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Veröffentlicht am 16.02.2023

Enttäuschender Zusatzband

Stranger Things Comics: Erica die Große - Der Comic zur Netflix-Erfolgsserie
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Da ich ein großer Fan der Netflix-Serie „Stranger Things“ bin und nicht nur sämtliche Staffeln gesehen, sondern auch die Vorgeschichten gelesen habe, mussten auch nun die Graphic Novels gelesen werden. ...

Da ich ein großer Fan der Netflix-Serie „Stranger Things“ bin und nicht nur sämtliche Staffeln gesehen, sondern auch die Vorgeschichten gelesen habe, mussten auch nun die Graphic Novels gelesen werden. Nachdem mir bereits die ersten vier Bände gefallen haben, wollte ich auch unbedingt "Erica die Große" lesen, das ein Zusatzband und zwischen Band 4 und 5 angesiedelt ist. Obwohl meine Erwartungen aufgrund der Kurzbeschreibung nicht allzu hoch angesetzt waren, war ich am Ende doch enttäuscht, denn mir hat das gewisse Etwas gefehlt, was die Reihe bislang immer ausgemacht hat.

Dies kann auch daran liegen, dass Erica bislang nie wirklich zu meinen Lieblingsfiguren im "Stranger Things"-Universum gehört hat, denn obwohl sie eigentlich recht cool und loyal ihren Mitmenschen gegenüber ist, kann sie auch sehr egoistisch, arrogant und vor allem auch anstrengend sein, was man in "Erica die Große" deutlich zu spüren bekommt. Dazu sind die Dialoge teilweise nicht gelungen, denn diese strotzen nur so vor Wiederholungen und kindlicher Naivität, dass es phasenweise echt nicht schön ist.

Erica spielt zuhause alleine Dungeons & Dragons, wo sie sich selbst als große Heldin darstellt. Da es alleine jedoch schnell zu langweilig wird und ihr Bruder Lucas und dessen Freunde nicht mit ihr spielen möchten, versucht sie es bei ihren Schulfreundinnen, die jedoch schnell das Interesse an dem Spiel verlieren, als sie merken, dass Erica nur sich und ihren Spielcharakter gut darstellen möchte, aber nicht ihre Freundinnen. Aus einem Streit heraus geschehen auf einmal fast schon zu viele Dinge auf einmal, denn es verschwindet nicht nur der Vogel von Tanyas Mutter, den Tanya aus unerklärlichen Gründen mit zu Erica gebracht hat, sondern auch der Hund einer Nachbarin. Die Freundinnen sind nun gezwungen, trotz ihrer Streitereien zusammen zu arbeiten, damit die Tiere wieder heil nach Hause kommen. Dabei muss Erica auch feststellen, dass es wichtig ist, dass es nicht nur eine Heldin gibt, die alles im Alleingang macht, sondern diese auch immer ihre Freundinnen und deren Unterstützung braucht.

Da "Erica die Große" ein wenig anders als die bisherigen Comics ist, sollte man auch eine gewisse Affinität für "Dungeons and Dragons" besitzen und sich auch ein wenig mit dem Spiel auskennen, damit man Ericas Spiel folgen kann. Gleichzeitig muss man sich auch mit dem Gedanken anfreunden, dass dieser Zusatzband rein gar nichts mit den anderen Bänden zu tun hat und somit auch außerhalb des ganzen "Stranger Things"-Universums hätte spielen können.

Für mich ist "Erica die Große" insgesamt leider eine Enttäuschung und ein Zusatzband, den es nicht wirklich gebraucht hätte und der rein gar nichts zum eigentlichen Geschehen beiträgt. Für Fans von "Dungeons & Dragons" und besonders von Erica ist der Band sicherlich einen Blick wert, ansonsten kann man den Comic auch überspringen, ohne etwas verpasst zu haben.

Veröffentlicht am 04.02.2023

Nette Geschichte mit Schwächen

Willow Springs – Feeling Home
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Da ich schon immer sehr gerne Kleinstadt-Geschichten gemocht und besonders unter anderem "Virgin River" oder auch die "Green Valley"-Reihe sehr geliebt habe, habe ich mich schon sehr auf "Willow Springs ...

Da ich schon immer sehr gerne Kleinstadt-Geschichten gemocht und besonders unter anderem "Virgin River" oder auch die "Green Valley"-Reihe sehr geliebt habe, habe ich mich schon sehr auf "Willow Springs - Feeling Home" von Mia Harper gefreut, denn auch hier wird eine schöne Geschichte mit Kleinstadt-Atmosphäre beworben, die sehr vielversprechend auf mich gewirkt hat. Leider konnte die Geschichte rund um Liz und Joe meine Erwartungen nicht erfüllen, sondern hat mich teilweise eher ratlos zurückgelassen, da für mich manches nicht glaubwürdig dargestellt wurde.

Auch wenn der Funke nicht gänzlich auf mich überspringen wollte, kann man dennoch sagen, dass Mia Harper definitiv schreiben kann, denn die Geschichte liest sich leicht und flüssig, besitzt eine gute Portion Humor und man lernt sympathische und interessante Charaktere kennen, die zum Großteil gut ausgearbeitet sind und perfekt in die Kleinstadt Willow Springs passen.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Liz und Joe. Liz hat lange Zeit als Köchin in San Francisco gearbeitet, ehe sie nach einem Unfall ihres geliebten Onkels nach Willow Springs zurückkehrt. Joe, der zuvor beim NYPD gearbeitet hat, ist dagegen nach dem tragischen Tod seines Cousins aus New York regelrecht geflohen und führt nun ein eher ruhigeres Polizistenleben in der Stadt. Beide finden sich von der ersten Begegnung an sehr interessant und lassen sich immer mehr auf kleinere Flirts ein, ehe sie sich zu einer Affäre entscheiden. Gleichzeitig lernt man auch noch Joes gesamte Familie in New York kennen, die sehr nach italienischer Tradition lebt und auf alte Werte bedacht ist. Auch Liz' Familie, besondere ihre Tante, aber auch ihre beiden besten Freunde Rob und CeeCee, kommen nicht zu kurz und somit erhält man einen guten Überblick über Willow Springs und dessen Einwohner.

So gut die Geschichte auch auf den ersten Blick sein mag, so hat mich die Geschichte teilweise doch ein bisschen enttäuscht zurückgelassen, da ich die Gefühle zwischen Liz und Joe nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Sie treffen sich, landen grundsätzlich sofort im Bett, sprechen nur wenig miteinander und auf einmal ist es die ganz große Liebe. So groß oder auch glaubwürdig kann diese Liebe oder auch Interesse aneinander nicht sein, wenn Joe auch nach mehreren Wochen noch nicht einmal weiß, dass Liz Vegetarierin ist, obwohl sie sogar in ihrem Restaurant immer wieder ihre vegetarischen Gerichte anpreist. Da man auch nur immer kleine Schnipsel aus Gesprächen erhält, die sich fast alle nur um die eigene Kindheit drehen, wirkt die Annährung der beiden für mich nicht immer authentisch und somit hatte ich große Probleme, mich mit ihnen als Paar anzufreunden. Hier hätte es tiefgründigere Gespräche oder auch den ein oder anderen romantischen Moment geben müssen, um die beiden glaubhafter zu präsentieren.

Ob und wie es in Willow Springs weitergehen wird, ist bislang nicht bekannt, allerdings sieht es sehr stark nach einer Fortsetzung aus, da die Geschichte mit einem doch recht bösen Cliffhanger endet, der jedoch direkt viele neue Möglichkeiten für einige Geschichten und Charaktere bietet.

Kurz gesagt: "Willow Springs - Feeling Home" ist insgesamte eine nette Kleinstadt-Geschichte, die mit tollen Bewohnern und viel Potential daher kommt, allerdings hätte die Geschichte auch noch gut und gerne ein paar Seiten mehr benötigt, damit manche Gefühle glaubwürdiger gewesen wären. Wer Kleinstadt-Geschichten mag, sollte trotz einiger Schwächen einen Blick in das Buch hineinwerfen.

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Veröffentlicht am 30.01.2023

Wunderschön, tieftraurig und mit emotionalen Themen

Toffee
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Ich bin bereits seit Jahren ein großer Fan von Sarah Crossan und liebe es besonders, dass sie ihre Bücher in sehr kurze und knackige Kapitel in nur wenigen Sätzen verpackt. Dies mag zwar auf den ersten ...

Ich bin bereits seit Jahren ein großer Fan von Sarah Crossan und liebe es besonders, dass sie ihre Bücher in sehr kurze und knackige Kapitel in nur wenigen Sätzen verpackt. Dies mag zwar auf den ersten Blick recht mickrig klingen, allerdings sind die wenigen Sätze oftmals so aussagekräftig und tiefgründig, dass man das jeweilige Werk nur schwer aus den Händen legen kann. So ging es mir zuletzt auch bei ihrem neuesten Werk "Toffee", an das ich sehr hohe Erwartungen hatte und wie immer nicht enttäuscht wurde.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, stimmt nachdenklich, regt auf, aber auch zeigt auch auf, dass das Leben wertvoll ist und man jede einzelne Minute sinnvoll nutzen sollte. Die Geschichte wird aus der Sicht der 15-jährigen Allison erzählt, die zwar manchmal recht ruppig rüberkommt, die man aber im Laufe der Geschichte immer besser kennen lernt und ins Herz schließt. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, man lernt sie gut kennen, regt sich über sie auf, schüttelt oft den Kopf, aber gleichzeitig kann man auch mit ihnen mitfühlen.

Allison reißt von Zuhause aus, nachdem ihr Vater sie misshandelt hat. Dass dies kein Einzelfall war, erfährt man im Laufe der Geschichte. Nachdem Allisons Mutter kurz nach ihrer Geburt verstarb, gibt ihr Vater ihr seit Kleinkindalter für alles die Schuld und zeigt ihr oft genug auf, dass sie nicht gut genug ist. Für Allison ist das alles zu viel und läuft von Zuhause weg, ohne dabei ein Ziel oder genügend Geld zu haben.

Unterschlupf findet sie dabei bei einer älteren Frau namens Marla, bei der sie zunächst eher heimlich lebt, bis Allison erkennt, dass Marla in ihrer eigenen Welt lebt und sie schließlich doch kennen lernen möchte. Marla leidet an Demenz und lebt meistens Szenen aus ihrer Kindheit nach, sodass sie in Allison ihre alter Jugendfreunden Toffee wieder erkennt. Toffee denkt sich nicht viel dabei und nimmt sich der Rolle an und somit erlebt man ein wunderschönes Zusammenspiel zwischen den beiden Frauen, die nicht nur voneinander lernen, aber auch vor allem das Leben wieder mehr zu schätzen wissen.

Gleichzeitig wird in Toffee auch aufgezeigt, welch schlimme Züge die Krankheit Demenz annehmen kann. Während es zwar für Marla ganz schön ist, ihre Erinnerungen aus der Kindheit neu zu erleben, leidet ihr Sohn unter der Krankheit, der sich immer mehr von seiner Mutter entfernt hat und sie nur noch selten besucht. Marla selbst leidet dagegen in ihren klaren Momenten, z.B. wenn sie Allison nicht erkennt und sich somit bedroht fühlt. Allison selbst geht mit diesen Phasen erstaunlich gut um und wünscht sich, dass Marla, wo auch immer sie mit ihren Gedanken gerade ist, einfach nur glücklich ist. Die entstehende Freundschaft zwischen den unterschiedlichen Frauen ist wunderschön mitanzusehen, sorgt aber auch dafür, dass man sich das ein oder andere Tränchen wegblinzeln muss.

Die Krankheit wird dabei schonungslos ehrlich erzählt, sodass sich Leser*innen, die schon einmal mit der Krankheit konfrontiert wurden, wieder erkennen werden. Gleichzeitig scheut Sarah Crossan sich auch nicht davor, über den Missbrauch an Allison zu sprechen, denn dieser wird teilweise schon fast zu ausführlich beschrieben, sodass es wünschenswert gewesen wäre, wenn man am Anfang des Buches eine ausführlichere Triggerwarnung verfasst hätte, da manche Szenen sicherlich einiges auslösen können.

Kurz gesagt: "Toffee" ist insgesamt eine wunderschöne, melancholische, emotionale und nachdenklich stimmende Geschichte, die sich mit Themen befasst, die ans Herz gehen, die keine leichte Kost sind, aber auch aufzeigen, dass das Leben wertvoll ist und wir nur eines davon haben. Ein wunderbares Jugendbuch, für das man sicherlich bereit und offen sein muss, das einem aber auch so viel geben kann. Empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 30.01.2023

sehr schöne Fortsetzung

Heartstopper Volume 2 (deutsche Hardcover-Ausgabe)
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Als großer Fan von Comics und Graphic Novels bin ich schon eine ganze Weile um die nahezu überall beliebte „Heartstopper“-Reihe von Alice Oseman herumgeschlichen. Tatsächlich gelesen habe ich die Werke ...

Als großer Fan von Comics und Graphic Novels bin ich schon eine ganze Weile um die nahezu überall beliebte „Heartstopper“-Reihe von Alice Oseman herumgeschlichen. Tatsächlich gelesen habe ich die Werke allerdings erst, als auch die gleichnamige Serie auf Netflix erschienen ist, die mir noch einmal große Lust auf die Comics gemacht hat. Band Eins habe ich in kürzester Zeit verschlungen und somit musste auch der zweite Band direkt im Anschluss folgen, weil ich unbedingt noch mehr in das "Heartstopper"-Universum eintauchen wollte.

Alice Oseman hat mit „Heartstopper“ eine wunderschöne Geschichte erschaffen, in der zwei Teenager noch nicht genau ihren Platz in der Welt gefunden haben und von Selbstzweifeln, Druck und der Suche nach sich selbst teilweise noch geplagt sind. Aber auch der typische Schulalltag wird hier genau dargestellt, bei der schnell klar wird, dass nicht alle Schüler so offen und tollerant sind und es somit leider auch zu kleineren (und manchmal auch größeren) Konflikten, insbesondere bei den Sportlern, kommt.

Interessant ist in diesem Band vor allem auch die Entwicklung bei den Figuren. Charlie ist zwar nach wie vor sehr verschlossen und wirkt oft sehr verloren und schon fast hilflos, allerdings ist es wunderschön mitanzusehen, wie er Nick behandelt, ihm Mut macht und ihm das Gefühl gibt, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn man sich auf einmal auch zum selben Geschlecht hingezogen fühlt. Nick dagegen empfinde ich in diesem Band als unglaublich stark. So setzt er sich nicht nur immer wieder für Charlie ein und riskiert damit die ein oder andere Freundschaft, sondern er geht auch sehr reflektiert an die neue Situation, seine Gefühle und die damit anstehenden Veränderungen heran, sodass man ihm nur applaudieren mag.

„Heartstopper“ besticht nicht nur mit der tollen Geschichte, sondern auch mit den Zeichnungen. Diese wirken zwar teilweise ein wenig roh und skizzenhaft, allerdings hat mir dies ganz besonders gefallen. Dazu gefallen mir die Dialoge im zweiten Band deutlich besser als im ersten, denn dort wurden meiner Meinung nach zu viele Seiten einfach nur mit "Ha ha!" und "Hi!" gefüllt, was nun nicht mehr so stark der Fall ist. Die Gespräche sind insgesamt flüssiger und durchaus auch tiefgründiger, was besonders an der wachsenden Verbindung zwischen Nick und Charlie liegt.

Somit ist "Heartstopper #2" insgesamt eine wunderbare, nachdenklich stimmende, aber auch durchaus unterhaltesame Fortsetzung, die mit liebenswerten Figuren und einem tollen Setting daher kommt.

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Veröffentlicht am 29.01.2023

Unterhaltsamer Hörspaß

Das NEINhorn und die SchLANGEWEILE
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Obwohl ich anfänglich kein großer Fan von Marc-Uwe Kling war und besonders seine „Känguru-Chroniken“ alles andere als toll fand, habe ich mich im Laufe der Jahre doch mit dem Autor angefreundet und habe ...

Obwohl ich anfänglich kein großer Fan von Marc-Uwe Kling war und besonders seine „Känguru-Chroniken“ alles andere als toll fand, habe ich mich im Laufe der Jahre doch mit dem Autor angefreundet und habe seinen neuesten Werken immer wieder gerne eine Chance gegeben. Nachdem mir bereits der ersten Band „Das NEINhorn“ gut gefallen hat, wollte ich dementsprechend auch dem zweiten Band „Das NEINhorn und die Schlangeweile“ eine Chance geben und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht.

Bei einer doch recht kurzen Länge von knapp 42 Minuten handelt es sich um die ungekürzte Hörbuchfassung, die vom Autor selbst gelesen wird. Neben der „normalen“ Studiolesung gibt es zudem als Bonusmaterial noch eine Live-Lesung, die sich zwar nicht groß unterscheidet, allerdings haben die Publikumsreaktionen hierbei noch einmal einiges bewirkt und die Geschichte noch lebhafter wirken lassen, auch wenn es ein wenig nervig war, dass das Publikum das „NEIN!“ immer mitgerufen hat. Ich persönlich fand es noch im ersten Teil sympathischer, als nur der Auto das bockige „NEIN!“ gerufen hat.

Erzählt wird dabei die Geschichte vom NEINhorn, das eigentlich ein Einhorn ist, aber grundsätzlich alles doof findet, einfach nur seine Ruhe haben möchte und deswegen zu allem nur „Nein“ sagt. Auch seine Freunde, die Prinzessin, der Hund und auch der Waschbär sind wieder mit an Board, die allesamt ihre Eigenheiten haben, aber grundsätzlich ein gutes Team sind. Da sich das NEINhorn und die Prinzessin wieder einmal zu häufig streiten, verlässt das NEINhorn fürs Erste seine Freunde, um seine Ruhe zu haben und trifft dabei auf eine Schlange namens Schlangeweile, die – genauso wie das NEINhorn – grundsätzlich alles doof und langweilig findet.

„Das NEINhorn und die Schlangeweile“ wird dabei insgesamt sehr lebhaft und humorvoll erzählt und Marc-Uwe Kling schafft es, jeder Figur gerecht zu werden. Besonders die Dialoge zwischem der Schlangeweile und dem NEINhorn, aber auch mit der Prinzessin, sind mehr als gelungen und konnten mich immer wieder zum Schmunzeln bringen.

Kurz gesagt: „Das NEINhorn und die Schlangeweile“ ist ingesamt ein unterhaltsames Kinderbuch, das mit liebenswerten Figuren, witzigen Dialogen und tollen Ideen daherkommt, das dem ersten Band in Nichts nachsteht. Gerne mehr davon!

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