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Veröffentlicht am 19.04.2026

Kurzweilige Romantasy für zwischendurch mit spannender Grundidee

A Curse of Shadows and Ice
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A Curse of Shadows and Ice erinnert von der Grundstory an vielen Stellen an „Die Schöne und das Biest“ – nur deutlich düsterer.
Prinzessin Arabella wird, um ihre Heimat vor einer Invasion zu retten, mit ...


A Curse of Shadows and Ice erinnert von der Grundstory an vielen Stellen an „Die Schöne und das Biest“ – nur deutlich düsterer.
Prinzessin Arabella wird, um ihre Heimat vor einer Invasion zu retten, mit dem sogenannten „Schattenkönig“ Felix Osiris zwangsverheiraet. Was Arabella zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, ist, dass sie die prophezeite Retterin ist, die Felix’ Fluch brechen und so sein Königreich retten soll.

Ich mag Enemy-to-Lovers-Stories, und die Grundidee der Geschichte hat mir richtig gut gefallen.
Allerdings gab es einige spicy Szenen, vor allem zu Beginn des Buches, die mich nicht wirklich angesprochen haben und die ich eher als störend empfunden habe. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, dass die Charakterentwicklung und die Beziehung zwischen Arabella und Felix eher im Hintergrund stehen, während der Spice die Handlung bestimmt. Meiner Meinung nach wäre hier noch mehr Emotion und eine tiefere Entwicklung möglich gewesen. Aber alles in allem hat es trotzdem gepasst.

Am Ende ging mir die Auflösung und der Grund des Fluches dann etwas zu schnell – hier wäre definitiv noch mehr Potenzial gewesen.

Aber alles in allem eine schöne Geschichte für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Zwischen Magie, Gefahr und ganz viel Gefühl

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Zwischen Magie, Gefahr und ganz viel Gefühl
Tale of Sun and Night hat mich wirklich überrascht. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, und ich habe mit einer „netten“ Unterhaltung gerechnet, aber ...

Zwischen Magie, Gefahr und ganz viel Gefühl
Tale of Sun and Night hat mich wirklich überrascht. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, und ich habe mit einer „netten“ Unterhaltung gerechnet, aber die Geschichte von Lio und Izan hat mich schnell total in ihren Bann gezogen und begeistert.

Lio, die als Sklavin gehalten wird und ihr Gedächtnis verloren hat, wird von Izan ersteigert. Sie wird von unheimlichen Träumen geplagt, und außerdem scheint sie die Kräfte einer Traumweberin zu besitzen. Izan und seine Freunde nehmen Lio unter ihre Fittiche, und während sie sich auf eine abenteuerliche Reise begeben, sprühen die Funken zwischen Lio und Izan.

Magdalena Gammel hat mit Tale of Sun and Night einen mitreißenden Einstieg in die Trilogie geschaffen. Nahezu von Seite 1 an war ich im Bann des Buches und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Chemie zwischen Lio und Izan stimmt absolut – für mich genau die richtige Mischung aus Anziehung und Ablehnung. Außerdem fand ich die Dialoge richtig gut geschrieben. Auch der restliche Erzählstil hat mich wunderbar in die Welt von Aurikalos entführt. Ich konnte mir die Schauplätze lebendig vorstellen, mochte die verschiedenen Charaktere sehr gerne, und es gab immer wieder unvorhersehbare Ereignisse – das mag ich besonders.

Außerdem gibt es Bonuskapitel mit zusätzlichem Spice; diese können per QR-Code abgerufen werden. Die Idee finde ich toll, da jeder Leserin selbst entscheiden kann, wie viel Spice gewünscht ist. So kann das Buch durchaus schon von jüngeren Young Adults gelesen werden – die spicy Szenen würde ich eher später empfehlen.

Besonders mochte ich auch das Magiesystem dieser Welt. Es gibt verschiedene „Arten“ von Magie, die jedoch alle in der einen oder anderen Form auf Traumstaub zurückgreifen. Während die Traumweber „lebenden“ Traumstaub verwenden, würde ich die Sandmänner eher als eine Art Nekromanten beschreiben. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr cooles und stimmiges Konzept.

Alles in allem war Tale of Sun and Night definitiv ein Lesehighlight, und dank des durchaus gemeinen Cliffhangers freue ich mich schon richtig auf Band 2.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Konnte mich ewig nicht richtig abholen - am Schluss dann super!

Born of Salt and Storm
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Ich habe vorab eine Leseprobe gelesen, die von der Idee her sehr vielversprechend klang und richtig viel Potenzial für eine tolle Romantasy hatte. Deshalb habe ich mich auch um ein Rezensionsexemplar beworben.

Leider ...

Ich habe vorab eine Leseprobe gelesen, die von der Idee her sehr vielversprechend klang und richtig viel Potenzial für eine tolle Romantasy hatte. Deshalb habe ich mich auch um ein Rezensionsexemplar beworben.

Leider ist die Geschichte für mich bis weit über die Hälfte eher vor sich hingetümpelt. Ich hatte gehofft, dass sich mehr Dynamik entwickelt oder zumindest mehr Funken zwischen Tevi und Eero sprühen, das war für mich aber nicht ausreichend spürbar.

Ich habe das Buch trotzdem bis zum Ende gelesen und muss sagen: Auf den letzten 50–70 Seiten nimmt es endlich Fahrt auf, und da konnte ich dann auch wirklich in die Geschichte eintauchen.

Das Worldbuilding fand ich richtig stark. Ich konnte mir alle Locations gut vor meinem geistigen Auge vorstellen, und besonders die Heimatstätte von Eeros Volk war sehr atmosphärisch beschrieben.

Tevi und Eero fand ich persönlich erst gegen Ende wirklich spannend als Charaktere. davor war es für mich eher so ein „naja“. Dafür haben mir Eeros Wellenbringer-Freunde richtig gut gefallen.

Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich so schwer in das Buch reingefunden habe. Wenn man sich die vielen positiven Bewertungen anschaut, scheint es eher an mir zu liegen. Vielleicht lag es auch daran, dass das Buch, das ich direkt davor gelesen habe, ein absolutes Highlight für mich war.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

"Mein Herz war so von unseren Erinnerungen erfüllt,...

Picking Daisies on Sundays
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..dass mein ganzer Körper wie ein Fotoalbum bebildert war." Zitat aus dem Buch.

Picking Daisies on Sundays ist ein wunderbares Buch. Mich hat der Schreibstil der Autorin so mitgerissen, dass ich es in ...

..dass mein ganzer Körper wie ein Fotoalbum bebildert war." Zitat aus dem Buch.

Picking Daisies on Sundays ist ein wunderbares Buch. Mich hat der Schreibstil der Autorin so mitgerissen, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe.

Die Second-Chance-Geschichte von Dani / Daisy und Levi ist einfach nur zuckersüß und entlässt den Leser mit einem richtig guten Gefühl in die Realität. Natürlich gab es ein paar Situationen, wo ich mir dachte: „Oh Gott – redet einfach miteinander.“ Aber das wäre dann irgendwie nicht in character bei Dani gewesen.

Dani ist so eine liebenswerte junge Frau, aber durch viele Hänseleien in der Kindheit fehlt es ihr deutlich an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Im Laufe des Buches blüht sie immer wieder auf, zieht sich dann aber durch Missverständnisse in ihr Schneckenhaus zurück. Das war manchmal doch sehr lästig, da so viele Missverständnisse zwischen ihr und Levi herrschen und eine Aussprache mehr als hilfreich gewesen wäre.

Levi ist ein echtes Herzchen. Tolles Book-Boyfriend-Material.

Auch Danis Freundeskreis / Studienkolleginnen und Levis Familie bzw. Bella bringen eine zusätzliche Tiefe in das Buch, da alle Charaktere stimmig und sympathisch wirken.

Für mich war Picking Daisies on Sundays ein wirklich herrliches Buch für einen erholsamen Sonntag auf der Couch.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Alte Legende im neuen Gewand

His Monstrous Heart
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Alte Story in neuem Gewand – und für mich hat das richtig gut funktioniert.
Ich mochte die Andromeda-Geschichte in ihrer ursprünglichen Form schon immer sehr, deshalb hat mich das Buch von Lara Große sofort ...

Alte Story in neuem Gewand – und für mich hat das richtig gut funktioniert.
Ich mochte die Andromeda-Geschichte in ihrer ursprünglichen Form schon immer sehr, deshalb hat mich das Buch von Lara Große sofort angesprochen. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Die Autorin greift die bekannte Geschichte auf, nimmt sie als Grundlage und erschafft daraus etwas Eigenes. Eine neue Fantasywelt, die sich stark am antiken Griechenland orientiert: von Kleidung über Denkweise bis hin zum Glauben. Gleichzeitig hat jedes Land dieser Fantasywelt seine Besonderheiten, seine eigene Kultur und Sprach, was die Welt sehr lebendig macht. Für mich hatte das Ganze den Vibe des antiken Mittelmeerraums.

Der Einstieg ins Buch ist direkt dramatisch: Andromeda soll mit einem gerade einmal elfjährigen Prinzen verheiratet werden, um die Macht Tessaliens zu stärken und sich gegen das Imperium zu schützen. Doch genau dieses Imperium bekommt Wind davon und schickt ein Seemonster, um die Stadt anzugreifen.
Andromeda wird schließlich an die Felsen gekettet und als Opfer dargebracht und genau hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Denn sie wird nicht einfach gerettet, sondern vom Seemonster ins Imperium verschleppt.

Andromeda ist für mich eine unglaublich starke Protagonistin. Man merkt, dass sie als Prinzessin erzogen wurde, aber gleichzeitig ist da so viel mehr. Sie nimmt nicht einfach alles hin, sondern stellt sich gegen das, was von ihr erwartet wird. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich wirklich beeindruckt und auch berührt.
Ketos, der General des Imperiums, ist ein richtig spannender Gegenpart zu ihr. Zwischen den beiden knistert es gewaltig – im einen Moment fliegen die Funken, im nächsten die Fetzen. Diese Dynamik hat mir unglaublich gut gefallen. Und je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto schwerer wird es, ihn nicht ins Herz zu schließen. Seine Geschichte hat mich ehrlich gesagt ziemlich getroffen.
Und dann ist da noch Ren, der Kaiser des Imperiums... und ja, der hat mich wirklich wütend gemacht. Ketos wurde einst in die kaiserliche Familie aufgenommen, aber die Art, wie Ren ihn behandelt, ist einfach nur frustrierend. Dieses Gefühl von „Ich darf alles, weil ich die Macht habe“ – das hat mich beim Lesen richtig aufgeregt.

Die Story selbst hat mich total mitgerissen. Die Mischung aus Charakterentwicklung, Tempo und emotionalen Momenten ist für mich einfach aufgegangen. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen. Auch der Schreibstil hat mich voll abgeholt – leicht zu lesen, aber trotzdem intensiv und mitreißend.

Und dann dieses Ende…
Ganz ehrlich: fies. Richtig fies. Dieser Cliffhanger macht es einem unmöglich, nicht sofort wissen zu wollen, wie es weitergeht. Ich hoffe wirklich sehr, dass Band 2 nicht lange auf sich warten lässt.

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