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Veröffentlicht am 09.05.2020

Langweilig und langwierig samt holpriger Dialoge!

Die Mitte der Welt
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Die Mitte der Welt

Worum geht‘s?

Ein normales Leben? Für den 17-jährigen Phil undenkbar. Mitsamt seiner chaotischen Familie lebt er in Visible, einem alten Haus, welches so eigentümlich ist, dass es ...

Die Mitte der Welt

Worum geht‘s?

Ein normales Leben? Für den 17-jährigen Phil undenkbar. Mitsamt seiner chaotischen Familie lebt er in Visible, einem alten Haus, welches so eigentümlich ist, dass es sogar einen eigenen Namen braucht. Und genauso ungewöhnlich sind auch seine Bewohner – seine exzentrische Mutter Glass, die den Ruf eines Flittchens innehat, seine stille Schwester Dianne und die sprechende Puppe Paleiko. Aber als ob das nicht schon genug wäre, gibt es da auch noch den unnahbaren Nicholas, der so ganz anders ist, als alle, die Phil je getroffen hat …

Meine Meinung:

„Die Mitte der Welt“ ist nur einer der vielen Romane des deutschen Autors Andreas Steinhöfel, welcher vor allem durch seine „Rico und Oscar“-Trilogie bekannt ist. Immer wieder erobert er die Bestsellerliste und hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis für „Rico, Oscar und die Tieferschatten“. Im Jahre 1999 wurde „Die Mitte der Welt“ ebenso nominiert. Seine Romane wurden teilweise sogar verfilmt und von bekannten Kritikern überaus gelobt. Seit seinem ersten Erfolg, befasst Steinhöfel sich hauptsächlich mit dem Schreiben von Jugendromanen, welche von schwer diskutierten Themen handeln und somit eine große Bandbreite an begeisterten Lesern erreicht. Für mich war „Die Mitte der Welt“ der erste Roman des Autors – und nach der letzten Seite kann ich erleichtert aufatmend sagen: Ein Glück, dass ich so eine Schnellleserin bin! Sonst hätte ich wahrscheinlich Monate für dieses langatmige Buch gebraucht.

In „Die Mitte der Welt“ lernt man den grüblerischen und in sich gekehrten Phil kennen, welcher zugleich der Erzähler der Geschichte ist. Phil ist neugierig und loyal, allerdings auch ein Zuschauer des Lebens. Dazu erschien er mir manchmal beinahe gefühlskalt, obgleich ich mir nicht sicher bin, ob dies doch an Steinhöfels Art zu schreiben liegt. In jedem Fall kam ich als Leserin nicht richtig an Phil heran. Ja, ich habe zwar von seinen Gefühlen und Gedanken gelesen, doch kaum etwas dabei empfunden. Es war fast, als hätte Phil die Geschehnisse von außen beobachtet. Vor Problemen ist er davon gelaufen, statt sich ihnen zu stellen und die Initiative zu ergreifen, etwas dagegen zu unternehmen. Die Zügel seines eigenen Lebens lagen locker in seiner Hand, ohne dass er den Karren gelenkt hat. Deswegen konnte ich Phil auch nach 457 Seiten nicht in mein Herz schließen.

Nicht nur Phil war mir suspekt: Alle von Andreas Steinhöfel entworfene Figuren waren auf eine Art und Weise sonderbar, dass es bereits an Abartigkeit grenzt. Nehmen wir als Beispiel doch mal Annie, die geistig behinderte Erwachsene, welche dem achtjährigen Phil beibringt, sich sexuell zu befriedigen. Beim Lesen ist mir der Mund offen stehen geblieben. Laut Gesetz definiert man so etwas als „Missbrauch“. Oder auch Wolf, der Phils Freund einen Pfeil durchs Auge schießt, der neunjährige Dennis, welcher Phils Schwester mit einem Taschenmesser verletzt, Dianne, die ihr ungeborenes Geschwisterchen umbringt, Glass, welche eine Liste führt, auf der sie all die Männer vermerkt, mit denen sie bereits geschlafen hat, Gable, der sich in der tiefen Trauer um seine Exfrau jedes Jahr ums Neue mit einem Messer verletzt, Kat, die doch eigentlich Phils beste Freundin ist und trotzdem mit seinem Freund schläft … Einiges davon ist von meiner Position aus juristisch sowie ethisch und moralisch nicht vertretbar. Kurz gefasst: Diese Figuren sind einfach nicht mehr normal.

Dass der Roman sich so zäh und schwer liest, liegt aber nicht nur an den zweifelhaften Charakteren, die man zwischen den Buchdeckeln kennenlernt. Andreas Steinhöfel schreibt sehr langatmig und ausschweifend, was das Lesen wahnsinnig anstrengend und langweilig macht. Die Passagen, in denen dann doch mal ein sehr holpriger und unsicherer Dialog erscheint, sind da beinahe eine Erfrischung! Sein Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, womit er wohl noch mal die Wichtigkeit der Thematik, die er in seinem derzeitigen Roman behandelt, untermauern möchte. Allerdings erscheint mir der ganze Satzbau oft zu gewollt und hingebogen, vergleichbar mit einem falsch zusammengelegten Puzzle. Dadurch verliert der Autor des öfteren den Blick aufs Wesentliche und findet sich ungewollt in überbordenden Ausführungen wieder. Mich wundert es ehrlich gesagt, dass sich sein kitschiger, hochgestochener Schreibstil so großer Beliebtheit erfreut.

Man muss sich nichts vormachen: Der Roman beinhaltet keinen wirklichen Höhepunkt der Spannungskurve. Es gab ein paar Parts, die für ein wenig Interesse gesorgt haben, wie der in dem Kat und Nicholas miteinander geschlafen haben, welcher allerdings vorhersehbar war. Der Teil, der am dramatischsten war, war dann wohl doch der, in dem Nicholas das Auge mit einem Pfeil durchschossen bekommt. Das sollte mutmaßlich der Wendepunkt in der Geschichte sein, aber nach dem ersten Schock, plätscherte die Handlung genauso träge weiter wie zuvor. Die Geschichte beinhaltet keine unerwarteten Überraschungen und zieht den Leser mit ihren ernsten Themen runter, macht ihn beinahe schon deprimiert und bringt ihn an den Rand der Verzweiflung. Der einzige Lichtblick war die Affäre zwischen Nicholas und Phil, welcher andererseits im Verlauf des Romans von dicken Wolken wieder verdunkelt wurde. Somit hat der Autor mir als Leserin noch den letzten allerkleinsten Spaß am Lesen des Buches genommen.

Hat man sich qualvoll durch den letzten Satz gekämpft, schlägt man den Roman mit einem großen befreiten Seufzer zu. Einerseits möchte man das Buch einmal quer durchs Zimmer werfen und sich stundenlang wütend darüber auslassen, andererseits kann man es kaum erwarten, es ganz hinten im Bücherregal zu verstauen, versteckt in der untersten Reihe, in die alle unbeliebten Romane wandern und dort verstauben oder darauf warten, verkauft zu werden. „Die Mitte der Welt“ ist ein einziges, nicht endendes, zähes Durcharbeiten, trotzdem scheinen es viele Leser zu mögen. Unverständlich, wie ich finde. Außerdem bin ich der Meinung, dass der Autor sich, dafür, dass er so bedeutende Themen ausgesucht hat wie Selbstverletzung und Homosexualität, relativ wenig damit befasst. Sie werden zwar angerissen, aber nicht weiter ausgeführt. Beispielsweise wird einmal angeführt, dass Dianne dünn ist, knochig gar, kaum etwas isst und tagein tagaus Kleidung trägt, die ihre Figur verdeckt – da fragt man sich dann schon, ob sie eventuell magersüchtig ist. Doch der Autor lässt dieses Thema einfach unter den Tisch fallen! Kein zweites Mal wurde eine derartige Bemerkung gemacht; Steinhöfel setzt die Begriffe „erwähnen“ und „behandeln“ wohl gleich. Und das, wo er doch Schriftsteller ist …

Fazit:

„Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel ist keine leichte Lektüre: Die Charaktere sind wirklich wie aus einer anderen Welt, der Schreibstil ist hochgestochen und ausufernd und die Handlung einschläfernd. Der Roman hat mich wirklich nicht gefesselt, vor allem da kaum Gefühle bei mir angekommen sind – ein Punkt, auf den ich sehr Wert lege! Ich konnte weder mit Phil mitfiebern noch mit ihm weinen; die einzigen Gefühlsregungen, die der Roman bei mir hervorgerufen hat, waren Schock und Unglaube. Ich war überaus froh, als Phil schlussendlich seine Heimat auf einem Schiff verlassen hat – und somit auch mein Leben.
„Die Mitte der Welt“ war eine große Enttäuschung, wo es doch so viele positive Kritiken gibt. Deshalb gibt es von mir nur einen einzigen traurigen Stern.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Was für ein Ende!

Hidden Hero 3: Versteckte Wahrheit
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Ich bin ein wahnsinnig großer Fan von Veronica Rothes Schreibstil!!! Und auch ihre Charaktere sind total interessant! Dieses Buch ist einfach nur weiterzuempfehlen - vor allem, da das Ende wirklich höchst ...

Ich bin ein wahnsinnig großer Fan von Veronica Rothes Schreibstil!!! Und auch ihre Charaktere sind total interessant! Dieses Buch ist einfach nur weiterzuempfehlen - vor allem, da das Ende wirklich höchst dramatisch ist und mich echt aus den Socken gehauen hat!

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Veröffentlicht am 26.04.2020

total liebenswerte, ausergewöhnliche Liebesgeschichte!

Ewig und du
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Klappentext
L(i)eben bedeutet du und ich
Nach einem Unfall und sechsmonatigem Koma ist die 18-jährige Lefke an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Zeit als Schulprinzessin ist damit vorbei und auch ihre Karriere ...

Klappentext


L(i)eben bedeutet du und ich
Nach einem Unfall und sechsmonatigem Koma ist die 18-jährige Lefke an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Zeit als Schulprinzessin ist damit vorbei und auch ihre Karriere als Model muss sie an den Nagel hängen. Für Lefke ist das ein Weltuntergang. Sie kann sich nicht vorstellen, jemals wieder glücklich zu werden, und fasst den folgenschweren Entschluss, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Doch dann taucht ausgerechnet ihr unfassbar attraktiver Nachbar Louis auf. Er stellt lauter ungemütliche Fragen und hat irrsinnige Ausflugspläne. Jeden Tag aufs Neue. Bis die Welt langsam nicht mehr ganz so schwarz aussieht…


Cover


Das Cover von "Ewig und Du" passt perfekt zu dem Roman! Es nimmt Bezug auf die Handlung; außerdem gibt es dem Betrachter ein fröhliches Gefühl, wie ich finde.

Erzählstil


Ich bin ein großer Fan von Emily Böhrs Erzählstil!!! Sie hat diese sarkastische und lustige Art zu schreiben, und hat mich dadurch ständig zum Lachen und Grinsen gebracht!

Handlung


Die Handlung des Romans erscheint erstmals etwas düster und pessimistisch - schließlich begeht Lefke einen Suizid-Versuch. Aber schließlich bricht das Licht durch die Wolken und die ganze düstere Stimmung ist dahin. Stattdessen wird dem Leser ein einmaliger Blick auf die Entwicklung einer Beziehung eines etwas anderen Pärchen gewährt! Ich finde die Handlung teils einfach nur zum Dahinschmelzen!!! Trotz der Tatsache, dass Böhr wichtige Themen, wie Suizid, Autismus ... behandelt, ist der Roman positiv geprägt!

Charaktere


Die Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen!!! Lefke mit ihrer abweisenden, sarkastischen Art und Lou, der sie immer wieder aus der Fassung bringt ... Das war einfach so erheiternd und niedlich!!! Ich liebe diese Figuren!!!!!

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Viel Erotik, weniger tiefschürfende Gespräche

All of Me
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"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Klappentext
Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes ...

"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Klappentext


Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen - das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag ...

Handlung


Von der Handlung bin ich leider ein bisschen enttäuscht. Es gab meiner Meinung nach viel zu viele Probleme, die einfach durch Sex gelöst wurden, statt einem richtigen Gespräch. Sowieso haben mir die Hauptcharaktere zu oft rumgemacht, auch wenn ich sonst eigentlich nichts dagegen habe. Aber in diesem Roman hat mich das aus unerfindlichen Gründen gestört.
Richtig spannend wurde es erst zum Ende hin. Die Geschichte hat mit einem riesigen Cliffhanger geendet, was ich echt fies fand! Jetzt MUSS ich einfach wissen, wie es mit Willow und Shaw weitergeht!

Charaktere


Shaw habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er spielt mit offenen Karten und gibt Willow gegenüber schon bald zu, dass er mehr möchte, als eine vertraglich geregelte Beziehung. Er kümmert sich sehr liebevoll um sie und seine Familie steht immer an erster Stelle - zwei wunderbare Eigenschaften!
Willow dagegen war immer sehr verschlossen, was ich sehr Schade fand. Ich hätte gerne noch mehr aus ihrer Vergangenheit erfahren, genauso wie Shaw wahrscheinlich. Natürlich wurde sie stark verletzt, doch manchmal hätte ich sie echt schütteln können, weil sie sich ihm nicht früher anvertraut hat.

Erzählstil


Den Erzählstil von K. L. Kreig finde ich nach wie vor sehr angenehm. Sie schafft es, den Leser nach nur wenigen Sätzen komplett in das Geschen zu ziehen und ihn zu fesseln. Ich bin ein großer Fan von ihrer Art zu Schreiben!!!

Cover


Das Cover von "All of Me" ist wunder-, wunderschön; elegant und schlicht zugleich! Außerdem passt es perfekt zu seinem Nachfolger "All of you" - Die zwei nebeneinander in (m)einem Regal sähen bestimmt klasse aus!

Erotik


Nun, davon war mehr als genug vorhanden. An sich bin ich ja ein Fan von prickelnden Szenen, doch in diesem Roman hat es mich teilweise echt genervt. Die Handlung drehte sich einfach zu sehr um Sex, so dass das Gefühl von weniger Tiefgang entstand. Außerdem frage ich mich, wie K. L. Kreig das in dem abschließenden Band noch steigern will? Ich finde, sie hat schon so ziemlich alles ausgeschöpft, was ging.

Fazit


Trotz meiner Kritik an dem Roman, bin ich froh, bei der Leserunde teilgenommen zu haben. Ich würde "All of Me" an alle Jugendliche und Erwachsene weiterempfehlen, die gerne Erotik lesen und Geschichten aus dem Reich der Wohlhabenden bevorzugen.

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Veröffentlicht am 22.03.2020

Ich habe zwei neue Lieblingsautorinnen entdeckt!

Rebel Soul
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~Klappentext~
Rush war anders als andere Männer. Und das war gefährlich!

Raus aus New York, den Sommer in den Hamptons verbringen und endlich Zeit zum Schreiben - so lautet Gias Plan. Doch als ihr Blick ...

~Klappentext~
Rush war anders als andere Männer. Und das war gefährlich!

Raus aus New York, den Sommer in den Hamptons verbringen und endlich Zeit zum Schreiben - so lautet Gias Plan. Doch als ihr Blick auf den tätowierten Mann an der Bar fällt, ändert sich alles. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen, und ihre Welt wird auf den Kopf gestellt. Rush ist anders als die Männer, die die junge Frau kennt: Er ist reich, gefährlich und verschlossen. Gia ist die Einzige, die hinter seine Fassade schaut und auch seine verletzliche Seite sieht. Schnell kochen die Gefühle zwischen ihnen hoch. Doch eine falsche Entscheidung in Gias Vergangenheit holt sie ein und droht ihr Glück mit Rush zu zerstören …

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Vor der Leserunde zu „Rebel Heart“ hatte ich noch kein einziges Buch von Vi Keeland und/oder Penelope Ward gelesen. Doch jetzt bin ich richtig froh, dort teilgenommen haben zu dürfen!

Erstmals ist das Cover natürlich ein absoluter Hingucker! Die Farben harmonieren wirklich super miteinander und der Titel ist kurz und einprägsam.

Der Schreibstil des Buches ist ebenfalls klasse! Ich weiß nicht, wie Keeland und Ward das geschrieben haben - jede ein Kapitel oder war eine Rush, die andere Gia? -, aber ich konnte überhaupt nicht unterscheiden, welcher Satz von welcher Autorin stammt! Mein Lesefluss wurde also nicht unterbrochen, wie ich ganz zu Beginn noch die Befürchtung hatte.
Außerdem schreiben die zwei wahnsinnig humorvoll und interessant.

Dazu waren mir die Protagonisten Gia und Rush sehr sympathisch. Ich liebe Gias offene, ehrliche Art und musste lachen, wann immer sie Rush aus der Fassung brachte. Und auch Rush ist mir ans Herz gewachsen. Ich denke auf ihn passt das Sprichwort „Harte Schale, weicher Kern“ wie die Faust aufs Auge. Er hat Gia immer herausgefordert und unterstützt, sogar als es beinahe aussichtslos erschien.
Ich finde es klasse, dass die Kapitel manchmal aus Gias und das andere Mal aus Rushs Sicht geschrieben worden sind! So konnte ich immer mitbekommen, was in beiden Protagonisten vorgeht und nicht nur in einem. Das war sehr interessant und oft auch echt amüsant!

Allerdings muss ich sagen, dass ich wirklich sauer auf die Autorinnen bin! Rushs und Gias Geschichte genau dann, als es am spannendsten wurde, mit einem Cliffhänger ein Ende zu setzten – einfach nur fies! Jetzt muss ich entweder warten, dass Band zwei erscheint oder hoffen, dass ich bei der Leserunde zu „Rebel Heart“ angenommen werde.

Ward und Keeland haben in ihrer Geschichte wahnsinnige Höhepunkte gesetzt. Es war die ganze Zeit so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe durchgehend mit Gia und Rush mitgefiebert und geweint und war so gefangen in der Handlung, dass ich oft gar nicht bemerkt habe, wie schnell die Zeit vergeht.

Letztendlich kann und muss ich sagen, dass dieser Roman ein absolutes „Must Have“ ist! Ich habe, gleich nachdem ich „Rebel Soul“ beendet hatte, nach weiteren Titeln der Autorinnen gestöbert und sie auf meine Buchliste gesetzt.
Deshalb: Ganze fünf Sterne!!!

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