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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2026

Spannend, emotional und voller unerwarteter Wendungen

Loki − His Dark Soul
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Vorweg: Ich würde unbedingt empfehlen, mit Band 1 zu starten, da es sonst zu Verständnisproblemen kommen kann. Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band 1 geendet hat: Loki hat Harlow verraten und ...


Vorweg: Ich würde unbedingt empfehlen, mit Band 1 zu starten, da es sonst zu Verständnisproblemen kommen kann. Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band 1 geendet hat: Loki hat Harlow verraten und die junge Agrai wurde von Artemis gefangen genommen. Zwar bekommt man immer wieder Hinweise auf die Ereignisse aus dem ersten Teil, für Neueinsteiger reicht das meiner Meinung nach aber nicht aus, um die Zusammenhänge vollständig zu verstehen.
Obwohl einige Zeit zwischen den beiden Bänden vergangen ist, hatte ich keine Probleme, direkt wieder in die Geschichte einzutauchen. Man erfährt direkt zu Beginn, warum Loki Harlow verraten hat und was seine Schwester Selene plant.

Als Loki und Harlow wieder aufeinandertreffen, merkt man sofort, dass die Anziehung zwischen den beiden noch immer vorhanden ist. Auch wenn vor allem Harlow dagegen ankämpft, lässt Loki nichts unversucht, sie wieder für sich zu gewinnen. Die beiden haben eine tolle Dynamik, und die Autorin hat diese für mich richtig greifbar dargestellt. Während ich im ersten Teil teilweise noch mit Harlow gehadert habe, konnte ich mich dieses Mal viel besser in sie hineinversetzen und mit ihr mitleben.
Loki fand ich, wie schon in Band 1, wieder toll. Er hat seine Geheimnisse und wirkt nach wie vor mysteriös, aber wie er wirklich alles dafür tut, Harlows Vertrauen und ihre Liebe zurückzugewinnen, fand ich einfach herzergreifend. Gerade diese Entwicklung hat mir zwischen den beiden richtig gut gefallen.

Ich möchte der Geschichte natürlich nichts vorwegnehmen, aber man erfährt mehr über die Entstehung der Agrai und darüber, warum Selene den Nachbrand auf die Welt loslassen will. Dazu kommen viele Intrigen und versteckte Machenschaften, die die Geschichte rasant vorantreiben und für einige spannende Wendungen sorgen.
Auch das Ende fand ich richtig gut. Besonders schön fand ich, dass es noch einen Epilog gibt, der einen sanft aus der Welt von Loki und Harlow entlässt. Das hat mir als Abschluss richtig gut gefallen.

Ich kann das Buch definitiv empfehlen und war richtig traurig, als es zu Ende war. Jetzt heißt es leider wieder warten!

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Veröffentlicht am 21.08.2026

Herrlich verrückt mit ganz viel Herz

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
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Ich musste beim Titel so lachen, dass ich mir anschließend die Kurzbeschreibung des Buches angesehen und mich für ein Rezensionsexemplar beworben habe.

Und ich muss sagen: Ich habe es nicht bereut! Das ...


Ich musste beim Titel so lachen, dass ich mir anschließend die Kurzbeschreibung des Buches angesehen und mich für ein Rezensionsexemplar beworben habe.

Und ich muss sagen: Ich habe es nicht bereut! Das Buch ist einfach so witzig zu lesen. Die Autorin hat teilweise absolut verrückte Ideen in ein wunderschönes Fantasy-Setting gepackt, und für mich hat die Geschichte dadurch wunderbar harmonisch funktioniert. Natürlich muss man sich auf das Verrückte einlassen und darf nicht alles für bare Münze nehmen – aber genau das macht für mich den Charme des Buches aus.

Besonders interessant fand ich das Nachwort der Autorin. Dort erzählt sie, dass sie das Buch während einer schwierigen Lebensphase geschrieben hat und ihre Ideen umso verrückter wurden, je schlechter es ihr ging. Im Nachhinein bekommt das Ganze dadurch noch einmal eine ganz andere Ebene.

Die Hauptcharaktere des Buches sind Tandy, ihre gothic-angehauchte drakonische Shopassistentin Sasha, der verfluchte Pirat, der immer wieder Sachen tauscht und die Trugkatze des Buchladens – eine herrlich chaotische Mischung. Aber auch die Prinzen der sieben Königreiche, die Tandys Eltern losschicken, um den Fluch zu lösen, haben allesamt einzigartige Persönlichkeiten und haben bei mir für jede Menge Erheiterung gesorgt.

Und auch wenn das alles sehr verrückt und chaotisch klingt, steckt hinter der Geschichte noch ein tieferer Gedanke: Es geht darum, wie sehr die Erfüllung der eigenen Herzenswünsche das eigene Leben verändern kann.

Für mich war das Buch deshalb eine wunderbar schräge, humorvolle und gleichzeitig überraschend tiefgründige Geschichte. Wer Lust auf Fantasy hat und sich gerne auf völlig verrückte Ideen einlässt, sollte sich dieses Buch definitiv genauer ansehen.

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Veröffentlicht am 21.08.2026

Cozy Herbstvibes mit kleinen Schwächen

Pumpkin Spice & Lonely Hearts
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Mir hat das Buch generell gut gefallen und es hat sich für mich sehr angenehm und locker gelesen. Luke und Lily sind sympathische Charaktere, wobei mir Lily als Frau teilweise etwas zu unsicher war. An ...

Mir hat das Buch generell gut gefallen und es hat sich für mich sehr angenehm und locker gelesen. Luke und Lily sind sympathische Charaktere, wobei mir Lily als Frau teilweise etwas zu unsicher war. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas mehr Selbstvertrauen zeigt und sich selbst mehr zutraut. Luke mochte ich dagegen sehr gerne und auch die Dynamik zwischen den beiden hat für mich gut funktioniert.

Auch die Nebencharaktere wie Poppy, Maggie und Sam fand ich unglaublich liebenswert. Sie haben die Geschichte für mich zusätzlich bereichert und für einige schöne und unterhaltsame Momente gesorgt. Auch wenn ich Poppy definitiv nicht als reale Nachbarin haben wollen würde, war sie für die Story einfach perfekt.

Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die Tiefe in der Handlung und bei den Hintergründen. Teilweise ist mir die Geschichte etwas zu blass geblieben und an einigen Stellen hätte ich mir definitiv mehr Informationen gewünscht. Auch ein paar kleinere Unstimmigkeiten haben mich aus dem Lesefluss gebracht – Stichwort: Wann genau hat Lily eigentlich als Stewardess begonnen? Solche Kleinigkeiten sind mir beim Lesen leider aufgefallen.

Resümee: Insgesamt ist Pumpkin Spice & Lonely Hearts für mich eine schöne, leichte Geschichte mit wunderbaren Herbstvibes – perfekt für einen gemütlichen Herbstnachmittag mit einem Tässchen Tee. Die Atmosphäre von Blossom Heights und die liebenswerten Charaktere sorgen für ein angenehmes Lesegefühl. Wer allerdings eine tiefgreifende Geschichte mit viel Tiefe und detaillierten Hintergründen sucht, sollte seine Erwartungen etwas herunterschrauben. Für eine gemütliche, unkomplizierte Herbstromanze ist das Buch aber genau richtig.

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Veröffentlicht am 21.08.2026

Anders als erwartet und trotzdem richtig gut!

Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter
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Nach Inhaltsangabe und Leseprobe hatte ich ehrlich gesagt erwartet, dass sich das Buch in eine etwas andere Richtung entwickeln würde – vor allem hatte ich mit deutlich mehr Romantasy gerechnet.

Petra ...

Nach Inhaltsangabe und Leseprobe hatte ich ehrlich gesagt erwartet, dass sich das Buch in eine etwas andere Richtung entwickeln würde – vor allem hatte ich mit deutlich mehr Romantasy gerechnet.

Petra Lord hat hier aber ein wirklich tolles Debüt abgeliefert, das mich inhaltlich einige Male überraschen konnte.

Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, hauptsächlich aus der Sicht der Hauptcharakterin Ana. Sie möchte unbedingt an der Paragon ausgebildet werden, um dort die Möglichkeit zu bekommen, einen neuen Körper zu erhalten. Als sie jedoch zum dritten Mal abgelehnt wird, schafft sie es, die Aufmerksamkeit des Schulleiters auf sich zu ziehen. Dieser wirbt sie offiziell als Graumantel an, inoffiziell soll sie jedoch als Assassinin für ihn arbeiten.

Und hier lernen wir dann auch Wes kennen, einen ehemaligen Schüler, der Ana unterstützen soll.

Ich mochte sehr, wie Petra Lord die Geschichte der beiden aufgebaut hat. Ich hatte mir, wie gesagt, deutlich mehr Romantasy erwartet, aber diese Erwartung hat sich nicht wirklich erfüllt. Was mich allerdings gar nicht so sehr gestört hat, wie ich zuerst dachte. Der Lesespaß ist dadurch jedenfalls nicht verloren gegangen.

Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau der Welt. Das Magiesystem, der Körpertausch und auch die politischen Hintergründe waren interessant gestaltet. Gerade am Anfang war es allerdings schon ziemlich viel Neues auf einmal, in das man sich erst einmal einfinden musste.

Sehr spannend fand ich, dass das Thema der neuen Körper nicht einfach nur nebenbei eingebaut wurde, sondern sich wirklich durch das gesamte Buch zieht. Auch die Unterschiede zwischen Arm und Reich werden daran deutlich, welchen Körper man sich leisten kann – beziehungsweise ob man sich überhaupt einen neuen Körper leisten kann.

Dadurch behandelt das Buch neben der eigentlichen Fantasygeschichte auch einige ziemlich interessante Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Macht(hunger), Korruption und natürlich die Frage nach Identität und Identitätswechsel. Das hat mir sehr gut gefallen, weil die Geschichte dadurch für mich noch etwas mehr Tiefe bekommen hat.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einfinden, mir die Welt und die Geschehnisse gut vorstellen und auch mit den Charakteren mitfiebern.

Ein paar Passagen waren für mich allerdings ziemlich langatmig. Sie waren zwar wichtig, um die Geschichte und die Hintergründe zu verstehen, aber an einigen Stellen musste ich mich wirklich dazu zwingen, weiterzulesen. Im Endeffekt war das Buch diese Stellen definitiv wert, aber sie kosten mich am Ende einen Punkt in der Bewertung.

Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht. Vor allem die Welt, die Idee mit den Körpern und die politischen und gesellschaftlichen Aspekte haben mir gut gefallen. Auch wenn ich ursprünglich mit mehr Romantasy gerechnet hatte, hat mir die Geschichte so, wie sie erzählt wurde, wirklich gut gefallen. Für ein Debüt auf jeden Fall gelungen und ich bin gespannt, was Petra Lord als Nächstes schreibt.

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Veröffentlicht am 17.07.2026

Gute Idee, aber das Kopfkino blieb aus

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Witches of the Wolf war für mich ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Im Mittelpunkt steht Cordelia, die halb Hexe und halb Werwölfin ist aber von ihrer Werwolfseite allerdings nichts ahnt. Sie wächst ...

Witches of the Wolf war für mich ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Im Mittelpunkt steht Cordelia, die halb Hexe und halb Werwölfin ist aber von ihrer Werwolfseite allerdings nichts ahnt. Sie wächst bei ihrer Tante in London auf und führt ein für die damalige Zeit überraschend selbstbestimmtes und emanzipiertes Leben. Das ändert sich schlagartig, als der attraktive Werwolf Bishop auftaucht und sie zu ihrem Vater bringt (oder genauer gesagt: entführt).

Von da an wird Cordelias Welt komplett auf den Kopf gestellt. Plötzlich muss sie alles hinterfragen und weiß nicht mehr, wem sie eigentlich vertrauen kann oder wer nur ein falsches Spiel mit ihr treibt.

Cordelia und Bishop mochte ich beide wirklich gern und auch ihre Dynamik hat für mich gut funktioniert. Trotzdem bin ich nie so richtig in der Geschichte angekommen. Irgendwie wollte mein Kopfkino einfach nicht anspringen und dadurch blieb ich die ganze Zeit ein Stück weit auf Distanz.

Das Ende hat mir dagegen richtig gut gefallen. Es wirft einige spannende Fragen auf und macht definitiv Lust auf Band 2. Trotzdem glaube ich, dass ich die Reihe an dieser Stelle beenden werde.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt. Insgesamt hat es mich aber nicht komplett überzeugen können. Es war eine schöne Geschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat – auch wenn sie vermutlich nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

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