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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2025

Enttäuschend

Wenn wir lächeln
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Schon beim ersten Kennenlernen von Jara und Anto sind sie sich sympathisch und obwohl sie aus völlig verschiedenen sozialen Schichten stammen,entsteht sofort eine enge Bindung.Ihre „ Schwesternschaft“ ...

Schon beim ersten Kennenlernen von Jara und Anto sind sie sich sympathisch und obwohl sie aus völlig verschiedenen sozialen Schichten stammen,entsteht sofort eine enge Bindung.Ihre „ Schwesternschaft“ ist außergewöhnlich,sie passt in keine Schablone.Sie teilen fortan alles miteinander,auch ihre Gewaltfantasien, welche sie zum Teil auch ausleben.Als Anto eines Tages in die Ruhr springt und nicht wieder auftaucht,ist Jara fassungslos…..

Meine Meinung:
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und die außergewöhnliche Beschreibung, weckte meine Neugier. Leider konnte mich die Geschichte von Beginn an nicht fesseln. Der abgehackte, übergangslose Schreibstil, der immer wieder in andere Zeiten wechselte, machte es mir schwer bis unmöglich, der Geschichte zu folgen. Ich konnte zu. keiner der Protagonisten eine Beziehung aufbauen,sie blieben mir fremd.
Erschwerend kam dazu ,dass mir die Sprecherin überhaupt nicht gefallen hat,sie las ohne jegliche Emotion.
Weil es kein sehr umfangreiches Buch war, habe ich bis zum Schluss durchgehalten, muss aber sagen, dass es für mein Empfinden verschwendete Zeit war.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Eine Liebe fürs Leben

Die verschwundenen Jahre
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Als die Journalistin Marina über die Exhumierung des Diktators Franco aus seinem Grab in der Basilika des Tals, der Gefallenen berichten soll, wird sie mit ihrer eigenen Familiengeschichte konfrontiert. ...

Als die Journalistin Marina über die Exhumierung des Diktators Franco aus seinem Grab in der Basilika des Tals, der Gefallenen berichten soll, wird sie mit ihrer eigenen Familiengeschichte konfrontiert. Sie erfährt von ihrer 102-jährigen Großmutter Clara, eine Geschichte von unglaublichen Ausmaß, über welche die alte Dame bisher eisern geschwiegen hat.
Marina setzt alles daran ihrer Großmutter den letzten Wunsch zu erfüllen,nämlich den um Gerechtigkeit,was die große Liebe ihres Lebens betrifft.

Das Buch wird in zwei Zeitabschnitten erzählt und zwar in der Vergangenheit ab 1936-1980 und in der Gegenwart im Jahre 2019.
Die Lebens - und Liebesgeschichte von Daniel und Clara ,sowie ihrem Freund Fernando und dem zweiten Mann Alejandro ,wird auf eine beeindruckende Weise mit den Ereignissen rund um die Francodiktatur und ihren weitreichenden Folgen verwoben.Ich habe mit Clara gelacht und geweint,ihr Leben und das ihrer Familie hat mich tief berührt.Durch den einfühlsamen Schreibstil fühlte ich mich teilweise als Teil der Geschichte.Außerdem habe ich viel über die Geschichte Spaniens erfahren,was mir bis jetzt nicht bekannt war.
Auch wenn der historische Part der Geschichte den größten Anteil hatte,gefiel mir Marina sehr gut.Die Art ,wie sie ihr Leben durch die Erzählung ihrer Großmutter veränderte und zu neuen Erkenntnissen gelangte,war sehr eindrucksvoll geschildert.Für Liebhaber historischer Romane eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Miss Marple läßt grüßen

Juwelenraub im Schneepalast
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Der Krimiklub um die rüstige Rentnerin Libby Andersch hat eine Einladung ins mondäne Gstaad,wo im Rahmen der „ Britischen Wochen“ eine Schmuckkollektion des englischen Königshauses ausgestellt werden ...

Der Krimiklub um die rüstige Rentnerin Libby Andersch hat eine Einladung ins mondäne Gstaad,wo im Rahmen der „ Britischen Wochen“ eine Schmuckkollektion des englischen Königshauses ausgestellt werden soll.Zu diesem Anlass wird auch der britische Premierminister mit Familie erwartet.

Bei den Ermittlungen des Krimiklubs steht der ungeklärte Mord an Nina Kandinsky,der Witwe des berühmten Malers ,im Mittelpunkt.Was als unterhaltsames Detektiv - Spiel geplant war,entwickelt sich bald ins Gegenteil,weil Libby völlig zufällig ein Gespräch belauscht, indem es um den Raub des Victoria Colliers geht. Als ihr Hinweis bei der Polizei nicht ernst genommen wird, ist ihr Ehrgeiz geweckt und sie nimmt sich selbst der Sache an….

Ich kenne schon mehrere Bücher der Autorin, diese Reihe ist bis jetzt an mir vorbeigegangen, was sich als Fehler herausstellt.

Mit der Protagonistin ,die starke Ähnlichkeit mit Miss Marple hat,ist ihr ein guter Wurf gelungen.Scheinbar zufällig taucht sie überall auf,wo etwas wichtiges passiert, lässt die Stricknadeln klappern und erfährt dabei relevante Neuigkeiten, die sich nach und nach zu einem Puzzle zusammensetzen.Durch den pfiffigen Noah,jüngstes Mitglied im Krimiklub,erhält sie die passenden Informationen,wenn es um moderne Technik geht.

Ob und wie sich alles aufklärt und was mit dem Coldcase passiert,erfährt man ,wenn man das Buch liest. Ich kann versprechen,es lohnt sich.Vier Sterne für gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Deutschlands dunkelste Zeit

Sturmtage
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Wir schreiben das Jahr 1932. Johanna von Fehrsburg wächst wohlbehütet auf einem Gut auf.Sie ist schüchtern ,träumt davon Architektur zu studieren,ein für die damalige Zeit ziemlich aussichtsloses Unterfangen.Als ...

Wir schreiben das Jahr 1932. Johanna von Fehrsburg wächst wohlbehütet auf einem Gut auf.Sie ist schüchtern ,träumt davon Architektur zu studieren,ein für die damalige Zeit ziemlich aussichtsloses Unterfangen.Als Sie ihren älteren Bruder Karl Georg in Berlin besucht, der dort als SPD Mitglied in der Widerstandsbewegung gegen Hitler ist, lernt sie ein völlig neues Leben kennen. sie taucht in den Strudel der pulsierenden Hauptstadt ein und ist bald auch von den Ideen ihres Bruders überzeugt und engagiert sich ebenfalls im Widerstand. Als sie einen Freund ihres Bruders, den charismatischen Norweger Sven kennenlernt, verliebt sie sich auf Anhieb in ihn. Er ist es, der sie und ihrem Bruder, als es brenzlig wird, zur Flucht nach Norwegen verhilft, wie wird es dort weitergehen?

Auf sehr eindrückliche Weise und ziemlich ungeschönt,hat die Autorin das dunkle Kapitel deutscher Geschichte aufbereitet und es in aller Ausführlichkeit beleuchtet.Dabei geriet die Liebesgeschichte über weite Strecken in den Hintergrund.Das führte auch dazu ,dass die einzelnen Personen ziemlich blass blieben und ich mich nicht richtig in sie hineindenken konnte.Erst als es in Norwegen eine neue Entwicklung im Leben der Protagonistin gab,nahm der private Teil Fahrt auf,jedoch konnte ich die Entscheidungen der Protagonistin nicht in allen Teil nachvollziehen.

Ein Buch ,in welchem die Realität gut in Szene gesetzt wurde,dem aber ein wenig die Emotionen fehlten.

Von mir vier Sterne.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Zuwenig Spannung

Mit kalter Hand
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Die Gerichtsmedizinerin Dr.Sabine Yao muß mit ihrem Wissen die Sonderkommission Pferderipper von Lübars unter Leitung von Profiler Milan Hasanović,unterstützen,ein für sie relativ neues Terrain.
Gleichzeitig ...

Die Gerichtsmedizinerin Dr.Sabine Yao muß mit ihrem Wissen die Sonderkommission Pferderipper von Lübars unter Leitung von Profiler Milan Hasanović,unterstützen,ein für sie relativ neues Terrain.
Gleichzeitig werden an verschiedenen Stellen in Berlin menschliche Leichenteile gefunden.Außerdem agiert in einer schäbigen Wohnung in Pankow ein onlinesüchtiger Mann,der seine krankhaften Fantasien auslebt.Gibt es Zusammenhänge zwischen den Taten?

Das Buch beleuchtet über weite Strecken die Arbeit der Rechtsmedizin in allen Einzelheiten. Es ist zwar nicht uninteressant, diese Seite der Polizeiarbeit zu beobachten, ich mag diesen Teil der Ermittlungsarbeit eigentlich sehr.Hier jedoch kam mir das Buch wie ein Lehrbuch der Rechtsmedizin vor, was deutlich zu Lasten der Spannung ging und eher wie ein Lehrbuch der Forensik anmutete.
Zwar gab es am Ende einen regelrechten Showdown,das reichte aber nicht für einen Thriller.Von mir daher nur drei Sterne.

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