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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2026

Naja - konnte mich leider nicht überzeugen.

Schule Backstage
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Ich hatte mir aufgrund der Beschreibung viele hilfreiche Tipps erhofft, die meine Töchter und mich im Schulalltag unterstützen. Meine ältere Tochter besucht derzeit die 5. Klasse im Gymnasium, die jüngere ...

Ich hatte mir aufgrund der Beschreibung viele hilfreiche Tipps erhofft, die meine Töchter und mich im Schulalltag unterstützen. Meine ältere Tochter besucht derzeit die 5. Klasse im Gymnasium, die jüngere wechselt heuer ebenfalls an diese Schule. Beide erzählen allerdings oft weniger vom Unterricht als vielmehr vom sozialen Umfeld und den Herausforderungen im Schulalltag.

Leider wirkte das Buch auf mich eher wie eine persönliche Frustbewältigung als wie ein hilfreiches Nachschlagewerk mit konkreten Ansätzen oder Lösungen. Da ich selbst als Lehrerkind aufgewachsen bin, kenne ich auch viele der Probleme, mit denen Lehrkräfte täglich konfrontiert sind. Wirklich viel mitnehmen konnte ich daher nicht, die Problematiken kannte ich und Lösungen waren nur bedint vorhanden. Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, aber für mich war es leider nicht das Richtige.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Gefühlvolle Romance für einen entspannten Lesenachmittag

Hard to Resist - Mason
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Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde lesen, und die Meinungen dazu gingen gefühlt etwas auseinander.
Mir hat Hard to Resist – Mason gut gefallen. Die Dynamik zwischen Bren und Mason fand ich sehr ...

Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde lesen, und die Meinungen dazu gingen gefühlt etwas auseinander.
Mir hat Hard to Resist – Mason gut gefallen. Die Dynamik zwischen Bren und Mason fand ich sehr spannend: Mason wollte oft zu schnell zu viel, während Bren klare Grenzen hatte, die sie nur langsam verschoben hat.

Generell fand ich die Idee spannend: plötzlich schwanger nach einem One-Night-Stand und dann die Überlegungen der beiden, wie es weitergehen soll. Das Buch ist abwechselnd aus der Perspektive von Bren und Mason geschrieben, was ich sehr mag, weil man dadurch tiefere Einblicke in beide Charaktere bekommt. Auch Brens Job als Tierpflegerin fand ich richtig cool – das war mal etwas anderes und sorgte immer wieder für Gesprächsstoff zwischen den beiden.

Bren selbst hat aufgrund ihrer Vergangenheit, dem Tod ihres Vaters und der darauffolgenden Überforderung der Mutter, Angst vor tiefen Gefühlen. Das wurde gut und glaubwürdig beschrieben. Mason hingegen ist ein Romantiker, der an Seelenverwandtschaft glaubt. Er investiert viel Zeit und Geduld in Bren, schießt dabei aber immer wieder übers Ziel hinaus. Vor allem gegen Ende ging jedoch die Handlung furchtbar schnell voran und ein paar Seiten mehr hätten dem Buch nicht geschadet.

Generell hat mir der Schreibstil von Kendall Ryan gut gefallen: leicht, angenehm und perfekt für zwischendurch – einfach für einen entspannten Nachmittag auf der Terrasse in der Sonne. Es war zwar kein absolutes Lesehighlight für mich, aber ich hatte definitiv Spaß beim Lesen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Jamie und Big Blue begeistern im finalen Band

Smaragour – Das ewige Feuer
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Smaragour ist eine der Lieblingsserien meiner Tochter. Dem finalen Band hat sie regelrecht entgegengefiebert – und vom Ende war sie total begeistert.

Auch mir hat der Abschluss, den sich Anja Habschick ...

Smaragour ist eine der Lieblingsserien meiner Tochter. Dem finalen Band hat sie regelrecht entgegengefiebert – und vom Ende war sie total begeistert.

Auch mir hat der Abschluss, den sich Anja Habschick für diese fantastische Welt ausgedacht hat, sehr gefallen.

Nach einem kurzen Prolog sind wir direkt wieder bei Jamie und seinen Freunden. Den Drachen wurden zwar die Calmer entfernt, trotzdem wirken sie teilweise noch immer seltsam passiv. Gleichzeitig wurden die ehemaligen Drachenreiter in die Docks versetzt. Dort machen sie unseren Helden das Leben nicht gerade leichter. Und dann kommt auch noch heraus, dass Rönök den Sturz in die Todesklamm überlebt hat. Natürlich schmiedet er bereits neue finstere Pläne.

Die Handlung entwickelt sich rasant. Jamie, Tex und die anderen Underdoxx müssen viele Abenteuer bestehen, um die Drachen endgültig vor Ranök zu retten. Schon das Cover macht neugierig und passt perfekt zur spannenden Entwicklung der Geschichte.

Besonders schön fand ich erneut die Verbindung zwischen Jamie und Big Blue. Gerade in diesem Band wird deutlich, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel sind.

Das ewige Feuer ist definitiv ein würdiger Abschluss für Smaragour. Ich hätte Jamie und Big Blue gerne noch auf weiteren Abenteuern begleitet – und meine Tochter ebenso.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Hat für mich mehr von Enola Holmes als von Bridgerton

Wycherleys - Die Debütantin
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Das Buch hat mich allein durch die Beschreibung „Bridgerton mit Hexen“ sofort gecatcht – und ich habe es definitiv nicht bereut.

Generell wirkt das Buch vom sozialen Background und vom Verhaltenskodex ...

Das Buch hat mich allein durch die Beschreibung „Bridgerton mit Hexen“ sofort gecatcht – und ich habe es definitiv nicht bereut.

Generell wirkt das Buch vom sozialen Background und vom Verhaltenskodex her wesentlich moderner als die tatsächliche Regency-Ära. Aber der tolle Schreibstil der Autorin lässt einen das definitiv verzeihen. Aurelia ist eben keine typische Debütantin des frühen 19. Jahrhunderts, sondern hat ihre eigenen Vorstellungen und ihren ganz eigenen moralischen Kompass.

Schon auf den ersten Seiten taucht man tief ins London des frühen 19. Jahrhunderts ein: Bälle, die feine Gesellschaft, soziale Schichten und natürlich gesellschaftliche Erwartungen. Aurelia, unsere Hauptperson, erlebt ihre erste Saison – doch anstatt mittendrin zu feiern, steht sie ausgegrenzt am Rand, da sie von einem uralten Familienfluch betroffen ist. Dieser verbietet es ihr, eine magische Bindung mit einem magischen Pendant einzugehen. Und ohne Pendant wird ihre Magie über kurz oder lang versiegen.

Während Aurelia um ihren Platz in der Gesellschaft kämpft, trifft sie auf Jules, einen Ur-Ur-Ur… Enkel des Fluchsprechers. Obwohl hier Enemies-to-Lovers als Trope angegeben wird, hatte ich nie das Gefühl, dass die beiden wirklich stark verfeindet sind. Für mich stand hier eher die langsam entstehende Verbindung im Vordergrund als echte Feindschaft. Nachdem sie sich kennenlernen, entwickeln sich relativ rasch Gefühle, und es gibt zwar einige verbale Gefechte zwischen ihnen, aber für mich war es nicht genug, um wirklich als Enemies to Lovers durchzugehen.

Aurelia ist eine sehr sympathische Protagonistin. Obwohl sie mit der sozialen Ausgrenzung durch den Fluch kämpfen muss, bleibt sie eine liebenswerte und starke Kämpfernatur, die einen Weg finden will, ihre Magie zu behalten. Jules sucht ebenfalls nach genau dieser Möglichkeit – allerdings für seine Schwester, die ebenfalls kein Pendant gefunden hat. So entwickelt sich aus einer Zweckgemeinschaft langsam eine tiefere emotionale Beziehung.

Besonders mochte ich die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Jules und Aurelia. Die beiden harmonieren wunderbar miteinander, und auch wenn ihre jeweiligen Familien damit Probleme haben, finden sie doch immer wieder zueinander.

Auch der fast schon an Enola Holmes erinnernde Krimiplot passt wunderbar ins Buch und lädt richtig zum Rätseln und Mitfiebern ein. Toll fand ich außerdem das Ende: Das Buch schließt stimmig ab, hat keinen fiesen Cliffhanger, erzeugt aber trotzdem genug Spannung, dass man den nächsten Teil unbedingt weiterlesen möchte.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ich bin immer noch nicht über dieses Ende hinweg

Masked by Nightfall
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Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ...

Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ich muss sagen: Mich hat das Buch unglaublich schnell gefesselt und mitgerissen. Für mein Seelenheil war es allerdings nicht unbedingt gut, dass das Buch einen der gemeinsten Cliffhanger ever hat.

Wir starten in der Nacht, in der Elodie aufbricht, um sich der sogenannten Auslese der Schattensoldaten anzuschließen. Dabei erfährt man, dass Elodies Familie aus der Hauptstadt geflohen ist, um sie vor etwas zu schützen, und dass es ihrer Familie seitdem nicht unbedingt gut geht.

Elodie ist ein starker Hauptcharakter. Einerseits bewahrt sie ein Geheimnis und möchte unsichtbar bleiben, die Auslese einfach nur hinter sich bringen, damit ihre Familie das Geld bekommt. Und dann wird sie ausgerechnet mit dem attraktiven, sympathischen und bekannten Jax in ein Team gesteckt. Im Laufe des Buches fliegen ziemlich viele Funken und Fetzen zwischen den beiden, und man spürt die Anziehungskraft förmlich.

Das Setting von Masked by Nightfall ist sehr düster und kriegerisch, aber Nina Ocker schafft es dennoch, die Geschichte nicht deprimierend wirken zu lassen. Ihre Protagonisten sind stimmig, haben Ecken und Kanten und gehen einem gelegentlich auch auf die Nerven – was sie umso realistischer macht. Auch die Nebencharaktere sind allesamt toll ausgearbeitet, und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren.

Ja, und dann kommen wir zum Ende … so ein böser Cliffhanger. Ich war wirklich baff – damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich wusste zwar, dass irgendetwas passieren würde, aber das? Nicht in meinen kühnsten Träumen.

Ich brauche Band 2 jetzt. Sofort!

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