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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2018

gelungener Literaturkoffer

SZ Literaturkoffer Frankreich | Bücher Set | Literatur-Sammlung mit Olmi, Maupassant und Pernath | 4 Taschenbücher
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Wer bislang noch nicht allzu sehr mit französischen Autoren, bzw. französischer Literatur vertraut war, der bekommt mit dem "Literaturkoffer Frankreich", der von der SZ herausgegeben wurde, einen gelungene ...

Wer bislang noch nicht allzu sehr mit französischen Autoren, bzw. französischer Literatur vertraut war, der bekommt mit dem "Literaturkoffer Frankreich", der von der SZ herausgegeben wurde, einen gelungene Einblick in die oftmals doch recht blumige französische Literatur.

Enthalten sind hierbei insgesamt vier Bücher, wovon drei davon Romane sind. Das vierte Buch ist dagegen ein Reisetagebuch, indem man nicht nur Erlebnisse hineinschreiben kann, sondern auch hier und da ein paar Tipps zum perfekten Frankreichurlaub erhält.

Als Romane sind in dem kleinen Pappkoffer "Bel-Ami" von Guy de Mauspassant, "Ein Morgen wie jeder andere" von Christian Pernath und "Die erste Liebe" von Vèronique Olmi enthalten. Alle drei Romane lesen sich anspruchsvoll und flüssig und sind zudem mit interessanten Figuren bestückt. Man muss zwar sagen, dass der Schreibstil hier und da nicht immer ganz mein Fall war, allerdings haben mir alle drei Romane insgesamt gut gefallen.

Kurz gesagt: Der "Literaturkoffer Frankreich" kommt nicht nur in einem recht schlichten, aber durchaus schönen Design daher, sondern überzeugt auch mit seinem tollen, abwechslungsreichen Inhalt, sodass mir hier definitiv mehr über französische Literatur als auch das Land selbst mehr erfahren kann.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Schönes Kinderbuch

Serafinas Geheimnis 1. Dreimal schwarzer Kater
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Ich habe bereits in meiner Kindheit und Jugend einige Bücher von Sabine Ludwig gelesen, die mich auch meistens begeistert haben, dementsprechend war ich somit nach all den Jahren auf "Serafinas Geheimnis. ...

Ich habe bereits in meiner Kindheit und Jugend einige Bücher von Sabine Ludwig gelesen, die mich auch meistens begeistert haben, dementsprechend war ich somit nach all den Jahren auf "Serafinas Geheimnis. Dreimal schwarzer Kater" neugierig und ich muss sagen, dass die Autorin auch nach wie vor noch überzeugen kann.

Der Schreibstil ist zwar recht einfach gehalten und liest sich gleichzeitig leicht und flüssig, sodass die Geschichte auch perfekt für jüngere Leser, bzw. auch für Erstleser geeignet ist. Dazu trägt auch die recht große Schriftgröße bei, die zwar anfangs recht gewöhnungsbedürftig ist, man sich allerdings auch schnell daran gewöhnt. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und kann einige davon sogar ins Herz schließen. Besonders Serafina war mir sehr sympathisch, da sie für ihr Alter unglaublich mutig ist und sich auch in unbequemen Momenten behaupten kann.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Serafina wird von ihrem Urgroßonkel Alfons, kontaktiert und soll dringend zu ihm nach Wurzberg kommen, um dort mit ihren magischen Kräften auszuhelfen, denn laut ihrem Onkel, soll es dort nicht mit rechten Dingen zugehen, sodass Serafina gemeinsam mit ihre Kater Luzifer zur Hilfe eilt. Dass allerdings bereits die Reise dorthin schon turbulent ist, hätte Serafina nicht gedacht und somit muss sie sich direkt mit einigen Problemen auseinandersetzen...

Sehr schön sind auch die vielen Illustrationen, die von Pe Grigo beigesteuert worden sind. Diese sind allesamt sehr liebevoll gestaltet und passen jedes Mal perfekt zur jeweiligen Szene, sodass diese ein absoluter Hingucker sind und die Geschichte wunderbar wiedergeben.

Das Cover ist hübsch anzusehen, passt perfekt zur Geschichte und ist, genau wie auch zuvor die vielen Illustrationen im Buch, durch Pe Grigo entstanden. Auch die Kurzbeschreibung liest sich gut und konnte direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: "Serafinas Geheimnis. Dreimal schwarzer Kater" ist ein spannendes Kinderbuch voller magischer Momente mit einem tollen Schreibstil, der auch bestens für Erstleser geeignet ist. Somit kann ich diese tolle Geschichte nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Knappe drei Sterne

Pheromon 1: Pheromon
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Da ich Bücher von Rainer Wekwerth schon immer gerne gelesen habe, war ich schon sehr auf sein neuestes Werk „Sie riechen dich“ gespannt, das er gemeinsam mit Thariot geschrieben hat. Die Geschichte klang ...

Da ich Bücher von Rainer Wekwerth schon immer gerne gelesen habe, war ich schon sehr auf sein neuestes Werk „Sie riechen dich“ gespannt, das er gemeinsam mit Thariot geschrieben hat. Die Geschichte klang bereits im Vorfeld sehr vielversprechend, sodass ich hohe Erwartungen hatte, allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch dann letztendlich ein wenig enttäuscht beendet habe.

Dies soll nicht bedeuten, dass die Geschichte grundsätzlich schlecht ist, denn das ist sie bei Weitem nicht. Ich hatte nur mehrfach das Gefühl, als hätte man im Laufe der Geschichte zu viele Ideen gehabt, die dann nur mäßig umgesetzt wurden, bzw. mittendrin wieder fallen gelassen wurden. Gleichzeitig mochte ich auch nicht immer, wie Jake in dem Buch dargestellt wird. Dieser ist mir viel zu häufig zu betont cool und vor allem zu unreif, sodass ich mit seiner Art nur wenig anfangen konnte und ich mit ihm auch nicht sonderlich warm wurde. Dies ist sehr schade, denn hätte man nicht versucht, ihn betont cool und lässig darzustellen und hätte man ihn etwas reifer dargestellt, wäre er ein richtig toller Charakter gewesen.

Erzählt wird hierbei die Geschichte vom 17-jährigen Jake im Jahr 2018 und zum anderen von Travis, einem Arzt, hundert Jahre später im Jahr 2118. Während Jake in der heutigen Zeit plötzlich schlagartig nicht mehr an Heuschnupfen leidet und zudem plötzlich keine Brille mehr benötigt, dafür allerdings Menschen und deren Gedanken riechen kann, geht es im Jahr 2118 darum, dass Travis eine Verschwörung aufdeckt und dabei einiges anrichtet. Dass die beiden Geschichten dabei miteinander verbunden sind, liegt direkt auf der Hand, was mich allerdings nicht sonderlich gestört hat.

Der Verlauf der Geschichte ist an sich in Ordnung, allerdings hat mir manchmal der berühmte rote Faden gefehlt, sodass ich bei der Geschichte leider nicht so mitfiebern konnte, wie ich es gern getan hätte. Auch das Ende konnte mich ehrlich gesagt nicht überzeugen, denn dieses verläuft mir dann etwas zu vorhersehbar, was ich ein wenig schade finde. Von daher bin ich mir auch noch nicht sicher, ob ich auch dem zweiten Band eine Chance geben werde.

Das Cover ist für mich zwar nicht der absolute Hingucker, allerdings dennoch sehr interessant, da ich direkt wissen wollte, was es damit auf sich hat. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die ebenfalls recht geheimnisvoll daherkommt und somit direkt mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: Obwohl „Sie riechen dich“ zunächst sehr vielversprechend klang und ich hohe Erwartungen an die Geschichte hatte, konnte mich der Auftakt einer neuen Reihe leider nicht überzeugen, wie ich es zuvor noch gehofft habe. Zwar sind hier und da gute Ansätze, allerdings wurde ich leider weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil großartig warm, sodass ich unsicher bin, ob ich einen weiteren Band lesen würde.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Sehr gutes Helferlein

Reitabzeichen Bodenarbeit
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Wer sich zukünftig auf das Reitabzeichen "Bodenarbeit" vorbereiten möchte, findet mit "Reitabzeichen Bodenarbeit" das perfekte Buch, um möglichst alle Anforderungen und Prüfungen auf einen Blick zu erhalten. ...

Wer sich zukünftig auf das Reitabzeichen "Bodenarbeit" vorbereiten möchte, findet mit "Reitabzeichen Bodenarbeit" das perfekte Buch, um möglichst alle Anforderungen und Prüfungen auf einen Blick zu erhalten. Mit zahlreichen Erklärungen, Illustrationen und Fotos erhält man hier einen gelungenen Einblick der einzelnen Stationen, nämlich theoretisch Prüfung, praktische Bodenarbeit, Gelassenheitstraining und Geschicklichkeitstraining, die dabei zu bewältigen sind.

Die einzelnen Texte sind gut und einfach formuliert, sodass man sämtliche Erklärungen bestens versteht und sämtliche Tipps gut anwenden kann. Gleichzeitig gibt es auch eine große Hilfe, indem nämlich sämtliche Abkürzungen, z.B. der einzelnen Verbände, aber auch andere wichtige Begriffe noch einmal aufgelistet sind, sodass es hierzu zu keinen Verwechslungen kommen kann.

Wer sich also auf das Reitabzeichen für die Bodenarbeiten interessiert oder sogar gerade vorbereitet, der ist bei diesem kleinen, aber durchaus informativen Büchlein bestens aufgehoben.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Gelungene Kurzgeschichten

Kleine Fluchten
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Jojo Moyes und ich hatten es bislang nicht gerade einfach miteinander, da ich von ihren Geschichten bislang oft enttäuscht war, weil mir diese insgesamt immer zu klischeebeladen waren. Bei der Kurzgeschichtensammlung ...

Jojo Moyes und ich hatten es bislang nicht gerade einfach miteinander, da ich von ihren Geschichten bislang oft enttäuscht war, weil mir diese insgesamt immer zu klischeebeladen waren. Bei der Kurzgeschichtensammlung "Kleine Fluchten" muss ich jedoch sagen, dass die Autorin erstmals so richtig mein Interesse wecken konnte, sodass ich dem doch recht kleinen Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Bislang empfand ich den Schreibstil von Jojo Moyes immer als recht ausschweifend, sodass ich mich mit der Art nicht zwingend anfreunden konnte. Bei "Kleine Fluchten" ist es jedoch anders, denn die Geschichten lassen sich allesamt leicht und flüssig lesen und es kommen deutlich weniger Wiederholungen vor, als noch bei anderen Werken, wie z.B. "Ein Bild von dir". Die Texte sind teilweise sehr unterhaltsam, regen allerdings auch zum Nachdenken an, sodass man aus den insgesamt neun Geschichten definitiv etwas mitnehmen kann.

Zwar muss man auch sagen, dass die neun Geschichten nicht ohne den üblichen Kitsch und Klischees auskommen, allerdings hat mich dies weitestgehend nicht gestört, sodass ich die Geschichten, in denen es u.a. um ein nicht gerade romantisches Wochenende oder auch um ein gefundenes Handy geht, dennoch genießen konnte.

Sehr schön sind auch die vielen Illustrationen, die in dem Buch enthalten sind. Beigesteuert wurden diese von Daniela Terrazzini, die die jeweiligen Momente bestens in ihren Illustrationen eingefangen hat, sodass diese ein absoluter Hingucker sind.

das Cover ist dagegen fast schon zu schlicht, fällt aber aufgrund des Farbtons enorm auf, was jedoch reine Geschmacksache ist. Die Kurzbeschreibung ist dagegen schon gelungener und zeigt auf, was man in den neun Kurzgeschichten erwarten kann.

Kurz gesagt: Obwohl Jojo Moyes und ich es bislang nicht einfach miteinander hatten, konnte mich die Autorin mit "Kleine Fluchten" erstmals begeistern, sodass ich die neun Kurzgeschichten insgesamt sehr gerne gelesen habe. Bitte mehr davon!