Witches of the Wolf war für mich ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Im Mittelpunkt steht Cordelia, die halb Hexe und halb Werwölfin ist aber von ihrer Werwolfseite allerdings nichts ahnt. Sie wächst ...
Witches of the Wolf war für mich ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Im Mittelpunkt steht Cordelia, die halb Hexe und halb Werwölfin ist aber von ihrer Werwolfseite allerdings nichts ahnt. Sie wächst bei ihrer Tante in London auf und führt ein für die damalige Zeit überraschend selbstbestimmtes und emanzipiertes Leben. Das ändert sich schlagartig, als der attraktive Werwolf Bishop auftaucht und sie zu ihrem Vater bringt (oder genauer gesagt: entführt).
Von da an wird Cordelias Welt komplett auf den Kopf gestellt. Plötzlich muss sie alles hinterfragen und weiß nicht mehr, wem sie eigentlich vertrauen kann oder wer nur ein falsches Spiel mit ihr treibt.
Cordelia und Bishop mochte ich beide wirklich gern und auch ihre Dynamik hat für mich gut funktioniert. Trotzdem bin ich nie so richtig in der Geschichte angekommen. Irgendwie wollte mein Kopfkino einfach nicht anspringen und dadurch blieb ich die ganze Zeit ein Stück weit auf Distanz.
Das Ende hat mir dagegen richtig gut gefallen. Es wirft einige spannende Fragen auf und macht definitiv Lust auf Band 2. Trotzdem glaube ich, dass ich die Reihe an dieser Stelle beenden werde.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt. Insgesamt hat es mich aber nicht komplett überzeugen können. Es war eine schöne Geschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat – auch wenn sie vermutlich nicht lange in Erinnerung bleiben wird.
Wow – dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Der Klappentext hatte mich bereits angesprochen und ich hatte mich auf eine tolle Geschichte eingestellt, aber tatsächlich hat mich das Buch von der ersten ...
Wow – dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Der Klappentext hatte mich bereits angesprochen und ich hatte mich auf eine tolle Geschichte eingestellt, aber tatsächlich hat mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Der fiese Cliffhanger dagegen weniger – wobei er die Vorfreude auf Band 2 nur noch größer macht. 😉
Besonders gut gefallen hat mir auch der Schreibstil von K. T. Steen. Ich kannte die Autorin bereits durch Die Prinzen des Winters und mochte ihren Stil schon dort sehr. In diesem Buch wirkt er auf mich sogar noch spritziger und lebendiger.
Außerdem gefällt mir, dass ihre weiblichen Charaktere Ecken und Kanten haben und für sich selbst einstehen können.
Und damit sind wir auch schon bei Niva. Sie ist ein wahnsinnig toller Hauptcharakter: intelligent, mutig und bereit, alles für ihre Schwester zu tun. Gleichzeitig ist sie aber alles andere als perfekt. Sie ist laut, impulsiv und trägt ihr Herz auf der Zunge – Eigenschaften, die ihr in ihrer Rolle als ruhige und besonnene Schriftgelehrte regelmäßig zum Verhängnis werden. Genau dieser Kontrast sorgt immer wieder für unterhaltsame und humorvolle Momente.
Auch die Dynamik zwischen Niva und Valerian hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden haben eine tolle Chemie und ihre Wortgefechte haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Besonders hervorheben möchte ich Nivas tierischen Begleiter am Silberhof, das Äffchen Gimo. Mit seinen besonderen Fähigkeiten hilft er Niva immer wieder aus brenzligen Situationen und ist dabei einfach nur unglaublich entzückend.
Insgesamt hat mich das Buch mit seiner spannenden Geschichte, den authentischen Charakteren und der großartigen Dynamik vollkommen überzeugt. Ich freue mich jetzt schon darauf, zu erfahren, wie es mit Niva und Valerian in Band 2 weitergeht.
Mich hat das Cover von Ein Haus aus Salz und Tränen sofort angesprochen. Auch die Idee, die Geschichte auf dem Märchen „Die zwölf tanzenden Schuhe“ basieren zu lassen, fand ich unglaublich spannend. Ich ...
Mich hat das Cover von Ein Haus aus Salz und Tränen sofort angesprochen. Auch die Idee, die Geschichte auf dem Märchen „Die zwölf tanzenden Schuhe“ basieren zu lassen, fand ich unglaublich spannend. Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass es sich um eine Romantasy-Geschichte handelt, aber tatsächlich ist das Buch viel mehr eine Mischung aus Märchen, Kriminalgeschichte und einigen Horrorelementen. Diese Kombination hat mir überraschend gut gefallen und der Geschichte etwas ganz Besonderes gegeben.
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um richtig in die Geschichte hineinzukommen. Der Einstieg mit dem Begräbnis war für mich zunächst sehr traurig und hat eine eher schwere Stimmung geschaffen. Danach war ich aber schnell in der Handlung gefangen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus düsterer Atmosphäre, Spannung und der besonderen Dynamik zwischen den Charakteren.
Annaleigh war für mich eine tolle Protagonistin. Sie hat das Herz am rechten Fleck, ist mitfühlend, aber gleichzeitig auch klug und denkt selbstständig. Ich mochte besonders, dass sie sich nicht einfach mit den Erklärungen anderer zufriedengibt, sondern selbst nach Antworten sucht. Sie ist die Einzige in ihrer Familie, die glaubt, dass der Tod ihrer Schwestern nicht einfach nur ein Unglück war. Obwohl ihre Familie ihre Zweifel nicht ernst nimmt, gibt sie nicht auf und versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist.
In Annaleigh konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Mit dem Rest ihrer Familie hatte ich etwas mehr Schwierigkeiten, eine Verbindung aufzubauen, aber das hat mich nicht weiter gestört.
Auch Cassian hat mir sehr gut gefallen. Er taucht plötzlich anstelle seines Vaters bei der Familie Thaumas auf und bringt direkt etwas Geheimnisvolles mit sich. Einerseits hatte er eine sympathische Art und man merkt, dass auch er das Herz am rechten Fleck hat, andererseits war ich mir lange nicht sicher, ob er vielleicht doch etwas mit den Todesfällen zu tun haben könnte. Genau diese Unsicherheit hat die Spannung für mich noch verstärkt.
Insgesamt hat mich Ein Haus aus Salz und Tränen mit seiner besonderen Atmosphäre, den märchenhaften Elementen und den vielen Geheimnissen sehr gut unterhalten. Für mich war es eine gelungene Mischung aus düsterem Märchen, Spannung und einer Geschichte über Mut, Verlust und die Suche nach der Wahrheit.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die düstere Märchenadaptionen mit starken Charakteren mögen.
*Gesund, unkompliziert und familientauglich – ein Kochbuch, das in den Alltag passt*
Die Idee hinter dem Kochbuch von Monika Svendsen hat mich sofort angesprochen. Auch wenn ich weder Gewichtsprobleme ...
*Gesund, unkompliziert und familientauglich – ein Kochbuch, das in den Alltag passt*
Die Idee hinter dem Kochbuch von Monika Svendsen hat mich sofort angesprochen. Auch wenn ich weder Gewichtsprobleme habe noch aktuell abnehmen möchte, ist mir eine gesunde Ernährung im Alltag sehr wichtig. Gleichzeitig müssen Rezepte für mich vor allem eines sein: unkompliziert, alltagstauglich und geeignet für die ganze Familie.
Ich habe inzwischen einige Rezepte aus dem Kochbuch ausprobiert und war gespannt, wie sie bei uns ankommen würden. Meine Kinder haben zumindest alles probiert – auch wenn natürlich nicht jedes Gericht direkt ihren Geschmack getroffen hat. Aber genau das gehört für mich zum Ausprobieren neuer Rezepte dazu.
Was mir besonders gut gefallen hat: Die Gerichte lassen sich schnell und einfach zubereiten. Die Zutatenlisten sind angenehm übersichtlich und vieles hatte ich bereits zu Hause. Dadurch wird das Kochen nicht zu einem zusätzlichen Stressfaktor im Alltag und man muss nicht erst einen Großeinkauf mit unzähligen besonderen Zutaten planen.
Sehr schön fand ich auch die Einleitungen zu den einzelnen Kapiteln. Die Autorin nimmt sich Zeit, die Hintergründe zu den folgenden Rezepten zu erklären und vermittelt dabei viele interessante Informationen. Einige Dinge waren für mich neu, andere haben mich dazu gebracht, über meine eigene Ernährung noch einmal bewusster nachzudenken. Dabei bleibt der Schreibstil angenehm und informativ, ohne belehrend zu wirken.
Auch optisch konnte mich das Kochbuch überzeugen. Das Cover und die liebevoll gestalteten Fotos machen direkt Lust darauf, die Rezepte auszuprobieren. Die Bilder unterstützen die Vorfreude aufs Kochen und geben einen schönen Eindruck davon, was einen erwartet.
Die Rezepte selbst sind übersichtlich aufgebaut und verständlich erklärt. Die einzelnen Schritte sind leicht nachzuvollziehen, sodass man nicht ständig zwischen Zutatenliste und Anleitung hin- und herblättern muss.
Insgesamt ist das Kochbuch für mich eine schöne Kombination aus gesunden, unkomplizierten Rezepten, spannenden Hintergrundinformationen und einer ansprechenden Gestaltung. Besonders für Familien, die sich bewusster ernähren möchten, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, bietet es viele tolle Ideen. Es ist ein Kochbuch, das nicht nur schön aussieht, sondern auch wirklich im Alltag genutzt werden kann.
Seamere College gehört für mich zu den Büchern, die man wunderbar zwischendurch lesen kann. Die Geschichte macht Spaß, man findet schnell in die Welt und die Charaktere hinein und kann sich gut darauf ...
Seamere College gehört für mich zu den Büchern, die man wunderbar zwischendurch lesen kann. Die Geschichte macht Spaß, man findet schnell in die Welt und die Charaktere hinein und kann sich gut darauf einlassen. Für ein absolutes Lesehighlight hat es bei mir zwar nicht ganz gereicht, aber ich hatte trotzdem schöne Lesestunden mit dem Buch.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwendolyn Chan und Harrisford Briggs erzählt. Ich mag es sehr, wenn man beide Hauptcharaktere begleiten darf und nicht nur eine Perspektive kennenlernt. Natürlich gibt es Bücher, bei denen eine einzelne Sichtweise perfekt funktioniert, aber hier hat der Wechsel zwischen Gwen und Briggs die Geschichte für mich definitiv bereichert. Man versteht dadurch ihre Gedanken, ihre Beweggründe und auch ihre Entscheidungen viel besser.
Die beiden könnten dabei unterschiedlicher kaum sein. Gwen ist eher die introvertierte Musterstudentin, die einfach schnellstmöglich ihren Abschluss schaffen möchte, um ihre Eltern zu unterstützen. Sie wirkt zielstrebig, pflichtbewusst und manchmal auch etwas zurückhaltend. Briggs hingegen war für mich am Anfang eine größere Herausforderung. Er kommt zunächst ziemlich arrogant und unnahbar rüber, sodass ich einige Kapitel gebraucht habe, um wirklich mit ihm warm zu werden. Doch je mehr man über ihn erfährt, desto mehr Facetten bekommt sein Charakter und irgendwann konnte ich seine Handlungen viel besser nachvollziehen.
Im Laufe der Geschichte erfährt man, warum beide unbedingt als Jahrgangsbeste abschließen möchten, um den begehrten Job im Ministerium zu ergattern. Ihre Gründe könnten unterschiedlicher nicht sein, aber beide Sichtweisen sind absolut verständlich. Ich wusste wirklich lange nicht, wem ich hier mehr die Daumen drücken sollte, weil ich beide Charaktere auf ihre eigene Art verstehen konnte.
Die Beziehung zwischen Gwen und Briggs entwickelt sich sehr langsam, was grundsätzlich gut zur Geschichte passt. Besonders Gwen braucht Zeit, um sich über ihre Gefühle klar zu werden. Was mich allerdings zwischendurch etwas genervt hat, war, dass die beiden durch Missverständnisse oder nicht ausgesprochene Probleme immer wieder auf Abstand gegangen sind. Manchmal hätte ein ehrliches Gespräch wahrscheinlich vieles einfacher gemacht.
Auch die Story rundherum konnte mich gut mitreißen. Besonders spannend fand ich die Idee, dass die Magie plötzlich Probleme macht und die großen Konzerne versuchen, diese Auswirkungen herunterzuspielen. Gwen und Briggs wollen der Sache auf den Grund gehen und geraten dabei immer wieder in durchaus gefährliche Situationen. Dadurch bekommt die Geschichte eine schöne Mischung aus Spannung, Magie und Geheimnissen, die mich immer wieder weiterlesen ließ.
Sehr gefallen haben mir auch Gwens Freunde. Sie bringen zusätzlich Leben in die Geschichte und ich mochte, wie sie die beiden unterstützen und ihnen zur Seite stehen. Sie wirken nicht wie bloße Nebenfiguren, sondern tragen ihren Teil dazu bei, dass die Handlung lebendig bleibt.
Mein persönliches Highlight war aber definitiv Gwens „Zwangs-Seelentier“ Percy. Seine typische Katzenart, die sich auch in seinen sarkastischen Kommentaren widerspiegelt, war einfach herrlich. Ich musste über ihn regelmäßig schmunzeln und fand, dass er der Geschichte noch einmal eine ganz besondere Note verliehen hat.
Der Cliffhanger am Ende war dann richtig gut gemacht und macht definitiv Lust auf den zweiten Teil. Insgesamt ist Seamere College für mich ein unterhaltsames Buch mit einer spannenden Grundidee, sympathischen Figuren und einer Welt, in die man gerne eintaucht. Auch wenn es kein absolutes Highlight geworden ist, hatte ich viel Freude beim Lesen und bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.