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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Mythologie neu gemischt: Romantasy in einer vielfältigen Götterwelt

Loki − Her Twisted Heart
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Ich war zunächst etwas zwiegespalten, ob mir das Buch wegen des „Göttermix“ gefallen kann – aber ich muss sagen, Franka Neubauer hat das wirklich sehr stimmig umgesetzt. Man muss sich zwar als Leser auf ...

Ich war zunächst etwas zwiegespalten, ob mir das Buch wegen des „Göttermix“ gefallen kann – aber ich muss sagen, Franka Neubauer hat das wirklich sehr stimmig umgesetzt. Man muss sich zwar als Leser auf eine neue mythologische Perspektive einlassen und die klassische Mythologie ein Stück weit ausblenden – aber gerade das war für mich toll gelöst.

Der Schreibstil der Autorin und wie sie die Welt und die Handlung rund um Harlow und Loki aufzieht, hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Götter auf dem Ball, die Nixen, Pegasus und andere Wesen richtig gut bildlich vorstellen. Und sowas ist für mich eines der Hauptpunkte, damit mir ein Buch gefällt oder auch nicht.

Harlow war zu Beginn ein etwas schwieriger Charakter für mich – gerade auf den ersten Seiten konnte ich sie mir nur schwer vorstellen und mich nicht wirklich in sie einfühlen. Das hat sich jedoch im Laufe des Buches deutlich geändert. Es gab ein paar Stellen, an denen ich mir dachte, dass sie hier nicht ganz stimmig reagiert hat für eine so gut ausgebildete Kriegerin, aber alles in allem hat es für mich trotzdem passend gewirkt.
Harlow ist auf der einen Seite absolut furchtlos, wenn es um ihre Freunde geht, andererseits ist sie sehr unsicher, wenn es um ihre eigene Gefühlswelt und Selbstwahrnehmung geht. Am Anfang fand ich das teilweise etwas anstrengend, aber mit der Zeit ist mir das richtig ans Herz gewachsen, da die Autorin diese innere Zerrissenheit sehr gut rüberbringen konnte.

Loki hat mir ebenfalls sehr gefallen. Obwohl er als Gott des Chaos so seine Geheimnisse hat, strahlt er viel Charme und Humor aus, und er war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Dialoge und Interaktionen zwischen Harlow und Loki haben besonders Spaß gemacht – sie waren witzig, schlagfertig und die Autorin konnte mich hier richtig gut mitnehmen und mehrmals zum Schmunzeln bringen.

Das Ende jedoch fand ich wirklich ziemlich gemein – der Cliffhanger hat mich kurzfristig etwas frustriert zurückgelassen, aber andererseits sorgt genau das dafür, dass ich unbedingt Teil 2 lesen möchte.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Düstere Romantsy mit starken Plottwists, konnte mich aber leider nicht ganz überzeugen

Solitude 2: Unleash the Shadows
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Düster, spannend - aber für mich nicht die große Buchliebe.

Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch gegangen – und die wurden leider nicht ganz erfüllt. Trotzdem hatte ich beim Lesen Spaß und ...

Düster, spannend - aber für mich nicht die große Buchliebe.

Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch gegangen – und die wurden leider nicht ganz erfüllt. Trotzdem hatte ich beim Lesen Spaß und würde es definitiv weiterempfehlen, wenn man Lust auf ein Fantasy-Buch mit „starcrossed lovers“ hat. Es gibt hier zwar nicht viel Spice, aber dafür eine Menge Anziehungskraft.

Die Welt fand ich absolut genial. Düster, morbide, deprimierend – und gleichzeitig total faszinierend. Das Magiesystem und die Assassinen-Tiere haben für mich noch mal eins draufgesetzt. Dazu die ganzen Wendungen, Intrigen und Verrätereien … das hat einfach richtig gut gepasst und die kleineren Schwächen ziemlich wettgemacht.

Louve als Hauptfigur ist echt spannend. Am Anfang war ich mir noch unsicher, ob das alles so stimmig ist, aber je länger man liest, desto besser versteht man sie und ihre Art zu handeln. Enean dagegen wirkte auf mich manchmal ein bisschen naiv oder fast schon jugendlich. Er will unbedingt bei Louve sein, denkt aber nicht immer zu Ende, was das nach sich zieht. Gerade bei so einem alten, mächtigen Wesen hätte ich eigentlich mehr Weitsicht erwartet. Trotzdem mochte ich, dass er am Ende eben nicht so böse ist, wie alle denken – das hat ihn für mich noch mal interessanter gemacht.

Den zweiten Teil werde ich mir auf jeden Fall anschauen, weil ich wissen will, wie’s weitergeht. Aber es ist jetzt nicht das Buch, für das ich am Erscheinungstag sofort in die Buchhandlung renne.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Hilfreich, um introvertierte Personen besser zu verstehen

Ich bin introvertiert
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Ich habe mir das Buch vor allem deshalb besorgt, weil meine 11-jährige Tochter als hochsensibel gilt. Sie ist zwar nicht zu 100 % introvertiert, zeigt aber immer wieder entsprechende Tendenzen.

Ich hatte ...

Ich habe mir das Buch vor allem deshalb besorgt, weil meine 11-jährige Tochter als hochsensibel gilt. Sie ist zwar nicht zu 100 % introvertiert, zeigt aber immer wieder entsprechende Tendenzen.

Ich hatte mir zunächst etwas mehr wissenschaftliche Fakten von dem Buch erhofft, war am Ende jedoch trotzdem sehr angetan. Es beschreibt in grafischer Form die Erfahrungen der Autorin und enthält dazwischen immer wieder längere Textpassagen, die ihre Gedanken und Erlebnisse vertiefen. Außerdem wird auf berühmte introvertierte Persönlichkeiten eingegangen, z. B. Albert Einstein, Marie Curie oder Barack Obama.

Auch wenn das Buch stark aus der persönlichen Sicht der Autorin erzählt wird, nimmt man als Leser viel daraus mit und kann sich besser in die Welt introvertierter Menschen hineinversetzen. Beim Lesen hatte ich immer wieder echte Aha-Momente.
Ob ich das Buch meiner 11-jährigen Tochter – laut Verlag geeignet ab 11 Jahren – selbst lesen lasse, muss ich allerdings noch überlegen. Bei einigen Passagen bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie für mein Kind schon passend sind.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Spannende Erkundung einer neuen Erde

Erde 13
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Ich muss sagen: Der Titel des Buches hat mich zunächst gar nicht so angesprochen und ich wäre fast am Buch "vorbeigegangen", da ich zuerst nur den Titel gesehen habe. Aber das Cover hat mich dann sofort ...

Ich muss sagen: Der Titel des Buches hat mich zunächst gar nicht so angesprochen und ich wäre fast am Buch "vorbeigegangen", da ich zuerst nur den Titel gesehen habe. Aber das Cover hat mich dann sofort begeistert. Es ist wirklich wunder-wunderschön gestaltet und steckt voller liebevoller Details, die man später auch im Buch wiederentdeckt. Besonders das kleine „Känguru“ am Raumschiff fand ich einfach entzückend.

In Erde 13 greift Andreas Langer ein spannendes Thema auf: Eine Expedition zu einem unerforschten Planeten, weil die Erde überbevölkert ist und nicht mehr genügend Platz für alle Menschen bietet. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Kinder Levi und Gwendolin. Sehr gelungen finde ich dabei, dass die beiden das Abenteuer zwar miterleben, aber nicht völlig auf sich allein gestellt sind – sie werden durchaus von Erwachsenen begleitet.

Levi und Gwendolin sind für mich sehr angenehme Protagonisten. Sie sind klug, einfühlsam und zeigen immer wieder echte Lösungskompetenz. Gleichzeitig bleiben sie aber glaubwürdig Kinder und verhalten sich auch so. Das gefällt mir besonders gut, denn mich stört es oft in Büchern, wenn Kinder plötzlich wie kleine Erwachsene handeln.

Der Schreibstil des Autors liest sich sehr angenehm. Der neue Planet wird lebendig und detailreich beschrieben – vom violetten Wasser bis zur besonderen Pflanzen- und Tierwelt. Auch die Illustrationen, die immer wieder in den Kapiteln auftauchen, sind wirklich süß. Besonders das Bild mit dem Kängurukoala ist einfach niedlich.

Meine 11-jährige Tochter hat das Buch an einem einzigen Nachmittag verschlungen – und war danach ziemlich enttäuscht, dass der nächste Teil noch nicht erschienen ist. Sie möchte das Abenteuer von Levi und Gwendolin auf jeden Fall weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Lustig, spannend und macht Lust auf Zahlenrätsel im Alltag

Rechnen NERVT! – Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1)
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Meine jüngere Tochter liebt die „Lesen nervt“-Reihe, und „Rechnen nervt“ ist genauso toll aufgebaut:
Wir begleiten Konstantin Kukerluk durch seinen Tag. Er hasst Zahlen, stolpert jedoch an allen Ecken ...

Meine jüngere Tochter liebt die „Lesen nervt“-Reihe, und „Rechnen nervt“ ist genauso toll aufgebaut:
Wir begleiten Konstantin Kukerluk durch seinen Tag. Er hasst Zahlen, stolpert jedoch an allen Ecken und Enden über sie und muss sie im täglichen Leben immer wieder verwenden. Als sein Neffe Karl-Kevin zu Besuch kommt, prasseln immer mehr mathematische Fragen auf Konstantin ein – und siehe da: Plötzlich merkt er, dass Zahlen eigentlich lustig sein können.

Ich mag den Aufbau des Buches sehr. Es bietet eine angenehme Mischung aus Bildern und Fließtext und – was mir besonders gefällt – die Illustrationen reißen einen nicht aus dem Lesefluss. Der Stil des Autors ist richtig fesselnd und lustig. Die Rechenaufgaben im Buch sind gut gestaltet, und die Lösung steht immer direkt auf der nächsten Seite im Fließtext. Das finde ich super, denn man muss nicht erst irgendwo anders nachschlagen, um die richtige Lösung zu finden.

Ich bin schon richtig gespannt, was meine Tochter zu dem Buch sagt und ob es ihr ebenso gut gefällt wie die „Lesen nervt“-Reihe.
Von mir auf jeden Fall eine Kaufempfehlung!

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