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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2021

Das Land der großen weißen Wolke

... mindestens bis ans Ende der Welt
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Inhalt übernommen:

Eine bunt gemischte Reisegruppe aus zwölf Leuten ist unterwegs durch Neuseeland. Jeder hat seine Gründe für die Reise - jeder hat andere Träume, Fragen und Entscheidungen im Gepäck... ...

Inhalt übernommen:

Eine bunt gemischte Reisegruppe aus zwölf Leuten ist unterwegs durch Neuseeland. Jeder hat seine Gründe für die Reise - jeder hat andere Träume, Fragen und Entscheidungen im Gepäck... Unterwegs durch dieses atemberaubende Land am anderen Ende der Welt stellen sie fest, dass das Leben viele Überraschungen bereit hält. Ob das alles Zufälle sind? Oder ob es vielleicht auch etwas mit Gott zu tun hat, den durchaus nicht alle dabei haben wollen? Wie wird diese Reise das Leben der zwölf Menschen verändern?

Meine Meinung:

Es ist schon eine besondere Reisegruppe,die sich zusammen mit zwei erfahrenen Reiseleitern auf den Weg ans andere Ende der Welt macht. Altersmäßig bunt gemischt und jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Ansprüche an diese Reise. Die Reiseleiter Annemarie und Bernhard,bemühen sich nach Kräften jedem gerecht zu werden und die Reise zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Obwohl ich Neuseeland bisher leider nur per Buch kennengelernt habe, fühlte ich mich manchmal mitten in der Reisegruppe. Der bildhafte Schreibstil ließ wunderschöne Bilder in meinem Kopf entstehen und weckte die Sehnsucht nach diesem faszinierenden Land.Auch die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Personen brachten mein Kopfkino auf Hochtouren. Die verschiedenen Erwartungen, Sehnsüchte und Schicksale gingen mir teilweise sehr nahe.

Man merkt dem Buch deutlich an, dass die Autorin auf eigene Erfahrungen zurückgreift und eine innere Verbindung zu diesem Land hat.
Obwohl ich verschiedene Bücher gelesen habe, bei welchen der christliche Glaube eine wichtige Rolle spielt, war es mir hier an mehreren Stellen deutlich zu dick aufgetragen.

Veröffentlicht am 30.01.2021

Ungewöhnlicher Plot

Die Ankündigung
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Inhalt übernommen:

Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in Verbindung gebracht zu werden. ...

Inhalt übernommen:

Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in Verbindung gebracht zu werden. Doch nun holt sie die Vergangenheit ein, als ein anonymes Gedicht nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Mord von sechs weiteren Menschen ankündigt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hunter versucht sie den Mörder zu entlarven. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meine Meinung:

Ein Täter, der mehrere Morde in Gedichtform ankündigt, das ist eine außergewöhnliche Vorgehensweise für einen Krimi,die mir gut gefallen hat.

Die FBI Agentin,die jahrelang mit dem Makel leben musste, die Tochter eines Serienmörders zu sein, steht nun selber im Fokus eines Verbrechers. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Noah Hunter begibt sie sich auf seine Spur ,hierbei setzt sie ihre außergewöhnliche Gabe ein,tief in die menschliche Psyche einzutauchen. Der Beginn eines nervenaufreibenden Kampfes gegen die Zeit. Es gab von Anfang an einen hohen Spannungsbogen, der immer wieder durch Kaelys Beschäftigung mit dem christlichen Glauben unterbrochen wurde,was etwas Ruhe in die Geschichte brachte.

Ich hatte zwar für kurze Zeit den richtigen Täter im Visier, wurde aber durch geschickt gelegte falsche Fährten, wieder auf andere Spuren gelenkt, so soll ein guter Krimi sein.

Fazit:

Mir hat dieser außergewöhnliche Krimi sehr gut gefallen, ich hoffe auf den Fortgang dieser Serie.

Veröffentlicht am 27.01.2021

Spannender 2. Teil

Der Todesbote
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Inhalt übernommen:

Ein Jahr ist seit der Entführung vergangen. Annas Leben in Hamburg geht weiter – bedeutungslos und ungefährlich. Es kann der Eindruck entstehen, dass nie etwas passiert wäre.
Oder ist ...

Inhalt übernommen:

Ein Jahr ist seit der Entführung vergangen. Annas Leben in Hamburg geht weiter – bedeutungslos und ungefährlich. Es kann der Eindruck entstehen, dass nie etwas passiert wäre.
Oder ist es nur die abgeschlossene Police, die sie schützt und vor allem Unheil bewahrt, so wie es vorhergesagt wurde? Gibt es eine höhere Macht, die unauffällig jede Sekunde ihres Lebens beschattet und sie beschützt?
Sie hat keine Ahnung, dass die Gefahr bereits brodelt, um noch größer zu werden als sie jemals war. Nur durch einen Zufall entgeht sie dem direkten Tod bei einem Bombenanschlag an ihrem unmittelbaren Arbeitsplatz im Krankenhaus.
Doch das sollte nicht der letzte Angriff auf ihr Leben sein. Die Gefahr ist präsenter denn je und war niemals ganz verschwunden.

Meine Meinung:

Genau wie im ersten Teil der Reihe baute die Autorin von Anfang an große Spannung auf.Die Protagonistin Anna kommt einfach nicht zur Ruhe, immer wieder gibt es neue Angriffe, denen sie sich zur Wehr setzen muss. Dass Diego, der eigentlich tot geglaubt war, plötzlich wieder auftaucht, macht es nicht leichter. Man rätselt unentwegt und immer wenn man sich einer Lösung näher glaubt,gibt es wieder eine neue Wendung,mit der man nicht gerechnet hat.am Schluss gibt es zwar einige Erklärungen, jedoch bleiben noch genügend offene Fragen für den dritten Teil, auf den ich mich schon sehr freue.

Fazit:

Ein Buch, was ich Freunden spannender Unterhaltung sehr empfehlen kann.

Veröffentlicht am 26.01.2021

Toller Abschluss der Trilogie

Die Rache des Lombarden
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Inhalt übernommen:

Köln, anno domini 1424: Im Haus von Aleydis de Bruinker zieht einfach keine Ruhe ein. Betrugsversuche in ihrer Wechselstube, übermütige Verehrer, das kriminelle Erbe ihres verstorbenen ...

Inhalt übernommen:

Köln, anno domini 1424: Im Haus von Aleydis de Bruinker zieht einfach keine Ruhe ein. Betrugsversuche in ihrer Wechselstube, übermütige Verehrer, das kriminelle Erbe ihres verstorbenen Mannes … mit all dem muss Aleydis sich fast täglich auseinandersetzen. Und trotz dieser Widrigkeiten kommt sie bestens zurecht, auch ohne Mann. Auch ohne Vinzenz van Cleve, obwohl sie zugeben muss, dass der gutaussehende Gewaltrichter bisweilen durchaus hilfreich sein kann. Doch dann erlebt Aleydis ihren schlimmsten Alptraum: Ihre Mündel Marlein und Ursel werden entführt. Aleydis setzt alles daran, die Mädchen zurückzubekommen. Koste es, was es wolle …

Meine Meinung:

Der tolle Schreibstil der Autorin ermöglichte es mir, sofort in die Geschichte einzutauchen. Es kam mir so vor, als wenn ich,zusammen mit der mir bereits bekannten Protagonistin,durch das Köln des 15. Jahrhunderts spazierte.

Aleydis ist eine sehr starke Frau,die mit großem Engagement ihre Rolle als Witwe des Münzwechslers Nicolai ausfüllt. Wie sie in der von Männern dominierten Welt ,mit viel Mut ,aber auch großer Empathie,ihren Weg geht, nötigte mir großen Respekt ab. Erneut wird ein großes Spektrum an Themen geboten, Betrug, Intrigen, Raubüberfälle, Kindesentführung und vieles mehr. Daneben hat natürlich auch eine sehr schöne Liebesgeschichte ihren Platz.
Ein großes Lob gehört erneut der guten Recherchearbeit der Autorin. Scheinbar nebensächlich wurden auch viele Kleinigkeiten, die das Leben in der damaligen Zeit bestimmten, in die Geschichte eingeflochten, was ihren besonderen Reiz ausmachte.

Eine Skizze der Stadt Köln und ein Namensregister trugen ebenfalls zur Orientierung bei.

Fazit:

Das Buch hat mir wieder etliche Stunden Lesegenuss bereitet, ich freue mich auf weiteres aus der Feder von Petra Schier und spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2021

Tiefgründig mit vielen Überraschungen

Das Knistern der Sterne
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Inhalt übernommen:

Stella, arbeitslos und frisch verlassen, ist in einem ziemlich desolaten Zustand, als sie auf den siebzigjährigen Balthasar trifft. Der ehemalige Literaturprofessor lädt sie ein, ihn ...

Inhalt übernommen:

Stella, arbeitslos und frisch verlassen, ist in einem ziemlich desolaten Zustand, als sie auf den siebzigjährigen Balthasar trifft. Der ehemalige Literaturprofessor lädt sie ein, ihn auf eine Kreuzfahrt zu begleiten. Seine einzige Bedingung: Stella darf keine Fragen zu seiner Vergangenheit stellen. Spontan sagt sie zu, und die Reise beginnt wie ein Traum, der sich erfüllt. Stella genießt das Leben an Bord, die Weite des Ozeans, die sternenklaren Nächte, erlebt ein Abenteuer nach dem anderen und findet langsam zu sich selbst zurück. Doch dann wird immer deutlicher, dass Balthasar etwas zu verbergen hat. Und auch Stella wird mit einer unbequemen Wahrheit über ihr Leben konfrontiert.

Meine Meinung:

Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Der außergewöhnliche Plot, die starken Protagonisten und der ansprechende Schreibstil fesselten mich ,sodass ich das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen habe. Die Geheimnisse, welche die Protagonisten hatten, wurden scheibchenweise aufgedeckt, manche erst ganz zum Schluss. Dadurch blieb die Spannung durchgehend erhalten.

Das Ende hat mich dann allerdings enttäuscht, es war mir eindeutig zu rosarot. Daher kann ich leider nur vier Sterne vergeben, es hätte sonst für fünf Sterne gereicht.