Schwächster Band, aber gelungenes Finale
Empire of Sins and Souls 3 - Das zerrissene HerzIch hab zusätzlich zum eARC von NetGalley auch das Hörbuch von "Empire of Sins and Souls 3 - Das zerrissene Herz" (Beril Kehribar) gekauft – einfach, weil ich nicht aufhören konnte. Eine Entscheidung, ...
Ich hab zusätzlich zum eARC von NetGalley auch das Hörbuch von "Empire of Sins and Souls 3 - Das zerrissene Herz" (Beril Kehribar) gekauft – einfach, weil ich nicht aufhören konnte. Eine Entscheidung, die ich sicherlich nie bereuen werde: Das Alter der Protagonistin und der Sprecherin Rebecca Veil passen wunderbar zusammen, abgesehen davon, dass Rebecca auch so gefühlvoll liest, dass es mir eine Gänsehaut bereitet hat. Außerdem hat jeder Charakter mit eigener Perspektive auch einen eigenen Sprecher bekommen. Große Liebe für diese Handhabe!
Nun aber zum Inhalt: Ich habe die ersten beiden Bände von Empire of Sins and Souls sehr geliebt, und Band 3 war definitiv immer noch gut. Allerdings hat er mich nicht ganz so mitgerissen wie die Vorgänger. Während diese in ihrer Handlung relativ straight forward waren, war der dritte Teil stellenweise ein ziemliches Hin und Her – was vielleicht sogar so gewollt war, aber halt einfach nicht mein persönlicher Fall. Auch die Auflösung des Love Triangles hat mich nicht ganz überzeugt; die wirkte etwas zu simpel auf mich, nachdem Emotionen und Beziehungen bisher so differenziert ausgearbeitet worden war. Natürlich war sie trotzdem noch okay, aber eben auch nicht mehr.
Dafür hat das Ende dann nochmal alles rausgeholt. Es war emotional, rund und hat super zur Gesamtstimmung der Reihe gepasst. Auch das Schmankerl, dass man erst in den letzten Zügen erfahren hat, was es überhaupt mit dem Titel des Buches auf sich hat, hat mir sehr gefallen. Aber das konnte Beril über die gesamte Reihe hinweg sehr gut: Immer wieder kleine Hints streuen und diese dann später aufgreifen bzw. erklären. Ich liebe sowas und freue mich daher auf den Reread in ein paar Jahren, wenn ich weiß, worauf ich achten muss.
Alles in allem bin ich froh, drangeblieben zu sein, selbst wenn das Finale der für mich schwächste Band war. So lange er trotzdem Spaß macht oder berührt, ist das ja alles, was zählt.