Flauschbär schon ein eher unangenehmer Kamerad ist. Das Buch ist aufgeteilt in 7 Kapitel die den Tag nochmal ein bisschen aufteilen.
Am Ende gibt es noch kurze und interessante Fakten zu den Tieren und eine Bastel- und Zeichenanleitung, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

etwas anstrengend

Picking Daisies on Sundays
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Daisy ist schon immer in ihren besten Freund Levi verliebt. Doch als er auf dem Abschlussball eine andere küsst bevor Daisy ihm ihre Gefühle gestehen kann, bricht sie den Kontakt ab um sich und ihr Herz ...

Daisy ist schon immer in ihren besten Freund Levi verliebt. Doch als er auf dem Abschlussball eine andere küsst bevor Daisy ihm ihre Gefühle gestehen kann, bricht sie den Kontakt ab um sich und ihr Herz zu schützen. Als die beiden sich 4 Jahre später zufällig treffen, bittet Levi Daisy darum, seine Fake-Freundin zu spielen. Sie willigt ein, wohl wissend, dass das keine gute Idee ist.
Ich habe jetzt keine große Überraschung von diesem Buch erwartet. Das Thema Fake-Dating gibt es ja bereits zu genüge und die Story läuft auch meistens gleich ab. Das ist aber generell nichts Schlechtes und mir gefällt es zu lesen, wie sich die Gefühle entwickeln und auch verändern. Hier war es aber so, dass die Gefühle von Anfang an da waren und es ging darum, sie möglichst gut zu verstecken.
Der Schreibstil ist sehr unaufgeregt und eigentlich passiert auch nicht so wirklich viel in diesem Buch. Daisys Gefühle und der große Cut werden immer wieder thematisiert. Levi wird als Traummann beschrieben. Sieht umwerfend aus, alle Frauen liegen ihm zu Füßen, er ist verständnisvoll und seiner Familie gegenüber aufopfernd. Darüber hinaus bleibt er meiner Meinung nach ein wenig farblos. Daisy dagegen ist total unsicher, fühlt sich nicht hübsch oder liebenswert (schon gar nicht von Levi) und kommt eigentlich kaum klar mit ihrem Leben. Die Rollenverteilung ist also eindeutig, aber das war mir doch ein bisschen zu übertrieben.
Die ganze Geschichte baut auf Missverständnissen und unausgesprochene Worten auf. Für den Leser und auch alle anderen Charaktere ist es mehr als deutlich wie Daisy und Levi fühlen und irgendwann war es nervig, wie sie sich angestellt haben.
Ich hätte gerne mehr von der Freundesgruppe gelesen und bin der Meinung man hätte hier noch viel mehr aus der Geschichte rausholen können.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Lass die Sonne in dein Herz

Die Sonne in dir
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Anna steckt in ihrem Alltag fest und ist nicht ganz glücklich mit ihrem Leben. Als sie zufällig ein 100 Jahre altes Tagebuch findet, entdeckt sie viele Parallelen zwischen dem Leben der Schreiberin und ...

Anna steckt in ihrem Alltag fest und ist nicht ganz glücklich mit ihrem Leben. Als sie zufällig ein 100 Jahre altes Tagebuch findet, entdeckt sie viele Parallelen zwischen dem Leben der Schreiberin und sich selbst. Tag für Tag findet Anna einen Anreiz und die passende Idee ihr Leben umzukrempeln und glücklicher zu sein.

Der Schreibstil ist absolut ruhig und entspannend, so dass sich sie Geschichte sehr flott weg lesen lässt. Die kurzen Kapitel unterstützen dies und sorgen für einen guten Lesefluss. Besonders gut haben mir auch die vielen tollen Sprüche und Zitate zum Kapitelanfang gefallen.

Ich denke jeder kommt irgendwann mal an diesem Punkt in seinem Leben an, in dem man vielleicht auch unbewusst im Trott feststeckt und nicht mehr ganz so erfüllt ist. Da kann dieses Buch auf jeden Fall eine nette Inspiration sein.

Mit Anna kann man sich auch sehr gut identifizieren und mit ihr mitfühlen. Alle anderen Charaktere bleiben jedoch etwas blass und die Geschichte hätte meiner Meinung nach noch etwas tiefer gehen können.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Raus aus dem Alltag

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello
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Als Lenas Körper ihr deutlich zeigt, dass sie dringend mal eine Pause braucht, leiht sie sich den Bully ihrer Freundin und reist für ein paar Tage allein nach Italien. Doch auch hier ist ihr Zeitplan eng ...

Als Lenas Körper ihr deutlich zeigt, dass sie dringend mal eine Pause braucht, leiht sie sich den Bully ihrer Freundin und reist für ein paar Tage allein nach Italien. Doch auch hier ist ihr Zeitplan eng getaktet und die To-Do-Liste lang. Sie will ja schließlich das Beste aus ihrer Zeit machen und so viel wie möglich sehen. Das hat mit Erholung und Ruhe allerdings auch nicht mehr viel zu tun.
Mich hat die Vorstellung einer Reise allein in ein anderes Land um sich einen Traum zu erfüllen und einfach mal Zeit mit sich selbst zu verbringen sehr angesprochen. In diesem Buch erfahren wir wie es zu der Reise kommt und begleiten Lena in ihrer Zeit in Italien. Man lernt tolle Menschen kennen, die Lena jeder auf seine Weise und auch unbewusst bei ihren Problemen und ihrer Entwicklung weiterhelfen. Wobei ich diesen Schritt schon super mutig finde.
Der Schreibstil ist angenehm und das Buch hat mir ein paar kurzweilige Stunden verschafft. Ansprechend finde ich auch die kurzen Kapitel, die den Lesefluss nochmal unterstützt haben. Besonders gut haben mir auch die Bilder am Kapitelanfang und die passenden Affirmationen am Kapitelende gefallen.
Eine schöne Geschichte getarnt als Ratgeber, der zum Nachdenken und Hinterfragen anregt.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Alle Glücklich oder nicht?

Alle glücklich
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Nina, Alexander, Emilia und Ben sind eine typische Vorzeigefamilie. So scheint es zumindest. Doch niemand weiß was wirklich in ihnen vorgeht.

Wie sagt man so schön: Unter jedem Dach ein Ach.

Kira Mohn ...

Nina, Alexander, Emilia und Ben sind eine typische Vorzeigefamilie. So scheint es zumindest. Doch niemand weiß was wirklich in ihnen vorgeht.

Wie sagt man so schön: Unter jedem Dach ein Ach.

Kira Mohn hat das ganz gut dargestellt in ihrem Buch. Für Außenstehende scheint alles perfekt zu sein. Verheiratet, 2 Kinder, ein Haus, ein guter Job, keine Geldprobleme, dann kann es ja auch sonst keine geben.
Die Autorin beschreibt den Alltag der Familienmitglieder jeweils aus deren eigenen Sicht. So wird schnell klar, dass jeder der vier mit sich selbst beschäftigt ist, in seiner eigenen Welt lebt und keine Ahnung hat, was eigentlich bei den anderen so los ist und wie sie sich fühlen. Es zeigt deutlich, dass man niemanden in den Kopf schauen kann und man immer nur das sieht und weiß, was der andere einen glauben lassen möchte.
Der Schreibstil ist recht sachlich und nüchtern. Die ständigen Perspektivwechsel fand ich eigentlich ganz gut, aber haben dazu beigetragen, dass ich immer aus der jeweiligen Situation raus gekommen bin und emotional nicht so tief drin war. An sich hat mich die Geschichte aber dennoch gepackt und ich fand das Buch interessant. Zum Schluss hin war aber ganz schön viel los bei allen, was mir persönlich dann schon ein bisschen zu viel war.

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