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Kristja

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Spannend

Beauty must die
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Mae wurde wiederholt bei einer Straftat erwischt und muss nun Sozialstunden ableisten. Das soll sie bei ihren Großeltern und dem kleinen Örtchen Tallahawney machen. Dieser Ort wirkt schon von Anfang an ...

Mae wurde wiederholt bei einer Straftat erwischt und muss nun Sozialstunden ableisten. Das soll sie bei ihren Großeltern und dem kleinen Örtchen Tallahawney machen. Dieser Ort wirkt schon von Anfang an eher verlassen und klein. Recht schnell trifft sie aber auf ihre alte Freundin Shirley, mit der es direkt wie früher ist. Das fand ich ganz schön. Außerdem kommt sie damit natürlich auch schnell in die Freundesgruppe von Shirley. Ihre Großmutter ist davon gar nicht begeistert und warnt sie eher davor.

Generell fand ich viele Beschreibungen übertrieben. Alleine schon Shirley Schönheit war so atemberaubend, dass es nur noch künstlich wirkte und nicht mehr authentisch. Aber umso spannender war dann der nächste Tag als eine Hand gefunden wurde und Shirley nicht mehr reagiert hat. Dass es sich bei der Leiche, die später gefunden wird, um Shirley handelt, verrät ja schon der Klappentext. Mae glaubt nicht an einen Unfall und fängt an zu recherchieren. Dabei befragt sie fast jeden in der Stadt, mal mehr mal weniger unauffällig. Die Leute sind ganz unterschiedlich, manche nett, manche extrem unsympathisch. Manche verurteilen sie aufgrund ihrer Vergangenheit, manche gar nicht. Das war ziemlich authentisch und recht schnell hat sie eine Verdächtigenliste zusammen. Generell scheint es aber die meisten Leute nicht so richtig zu interessieren, dass in ihrem Ort ein Mord stattgefunden hat. Sie trauern auch wenig. Eher wirken sie erleichtert. Shirley hatte einige Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen. Das war schon echt spannend und interessant gestaltet. Besonders weil es einige echt unerwartete Geheimnisse gab.

Während ihrer Recherche leistet sie ihre Sozialstunden ab und verdient sich in einem Diner nebenbei etwas dazu. Außerdem lernt sie früh Nathan kennen. Sein Vater will Senator werden und heißt die Verbindung mit Mae nicht gut. Ich muss sagen, ich habe jetzt am Ende nicht verstanden, was der Grund dafür ist. Mae hat sich nicht unterkriegen lassen und hat mit Nathan viel spekuliert. Aber sie sind auch richtig aktiv geworden. Ich muss sagen, dass ich Mae oft sehr impulsiv und unvorsichtig fand. Kein Wunder also, dass sie ständig erwischt wurde. Aber sie ist nun mal auch keine erfahrene Ermittlerin, von daher war auch das eigentlich authentisch. Viele ihrer Spuren führen sie in Sackgassen. Immer wieder ist sie einen Schritt weiter und dann mehrere wieder zurückgegangen. Viele hatte ich auch direkt im Verdacht. Leider bringt sie sich auch immer mal wieder in Gefahr.

Die Liebesgeschichte konnte mich nicht so richtig abholen. Die Story rund um den Mord allerdings schon. Auch wenn ich Maes Vorgehensweise oft nicht ganz so klug fand. Besonders wenn sie sich dabei selbst so in Gefahr bringt. Dennoch war es spannend, besonders wie nach und nach die ganzen Geheimnisse der Dorfbewohner ans Licht kamen. Wirklich gut gemacht. Das Ende fand ich dann aber doch etwas zu viel und zu übereilt.

Fazit:

Mir hat das Buch insgesamt echt gut gefallen. Ich war sehr gefesselt von der Story und den ganzen Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kamen. Dabei wurde auch ich paar Mal auf die falsche Fährte geführt. Mae ist auf der Suche nach dem Mörder und deckt dabei viel auf, auch wenn sie dabei sehr unvorsichtig vorgeht. Einerseits authentisch, andererseits aber auch manchmal frustrierend. Das Ende fand ich etwas zu abrupt und einfach gelöst. Der letzte Funke ist einfach nicht übergesprungen. Auch fand ich die Liebesgeschichte nicht wirklich greifbar.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Überraschend

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Emmie studiert in der Film-Branche an einer sehr guten Uni. Dort sind schon einige mit ihren eigenen Filmen berühmt geworden. Das ist auch ihr Ziel. Sie hat gute Freunde, einen Partner und einen Praktikumsplatz ...

Emmie studiert in der Film-Branche an einer sehr guten Uni. Dort sind schon einige mit ihren eigenen Filmen berühmt geworden. Das ist auch ihr Ziel. Sie hat gute Freunde, einen Partner und einen Praktikumsplatz in einer der renommiertesten Produktionsfirmen Londons. Zumindest hatte sie das alles, denn ihr Freund Ethan hat Schluss gemacht und sie auch noch betrogen, wovon ihre Freundin wusste. Das alles wühlt sie so auf, dass sie auch noch ihren Praktikumsplatz aufgrund des Stresses verliert. Einerseits fand ich es schon authentisch, dass sie wegen ihrer Aufgewühltheit so gehandelt hat, andererseits, finde ich, hat sie sich damit echt viel verspielt. Hätte erwartet, dass sie sich dann umso mehr auf ihre Karriere konzentriert. Dafür hat sie aber immerhin nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Das fand ich stark von ihr.

Stattdessen landet sie nämlich bei Sam und Connor, die einen Dokumentarfilm auf Sardinien drehen wollen. Sam ist auch von der Uni und hat eine sehr steile Karriere hingelegt. Die erste Begegnung von Sam und Emmie war aber eher semi-gut. Das war nämlich kurz nach der Trennung. Entsprechend ist er nicht ganz so begeistert davon Emmie dabei zu haben. Emmie aber nimmt den Job an und macht alles und nichts an Aufgaben. Ich fand das Thema rund um den Film-Dreh schon interessant, aber teilweise auch recht zäh. Die Kulisse Sardiniens war aber dafür umso malerischer. Es war wirklich traumhaft. Kein Wunder, dass Sam und Emmie sich da näherkommen. Außerdem muss man auch sagen, dass Sam ein aufmerksamer Typ ist. Die zwei haben sich immer mehr kennengelernt und waren füreinander da. Schön, dass Emmie immer mehr aus sich rausgekommen ist und Dinge angesprochen hat. Dabei gab es einige echt süße Szenen. Aber leider auch einige total künstliche und übertriebene.

Ich muss sagen, ich habe mir die hier genutzten Tropes nicht angeschaut. Daher war ich sehr überrascht über die Wendung, die kam. Das hat nämlich extrem die Stimmung verändert. Plötzlich war es alles irgendwie bedrückend, aber immer noch richtig schön. Denn beide haben was daraus gemacht. Ab der Wendung fand ich das Buch nochmal deutlich besser. Es wurde tiefgründiger und so viel emotionaler. Wirklich gut gemacht. Auch die Nebencharaktere haben mehr Raum bekommen, insbesondere Connor und Blair. Blair fand ich von Anfang an interessant und freue mich daher umso mehr auf ihre Geschichte.

Fazit:

Das Buch war für mich überraschend, weil ich mir die Tropes nicht angeschaut habe und ich entsprechend etwas ganz anderes erwartet habe. Fand ich aber im Nachhinein genau richtig so. Denn ich war extrem gefesselt und emotional involviert. Dazu hatte ich keine Ahnung, wie das Buch ausgehen könnte. Sam und Emmie sind zwei tolle sympathische Charaktere, die auch eine schöne Entwicklung durchmachen. Das alles in der malerischen Kulisse Sardiniens. Das Thema Film-Produktion war auch ganz interessant, aber rückte auch schnell in den Hintergrund. Auch wenn ich finde, dass das Buch an manchen wenigen Stellen schwächelt, hat es mich sehr positiv überrascht.

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Herzerwärmend

Wild Love
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Ford Grant laut der Forbes heißester Billionär und ist im Musikbusiness sehr erfolgreich. Aktuell will er sich aber zurückziehen und zieht wieder nach Rose Hill. Dort lebt auch sein bester Freund West. ...

Ford Grant laut der Forbes heißester Billionär und ist im Musikbusiness sehr erfolgreich. Aktuell will er sich aber zurückziehen und zieht wieder nach Rose Hill. Dort lebt auch sein bester Freund West. Dort wird er als normaler Mensch angesehen, was ihn aufatmen lässt. Daher will er auch ein Tonstudio auf Rose Hill eröffnen und beginnt mit dem Umbau. Es kommt anders als erwartet. Erst taucht West‘ Schwester Rosie, auf die Ford schon immer stand, auf und dann noch ein Mädchen namens Cora, das behauptet die Tochter von Ford zu sein. Sein Leben steht also gerade auf dem Kopf.

Ford ist ein unglaublich sympathischer Charakter. Er hat überhaupt nicht diese Arroganz, die Reiche sonst immer in den Büchern haben. Stattdessen wirkt er total normal und die Dialoge bzw. die Schlagabtäusche mit Rosie waren wirklich witzig. Mit Cora ist er dafür oft überfordert, was ihn aber eher liebenswerter macht, denn er gibt nicht auf. Generell ist Cora einfach nur unglaublich süß. Ich habe sie extrem schnell in mein Herz geschlossen. Ihre Art ist herzerwärmend. Außerdem war sie echt lustig. Ihre Beziehung mit Ford ist nach und nach immer mehr aufgeblüht, einfach nur schön. Ford hat eine ordentliche Entwicklung hingelegt.

Rosie mochte ich am Anfang sehr. Ich fand es schön, dass sie für sich eingestanden ist, auch wenn sie manchmal etwas sehr forsch ist. Was mich dann aber gestört hat, war das Zögern bei Ford. Beide wollten einander, warum also Probleme machen, wo keine sind? Das war unnötig. Ebenso war das kindische Verhalten von Rosie am Ende echt drüber. Das Buch wäre fast ein Highlight gewesen, wenn Rosie sich nicht plötzlich so seltsam benommen hätte, als wäre sie eine freche Göre. Dazu haben mir die intimen Szenen überhandgenommen. Die eigentliche Storyline ist da stark in den Hintergrund gerückt.

Fazit:

Das Buch hat überraschenderweise mein Herz erwärmt. Die Dynamik zwischen Ford und Cora war einfach süß und zugleich sehr lustig. Das hat mich also total abgeholt. Auch die Dialoge zwischen Rosie und Ford waren fesselnd. Man hat einfach gerne von den dreien gelesen. Dazu hat Ford eben eine tolle Entwicklung gemacht. Die Story hat mir gut gefallen und mich entsprechend gut unterhalten. Es hätte auch echt ein Highlight werden können. Leider hat mich Rosie zum Ende mit ihrem kindischen Verhalten gestört.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Mittelmäßiger Abschluss

Men of Manhattan - An Unplanned Match
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Brayden ist der vierte im Bunde und bisher haben wir ihn eher als schweigsam kennengelernt. Zumindest ist er mir nicht so präsent in Erinnerung geblieben aus den letzten drei Bänden. Er ist Gründer einer ...

Brayden ist der vierte im Bunde und bisher haben wir ihn eher als schweigsam kennengelernt. Zumindest ist er mir nicht so präsent in Erinnerung geblieben aus den letzten drei Bänden. Er ist Gründer einer Stiftung, die er seinem verstorbenen besten Freund Ryan gewidmet hat. Mit dieser renovieren sie Häuser, in denen dann bedürftige Menschen wohnen können. Eine echt schöne Idee. Viele Teammitglieder haben selbst einen Verlust erlitten. Auch Alex, die ihren Mann an Krebs verloren hat. Entsprechend setzt auch sie sich viel ein. Etwas zu kleinkariert, findet Brayden, der auch denkt, dass Alex ein Typ ist.

Aufgrund dessen ist ihre erste Begegnung recht amüsant. Sie verstehen sich auf Anhieb, bis eben die Sache mit dem Missverständnis ins Spiel kommt. Ich finde es gut, dass Alex das schnell aufklärt und sich Brayden auch entsprechend entschuldigt. Die Anziehung ist von beiden Seiten da. Einer Beziehung scheint eigentlich nichts im Wege zu stehen. Tut es aber leider doch. Denn Alex meint, sie ist viel zu alt für ihn. Und doch kommt sie nicht von ihm los, denn er bemüht sich richtig um sie. Das Hin und Her war mir aber dann doch zu anstrengend. Es wurden Probleme hergezaubert, wo keine sein müssten. Echt schade.

Die Freundesgruppe, die wir bereits kennen, ist nach wie vor einfach nur liebenswert und lockert viele Szenen auf. Ich mag sie einfach. Im Gegensatz zu der lustigen Truppe, war das Thema Krebs hier viel im Vordergrund, auch bei Kindern. Ich fand die Szenen im Krankenhaus, wo Brayden und Alex die Kinder besucht und sie glücklich gemacht haben, extrem süß. Aber eben auch sehr emotional. Es hatte es in sich. Leider merkte man aber auch hier oft, dass manche Szenen dort ein Mittel zum Zweck sind.

Fazit:

Leider ein eher mittelmäßiger Abschluss. Ein bis zwei Bände habe ich wirklich geliebt. Der hier gehört leider nicht dazu. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht abholen, dazu war es mir zu voll mit gekünstelten Problemen. Die Charaktere an sich fand ich tatsächlich hier auch eher oberflächlich gehalten. Das Thema mit dem Krebs, insbesondere bei Kindern, war schon sehr emotional und hat auch süße Momente.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Gelungener Zwischenband

Shattered Palace
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Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Was natürlich einerseits gut ist, weil es nach diesem gemeinen Cliffhanger direkt weitergeht, aber auch schwierig, weil Band 1 bei mir schon etwas länger her ist und ...

Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Was natürlich einerseits gut ist, weil es nach diesem gemeinen Cliffhanger direkt weitergeht, aber auch schwierig, weil Band 1 bei mir schon etwas länger her ist und ich etwas Probleme mit den Namen und der aktuellen Situation hatte. Sei’s drum. Viele dachten, Charlie hätte den Anschlag nicht überlebt, aber das hat sie. Und so richtet sich jetzt viel Aufmerksamkeit auf sie, was für sie gar nicht so gut ist. Immerhin war ihr Job unauffällig an Gideons Seite sein. Dennoch will sie herausfinden, wer hinter dem Anschlag steckt. Dabei finde ich ihre Gedanken sehr zielführend und logisch.

Von Roméo erfahren wir in diesem Band auch deutlich mehr. Ich fand ihn von Anfang an faszinierend. Seine düstere Aura, seine Art zu reden. Und dennoch wirkt er, als hätte er einen weichen Kern. Die Dynamik zwischen Roméo und Charlie hat sich komplett verändert, gefällt mir persönlich aber sehr. Sie kann sich gegen ihn behaupten. Da ist es kein Wunder, dass sie ihn auch um Hilfe bittet. Seine Sicht war total interessant. Außerdem spürte man hier die Funken, nicht so wie bei Gideon und Charlie im ersten Band. Dagegen finde ich Gideon in diesem Band absolut unmöglich. Er wirkt wie ein verzogener reicher Junge. Außerdem frage ich mich, woher seine Gefühlsduselei kommt. Ob da wohl mehr dahintersteckt? Ich fand es gut, dass Charlie dort Grenzen gesetzt hat, auch wenn die Art und Weise manchmal etwas unpassend war. So oder so mag ich es immer noch sehr, dass Charlie im wahrsten Sinne des Wortes so eine starke Frau ist und sich behaupten kann.

Die Storyline nimmt langsam Fahrt auf. Aber man merkt, dass es noch nicht der Höhepunkt ist. Gideon scheint nun sein wahres Gesicht zu zeigen. Dazu kommt nun immer mehr ans Lichts, was die Newtons und die Favreaus so treiben. Da sollte Charlie vorsichtig sein. Denn mit solchen Leuten ist nicht zu spaßen. Das Ende ist ähnlich wie beim ersten Band sehr spannend gehalten und macht neugierig auf den nächsten. Am liebsten hätte ich sofort weitergelesen.


Fazit:

Man merkt schon, dass dieser Band ein Zwischenband ist. Aber dennoch fand ich ihn insgesamt sehr unterhaltsam und spannend. Denn die Dynamiken der Charaktere haben sich total verändert. Besonders Roméo als Charakter fand ich faszinierend. Außerdem erhalten wir auch mehr Informationen und die Spannung steigt kontinuierlich an. Von daher war ich echt gut unterhalten und freue mich auf den dritten Band.

4.5/5 Sterne

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