Ich bin immer noch nicht über dieses Ende hinweg
Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ...
Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ich muss sagen: Mich hat das Buch unglaublich schnell gefesselt und mitgerissen. Für mein Seelenheil war es allerdings nicht unbedingt gut, dass das Buch einen der gemeinsten Cliffhanger ever hat.
Wir starten in der Nacht, in der Elodie aufbricht, um sich der sogenannten Auslese der Schattensoldaten anzuschließen. Dabei erfährt man, dass Elodies Familie aus der Hauptstadt geflohen ist, um sie vor etwas zu schützen, und dass es ihrer Familie seitdem nicht unbedingt gut geht.
Elodie ist ein starker Hauptcharakter. Einerseits bewahrt sie ein Geheimnis und möchte unsichtbar bleiben, die Auslese einfach nur hinter sich bringen, damit ihre Familie das Geld bekommt. Und dann wird sie ausgerechnet mit dem attraktiven, sympathischen und bekannten Jax in ein Team gesteckt. Im Laufe des Buches fliegen ziemlich viele Funken und Fetzen zwischen den beiden, und man spürt die Anziehungskraft förmlich.
Das Setting von Masked by Nightfall ist sehr düster und kriegerisch, aber Nina Ocker schafft es dennoch, die Geschichte nicht deprimierend wirken zu lassen. Ihre Protagonisten sind stimmig, haben Ecken und Kanten und gehen einem gelegentlich auch auf die Nerven – was sie umso realistischer macht. Auch die Nebencharaktere sind allesamt toll ausgearbeitet, und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren.
Ja, und dann kommen wir zum Ende … so ein böser Cliffhanger. Ich war wirklich baff – damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich wusste zwar, dass irgendetwas passieren würde, aber das? Nicht in meinen kühnsten Träumen.
Ich brauche Band 2 jetzt. Sofort!