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Kristja

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Starker Reihenauftakt

Masked by Nightfall
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Elodie Havare lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem Dorf. Dort verstecken sie sich vor anderen wegen Elodie. Was es damit auf sich hat bleibt lange unklar, auch wenn man sich denken kann, ...

Elodie Havare lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem Dorf. Dort verstecken sie sich vor anderen wegen Elodie. Was es damit auf sich hat bleibt lange unklar, auch wenn man sich denken kann, was dahintersteckt. Elodies Mutter ist ziemlich krank und es fehlt das Geld, weswegen sich Elodie aufmacht, um an der Auslese teilzunehmen. Die Auslese ist ein Trainingslager, das dazu dient am Ende am Bruch zu dienen. Nur wenige überleben die Auslese, geschweige denn sind sie danach lange Schattensoldat. Aber das Geld stimmt und weil Elodie sich schuldig fühlt und verzweifelt ist, geht sie heimlich dahin. Sehr ehrenhafte Gründe und das obwohl sie weiß, dass sie dort höchstwahrscheinlich auf die eine oder andere Art stirbt.

Bei der Auslese will sie aufgrund ihres Geheimnisses möglichst unauffällig bleiben. Aber auch weil der Großteil Männer sind. In der ersten Phase der Auslese ist das Töten der anderen Anwärter noch erlaubt, was viele nutzen. Elodie ist entsprechend paranoid und versteckt sich in Bäumen. Was das angeht, hat sie einen guten Überlebensinstinkt. Als es dann wegen der hohen Sterberate Zweierteams gibt, nicht mehr so. Denn sie wird mit Jax verpaart, einem der scheinbar bekannt ist und der Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich verstehe schon, warum sie trotzdem keine Zusammenarbeit will, aber andererseits hätte er sie auch schützen können. So oder so fand ich ihre Dialoge stark und schlagfertig. Hat mir gut gefallen. Neben Jax lernt sie noch Brianna und Resa kennen. Schon von Anfang an konnte man das Band zwischen ihnen spüren. Da wird sich sicher eine tolle Freundschaft entwickeln. Natürlich ist Training bei der Auslese Tagesprogramm. Diese Szenen wurden gut und spannend ausgearbeitet und haben sich entsprechend gut in die eingefügt. Natürlich ist Elodie absolut nicht kampferprobt und hatte hier große Schwierigkeiten, weswegen sie sich möglichst aus allem raushielt, sehr realistisch. Auch die zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen fand ich passend. Generell fand ich die Mischung von Action und ruhigen Momenten ziemlich gut gelungen. Denn natürlich gibt es Angriffe, ob aus den eigenen Reihen oder von Barbaren.

Jax und Elodie sind zwei ziemlich unterschiedliche Charaktere. Jax wirkt zunächst wie ein lockerer Typ, der nichts anbrennen lässt und ständig Sprüche macht. Aber sobald er mit Elodie in einem Team war, war er für sie da und hat sie mehr als einmal gerettet. Das passt Elodie zwar nicht, aber trotzdem erkennt sie seine Hilfe an. Elodie beharrt darauf alleine zu bleiben, aber das klappt eher weniger gut. Außerdem fand ich es super, dass sie sich dann bei ihm entschuldigt, als sie merkt, dass sie Mist gebaut hat. Richtig stark. Die Anziehung zwischen den beiden war Slow-Burn, aber es hat mir gut gefallen und wirkte ziemlich echt. Die Dynamik war einfach schön. Besonders als die Gruppe sich dann noch um Flynn und später Kendrick erweitert hat. Alles so tolle Charaktere. Aber auch manch anderer Charakter hat einen ziemlich überrascht.

Fazit:

Starker Reihenauftakt. Das Setting, die Charaktere, die Action und die zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich wirklich gut gelungen und haben alle zusammengepasst. Es wirkte realistisch und man konnte ordentlich mitfiebern. Elodie macht eine tolle Entwicklung durch und die Beziehung zu Jax war richtig gutes Slow-Burn.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Solider Reihenstart

Holt Hockey - Play to Keep
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Conor Hart ist zwar der beste Eishockeyspieler der Holt University Mannschaft und trotzdem muss er sich beweisen. Sein Ziel: die Profikarriere. Doch bei den Drafts war er wegen einer Gehirnerschütterung ...

Conor Hart ist zwar der beste Eishockeyspieler der Holt University Mannschaft und trotzdem muss er sich beweisen. Sein Ziel: die Profikarriere. Doch bei den Drafts war er wegen einer Gehirnerschütterung nicht dabei und strengt sich nun umso mehr an, um diesen Weg anders einzuschlagen. Seine Priorität ist klar. Dennoch lässt er es sich außerhalb vom Eis gutgehen. Er hat viele Verehrerinnen und daher mangelt es ihm nicht an Auswahl für einige Nächte. Wobei mir die Verehrung doch oft etwas zu übertrieben war. Nur eine Person ist anders: Harlow Hayes. Conor und sie ignorieren sich komplett. Woran diese Distanz liegt, weiß man am Anfang nicht. Aber man kann es sich ziemlich schnell zusammenreimen. Harlow liebt das Meer und alles, was damit zu tun hat. Sie will Meeresbiologin werden.

Dann wird ein Charity-Marathon angekündigt, bei dem Harlow dabei sein muss. Nur braucht sie dafür einen Trainer. Es kommt natürlich eins zum anderen und Conor soll sie trainieren. Dieser lehnt zunächst ab, aber stimmt dann doch zu, nachdem er nach den Gründen gefragt hat. Ich fand es echt schade, dass das Thema doch so kurz kam. Generell war auch der Studentenalltag überhaupt kein Thema. Eigentlich ging es nur um Eishockey-Spiele und die Annäherung von Conor und Harlow. Beim Studentenalltag kann ich noch drüber hinwegsehen. Aber das Marathon-Thema, was sie erst zusammengeführt hat? Da fehlte viel.

Bei den ersten Gesprächen lernen sich Conor und Harlow direkt viel besser kennen. Auch wenn ich fand, dass Harlow am Anfang auch etwas zu viel gesabbert hat. Als würde sie ihn zum ersten Mal sehen. Aber immerhin ist sie schlagfertig. Ihre Dialoge mochte ich tatsächlich sehr. Es war auf Augenhöhe und wirklich empathisch. Der Rest vom Team ist sichtlich schockiert über die plötzliche Wendung ihrer Verhaltensweisen. Hunter und Aiden sind zwei tolle Nebencharaktere. Harlows Freundinnen wirkten dagegen eher wie Mittel zum Zweck, um Doppeldates oder ähnliches zu arrangieren. Die Charaktere hatten dazu alle einen identischen Sprachstil. Da hätte ich mir mehr Individualität gewünscht.
Wie bereits erwähnt, gerät das Training schnell in den Hintergrund. Dafür haben sie ganz andere Hindernisse zu überwinden. Diese Probleme waren nicht ohne und ich fand es wirklich spannend umgesetzt. Besonders weil nach und nach immer mehr Informationen dazu ans Licht kamen. Die Beziehung der beiden entwickelt sich schnell und ist auch sehr körperlich. Die intimen Szenen waren mir etwas überzogen. Dafür fand ich ihre Beziehung umso schöner. Beide haben sich für die Interessen des anderen begeistern lassen. Richtig süß. Da konnte ich ihre Gefühle wirklich nachempfinden.


Fazit:

Ein solider Reihenstart. Ich bin aber etwas zwiegespalten. Im Grunde genommen wurde ich gut unterhalten. Ich habe die Beziehung zwischen Harlow und Conor gerne verfolgt und fand sie wirklich schön. Auch die ganzen Probleme und Streitereien waren für mich total nachvollziehbar. Mich hat eher das Drumherum gestört. Für mich sehr wichtige Handlungsfäden, wie beispielsweise der Marathon sind am Anfang wichtig und werden am Ende nur noch mit einem Satz erwähnt. Dazwischen quasi gar nicht mehr. Auch sind die Nebencharaktere, zumindest Harlows Freundinnen, total blass und 0815. Den Charakteren fehlt mir generell noch mehr die Individualität. Sie bestanden jeweils nur aus einer Charaktereigenschaft, was ich etwas schade fand.

3.5/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2026

Nicht ganz ausgereift

Once Upon A Tender Kiss
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Mia hatte als Baby einen Herzfehler und wäre beinahe gestorben. Seitdem machen sich ihre Eltern aber übertrieben viele Sorgen um sie. Egal, welche Kleinigkeit, es wird der Notarzt gerufen oder sie muss ...

Mia hatte als Baby einen Herzfehler und wäre beinahe gestorben. Seitdem machen sich ihre Eltern aber übertrieben viele Sorgen um sie. Egal, welche Kleinigkeit, es wird der Notarzt gerufen oder sie muss im Krankenhaus durchgecheckt werden. Auch heute noch im Alter von dreißig Jahren, können ihre Eltern, insbesondere ihre Mutter, nicht damit aufhören und überschreiten doch einige Grenzen. Mia lässt das meistens über sich ergehen, weil sie es nun mal nur so kennt und sie weiß, dass ihre Eltern nur dann beruhigt sind. Man kann sich also vorstellen, wie ihr Leben war. Im Laufe des Buches finde ich, geht die Mutter aber übertrieben zu weit.

Ganz anders ist es bei Tate, der jetzt über ihr einzieht. Er hat eine elfjährige Tochter, bei der er sich aber das Sorgerecht noch einklagen muss. Früher hatte er einige Probleme mit dem Gesetz und auch seine neue Wohnung und den Job hat er nur durch seinen Kumpel Larry bekommen. Die ersten Begegnungen von Mia und Tate verlaufen eher unschön. Beide Male kriegen sie sich in die Haare, weswegen Mia nicht so gut auf ihn zu sprechen ist. Doch als dann seine Tochter nachts plötzlich vor ihrer Tür steht und nach Zutaten fragt, kann sie nicht anders als zu helfen.

Der Sorgerechtsstreit rund um Riley nimmt schon einen großen Raum in dem Buch ein. Entsprechend kommt die Annäherung von Tate und Mia etwas zu kurz. Gefühlt nutzt er Mia am Anfang eher aus, damit jemand für Riley da ist. Ich meine, klar Riley ist ein süßes Mädchen. Aber irgendwie war das alles etwas holprig. Es gab dann auch Unternehmungen, aber die waren eher zäh. Ich finde sowieso, dass Tate sich deutlich mehr hätte reinhängen können, um Riley zu sich zu holen. Daneben gab es natürlich noch das Thema der Überfürsorglichkeit von Mias Eltern und damit Mias eher eingeschränktes Leben. Tate holt sie quasi aus dem Zustand raus. Ich fand aber, dort hat sie sich etwas ambivalent verhalten. Tate gegenüber war sie anfangs schon forsch, bei ihren Eltern lässt sie sich aber alles gefallen. Viele Handlungsfäden fingen an, liefen dann aber eher ins Leere. Dazu war mir das Ende viel zu kitschig und vorhersehbar.

Fazit:

Für mich fehlt einfach was in dem Buch, es wirkt nicht vollständig ausgereift. Tate und Mia sind zwei sympathische Charaktere, verhalten sich aber meiner Meinung nach oft nicht ganz nachvollziehbar. Ich hätte erwartet, dass Tate sich für seine Tochter viel mehr reinhängt und auch mehr Hilfe annimmt. Und Mia sich deutlich eher von ihren überfürsorglichen Eltern distanziert. Ihre Annäherung verläuft mir etwas zu nebenbei, es wurde zu sehr von anderen Themen überschattet. Auch wenn es natürlich schön ist, dass beide eine Entwicklung durchmachen. Das Ende dann zu kitschig.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Schöner Abschluss

Clashing with No. 6
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Saint Alvarez, der Wide Receiver der L.A. Vipers, ist wegen einer Schlägerei mit seinem besten Freund bei einem Spiel in Verruf. Um diesen Ruf wiederherzustellen, soll eine Dokumentation über ihn gedreht ...

Saint Alvarez, der Wide Receiver der L.A. Vipers, ist wegen einer Schlägerei mit seinem besten Freund bei einem Spiel in Verruf. Um diesen Ruf wiederherzustellen, soll eine Dokumentation über ihn gedreht werden. Die Producer erhoffen sich da natürlich viel Drama und den Grund für den Bruch mit Flynn. Sportjournalistin Callie McQueen hat auf TikTok eine große Reichweite und liebt den Job als Journalistin. Sie soll diese Reportage drehen. Doch wegen einem Faupax in einem Interview hat auch sie es nicht einfach wieder Fuß zu fassen. Sie wird eher belächelt. So auch von Saint. Saint ist verständlicherweise total gegen diese Dokumentation und blockt alles ab. Er stellt seine Grenzen klar und zeigt, dass er absolut keine Lust hat. Callie spornt das nur umso mehr an.

Die beiden sind wie Feuer und Wasser. Wenn sie aufeinandertreffen, wird es hitzig. Ich mochte ihre Dialoge und den Schlagabtausch zwischen den beiden sehr. Es sprüht nur so vor Funken. Die Interview-Drehtage sind entsprechend spannend gehalten. Denn Saint will auf keinen Fall etwas preisgeben und Callie braucht dringend Material und fühlt ihm auf den Zahn. Die beiden streiten sich immer wieder bis zu einem gewissen Punkt. Callie ist von Anfang an eher auf Flucht aus. Wenn es ihr zu viel wird, haut sie erst mal ab. Fand ich nicht ganz so gut, aber das ist nun mal ihre Art. Irgendwann schließen sie einen Waffenstillstand und ab da geht es mir viel zu plötzlich in die entgegengesetzte Richtung. Sie fallen übereinander her. Saint ist für Callie da, sie für ihn. Das war süß. Es war auch schön, wie die beiden sich gegenseitig geöffnet haben. Aber auch etwas naiv von Saint, weil Callie das alles hätte nutzen können. Aus ihrer Sicht konnte ich ihre Handlungsweisen oft noch nachvollziehen.

Das große Thema ist natürlich der Grund, warum Flynn und Saint miteinander gebrochen haben. Es gibt immer ein paar neue Informationen, die einen fesseln. Dennoch war es recht schnell klar, worauf es hinausläuft. Ich fand es trotzdem sehr gut dargestellt, wie sehr sowohl Flynn als auch Saint darunter leiden. Von daher war es gut untergebracht. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist Saints Beschützerinstinkt gegenüber seiner Schwester. Ich dachte wirklich am Anfang, die ist erst sieben Jahre oder so. Tja, falsch gedacht. Volljährig. Aber beschrieben wie ein Kleinkind und er verhält sich ihr gegenüber auch so. Gar nicht cool. Auch wer hinter dem Pseudonym steckt, der Callie schreibt, war schnell klar. Diese Chats waren mir aber irgendwie total kitschig und drüber.

Fazit:

Ein schöner Abschluss der Trilogie. Die Enemies waren deutlich spürbar. Leider war mir der Umschwung dann aber doch zu plötzlich und zu körperlich. Ich fand aber schön, wie sie miteinander auftauten und sich näherkamen. Auch das große Thema rund um die Schlägerei erhält konsequent Aufmerksamkeit und gerät nicht zu sehr in den Hintergrund.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Kurzweilig

A Curse of Shadows and Ice
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Felix Osiris ist schon jahrzehntelang verflucht und bekannt als der Schattenkönig, ein Monster. Angeblich kommt irgendwann eine Frau, die den Fluch brechen kann. Es weiß aber keiner wie. Die Frau soll ...

Felix Osiris ist schon jahrzehntelang verflucht und bekannt als der Schattenkönig, ein Monster. Angeblich kommt irgendwann eine Frau, die den Fluch brechen kann. Es weiß aber keiner wie. Die Frau soll Arabella sein, die Tochter des Königs Altheas. In ihrer Heimat Althea ist sie zwar Prinzessin, aber vom Pech verfolgt. Sie sieht sich also selbst als verflucht. Als wäre das nicht genug ist sie auch immer anders behandelt worden als ihre Schwester und weniger wert. Nur einer ist für sie da, Nathaniel, der für den König arbeitet und bald Berater ist. Entsprechend will sie dort nicht weg, aber Felix lässt ihr keine andere Wahl und so macht sie sich mit ihm auf den Weg nach Eldiria, um ihn zu heiraten. In Eldiria ist vieles anders. Es fängt mit der Magie an, die dort erlaubt ist zu nutzen. Ich finde das ganze Thema Magie kam hier aber etwas zu kurz. Ich hatte bis zum Schluss viele Fragen, was alles möglich ist und wie sich die Magie so äußert.

Der Fluch ist das Hauptthema des Buches, entsprechend fand ich es gut, dass es im Fokus blieb. Arabella und Felix haben viel ausprobiert, um den Fluch zu brechen oder ihn wenigstens abzuschwächen. Dabei kommt heraus, dass Arabella magische Fähigkeiten besitzt. Nach und nach lernt sie die kennen und kann so dem Volk helfen. Fand ich spannend. Generell waren sie, was das angeht, oft ehrlich zueinander. Dennoch fand ich die Storyline ziemlich vorhersehbar.

Von Anfang an setzt sich Felix für seine Frau ein und hält zu ihr. Er ist fürsorglich, aber auch ziemlich grenzüberschreitend. Ich finde die ersten Annäherungen viel zu forsch und absolut nicht schön. Aber entsprechend gut fand ich auch, dass Arabella zuerst versucht hat, ihn umzubringen. Hätte ich nicht gedacht. Die Situation wurde fast schon amüsant. Aber dann kamen die intimen Szenen, die wirkten so plump. Es war zwischen den beiden alles sehr körperlich und selbst da habe ich das Verlangen nicht gespürt. Natürlich kommen sie sich bei den ganzen Versuchen den Fluch zu brechen näher. Arabella merkt schnell, dass Felix kein Monster ist, wie er dargestellt wird. Dass er auch nur Opfer der Umstände ist. Felix war mir aber oft zu besitzergreifend, besonders was Nathaniel anbelangt und dann noch von Anfang an. Dass Arabella ihn damit dann noch provoziert, macht es natürlich nicht besser. Das war echt unnötig. Auch das Abstandhalten am Ende fand ich irgendwie nicht passend.

Fazit:

Ein kurzweiliges Buch mit einer eher seichten Liebesgeschichte. Arabella und Felix sind sympathische Charaktere, ihre Beziehung finde ich aber leider gar nicht prickelnd und teilweise sogar eher problematisch. Das ganze Thema rund um den Fluch ist ganz interessant aufgebaut, aber da fehlten auch viele Erklärungen zur Magie. Bei der Kürze des Buches natürlich schlecht möglich ohne es mit Informationen zu überladen. Entsprechend war es eine nette Unterhaltung, bei der man recht schnell ahnte, worauf es hinausläuft.

3/5 Sterne

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