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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2021

Der beste Ehemann und seine Macken

Wer sind Sie und was haben Sie mit meinem Mann gemacht?
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Zuerst möchte ich das erneut supergut gelungene Cover loben,Katze und Kater sehen allerliebst aus.

Die Autorin , die ich schon aus verschiedenen anderen Büchern kenne, setzt sich auf humorvolle Weise ...

Zuerst möchte ich das erneut supergut gelungene Cover loben,Katze und Kater sehen allerliebst aus.

Die Autorin , die ich schon aus verschiedenen anderen Büchern kenne, setzt sich auf humorvolle Weise mit dem Zusammenleben von Mann und Frau auseinander. Sie tut dies auf eine so liebenswerte Weise, dass man das Buch durchaus auch als eine Liebeserklärung verstehen kann.
Die großen und kleinen Macken, die man am besten mit Humor meistert, werden genau skizziert, der Wiedererkennungswert ist enorm.Meine Stimmung wechselte von lautem Lachen, über schmunzeln bis auch zu einigen nachdenklichen Momenten.

Am Ende eines jeden Abschnitts gibt es ein paar Quiz Fragen, welche noch zur weiteren Auflockerung beitragen.

Ich habe das Buch ziemlich schnell und mit einem durchgehenden breiten Grinsen im Gesicht gelesen.

Fazit:

Am Ende wird deutlich Ephraim Kishon hatte „Die beste Ehefrau von allen“, Heike Abidi hat das männliche Pendant.

Veröffentlicht am 23.07.2021

Zwei Frauen - zwei Schicksale

Wir für uns
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Inhalt:
Josie ist mit Anfang 40 schwanger von ihrem Geliebten,der verheiratet ist und bereits zwei Kinder hat. Er drängt Josie zur Abtreibung,doch was will sie?Kathi hat gerade nach fast 50 Jahren Ehe ...

Inhalt:
Josie ist mit Anfang 40 schwanger von ihrem Geliebten,der verheiratet ist und bereits zwei Kinder hat. Er drängt Josie zur Abtreibung,doch was will sie?Kathi hat gerade nach fast 50 Jahren Ehe ihren Mann verloren. Durch einen Zufall treffen die beiden Frauen auf einander und ganz langsam entwickelt sich zwischen ihnen eine Freundschaft. Neben diesem Kernthema gibt es noch einige andere Probleme. Kathis Sohn hat sich gerade von seiner Frau getrennt, den Grund dafür kann Kathi nur sehr schwer akzeptieren.Josie hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter und außerdem gibt es in ihrer Familie das Geheimnis um Babette, ihre früh verstorbene Schwester. Dann gibt es noch Melanie, allein erziehende Mutter von zwei Kindern, von denen eines das Down-Syndrom hat. Die beiden Frauen lernen sich per Zufall kennen und werden nach und nach Freundinnen.

Auf eine unaufgeregte,dennoch emotionale Weise berichtet die Autorin über die verschiedenen Schicksale und Zusammenhänge.
Zu Anfang habe ich über Josie manchmal den Kopf geschüttelt und gedacht, wie kann eine Frau in dem Alter noch so naiv sein und sich durch einen Mann über mehrere Jahre in die zweite Reihe stellen lassen, immer die Hoffnung im Hinterkopf, dass er sich doch irgendwann von seiner Frau trennt. Im Verlauf der Geschichte wurde sie mir jedoch zunehmend sympathischer, weil sie es geschafft hat, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich nach und nach von der Meinung anderer Leute befreit.
Kathi ist eigentlich eine Frau, die zupackt und sich nicht unterkriegen lässt. Allerdings ist sie,was ihre Meinung betrifft, oft sehr stur und festgefahren.
Beide Frauen profitieren im Verlauf der Geschichte voneinander und so kommt es zu einer Entwicklung, die für beide viele Vorteile bringt.
Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, sie war emotional und hatte auch einen gewissen Tiefgang.

Veröffentlicht am 21.07.2021

Mehr Familiendrama als Krimi

Unter dem Sturm
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Mord, der in dem kleinen schwedischen Dorf Marbäck im Jahr 1994 passiert. Eine junge Frau wurde in einem völlig abgebrannten Haus gefunden, der Täter schnell dingfest ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Mord, der in dem kleinen schwedischen Dorf Marbäck im Jahr 1994 passiert. Eine junge Frau wurde in einem völlig abgebrannten Haus gefunden, der Täter schnell dingfest gemacht und verurteilt, obwohl er seine Unschuld immer beteuerte. Für die Polizei und auch die Menschen in der Umgebung schien es aber von Anfang an festzustehen, dass Edvard Christensson,der mit Lovisa befreundet war,der Täter ist.
Lediglich sein 7jähriger Neffe Isak und der junge Polizist Vidar zweifeln an seiner Schuld.Für Isak bricht die Welt ein Stückchen zusammen, hat er doch seinen Onkel sehr verehrt. Er fragt sich ob er auch etwas Böses in sich trägt.
Die Geschichte wechselt dann ins Jahr 2004, in dem sich Vidar und Isak erneut begegnen,bei beiden sind die Zweifel nicht beseitigt.
Dann ein weiterer Zeitsprung ins Jahr 2017,Isak ist verschwunden und Vidar,der inzwischen nicht mehr als Polizist arbeitet,begibt sich auf die Suche und versucht gleichzeitig zu ergründen,was damals in der Novembernacht wirklich geschah.

Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit, die Geschichte zu erzählen. Er zeichnet ein genaues Bild der Gesellschaft und betrachtet den Umgang der Menschen untereinander. Seine Personenbeschreibungen sind so gut, dass man ein genaues Bild vor Augen hat. Ebenso wird eine düstere Atmosphäre vermittelt, wie man sie in vielen Schweden Krimis findet. Obwohl sich eine gewisse Grundspannung durch das gesamte Buch zog,gab es immer wieder einige Längen ,die das Lesen erschwerten.
Zum Schluss nahm das Buch dann noch einmal richtig Fahrt auf und es kam zu einer teilweise unerwarteten Wendung.

Fazit:

Das Buch ist für Leser, die einen actionreichen Krimi erwarten,nicht geeignet. Wenn man jedoch gerne etwas in die Tiefe geht und die psychologischen Aspekte zu schätzen weiß, ist man mit diesem Buch gut bedient. Allerdings würde ich es eher als Familiendrama, denn als Krimi einordnen.

Veröffentlicht am 18.07.2021

Die dunkle Seite von Berlin

Berlin 1922 - Crime Mysteries
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Berlin 1922 – eine Stadt zwischen Vergnügen und Verbrechen. Der knorrige Kommissar Gunther Hartmann und seine aufstrebende Assistentin Rosalie Menzel sind beauftragt, eine Reihe geheimnisvoller Kriminalfälle ...

Berlin 1922 – eine Stadt zwischen Vergnügen und Verbrechen. Der knorrige Kommissar Gunther Hartmann und seine aufstrebende Assistentin Rosalie Menzel sind beauftragt, eine Reihe geheimnisvoller Kriminalfälle aufzuklären. Folgen Sie Hartmann und Menzel in die mondäne Welt des Stummfilms, in elegante Stadtvillen und ins verrufene Scheunenviertel. Tauchen Sie ein in 11 spannende, reich illustrierte Geschichten mit viel Zeitkolorit und werden Sie selbst zum Ermittler: Finden Sie Antworten auf eine Reihe tatrelevanter Fragen und kommen Sie dem Täter auf die Schliche! Unabdingbar sind eine gute Kombinationsgabe, logisches Denken und akribische Detektivarbeit

Meine Meinung:

Die Autorin vermittelt auf eine unterhaltsame und spannende Weise einen Einblick in die Ermittlungstätigkeit in früherer Zeit. Kommissar Hartmann und die ihm zur Seite gestellte Kriminalassistentin Menzel sind ein ungewöhnliches Paar,was mir sehr sympathisch war.

Nach einer anfänglich etwas schwierigen Eingewöhnungsphase, haben Sie als Team gut zusammen gearbeitet und mit Logik und Scharfsinn die verschiedenen Fälle gelöst. Was den Roman zu etwas Besonderem machte, waren die verschiedenen Bilder aus der damaligen Zeit, die jede Geschichte auf spezielle Weise abrundeten.

Zu jedem Fall gab es 2-3 Fragen ,deren Beantwortung mir allerdings nur zum Teil gelungen ist.Diese neue Herangehensweise hat mir jedoch sehr gut gefallen.

Fazit:

Das Buch hat mir spannende und informative Unterhaltung beschert, gerne empfehle ich es weiter.

Veröffentlicht am 17.07.2021

Spuren der Vergangenheit

Der böse Mann: Thriller
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Inhalt übernommen:

Am Ufer eines Sees wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ein rostiger Stacheldraht ist um ihren Hals gewickelt und die Schulter mit einem dreiflügligen Schmetterling tätowiert. ...

Inhalt übernommen:

Am Ufer eines Sees wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ein rostiger Stacheldraht ist um ihren Hals gewickelt und die Schulter mit einem dreiflügligen Schmetterling tätowiert. In ihrer Hosentasche entdeckt Spezialermittlerin Laura Kern eine Botschaft, bei der ihr das Blut in den Adern gefriert. »Ich bin die Zweite«, steht auf einem Papiertaschentuch geschrieben. Doch wer ist dann das erste Opfer? Eine weitere Nachricht führt Laura zu der nächsten Toten, die ebenfalls grausam zugerichtet ist. Laura jagt einen Serienkiller, der abgrundtief böse ist und sie in ein gnadenloses Spiel verwickelt. Ein Spiel, das niemand gewinnen kann. Erst in letzter Minute erkennt sie, was der Täter wirklich vorhat. Aber es scheint längst zu spät, ihn zu stoppen.

Meine Meinung:

Wie auch in den anderen Büchern der Autorin herrschte von der ersten Seite an Hochspannung. Es gab hintereinander mehrere tote Frauen, die sich von ihrem äußeren Erscheinungsbild alle sehr ähnelten.Bei jedem Mord Opfer gab es einen Hinweis zur nächsten Tat. Obwohl das Team um Laura Kern mit Hochdruck ermittelte, schien der Täter immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

Geschickt legte die Autorin mehrere falsche Fährten, so dass man als Leserin über lange Zeit im Unklaren blieb.Erst zum Schluss wird klar, welches perfide Spiel der Täter spielt und Laura kommt zu der rettenden Erkenntnis.

aufgrund der großen Spannung, habe ich das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen und empfehle es uneingeschränkt weiter. Außerdem vergebe ich fünf Sterne.