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Veröffentlicht am 19.01.2025

Alfreds Abenteuer

Die Winterschwestern
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Inhalt:

Wikingerjunge Alfred ist im ganzen Dorf dafür bekannt Streiche zu spielen und Unfug zu machen. Doch nun muss er zeigen was in ihm steckt. Denn sein Onkel Ragnar wurde von der großen Winterschwester ...

Inhalt:

Wikingerjunge Alfred ist im ganzen Dorf dafür bekannt Streiche zu spielen und Unfug zu machen. Doch nun muss er zeigen was in ihm steckt. Denn sein Onkel Ragnar wurde von der großen Winterschwester entführt, die seit Jahren nach ihrer kleinen Schwester sucht und die Menschen ihren Zorn spüren lässt. Und Alfred ist der einzige, der Ragner aus ihren Fängen retten kann.

Meine Meinung:

"Die Winterschwestern" hat mich auf Anhieb durch das wunderschöne, mystisch angehauchte Cover in seinen Bann gezogen. Doch nicht nur von außen, sondern auch von innen ist das Buch eine Augenweide, denn auch die Illustrationen sind sehr gelungen und entführen kleine und große Lesen in die Welt der nordischen Mythologie und Natur.

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist der Zielgruppe des Buches angemessen. Das Setting hat mir sehr gefallen und die Beschreibungen sind bildhaft und atmosphärisch. Die Stimmung ist insgesamt aber eher düster, einige Stellen könnten daher für junge Leser bzw Zuhörer durchaus (zu) gruselig sein.

Der Plot an sich hat mir gut gefallen. Um seinen Onkel zu retten, muss Alfred über sich hinauswachsen. Dafür benötigt er nicht nur sehr viel Mut, sondern auch Hilfe. Zudem beginnt er im Laufe seines Abenteuers auch nach und nach, sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Trotzdem waren für meinen Geschmack ein wenig zu viele verschiedene Themen untergebracht, was es für die eigentliche Handlung gar nicht gebraucht hätte. Nichtsdestotrotz ein spannendes Abenteuer.

Fazit:

Düstere und mysteriöse Geschichte über Freundschaft, Mut und nordische Mythologie

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2025

Atmosphärischer Thriller

Die Insel der Angst
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Inhalt:
Dokumentarfilmerin Tess hat kurzfristig einen neuen Job angeboten bekommen: sie soll drei Wissenschaftler der Meeresforschungseinrichtung Seawild auf eine verlassene Insel mitten im Atlantik begleiten ...

Inhalt:
Dokumentarfilmerin Tess hat kurzfristig einen neuen Job angeboten bekommen: sie soll drei Wissenschaftler der Meeresforschungseinrichtung Seawild auf eine verlassene Insel mitten im Atlantik begleiten für eine Doku über die dort lebenden Robben. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft kommen Tess Zweifel daran, ob die Insel wirklich so verlassen ist wie es heißt. Als sie dann auch noch eine skelettierte Leiche am Strand findet, die ein Seawild-T-Shirt trägt, wittert Tess eine Story. Kurzerhand versucht sie auf eigene Faust mehr über den Toten herauszufinden. Gleichzeitig wird sie das Gefühl nicht los, dass auch sie in Gefahr schwebt..

Meine Meinung:
"Die Insel der Angst" war mein erstes Buch des britischen Autors Martin Griffin. Das hübsche und zugleich bedrohlich wirkende Cover sowie der Klappentext haben mich auf Anhieb angesprochen. Auch der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und so findet man als Leser schnell in die Geschichte hinein. Das Setting hat mir sehr gut gefallen ebenso wie die Beschreibungen der Insel, die atmosphärisch und bildhaft sind.

Die Charaktere des Buches sind nur schwer greifbar, jeder von ihnen hat Geheimnisse und so bleibt lange Zeit unklar, wem man trauen kann. Dies gilt auch für die Protagonistin Tess, die ich zwischenzeitlich beinahe paranoid und dadurch etwas anstrengend empfand. Dank einiger Rückblenden erfährt der Leser aber viel über ihre Vergangenheit, was zum Teil auch ihr Verhalten erklärt.

Der Plot des Buches ist spannend. Während der Anfang noch eher gemächlich daherkommt, nimmt die Story spätestens ab dem Leichenfund immer mehr Fahrt auf. Neben den heutigen Ereignissen auf der Insel gibt es immer wieder Rückblenden, in denen von Tess letztem großen Projekt erzählt wird, das ein tragisches Ende fand. Ich fand es spannend, mehr über die damaligen als auch über die heutigen Ereignisse zu erfahren. Das actionreiche Ende hat es in sich und vermag in Teilen zu überraschen, allerdings lässt mich die Auflösung etwas zwiegespalten zurück. Manches bleibt für meinen Geschmack zu vage bzw wirkt zu konstruiert. Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch gut unterhalten und mir spannende Lesestunden bescheren.

Fazit:
Spannender und atmosphärischer, aber für meinen Geschmack stellenweise etwas zu konstruierter Thriller.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 10.01.2025

Geiselnahme im Harz

Villa Obscura
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Inhalt:
In einer abgelegenen alten Villa im Harz findet an Halloween eine große Party statt. Nach und nach werden immer mehr Gäste von zwei Unbekannten in Morphsuits mit Taxis nach Hause geschickt. Alle, ...

Inhalt:
In einer abgelegenen alten Villa im Harz findet an Halloween eine große Party statt. Nach und nach werden immer mehr Gäste von zwei Unbekannten in Morphsuits mit Taxis nach Hause geschickt. Alle, außer Linda, Amadeus, Sarah, Kiyoshi und Emil. Sie werden von den beiden Morphs als Geiseln genommen, ebenso wie Jane, die in einem unbeobachteten Moment in die Villa zurückgekehrt ist. Doch wer sind die Geiselnehmer und was wollen sie von ihnen?

Meine Meinung:
Schon allein aufgrund des Settings musste ich dieses Buch unbedingt lesen! Eine abglegene Villa im Harz, unweit des Brockens - was gibt es passenderes für eine Halloweenparty. Aber auch die Umgebung der Villa nahe Wernigerode spielt eine Rolle und die Autorinnen nehmen den Leser mit zu einigen Sehenswürdigkeiten. Die Beschreibungen sind atmosphärisch und sorgen für eine düstere Stimmung.

Die Charaktere des Buches haben mir sehr gut gefallen. Alle sechs Geiseln kommen zu Wort, sodass der Leser alle sechs kennenlernt. Und da gibt es durchaus einiges zu erfahren, denn so ziemlich jede/r von ihnen scheint Geheimnisse zu haben... Einige von ihnen waren mir schnell sympathisch und so fiebert man als Leser mit ihnen mit.

Der Plot des Buches hat mir gut gefallen. Aus einer Party wird eine Geiselnahme. Doch sehr lange bleibt nicht nur die Identität der Geiselnehmer sondern auch die Gründe für die Geiselnahme unklar. Was haben die fünf bzw sechs Personen gemeinsam? Wieso wurden sie gezielt ausgewählt? Auch das Verhalten der Geiselnehmer - ihre Geiseln einzeln mit zu unterschiedlichen bekannten Orten im Harz nahe der Villa mitzunehmen - wirft diverse Fragen auf. Besonders in der zweiten Hälfte konnte und wollte ich das Buch - nicht zuletzt aufgrund so einiger ungeahnter Wendungen - nicht mehr pausieren. Das actionreiche Ende hat es in sich und die schlussendliche Auflösung ist stimmig. Über das Motiv der Geiselnahme lässt sich vielleicht streiten, nichtsdestotrotz hat mich das Buch sehr gut unterhalten!

Fazit:
Spannender Jugendthriller, der vorallem durch sein Setting und gelungene Charaktere überzeugt. Nicht nur für Thriller-Fans aus dem Harz lesenswert.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Gelungene Mischung aus Spannung und Humor

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Inhalt:

Amy Wheeler ist Personenschützerin. Ihr aktueller Auftrag: Sie soll die bekannte Autorin Rosie D'Antonio beschützen. Doch dann hat es plötzlich jemand auf Amy selbst abgesehen. Gemeinsam mit Rosie ...

Inhalt:

Amy Wheeler ist Personenschützerin. Ihr aktueller Auftrag: Sie soll die bekannte Autorin Rosie D'Antonio beschützen. Doch dann hat es plötzlich jemand auf Amy selbst abgesehen. Gemeinsam mit Rosie flüchtet sie vor ihren Verfolgern und versucht gleichzeitig der Ursache auf den Grund zu gehen. Unterstützung bekommen die beiden dabei von Amys Schwiegervater und Ex-Kriminalkommissar Steve. Die Spur führt sie zu drei kürzlich ermordeten Influencern. Denn jedes Mal war Amy erschreckend nah am Tatort... Gibt es da einen Zusammenhang?

Meine Meinung:

"Wir finden Mörder" ist der Auftakt zur neuen Krimireihe des britischen Autors Richard Osman. Als Fan der Donnerstagsmordclub-Reihe musste ich das Buch natürlich unbedingt lesen. Und wurde trotz meiner hohen Erwartungen nicht enttäuscht.

Der Schreibstil des Autors ist gewohnt angenehm und kurzweilig zu lesen. Mit viel (britischem) Humor und Charme. Aber nichtsdestotrotz auch jeder Menge Spannung und Action. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was für Abwechslung, aber zugleich auch dafür sorgt, dass der Leser einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse bekommt und Amy und Steve gegenüber zu Teilen einen Wissensvorsprung besitzt.

Besonderes Highlight waren für mich die Charaktere. Vorallem Steve, der nach wie vor um seine verstorbene Ehefrau trauert, sich in seinem gewohnten Leben eingerichtet hat und sich schwer damit tut, von Routinen und Altbekanntem abzuweichen, habe ich ins Herz geschlossen. Aber auch Rosie, eine schillernde Persönlichkeit, die es faustdick hinter den Ohren hat, mochte ich sehr. Im Vergleich bleibt Amy da fast ein wenig blass. Nichtsdestotrotz ist sie eine sympathische und taffe Protagonistin und ich hoffe sehr im nächsten Band noch mehr über sie zu erfahren.

Der Plot an sich ist spannend und verzwickt. Es gibt jede Menge ungeahnte Wendungen und falsche Spuren, aber auch brenzlige Situationen. Nach und nach gelingt es Amy und Co immer mehr Puzzleteile zusammenzusetzen. Die schlussendliche Auflösung ist stimmig. Auch wenn das eine oder andere sicherlich nicht ganz realistisch sein mag - mich hat das Buch durchweg gut unterhalten.

Fazit:

Ein Unterhaltsamer, kurzweiliger Krimi, der vorallem mit liebenswerten Charakteren und einer gelungenen Mischung aus Humor und Spannung überzeugt. Freu mich schon auf Band 2.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Spannender Frankfurt-Thriller

Kalte Erlösung
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Inhalt:

Frankfurt. Der 52-jährige Rechtsanwalt Harald Wilding wird brutal ermordet. Er wurde mit Stacheldraht umwickelt und anschließen mit einem Schnitt durch die Kehle getötet. Eine Nachbarin des Opfers ...

Inhalt:

Frankfurt. Der 52-jährige Rechtsanwalt Harald Wilding wird brutal ermordet. Er wurde mit Stacheldraht umwickelt und anschließen mit einem Schnitt durch die Kehle getötet. Eine Nachbarin des Opfers sah kurz vor der Tat eine Prostituierte zu ihm gehen. Kommissarin Mara Billinsky übernimmt die Ermittlungen. Gleichzeitig ermittelt sie zusammen mit Erik Nordin noch immer im Fall Polaris, der ihnen immer ein Schritt voraus zu sein scheint. Als schon bald eine weitere Leiche auftaucht, die ebenfalls Stacheldraht aufweist, gerät Mara immer mehr unter Druck. Treibt ein Serienkiller sein Unwesen in Frankfurt? Und weiß die Prostituierte Kim mehr, als sie zugibt?

Meine Meinung:

Kalte Erlösung ist der neunte Band der Frankfurter Thrillerreihe, in deren Zentrum die eigenwillige Ermittlerin Mara Billinsky steht. Da die Handlung zum Teil auf der des Vorgängerbandes aufbaut, empfiehlt es sich, zumindest Band 8 zuvor gelesen zu haben, um alle Zusammenhänge zu verstehen.

Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt angenehm zu lesen. Das Buch spielt wie die Vorgänger der Reihe in und um Frankfurt. Autor Leo Born gelingt es ein realitätsgetreues Bild der Stadt zu zeichnen und beschreibt dabei sowohl die schönen als auch die nicht so schönen Seiten und Facetten Frankfurts.

Mara Billinsky, die Protagonistin der Reihe, ist ein Charakter mit Ecken und Kanten. Sie hat eine harte Schale und eckt mit ihren teils provokanten Aussagen bzw. Fragen und direkten Art des Öfteren an. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb mag ich Mara inzwischen sehr. Ebenso wie ihren Chef Klimt, der sich im Laufe der Reihe zu seinem Vorteil verändert hat, sowie ihren früheren Ermittlungspartner Rosen, der so ganz gegensätzlich zu Mara ist. Auch Nordin, mit dem Mara auch privat eine Beziehung pflegt, spielt in diesem Teil der Reihe erneut eine größere Rolle.

Der Plot des Buches ist gut durchdacht und spannend. Neben den noch immer andauernden Ermittlungen zu Polaris, der wie ein Phantom zu sein scheint, bekommt es Mara scheinbar mit einem Serienmörder zu tun, der sehr brutal zu Werke geht. Die beiden verschiedenen Fälle sowie die regelmäßigen Perspektiv- und Ortswechsel (neben Mara schaut der Leser auch anderen Charaktere wie beispielsweise Rosen über die Schulter) bleibt es durchweg spannend und kurzweilig. Lange Zeit bleiben die Zusammenhänge völlig unklar. Erst zum Ende fallen die Puzzleteile nach und nach an ihren Platz. Die schlussendliche Auflösung ist stimmig. Mara und auch der Leser erhalten eine Vielzahl an Antworten auf ihre Fragen. Einiges bleibt aber weiterhin unklar wie beispielsweise Klimts Gesundheitszustand und so bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten Band der Reihe.

Fazit:

Spannender und fesselnder neunter Band der in Frankfurt angesiedelten Mara-Billinsky-Reihe. Wie schon die vorherigen Bände der Reihe absolut lesenswert!

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