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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2018

Rasanter Pageturner!

Leid und letzter Tag
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Endlich kann Kriminalhauptkommissar Erik Donner seinen verhassten Arbeitsplatz in der Erstkontaktstelle räumen und an seinen alten Posten zurückkehren. Nun wird es sich zeigen, ob er zur Teamarbeit fähig ...

Endlich kann Kriminalhauptkommissar Erik Donner seinen verhassten Arbeitsplatz in der Erstkontaktstelle räumen und an seinen alten Posten zurückkehren. Nun wird es sich zeigen, ob er zur Teamarbeit fähig ist und unter der Führung seiner Lebensgefährtin Annegret Kolka arbeiten kann. Doch der Fall, mit dem sie es zu tun haben, nimmt ungeahnte Ausmaße an. Ein gnadenloser Killer treibt ein perfides Spiel mit dem Team. Es ist ein Spiel, in dem der Killer seine Regeln eiskalt durchsetzt und bei Zuwiderhandlungen tödliche Konsequenzen zieht. Wird es Donner gelingen, den Rachefeldzug des unbekannten Gegners zu stoppen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.....

Dieser Band ist bereits der sechste Fall für Erik Donner. Um den aktuellen Ereignissen zu folgen, ist es nicht unbedingt nötig, die Vorgänger zu kennen, da wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut werden. Wenn man allerdings an den beruflichen und privaten Weiterentwicklungen der Hauptcharaktere interessiert ist, empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Der Einstieg in die aktuellen Ermittlungen gelingt mühelos. Denn Elias Haller hält sich nicht mit langatmigem Vorgeplänkel auf, sondern sorgt dafür, dass man sich sofort mitten im spannenden Geschehen befindet. Das perfide Spiel, das der Killer treibt, ist rasant und nicht so leicht zu durchschauen. Er schlägt gnadenlos zu und spielt nach seinen Regeln. Man verfolgt gebannt das Geschehen und gerät früh in den Sog der Handlung.

Der flüssige und angenehm lesbare Schreibstil sorgt dafür, dass man das spannende Katz- und Mausspiel genießen kann und förmlich durch das Buch getrieben wird. Die beschriebenen Szenen hat man dabei mühelos vor Augen. Da der Killer mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich umgeht, sollte man nicht zu zartbesaitet sein. Die Charaktere wirken sehr authentisch. Gerade Donner hat noch nichts von seinem besonderen Charme eingebüßt, auch wenn er sich hier wirklich redlich bemüht, sich ein wenig an das Team anzupassen. Aber ein Donner kann eben nicht aus seiner Haut.

Die früh aufgebaute Spannung kann nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern steigert sich im Verlauf der Handlung sogar noch. Das große Finale hat es wirklich in sich. Fans der Reihe dürfen sich auf einen wahren Paukenschlag einstellen. Der Autor traut sich wirklich was!

Ich habe bisher jeden Band der Donner-Reihe und auch die beiden Fälle von Klara Frost, die ebenfalls aus der Feder von Elias Haller stammen, mit großer Begeisterung gelesen. Ich war deshalb sehr gespannt, auf die neuen Ermittlungen und wurde definitiv nicht enttäuscht! Die Spannung war für mich durchgehend spürbar. Ich habe mit Donner und seinem Team mitgefiebert und mochte das Buch nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen, sodass ich es in einem Rutsch beenden musste. Sehr gut hat mir außerdem gefallen, dass man auf einen alten Bekannten aus den Ermittlungen von Klara Frost trifft. Das große Finale hat mich wirklich kalt erwischt, sodass ich darauf hoffe, schnell zu erfahren, wie es bei Erik Donner weitergeht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich alle fünf Sternchen und eine ganz klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 28.10.2018

Durchhalten lohnt sich!

Die Elemente des Todes
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Der True-Crime-Thriller "Die Elemente des Todes" beruht auf einer wahren Begebenheit. Claus Cornelius Fischer und Axel Petermann, der als Ermittler mehrere spektakuläre Mordfälle aufgeklärt hat und als ...

Der True-Crime-Thriller "Die Elemente des Todes" beruht auf einer wahren Begebenheit. Claus Cornelius Fischer und Axel Petermann, der als Ermittler mehrere spektakuläre Mordfälle aufgeklärt hat und als einer der besten Profiler Europas gilt, gewähren einen hautnahen Einblick in eine brutale Mordserie. Namen, zeitliche Abläufe und Orte wurden zwar geändert, doch das eiskalte Grauen der Morde nicht.

Beim Einstieg wird man sofort mit der Selbstbeschreibung des Täters konfrontiert, der sich nicht für einen Mörder hält, sondern meint, dass er es spüren kann, wenn jemand nicht mehr leben möchte. Fassungslos liest man zunächst diese Selbsteinschätzung und findet sich danach im Sommer 1996, mitten in den Ermittlungen, wieder. Die Zuordnung der unterschiedlichen Charaktere, mit denen man es plötzlich zu tun hat, verläuft am Anfang nicht ganz mühelos. Hier muss man wirklich konzentriert lesen, um die Übersicht zu bekommen. Außerdem springt man in den Zeiten vor und zurück. Das wird zwar vor dem Beginn des jeweiligen Zeitsprungs mit einer entsprechenden Überschrift kenntlich gemacht, dennoch hemmen diese Sprünge zunächst stellenweise den Lesefluss.

Der Schreibstil wirkt recht nüchtern und gelegentlich sogar etwas holprig. Deshalb verläuft der Einstieg anfangs etwas zäh. Doch nach und nach gerät man in den Sog der grausamen Morde und mag manchmal kaum glauben, was man dort liest. Allzu zartbesaitet sollte man allerdings nicht sein, da es Einblicke in tiefste menschliche Abgründe gibt, die umso grausamer wirken, da man immer im Hinterkopf hat, dass dies nicht der Fantasie des Autorenduos entsprungen ist, sondern auf einer wahren Mordserie basiert.

Kriminalhauptkommissar Kiefer Larsen verbeißt sich förmlich in den Fall. Er setzt alles daran, den Täter zu überführen, obwohl dieser anscheinend alle Eventualitäten bedacht hat. Larsen lernt man im Verlauf der Handlung besser kennen. Er wirkt sehr sympathisch, dennoch hemmen seine privaten Hintergründe, die recht detailliert beschrieben werden, oft den Lesefluss und lassen die aufgebaute Spannung abflachen. Bei diesen Abschnitten gerät man gelegentlich in Versuchung, sie nur zu überfliegen, damit man zum eigentlichen Fall zurückkehren kann. Dieser hat es wirklich in sich und zum Ende steigt die Spannung enorm an.

Dieser True-Crime-Thriller konnte mich nach einem etwas zähen Beginn doch noch überzeugen. Zunächst hatte ich meine Schwierigkeiten mit den vielen verschiedenen Akteuren, den ständigen Zeitsprüngen und dem etwas ausufernd erzähltem privaten Hintergrund des Hauptermittlers. Doch nach und nach geriet ich in den Sog der Ereignisse und konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Durchhalten hat sich für mich definitiv gelohnt. Dennoch vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala "nur" drei von fünf Sternchen, da es mir etwas zu lange gedauert hat, bis bei mir der Funke übergesprungen ist.

Veröffentlicht am 27.10.2018

Durchgehend spannend

Bluthaus
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Frida Paulsen ist nach den dramatischen Ereignissen ihres letzten Falls noch nicht wieder in den Dienst zurückgekehrt. Sie braucht Zeit und erholt sich auf dem Obsthof ihrer Eltern. Jo, ihre Kindheitsfreundin ...

Frida Paulsen ist nach den dramatischen Ereignissen ihres letzten Falls noch nicht wieder in den Dienst zurückgekehrt. Sie braucht Zeit und erholt sich auf dem Obsthof ihrer Eltern. Jo, ihre Kindheitsfreundin aus dem Internat, besucht sie auf dem Hof. Frida hat das Gefühl, dass Jo etwas beschäftigt. Doch bevor Frida der Sache auf den Grund gehen kann, ist Jo bereits wieder verschwunden. Wenig später erreicht Frida ein Hilferuf von Jo. Sie ist bei der Polizei, da sie eine schwerverletzte Frau gefunden hat, die trotz Jos sofortiger Hilfe an ihren zahlreichen Stichverletzungen gestorben ist. Jo hat das Gefühl, dass man sie nun des Mordes verdächtigt und ergreift die Flucht. Frida macht sich auf die Suche nach der Freundin. Doch Jo scheint wie vom Erdboden verschluckt. Frida macht sich große Sorgen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln....

"Bluthaus" ist nach "Totenweg" bereits der zweite Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Wichtige Informationen fließen kurz in die Handlung ein. Hierbei wird auch nicht zu viel verraten, sodass man nach der Lektüre des zweiten Bandes auch den Vorgänger lesen kann, ohne sich dabei die Spannung zu verderben.

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt problemlos, denn die Autorin versteht es vom ersten Moment an, das Interesse an der Handlung zu wecken. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Neben den aktuellen Ereignissen, gibt es auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Diese Ereignisse verknüpfen sich im Verlauf der Handlung schlüssig miteinander.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und deshalb ganz in die Handlung eintauchen. Die Charaktere wirken ebenfalls sehr authentisch. Interessante Nebenhandlungen, die sich aber keinesfalls zu sehr in den Vordergrund drängen, sorgen außerdem dafür, dass die Protagonisten noch lebendiger wirken. Der Fall selbst gibt einige Rätsel auf und ist nicht so leicht zu durchschauen. Man stellt beim Lesen eigene Ermittlungen an, doch zunächst ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Überraschende Wendungen führen dazu, dass die Spannung stetig steigt und man sich schon bald nicht mehr vom Gelesenen lösen mag. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Es wird noch einmal richtig spannend, bevor alle Fäden schlüssig zusammenlaufen.

Ich habe bereits den ersten Fall von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn mit Begeisterung gelesen. Auch die Fortsetzung konnte mich bereits früh in ihren Bann ziehen. Denn durch die authentischen Beschreibungen hatte ich alles regelrecht vor Augen, konnte mit den Protagonisten mitfiebern und meine eigenen Ermittlungen einstellen. Überraschende Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich hin- und hergerissen war und nicht wusste was ich glauben soll. Die Spannung war für mich durchgehend spürbar und deshalb konnte ich das Buch erst weglegen, als ich am Ende angekommen war. Deshalb vergebe ich auch alle fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.10.2018

Spannendes Katz- und Mausspiel

Hasenjagd
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Der schwedische Außenminister wird brutal ermordet. Der Staatsschutz vermutet einen terroristischen Hintergrund und versucht den wahren Tathergang zu vertuschen. Um den Mord aufzuklären, wird Joona Linna, ...

Der schwedische Außenminister wird brutal ermordet. Der Staatsschutz vermutet einen terroristischen Hintergrund und versucht den wahren Tathergang zu vertuschen. Um den Mord aufzuklären, wird Joona Linna, der seit zwei Jahren seine Gefängnisstrafe in der JVA Kumla verbüßt, vom Premierminister um Hilfe gebeten. Joona wird dafür eine vorzeitige Entlassung in Aussicht gestellt. Als ein weiterer Mord geschieht, entwickelt sich der Fall ganz anders als gedacht....

"Hasenjagd" ist bereits der sechste Fall für Joona Linna. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann folgen, wenn man noch keine Vorkenntnisse hat. Um die privaten und beruflichen Nebenhandlung der Hauptcharaktere und ihre Weiterentwicklung zu verfolgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Wichtige Hintergrundinformationen werden allerdings so in die Handlung eingestreut, dass man auch als Quereinsteiger einen guten Überblick bekommt und dem aktuellen Geschehen mühelos folgen kann.

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt problemlos. Man befindet sich sofort mitten im spannenden Geschehen, da man die letzten Minuten im Leben des schwedischen Außenministers verfolgt und diese es wirklich in sich haben. Die Spannung ist deshalb von Anfang an spürbar und zieht sich durch das gesamte Buch. Die Handlung wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Zunächst kann man nicht alle miteinander in Verbindung bringen, doch im weiteren Verlauf verknüpfen sich die verschiedenen Stränge.

Der Fall selbst ist nicht so leicht zu durchschauen, denn der wahre Täter lässt sich erst spät enttarnen. Deshalb ist man lange hin- und hergerissen und weiß nicht so recht, wie alles zusammenhängen könnte. Das Autorenduo Kepler sorgt wieder für einige überraschende Wendungen, die dazu führen, dass man eigene Überlegungen kritisch überdenken und neu ansetzen muss.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Es wird viel Wert auf die Hintergründe der unterschiedlichen Protagonisten gelegt. Dadurch flacht die aufgebaute Spannung zwar manchmal etwas ab, allerdings bleibt es stets interessant und durch die detailliert beschriebenen Informationen und Verbindungen, wirken die Charaktere äußerst lebendig und ihr Handeln nachvollziehbar. Beim Lesen sollte man allerdings nicht zu zartbesaitet sein, da der Täter mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich umgeht und das Autorenduo es hervorragend versteht, diese Szenen eindrucksvoll zu beschreiben. Zum Ende hin laufen alle Handlungsfäden in einem spektakulären Finale zusammen, das man atemlos verfolgt.

Ich habe bereits alle Bände der Reihe gelesen und war auch von diesem Fall wieder begeistert. Denn ich war vom ersten Moment an mitten im Geschehen und konnte mich ganz auf die spannende Jagd nach dem Killer einlassen. Ich habe diesen Thriller geradezu verschlungen und bin gespannt, wie es mit Joona Linna weitergehen wird. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich alle fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.10.2018

Temporeich und durchgehend spannend

Winterkalt: Thriller
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Die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie in einer kalten Winternacht zu einem Leichenfundort gerufen wird. Denn die Leiche ist für sie nicht auf den ersten Blick ...

Die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie in einer kalten Winternacht zu einem Leichenfundort gerufen wird. Denn die Leiche ist für sie nicht auf den ersten Blick erkennbar. Erst als sie sich die dort aufgestellte Eisskulptur genauer anschaut, entdeckt sie mitten im Eis eine tote Frau! Niemand hat gesehen, wie die Skulptur aufgestellt wurde und auch sonst gibt es keine Hinweise. Kriminalkommissar Florian Kessler ermittelt fieberhaft in alle Richtungen und schon bald wird die nächste Skulptur gefunden. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Nach "Mooresschwärze" und "Nachtspiel" ist "Winterkalt" bereits der dritte Fall für Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Charaktere und den beruflichen und privaten Nebenhandlungen interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt mühelos, denn man ist sofort mitten im Geschehen und fragt sich, gemeinsam mit Julia Schwarz und Florian Kessler, was es mit diesen eiskalten Morden auf sich hat. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin hervorragend, die Szenen so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen sofort vor Augen hat. Außerdem schafft sie es, die herrschende, klirrende Kälte so zu vermitteln, dass man das Gefühl hat, dass sie einem direkt unter die Haut kriecht. Man beobachtet das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven, die häufig an spannenden Stellen abbrechen. Dadurch wird die Spannung früh aufgebaut und kann durchgehend gehalten werden.

Die Protagonisten wirken authentisch. Man fasst beim Lesen spontane Sympathien oder Abneigungen und kann dadurch mit den Akteuren mitfiebern. Die privaten und beruflichen Nebenhandlungen, die sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen, sorgen dafür, dass gerade die Hauptprotagonisten noch lebendiger wirken. Der Täter ist nicht so leicht auszumachen. Man ist hin- und hergerissen und weiß nicht, wem man diese eiskalten Taten zutrauen soll. Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man die eigenen Überlegungen überdenken und neu ansetzen muss. Dadurch gerät man in den Sog der Handlung und mag das Buch kaum aus der Hand legen.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und bei diesem Exemplar habe ich mich ausgesprochen gut unterhalten. Die temporeiche Handlung, die authentischen Charaktere und die früh aufgebaute Spannung haben dafür gesorgt, dass ich das Buch beinahe in einem Rutsch beendet habe. Denn ich wollte unbedingt erfahren, wer zu solchen Taten fähig ist. Da es der Autorin außerdem gelungen ist, mich in die Irre zu leiten, habe ich diesen Fall gebannt verfolgt. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung!