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Veröffentlicht am 20.04.2018

Wunderbare Fortsetzung

Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
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Nachdem ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bereits als Roman sehr gemocht habe und auch "Buchhaim", der erste Band der Graphic Novel-Reihe, mir sehr gefallen hat, hatte ich auch an den zweiten Band ...

Nachdem ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ bereits als Roman sehr gemocht habe und auch "Buchhaim", der erste Band der Graphic Novel-Reihe, mir sehr gefallen hat, hatte ich auch an den zweiten Band "Die Katakomben" hohe Erwartungen. Hierbei wurde ich zum Glück ebenfalls nicht enttäuscht, denn Geschichte besticht mit einer grandiosen Umsetzung, tollen Zeichnungen, einer dichten Atmosphäre und unterhaltsamen Dialogen.

Wie auch schon beim ersten Band "Buchhaim" geht es in "Die Katakomben" gut weiter, man bekommt einen gelungenen Einblick und wird auch bei den wunderschönen Zeichnungen, den Dialogen und den Charakteren nicht enttäuscht. Auch hier geht es wieder um Hildegunst von Mythenmetz, der aus er Gemeinschaft der Buchlinge fliehen musste und später wieder den Rückweg aus den Katakomben sucht, um wieder in Zamonien aufzuschlagen.

Wie auch schon Buchhaim selbst, werden auch die Katakomben gut dargestellt, sodass man einen wunderbaren Einblick in die Welt, aber auch über den sogenannten Schattenkönig erhält. Insgesamt muss ich sogar sagen, dass mir die Atmosphäre in diesem Band sogar noch besser gefallen hat, als im ersten Band.

Hierbei würde ich jedoch auch weiterhin empfehlen, den Roman vor den Graphic Novels zu lesen, sodass man einige Illustrationen besser verstehen kann. Diese sind zwar grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß an Zamonien haben, allerdings ist ein gewisses Hintergrundwissen dennoch von Vorteil.

Kurz gesagt: "Die Katakomben", der zweite Band der „Die Stadt der Träumenden Bücher“-Comics, ist, wie auch schon sein Vorgänger, eine großartige Umsetzung des gleichnamigen Romans und besticht mit detaillierten und liebevoll erstellten Illustrationen, liebenswerten Figuren und tollen Texten, die Zamonien so einzigartig machen, sodass ich restlos begeistert bin. Bitte mehr davon!

Veröffentlicht am 20.04.2018

Wunderbare Umsetzung

Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
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Nachdem ich "Die Stadt der Träumenden Bücher" bereits als Roman sehr gemocht habe, war ich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte als Graphic Novel umgesetzt wurde. Hierbei wurde ich zum Glück ...

Nachdem ich "Die Stadt der Träumenden Bücher" bereits als Roman sehr gemocht habe, war ich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte als Graphic Novel umgesetzt wurde. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn Geschichte besticht mit einer grandiosen Umsetzung, tollen Zeichnungen und unterhaltsamen Dialogen.

Bei dem ersten Band "Buchhaim" hatte ich zunächst die Befürchtung, dass die Geschichte aufgrund von zu wenig Text an Charme verlieren könnte, allerdings war dies zum Glück nicht so, denn viele der Illustrationen sprechen für sich und schaffen es somit, die Atmosphäre aus dem Buch bestens zu transportieren.

Die Umsetzung von Buchhaim, der Stadt, in der Bücher nicht nur unterhalten, sondern auch bis zum Tod führen können, ist somit bestens gelungen und wird sowohl der Handlung als auch den Figuren mehr als gerecht, sodass man hier ein wahres Goodie für alle "Zamonien"-Fans geschaffen hat. Sehr schön ist auch zu sehen, dass Hildegunst von Mythenmetz hier den größte Anteil erhält, denn die Geschichte wird komplett aus seiner Sicht erzählt. Dennoch gehen andere Figuren trotz allem nicht unter, sodass man auch über sie einen guten Einblick erhält - wenn auch deutlich weniger als im Roman.

Allerdings würde ich hierbei dennoch dringend empfehlen, den Roman vor der Graphic Novel zu lesen, sodass man einige Illustrationen besser verstehen kann. Diese sind zwar grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß an Zamonien haben, allerdings ist ein gewisses Hintergrundwissen dennoch von Vorteil.

Kurz gesagt: "Buchhaim", der erste Band der "Die Stadt der Träumenden Bücher"-Comics, ist eine großartige Umsetzung des gleichnamigen Romans und besticht mit detaillierten und liebevoll erstellten Illustrationen, liebenswerten Figuren und tollen Texten, die Zamonien so einzigartig machen.

Veröffentlicht am 19.04.2018

Gute Geschichte mit viel Luft nach oben

Die Gabe
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Nachdem bereits so viele Blogger von "Die Gabe" geschwärmt haben und das Buch immer wieder mit "Der Report der Magd" von Margaret Atwood verglichen wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte. ...

Nachdem bereits so viele Blogger von "Die Gabe" geschwärmt haben und das Buch immer wieder mit "Der Report der Magd" von Margaret Atwood verglichen wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Geschichte. Letztendlich konnten diese zwar nicht gänzlich erfüllt werden, allerdings hat mir die Geschichte dennoch insgesamt gut, wenn auch nicht überragend, gefallen.

"Die Gabe" ist anspruchsvoll, besitzt stellenweise sehr brutale Szenen, liest sich aber dennoch flüssig und spannend, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Dialoge sind gut ausgearbeitet, gleiches gilt für die Figuren, die man ausreichend kennen lernt und mit denen man durchaus mitfühlen kann - auch wenn diese durchaus mehr Tiefe benötigt hätten.

Die Geschichte ist dabei schnell zusammengefasst: Nachdem auf der Welt die Männer schon immer die Oberhand hatten und stets bevorzugt wurden, wird der Spieß schlagartig umgedreht, denn plötzlich entdecken weltweit Frauen und junge Mädchen, dass sie plötzlich mit Gaben gesegnet sind, die ihnen nicht nur Macht verleihen, sondern sogar tödlich sei können. Dadurch merken die Frauen, dass sie mittlerweile die Oberhand haben und eine Welt nach ihren Vorstellungen schaffen können, ohne dabei unterdrückt zu werden. Dabei werden auch einzelne Schicksale thematisiert, die mich berühren, aber auch zum Nachdenken angeregen konnten.

Wenn man bedenkt, wie stark derzeit Debatten rund um das Thema "MeToo" abgehalten werden, kommt dieses Buch gerade recht, denn dieses fasst das Problem, dass Frauen in einigen Teilen der Welt nach wie vor unterdrückt werden, perfekt zusammen, gleichzeitig wird das Thema Gleichberechtigung aber ebenfalls angeschnitten, was mir gut gefallen hat. Zwar ist die Geschichte insgesamt brutaler und gewalttätiger, als ich zuvor erwartet habe, allerdings befinden sich diese Szenen noch durchaus im Rahmen.

Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte nicht so gut ist, wie ich es zuvor erhofft habe. Sie ist zwar an sich gut geschrieben und besitzt viele gute und spannende Momente, allerdings hat mir insgesamt das gewisse Etwas gefehlt, was ich sehr schade finde. Hier hätte man ein noch besseres Bild der Gesellschaft aufbauen und zudem den Figuren noch mehr Tiefe verleihen können. Dennoch: Die Geschichte ist gut, auch wenn der ganz große Kracher ausgeblieben ist.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht, kann mich allerdings dennoch insgesamt überzeugen, da ich die Hand und die Verzweigungen für sehr gelungen halte. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Die Gabe" ist insgesamt eine gute und spannende Geschichte, die perfekt in die derzeitige MeToo-Debatte passt und dabei oftmals mit sehr brutalen Szenen daherkommt. Zwar bin ich der Meinung, dass man hier noch mehr hätte rausholen können und die Figuren etwas mehr Tiefe gebraucht hätten, allerdings ist die Geschichte doch insgesamt gut gelungen, sodass ich diese nur empfehlen kann.

Veröffentlicht am 19.04.2018

Schöne Sammlung, allerdings ohne Kalorienangabe

Einfach schön backen
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"Einfach schön backen" von Julie Jones ist eine tolle Rezeptesammlung, die nicht nur optisch sehr schöne Rezepte beinhaltet, sondern auch Rezepte, die sich mit ein wenig Geduld und den passenden Materialen ...

"Einfach schön backen" von Julie Jones ist eine tolle Rezeptesammlung, die nicht nur optisch sehr schöne Rezepte beinhaltet, sondern auch Rezepte, die sich mit ein wenig Geduld und den passenden Materialen bestens nachbacken lassen. Vom Mürbeteig, bis hin zu Torten oder auch Brotaufstriche: Hier ist einfach sehr viel enthalten, das sowohl bei Obstliebhabern als auch bei Schokojunkies für strahlende Augen sorgt.

Allerdings gibt es hier auch einen großen Negativpunkt, über den ich leider nicht hinwegsehen kann, denn in "Einfach schön backen" sind leider keinerlei Angaben zu Kalorien oder Kohlehydrate enthalten. Dies ist meiner Meinung nach sehr schade, da dies für mich und andere Menschen doch wichtig ist.

Dennoch ist "Einfach schön backen" letztendlich eine insgesamt gelungene Rezeptesammlung, bei der für jeden etwas dabei sein dürfte.

Veröffentlicht am 19.04.2018

Gelungene Mischung aus Fiktion und Realität

Höllenjazz in New Orleans
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Da der sogenannte Axtmann bereits in der dritten Staffel der TV-Serie "American Horror Story" eine große Rolle gespielt hat und ich dessen Werdegang sehr interessant fand, habe ich mich schon sehr auf ...

Da der sogenannte Axtmann bereits in der dritten Staffel der TV-Serie "American Horror Story" eine große Rolle gespielt hat und ich dessen Werdegang sehr interessant fand, habe ich mich schon sehr auf "Höllenjazz in New Orleans" gefreut, um noch mehr über ihn zu erfahren. Somit waren meine Erwartungen auch recht hoch angesetzt und ich bin froh, dass Ray Celestin letztendlich meine Erwartungen erfüllen konnte.

Der Roman liest sich leicht und flüssig, ist stets unterhaltsam, aber auch spannend, sodass man hier einen tollen Mix aus Thriller und Unterhaltung erhält. Die Mischung aus Fiktion und echten Fakten ist dabei ebenfalls gelungen, sodass man hier ausreichend über den Axtmann aufgeklärt wird, aber dennoch auch immer wieder mit anderen Handlungssträngen konfrontiert wird, was mir gut gefallen hat. Gleichzeitig sind auch die anderen Figuren gut ausgearbeitet, man lernt sie bestens kennen und fiebert zum Teil mit ihnen mit.

"Höllenjazz in New Orleans" thematisiert hierbei den sogenannten "Axeman-Mörder", ein Serienmörder, der New Orleans in den zwanziger Jahren in Angst und Schrecken versetzt hat, in dem er Menschen mit einer Axt getötet hat und neben den Leichnam eine Tarotkarte hinterlassen hat. Um den Axtmann ausfindig machen zu wollen, gehen gleich vier Ermittler an die Arbeit, um nicht nur endlich dessen Identität herauszufinden, sondern auch, um New Orleans sicherer zu machen. Dabei fällt jedoch, dass New Orleans nicht nur unter den Morden leidet, sondern auch u.a. unter Rassismus und Korruption.

Somit gibt es neben der Suche nach dem Axtmann auch genügend andere Themen, die hier behandelt werden, aber dennoch immer wieder gut zusammenpassen, sodass die Geschichte insgesamt gut und stimmig ist und die perfekte Mischung aus Realität und Fiktion darstellt.

Die Gestaltung des Covers ist sehr gut gelungen und ein absoluter Hingucker, da es für mich bestens in die zwanziger Jahre und nach New Orleans passt. Auch die Kurzbeschreibung ist stimmig, liest sich gut und konnte somit direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: "Höllenjazz aus New Orleans" ist ein spannender und unterhaltsamer Roman rund um den berüchtigten Axtmann, der in den zwanziger Jahren die Stadt in Angst und Schrecken versetzt hat. Dabei bietet die Geschichte nicht nur interessante Figuren und einen flotten Schreibstil, sondern auch eine perfekte Mischung aus realen Fakten und Fiktion. Ich freue mich auf die Fortsetzung!