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Veröffentlicht am 11.06.2020

Süße Geschichte ohne Tiefe

No Sweeter Summer
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"No Sweeter Summer" ist der erste Band der vierteiligen "Sweeter in the City"-Reihe und hat mich aufgrund seines schönen Covers und der Kurzbeschreibung direkt angesprochen. Aufgrund der Beschreibung habe ...

"No Sweeter Summer" ist der erste Band der vierteiligen "Sweeter in the City"-Reihe und hat mich aufgrund seines schönen Covers und der Kurzbeschreibung direkt angesprochen. Aufgrund der Beschreibung habe ich mir eine emotionale und schöne Liebesgeschichte gewünscht, was ich jedoch nur halbwegs bekommen habe.

Die Geschichte liest sich zwar an sich recht flott, allerdings habe ich hier deutlich mehr erwartet, denn die Autorin geht leider weder mit den Orten, noch den Figuren sonderlich groß in die Tiefe. Hier wird alles vielmehr nur angedeutet, sodass ich große Probleme hatte, mir die Orte, noch die Figuren bildlich vorstellen zu können, was doch sehr schade ist.

Dabei ist die Geschichte eigentlich ganz süß: Lila arbeitet als Werbetexterin und möchte sich in der Szene immer mehr etablieren und genügend Aufträge an Land ziehen, um das Eiscafé ihres Großvaters retten zu können. Dabei möchte sie Kunden mit ihrem Talent und Ehrgeiz überzeugen und erhält sogar einen relativ großen Auftrag. Probem ist jedoch, dass sie dabei mit dem smarten Sam zusammen arbeiten muss, der sich zufällig auch als ihr Ex-Freund entpuppt, der ihr vor einigen Jahren das Herz gebrochen hat. Für Lila ist dies ein kaum erträglicher Zustand, da sie immer noch unter der Trennung leidet und Sam in gewisser Weise nie vergessen konnte. Aber man merkt auch Sam schnell an, dass Lila ihn nach all der Zeit nicht kalt lässt.

In "No Sweeter Summer" geht es somit nicht nur um eine süße Liebesgeschichte, sondern auch ums Verzeihen, zweiten Chancen und persönlicher Weiterentwicklung, was insgesamt gelungen ist. Wäre die Autorin hier nur weit mehr in die Tiefe gegangen und hätte sie den Figuren mehr Ecken und Kanten geschenkt, wäre es sicherlich noch ansprechender gewesen.

Kurz gesagt: "No Sweeter Summer" ist ein insgesamt netter Auftakt der "Sweeter in the City"-Reihe, der zwar an sich ganz süß geschrieben ist, es aber deutlich an Tiefe und ausführlicheren Beschreibungen mangelt. Dennoch bin ich gespannt, was der zweite Band "No Sweeter Kiss" für mich bereit hält und hoffe, dass dieser Band etwas tiefgründiger sein wird.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Wortgewaltige Geschichte

Meine Schwester, die Serienmörderin
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"Meine Schwester, die Serienmörderin" war schon lange vor dem Erscheinungstag in aller Munde, da das Buch bereits sehr viele Preise eingeheimst hat und immer als feministisch, witzig und rasant beschrieben ...

"Meine Schwester, die Serienmörderin" war schon lange vor dem Erscheinungstag in aller Munde, da das Buch bereits sehr viele Preise eingeheimst hat und immer als feministisch, witzig und rasant beschrieben wird. Da ich aufgrund der Kurzbeschreibung sehr neugierig wurde, musste ich dem Buch selbstverständlich auch eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht, denn dieses Buch ist pure Unterhaltung.

Auf sehr angenehme und flotte Art wird hier die Geschichte der Schwestern Ayoola und Korede erzählt. Während Korede eher die bodenständigere und ruhigere Schwester ist, ist Ayoola nicht nur das Lieblingskind ihrer Eltern, sondern auch unberechenbar. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern auch zielstrebig und weiß, was sie will. So hat sie auch von ihren Männern schnell die Nase voll und bringt diese reihenweise um. Zum Glück hat sie da ihre Schwester, denn diese arbeitet als Krankenschwester und weiß genau, wie man eine Leiche oder auch Blut verschwinden lassen kann.

Wer hier aufgrund des Plots einen Thriller erwartet, der wird sicherlich enttäuscht sein, denn hier gibt es nichts, was sonderlich spannend wäre. Hier geht es vielmehr um eine Geschichte zwischen zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein können und andere Erwartungen vom Leben haben. Ayoola ist hier der deutlich dominantere Part in der Beziehung und nutzt ihre Schwester aus, um ihre Morde zu vertuschen. Korede ist dagegen sanfter und bodenständiger und hadert deutlich mehr mit ihrem Gewissen und fragt sich immer mehr, zu was ihre Schwester noch alles fähig ist. Dies wird besonders sichtbar, als sich ausgerechnet Tade, ein Arzt aus dem Krankenhaus in Ayoola verliebt, obwohl eigentlich Korede ein Auge auf ihn geworfen hat.

"Meine Schwester, die Serienmörderin" bietet zudem jede Menge witzige Momente. Der Humor in der Geschichte ist zwar ein wenig eigen und sicherlich nicht jedermanns Sache, aber mich konnte die Autorin damit gut unterhalten. Gleichzeitig regt die Geschichte aber auch zum Nachdenken an und man stellt sich automatisch auch selbst die Frage, wie weit man für die eigene Familie gehen würde, um diese zu schützen.

Kurz gesagt: "Meine Schwester, die Serienmörderin" ist eine unterhaltsame, tiefgründige, wortgewaltige und nachdenklich stimmende Familiengeschichte, die mich mit einem rasanten Schreibstil und interessanten Figuren begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Habe mehr erwartet

Zorro Vela
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Als Kind der Achtziger lese ich sehr gerne Geschichten, die in der damaligen Zeit spielen. Dabei bin ich auch auf "Zorro Vela" gestoßen, dass nicht nur unterhaltsam, sondern auch unglaublich schräg klang, ...

Als Kind der Achtziger lese ich sehr gerne Geschichten, die in der damaligen Zeit spielen. Dabei bin ich auch auf "Zorro Vela" gestoßen, dass nicht nur unterhaltsam, sondern auch unglaublich schräg klang, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe. Leider war ich dann letztendlich doch arg enttäuscht von der Geschichte, da ich hier insgesamt mehr erwartet habe.

Die Idee, dass ein Ostdeutschland im Jahr 1989 ein sprechender Rabe auf dem Fenstersims erscheint und sich dabei als Außerirdischer outet, ist ja schon verrückt genug. Dass dieser dann auch noch ausgerechnet die Erde retten soll und sich dabei in einen Superhelden aus Comics verwandelt, ist mehr als verrückt und genial zugleich. Hierbei hat es jedoch ordentlich an der Umsetzung gehapert, denn diese entpuppte sich nämlich als recht zähe Angelegenheit.

Die Geschichte liest sich nicht nur sehr langatmig, sondern auch holprig. Die Dialoge sind zu wenig ausgearbeitet, die Figuren wirken zu überzeichnet, sodass ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte. Gleichzeitig waren sie auch leider nicht so sympathisch und vielseitig, wie ich es mir erhofft habe.

Was man der Geschichte jedoch zugutehalten muss, ist die Tatsache, dass man hier sehr gut auf die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland kurz vor der Wende eingegangen ist und somit auch ein wenig die deutsche Geschichte kindgerecht erklärt, sodass auch die Zielgruppe, nämlich Leser ab 10 Jahren, hier einen Einblick in die damalige Zeit erhalten.

Kurz gesagt "Zorro Vela" gehört für mich leider zu den Büchern, die ich zwar unbedingt mögen wollte, mich aber nicht überzeugen konnte. Grund dafür ist ein schwacher Schreibstil und Figuren, die zu überzeichnet sind. Sehr schade, denn hier war deutlich mehr drin.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Berührende Geschichte

Für immer und dich
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"Für immer und dich" von Anna Rosina Fischer habe ich anfänglich ein wenig skeptisch angesehen, sodass ich mir nicht sicher war, ob mir das Jugendbuch gefallen wird. Da mich jedoch einige sehr positive ...

"Für immer und dich" von Anna Rosina Fischer habe ich anfänglich ein wenig skeptisch angesehen, sodass ich mir nicht sicher war, ob mir das Jugendbuch gefallen wird. Da mich jedoch einige sehr positive Bewertungen letztendlich doch überzeugt haben, wollte ich dem Buch doch eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht, denn hier erhält man eine emotionale und tiefgründige Geschichte, die ich zuvor nicht erwartet habe.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist unterhaltsam, mal schneller, mal ruhiger, besitzt tiefgründige Themen und kann zusätzlich noch mit interessanten Figuren punkten. Da die Geschichte größtenteils aus der Sicht des 16-jährigen Jonas erzählt wird, lernt man ihn und seine Gefühlswelt nicht nur gut kennen, sondern ich konnte mich auch gut in ihn hineinversetzen. Für sein Alter ist er sehr reif und verantwortungsbewusst, zielstrebig und trägt das Herz oftmals auf der Zunge, was mir wirklich gut gefällt.

Hier hat die Autorin einen männlichen Protagonisten geschaffen, der tiefgründig ist und nicht wie ein typischer Bad Boy dargestellt wird, wie es leider viel zu oft in dem Genre der Fall ist. Auch das Mädchen wird hier gut dargestellt. Sie ist stur, sarkastisch, schlagfertig und liebenswert. Sie und Jonas treffen sich in der Bahn und passen wie die Faust aufs Auge zueinander und wollen sich trotz einiger Skepsis wiedersehen, allerdings zeigt sich auch diesem Fall, dass das Schicksal manchmal ganz andere Wege für einen bestimmt hat.

Dabei kommt die Geschichte erstaunlich ernst und reif daher. Die Figuren wirken allesamt sehr erwachsen, besitzen Ecken und Kanten und sind vor allem authentisch, was mir sehr gut gefällt. Somit konnte ich nicht nur mit ihnen mitfiebern, sondern auch mitfühlen, mich in sie hineinversetzen und über so manches angesprochene Thema nachdenken.

Kurz gesagt: "Für immer und dich" ist eine tiefgründige und nachdenklich stimmende Geschichte, die nicht nur ernste Themen anspricht, sondern auch mit liebevoll gezeichneten Figuren und einem tollen Schreibstil bei mir punkten konnte.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Emotionaler Abschluss

Liebe mich. Für immer
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Nachdem mich bereits die ersten beiden Bände der "Finde mich"-Trilogie begeistert haben und ich diese innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte, habe ich mich schon sehr auf den dritten und letzten Band ...

Nachdem mich bereits die ersten beiden Bände der "Finde mich"-Trilogie begeistert haben und ich diese innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte, habe ich mich schon sehr auf den dritten und letzten Band "Liebe mich. Für immer" gefreut. Hier hatte ich wieder sehr hohe Erwartungen und habe gehofft, dass auch dieses Buch das hohe Niveau aus den Vorgängern halten kann und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Wie auch schon in den ersten beiden Bänden liest sich die Geschichte sehr flüssig und leicht, besitzt Höhen und Tiefen, ist unterhaltsam, emotional und stellenweise humorvoll, sodass ich gut unterhalten wurde. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und die Figuren, die man bereits aus den Vorgängern kennt, entwickeln sich ebenfalls gut weiter.

Nach Tamsin und Rhys, sowie Zelda und Malik, erhalten nun Amy und Sam ihre eigene Geschichte. Amy ist eine junge Frau, die als Sozialarbeiterin arbeitet und sich gerne um Menschen kümmert und ihnen ein besseres Leben ermöglichen möchte. Da sie selbst bereits sehr viel durchmachen musste, weiß sie selbst, wie ist es ist, wenn man auf Hilfe angewiesen ist und geht voll und ganz in ihrer Arbeit auf. Gleichzeitig wünscht sie sich aber auch, dass sich auch endlich mal jemand mit ihr beschäftigt. Dies alles findet sie in Sam, einem umschwärmten Dozenten an der Uni, der sich nach einer gemeinsamen Nacht Hals über Kopf in Amy verliebt, nur leider kann sie sich aufgrund ihrer Vergangenheit nicht auf ihn einlassen, sodass eine Menge Geduld nötig ist, um auch Amys Herz zu erobern.

Da man sowohl Amy als auch Sam bereits aus den Vorgängern kennt, in denen sie immer mal wieder kleinere Rollen eingenommen haben, bin ich sehr froh, dass man nun auch ihnen eine Geschichte gewidmet hat, denn besonders Amy habe ich von Anfang an gemocht. Sowohl Sam als auch Amy lernt man gut kennen, ich konnte mich in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gut hineinversetzen und habe mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten, sodass "Liebe mich. Für immer." insgesamt ein toller Abschluss ist.

Kurz gesagt: „Liebe mich. Für immer.“ ist ein wunderbarer und berührender Abschluss der „Halte mich“-Trilogie und konnte mich mit wunderbaren und sympathischen Figuren, guten Weiterentwicklungen und einem flotten Schreibstil überzeugen, sodass ich auch diesen Band sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Kathinka Engel, die ich mir nicht entgehen lassen werde.

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