Kurzweilig
A Curse of Shadows and IceFelix Osiris ist schon jahrzehntelang verflucht und bekannt als der Schattenkönig, ein Monster. Angeblich kommt irgendwann eine Frau, die den Fluch brechen kann. Es weiß aber keiner wie. Die Frau soll ...
Felix Osiris ist schon jahrzehntelang verflucht und bekannt als der Schattenkönig, ein Monster. Angeblich kommt irgendwann eine Frau, die den Fluch brechen kann. Es weiß aber keiner wie. Die Frau soll Arabella sein, die Tochter des Königs Altheas. In ihrer Heimat Althea ist sie zwar Prinzessin, aber vom Pech verfolgt. Sie sieht sich also selbst als verflucht. Als wäre das nicht genug ist sie auch immer anders behandelt worden als ihre Schwester und weniger wert. Nur einer ist für sie da, Nathaniel, der für den König arbeitet und bald Berater ist. Entsprechend will sie dort nicht weg, aber Felix lässt ihr keine andere Wahl und so macht sie sich mit ihm auf den Weg nach Eldiria, um ihn zu heiraten. In Eldiria ist vieles anders. Es fängt mit der Magie an, die dort erlaubt ist zu nutzen. Ich finde das ganze Thema Magie kam hier aber etwas zu kurz. Ich hatte bis zum Schluss viele Fragen, was alles möglich ist und wie sich die Magie so äußert.
Der Fluch ist das Hauptthema des Buches, entsprechend fand ich es gut, dass es im Fokus blieb. Arabella und Felix haben viel ausprobiert, um den Fluch zu brechen oder ihn wenigstens abzuschwächen. Dabei kommt heraus, dass Arabella magische Fähigkeiten besitzt. Nach und nach lernt sie die kennen und kann so dem Volk helfen. Fand ich spannend. Generell waren sie, was das angeht, oft ehrlich zueinander. Dennoch fand ich die Storyline ziemlich vorhersehbar.
Von Anfang an setzt sich Felix für seine Frau ein und hält zu ihr. Er ist fürsorglich, aber auch ziemlich grenzüberschreitend. Ich finde die ersten Annäherungen viel zu forsch und absolut nicht schön. Aber entsprechend gut fand ich auch, dass Arabella zuerst versucht hat, ihn umzubringen. Hätte ich nicht gedacht. Die Situation wurde fast schon amüsant. Aber dann kamen die intimen Szenen, die wirkten so plump. Es war zwischen den beiden alles sehr körperlich und selbst da habe ich das Verlangen nicht gespürt. Natürlich kommen sie sich bei den ganzen Versuchen den Fluch zu brechen näher. Arabella merkt schnell, dass Felix kein Monster ist, wie er dargestellt wird. Dass er auch nur Opfer der Umstände ist. Felix war mir aber oft zu besitzergreifend, besonders was Nathaniel anbelangt und dann noch von Anfang an. Dass Arabella ihn damit dann noch provoziert, macht es natürlich nicht besser. Das war echt unnötig. Auch das Abstandhalten am Ende fand ich irgendwie nicht passend.
Fazit:
Ein kurzweiliges Buch mit einer eher seichten Liebesgeschichte. Arabella und Felix sind sympathische Charaktere, ihre Beziehung finde ich aber leider gar nicht prickelnd und teilweise sogar eher problematisch. Das ganze Thema rund um den Fluch ist ganz interessant aufgebaut, aber da fehlten auch viele Erklärungen zur Magie. Bei der Kürze des Buches natürlich schlecht möglich ohne es mit Informationen zu überladen. Entsprechend war es eine nette Unterhaltung, bei der man recht schnell ahnte, worauf es hinausläuft.
3/5 Sterne