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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

Durchgehend spannend, aber leider manchmal ziemlich unglaubwürdig

Ostfriesenfluch
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Eine nackte Frau wird erschossen in einem Rapsfeld aufgefunden. Ann Kathrin Klaasen und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Dabei finden sie heraus, dass der Ehemann seine Frau schon einige Zeit nicht ...

Eine nackte Frau wird erschossen in einem Rapsfeld aufgefunden. Ann Kathrin Klaasen und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Dabei finden sie heraus, dass der Ehemann seine Frau schon einige Zeit nicht mehr gesehen hat, bisher aber davon ausging, dass sie ihn und die Kinder für einen Liebhaber verlassen hat. Als auf den Witwer geschossen wird, überschlagen sich die Ereignisse. Der Liebhaber gerät ins Visier der Ermittlungen. Doch Ann Kathrin Klaasen stellt schon bald fest, dass mehr hinter dem Ganzen stecken muss, denn es werden weitere Frauen vermisst, deren Verschwinden von ihren Ehemännern ebenfalls nicht gemeldet wurde, da auch diese davon ausgehen, dass die Frauen durchgebrannt sind. Ein Paket, mit den Kleidungsstücken der verschwundenen Frauen, ist der einzige Hinweis auf einen Zusammenhang. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

"Ostfriesenfluch" ist bereits der zwölfte Fall für Ann Kathrin Klaasen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie allerdings auch ohne Vorkenntnisse lesen. Wenn man an der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Charaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der empfohlenen Reihenfolge.

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt mühelos, denn der Autor versteht es hervorragend, die Spannung von der ersten Seite an aufzubauen. Man beobachtet hier eine Frau, die offensichtlich auf der Flucht ist und um ihr Leben rennt. Dadurch ist man sofort mitten im Geschehen und möchte unbedingt erfahren, wer der Jäger ist und was ihn zu dieser Tat treibt. Auch dieser Fall wird wieder aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Als Leser hat man dadurch zwar mehr Hintergrundwissen als das Ermittlerteam, aber dennoch wird nicht zu viel verraten, sodass man gespannt die Ermittlungen verfolgt und gemeinsam mit Ann Kathrin Klaasen und ihrem Team im Dunklen tappt. Der Fall hält einige Überraschungen bereit. Langweilig wird es also nie. Allerdings kommt es bei diesem Band zu einigen Szenen, die übertrieben und dadurch unglaubwürdig wirken. Ann Kathrin Klaasen ist ja für ihre Alleingänge bekannt und lässt sich von niemanden in ihre Ermittlungen reinreden, doch dieses Mal schießt sie dabei mehrmals über das Ziel hinaus und sorgt dadurch für unglaubwürdige Einsätze, die im wirklichen Leben so sicher niemals stattgefunden hätten.

Es gelingt dem Autor auch in diesem Fall wieder, die Charaktere so lebendig zu beschreiben, dass man sie spontan vor Augen hat. Man kann sich deshalb ganz auf die Handlung einlassen und die durchgehend vorhandene Spannung genießen. Zur Auflockerung gibt es auch wieder einige Szenen, bei denen man ganz spontan schmunzeln muss.

Ich habe bereits einige Bände der Reihe gelesen und es hat mir wieder gut gefallen, die altbekannten Charaktere zu beobachten und mich auf den spannenden Fall einzulassen. An der Spannung habe ich auch überhaupt nicht auszusetzen, denn ich konnte durchgehend mitfiebern und bin deshalb förmlich durch das Buch geflogen. Allerdings gab es, für meinen Geschmack, in diesem Fall einfach zu viele Szenen, die auf mich übertrieben und dadurch extrem unglaubwürdig wirkten. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb auch nur drei von fünf möglichen Sternen.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Unterhaltsam

Frag nicht nach Sonnenschein
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Katie ist im ländlichen Somerset aufgewachsen. Dort ihr Leben zu verbringen, kann sie sich allerdings nicht vorstellen. Sie träumt davon, in London Karriere zu machen, coole Freunde zu haben und ihre ländlichen ...

Katie ist im ländlichen Somerset aufgewachsen. Dort ihr Leben zu verbringen, kann sie sich allerdings nicht vorstellen. Sie träumt davon, in London Karriere zu machen, coole Freunde zu haben und ihre ländlichen Wurzeln komplett abzustreifen. So stellt sie sich das perfekte Leben vor. Die ersten Schritte auf dem Weg dahin sind auch gemacht. Den Farmer-Dialekt hat sie sich mühsam abtrainiert und die Frisur ganz im Großstadt-Look kreiert. Doch die Wohnung in London ist unvorstellbar klein und trotzdem kaum zu bezahlen. Das Geld ist ständig knapp, doch ihren Vater will sie nicht um Hilfe bitten, da er dem Großstadtleben überhaupt nichts abgewinnen kann und Katie am liebsten wieder in seiner Nähe hätte. Katie setzt alles daran, um bei ihrer Arbeit die Karriereleiter hochzuklettern. Ihre Chefin Demeter macht es ihr dabei allerdings alles andere als leicht. Demeter, der alles mühelos zufliegt und die darüber hinaus einen Freund hat, bei dem Katie ganz weiche Knie bekommt, mutiert zur Tyrannin und verlangt sogar, dass Katie ihr im Büro den Ansatz färbt. Katie beißt die Zähne zusammen, doch trotzdem kann sie ihren Job nicht retten. Denn Demeter feuert sie und kann sich dabei unverschämterweise nicht mal genau daran erinnern, ob sie schon mit Katie darüber gesprochen hat. Ein neuer Job muss also dringend her! Doch das ist gar nicht so einfach, denn niemand will Katie eine Chance geben. Deshalb erklärt sich Katie dazu bereit, ihrem Vater bei der Verwirklichung seines großen Traums auf dem Land zu helfen. Sie baut mit ihm einen Luxus-Campingplatz auf. Als der zum Geheimtipp wird, taucht plötzlich Demeter dort auf und Katie sieht ihre Chance auf Rache gekommen.....

Katies Geschichte wird in der Ich-Form, aus ihrer Sicht, erzählt. Man taucht also quasi in ihre Gedanken und Gefühle ein. Katie ist eine sehr sympathische junge Frau, die auch mal über sich selbst lachen und sogar schwierige Situationen mit einem Augenzwinkern betrachten kann. Dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen und ganz in die Erzählung eintauchen. Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm lesbar. Man fliegt förmlich über die Seiten und kann das Buch innerhalb kurzer Zeit durchlesen, denn die Autorin schafft es mühelos, die entsprechenden Szenen so zu schildern, dass man sie lebhaft vor Augen hat.

Die Charaktere wirken so lebendig, dass man schon meint, selbst dabei zu sein. Man fasst spontane Sympathien, aber natürlich auch Abneigungen. Deshalb fällt es wirklich leicht, sich auf die Geschichte einzulassen. Allerdings gibt es leider auch Szenen, die ein wenig vorhersehbar wirken. Doch, wenn man schon einige Bücher aus diesem Genre gelesen hat, wird man dieses Gefühl ja öfter haben. Obwohl der Schreibstil wirklich locker und leicht ist, wirken manche Verwicklungen fast ein wenig gezwungen und gewollt komisch. Zum Glück ist das nicht zu oft der Fall, sodass man den größten Teil der Handlung entspannt genießen kann.

Auf eine allzu romantische Liebesgeschichte braucht man allerdings nicht zu hoffen. Denn dieser Part kommt ein wenig zu kurz und nimmt nur wenig Raum ein. Da die Geschichte selbst aber sehr interessant ist, kann man darüber mühelos hinwegsehen.

Ich habe mich beim Lesen dieses Romans im Großen und Ganzen sehr gut unterhalten und ihn innerhalb eines Tages durchgelesen. Die Charaktere wirkten auf mich sehr lebendig, sodass ich mich ganz auf die Geschichte einlassen konnte und Katies Weg gespannt verfolgt habe. Da mir allzu romantische Liebesgeschichten ja sowieso ein Graus sind, fand ich den eher niedrig dosierten Liebesanteil sehr gelungen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch vier von fünf möglichen Sternchen. Als leichte Sommerlektüre empfehle ich es gerne weiter.

Veröffentlicht am 27.03.2018

Schicksale, die zum Nachdenken anregen

Der Zopf
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Drei vollkommen unterschiedliche Frauenschicksale verknüpfen sich in "Der Zopf" auf ganz besondere Art. Zunächst kann man sich nur schwer vorstellen, welche Verbindung sich zwischen der kastenlosen Inderin ...

Drei vollkommen unterschiedliche Frauenschicksale verknüpfen sich in "Der Zopf" auf ganz besondere Art. Zunächst kann man sich nur schwer vorstellen, welche Verbindung sich zwischen der kastenlosen Inderin Smita, die alles daran setzt, dass ihre Tochter einmal ein besseres Leben hat, der Sizilianerin Giulia, die unerwartet feststellen muss, dass das traditionsreiche Familienunternehmen kurz vor der Pleite steht, und der erfolgreichen Kanadierin Sarah, die plötzlich schwer erkrankt, ergeben könnte.

Die Geschichte ist, genau wie ein Zopf, in drei unterschiedliche Teile gegliedert, die abwechselnd ins Zentrum rücken. In jedem der drei Handlungsstränge lernt man die jeweilige Hauptprotagonistin kennen und darf sie ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten. Die drei Frauen sind sehr unterschiedlich, doch sie zeichnen sich alle durch Stärke und Willenskraft aus, verlieren nicht die Hoffnung und stellen sich den Herausforderungen, die das Schicksal für sie bereithält. In jedem Strang wird man zum Nachdenken angeregt, sodass diese Geschichte noch lange nachwirkt.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Er wirkt einfach, überrascht dann allerdings oft durch anspruchsvolle und beinahe poetische Zeilen. Die Frauen werden sehr lebendig und authentisch dargestellt. Man kann ihre Gedanken und Handlungen glaubhaft nachvollziehen und sich deshalb ganz auf die Geschichten einlassen, die sich am Ende verbinden.

Ich habe mich beim Lesen dieses Debütromans außerordentlich gut unterhalten, da ich mich auf die Schicksale der drei unterschiedlichen Frauen einlassen konnte und sie gespannt verfolgt habe. Diese wunderbare Erzählung hat mich zum Nachdenken angeregt und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Veröffentlicht am 26.03.2018

Berührt und regt zum Nachdenken an

Die Nachtigall
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Als der Zweite Weltkrieg auch ihre Heimat Frankreich erreicht, muss Vianne ihren Mann schweren Herzens in den Krieg ziehen lassen. Sie kämpft nun allein darum, sich selbst und ihre Tochter Sophie durch ...

Als der Zweite Weltkrieg auch ihre Heimat Frankreich erreicht, muss Vianne ihren Mann schweren Herzens in den Krieg ziehen lassen. Sie kämpft nun allein darum, sich selbst und ihre Tochter Sophie durch diese schwere Zeit zu bringen. Vianne hätte nie gedacht, dass die Zeit so lang und hart werden würde und welche Entscheidungen von ihr abverlangt werden. Ihr jüngere Schwester Isabelle, die von Kindesbeinen an für ihr störrisches Verhalten bekannt ist, denkt nicht daran, sich den deutschen Besatzern unterzuordnen und schließt sich deshalb der Résistance an.....

Am Anfang des Buchs beobachtet man eine ältere Frau, die offenbar am Ende ihres Lebens angekommen ist. Sie schaut sich Erinnerungsstücke aus ihrer Vergangenheit an. Eine Vergangenheit, von der sie ihrem Sohn bisher nichts erzählt hat. Man vermutet sofort, dass es sich um eine der beiden Schwestern handelt. Doch es ist nicht klar, welche es sein könnte. Die Neugier ist dadurch sofort geweckt und deshalb verfolgt man die Rückblicke in die Vergangenheit von Anfang an interessiert.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin hervorragend, die damalige Zeit zum Leben zu erwecken, denn man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz in die bewegende Geschichte eintauchen. Im Zentrum der Handlung stehen die beiden Schwestern Vianne und Isabelle. Man beobachtet abwechselnd, wie es ihnen in der Vergangenheit ergangen ist. Schnell wird klar, dass sie sehr unterschiedlich sind. Denn Vianne hat das Ziel, gemeinsam mit ihrer Tochter den Krieg zu überleben und dabei so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf sich zu ziehen. Isabelle ist da ganz anders, denn sie denkt nicht daran, sich von den Besatzern bevormunden zu lassen und setzt alles daran, Frankreich im Kampf zu unterstützen. Mutig geht sie ihren Weg. Doch auch Vianne muss sich Herausforderungen stellen und wächst über sich hinaus.

Die fiktive Geschichte der beiden Schwestern wird einfühlsam und bewegend erzählt. Schon früh gerät man in den Sog der Handlung und mag das Buch deshalb nur ungern aus der Hand legen. Man kann mit den Hauptprotagonisten mitfühlen und sich auf ihre Schicksale einlassen.

Ich habe mich beim Lesen dieses Buch sehr gut unterhalten, denn ich konnte mühelos in die damalige Zeit eintauchen. Die Geschichte der beiden Schwestern hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Obwohl die Seitenanzahl ja nicht gerade gering ist, habe ich es innerhalb eines Tages geradezu verschlungen. Deshalb bekommt es auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch alle fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 25.03.2018

Spannung pur!

Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
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Oberkommissar Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer haben es in ihrem neuen Fall mit einem skrupellosen Täter zu tun. Getarnt mit einer Fliegenmaske steigt er nachts scheinbar wahllos in Häuser ein, ...

Oberkommissar Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer haben es in ihrem neuen Fall mit einem skrupellosen Täter zu tun. Getarnt mit einer Fliegenmaske steigt er nachts scheinbar wahllos in Häuser ein, ermordet die Bewohner und lässt einen Zeugen, der die unvorstellbaren Gräueltaten ansehen muss und später davon erzählen soll, zurück. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, denn die Taten lassen sich nicht in Zusammenhang bringen. Ihre einzige Spur ist ein Patient aus einer Klinik für Forensische Psychiatrie. Er scheint das Muster hinter den Morden zu erkennen, doch seine Hinweise sind nebulös und haben ihren Preis. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

"Im Kopf des Mörders - Kalte Angst" ist der zweite Teil der Thriller-Trilogie um den Oberkommissar Max Bischoff. Obwohl man dem aktuellen Fall sicher auch dann folgen kann, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, empfiehlt sich die Einhaltung der Reihenfolge. Denn der Fall des ersten Teils hat Max Bischoff einiges abverlangt und mit den Folgen hat er noch immer zu kämpfen. Um das alles zuzuordnen und zu verstehen, ist es sinnvoll, die Bände der Trilogie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Auch dieser Strobel startet ohne langatmiges Vorgeplänkel. Man befindet sich sofort mitten im Geschehen, da man im Prolog einen äußerst brutalen Doppelmord beobachtet. Dadurch wird das Interesse sofort geweckt. Gemeinsam mit Max Bischoff und Horst Böhmer tappt man lange Zeit im Dunkeln und hat keine Ahnung, wer die grausamen Morde begeht und was eigentlich das Motiv dafür ist. Obwohl es kaum Hinweise gibt, denen die beiden Ermittler nachgehen können, kommt keine Langeweile auf. Arno Strobel versteht es wieder hervorragend, Rätsel aufzugeben und den Leser dadurch bei der Stange zu halten. Der Mörder schlägt äußerst brutal zu und scheint überhaupt kein Mitleid zu kennen. Die Szenen, in denen er sich seinen Opfern widmet, sorgen dafür, dass man gebannt der Handlung folgt. Die Spannung ist enorm hoch. Man sollte allerdings nicht allzu zartbesaitet sein, da der Killer keine Rücksicht kennt und bei seinem Treiben äußerst brutal vorgeht. Die Tatortbegehungen der beiden Ermittler werden ebenfalls sehr detailliert beschrieben, sodass man sich das Grauen, das sich bei den Morden abgespielt hat, lebhaft vorstellen kann. Gänsehautfeeling ist also mal wieder garantiert.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz in die durchgehend spannende Handlung abtauchen. Durch die äußerst geschickten Szenenwechsel fliegt man förmlich durch das Buch, da man unbedingt erfahren möchte, wie alles endet. Das Ende ist schlüssig und punktet mit einem echten Paukenschlag.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und Arnos Strobel hat mich mit seinen Werken eigentlich noch nie enttäuscht. Auch dieser Band hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, sodass ich das Buch erst aus der Hand legen konnte, als ich am Ende angekommen war. Das Ende lässt mich gespannt auf den nächsten Band warten. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt dieser Thriller deshalb auch alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung!