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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Ziemlich unrealistisch und wenig spannend

Die Yacht
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Klappentext:



Eine exklusive Silvesterparty auf einer Luxusyacht im Hafen von Ventimiglia. Als Hannah von der wohlhabenden Libby und deren Ehemann eingeladen wird, sieht sie dem Abend nicht nur mit Vorfreude ...

Klappentext:



Eine exklusive Silvesterparty auf einer Luxusyacht im Hafen von Ventimiglia. Als Hannah von der wohlhabenden Libby und deren Ehemann eingeladen wird, sieht sie dem Abend nicht nur mit Vorfreude entgegen. Obwohl die beiden Frauen schon lange befreundet sind, wiegen die sozialen Unterschiede schwer. Bereits kurz nach der Ankunft fühlt Hannah sich wie Libbys persönliches Sozialprojekt und beschließt, an Neujahr frühestmöglich abzureisen. Doch am nächsten Morgen stellt sie mit Entsetzen fest, dass die Yacht auf dem offenen Meer treibt - mit leerem Tank, nur wenigen Vorräten und ohne die Möglichkeit, Hilfe zu rufen. Schon bald wird der erste Passagier vermisst ...



Meine Meinung:

Der Beginn des Thrillers war äußerst spannend, das legt sich aber schon nach relativ kurzer Zeit, in welcher sich der Plot immer mehr ins unrealistische entwickelte.

Zu Beginn wurde die angeblich „ bessere Gesellschaft “als das entlarvt ,was sie war, eine Gruppe von Emporkömmlingen, denen ihr Geld zu Kopf gestiegen war und deren Geist durch allzu reichlichen Drogenkonsum ziemlich gestört war. Ihr Verhalten der Protagonistin gegenüber war beschämend und teilweise ekelerregend.Der Überlebenskampf war anfangs spannend ,drehte sich aber ziemlich schnell ins Abstruse und wurde dadurch immer unrealistischer. Außerdem wiederholten sich einige Szenen dauernd, wodurch sich eine gewisse Zähflüssigkeit breitmachte. Auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen,.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Was im Leben wichtig ist

Jetzt gerade ist alles gut
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Die Familie will in den Urlaub fahren,die Koffer sind im Auto verstaut, und alles ist bereit. Doch plötzlich geht es dem Protagonisten sehr schlecht, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und keine Ursache erkennbar ...

Die Familie will in den Urlaub fahren,die Koffer sind im Auto verstaut, und alles ist bereit. Doch plötzlich geht es dem Protagonisten sehr schlecht, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und keine Ursache erkennbar oder doch? Ein kleiner Schnitt im Finger, dem er gar keine Beachtung geschenkt hat, entwickelt sich zu einer lebensbedrohenden Sepsis.Ganz knapp kommt er mit dem Leben davon,doch nichts ist mehr wie vorher,er beginnt über das Leben nachzudenken.

Der Autor erzählt auf eine beeindruckende Weise,wie der Protagonist sein Leben ändert ,er nimmt die Dinge anders wahr und beginnt auch Kleinigkeiten wertzuschätzen.Ihm ist auf eine ziemlich brutale Weise klar geworden, wie schnell das Leben vorbei sein kann und for an sammelt er schöne Momente und genießt sein Leben auf eine besondere Art. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat mich zum Nachdenken gebracht und wird mir sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung..

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Liebe unter Polarlichtern

Rentierküsse und Polarmagie
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Schon länger ist Sophie unzufrieden mit ihrem Leben und als eine Kollegin ganz plötzlich stirbt, gibt das den Ausschlag,etwas zu ändern. Sie bricht alle Zelte ab und nimmt einen Job in einem Wildtierpark ...

Schon länger ist Sophie unzufrieden mit ihrem Leben und als eine Kollegin ganz plötzlich stirbt, gibt das den Ausschlag,etwas zu ändern. Sie bricht alle Zelte ab und nimmt einen Job in einem Wildtierpark in Norwegen an.Von Anfang an gefällt ihr Noel ,ein zuerst unsympathisch wirkende Kollege.Ihr erster Kontakt steht unter einem schlechten Stern.Als Sophie einen gutes Gefühl für ein weißes Rentier entwickelt,erwirbt sie sich Noels Respekt.Bei weiteren Aktivitäten entwickelt sich eine tiefe Liebe zwischen ihnen.

Auch wenn die stürmische Liebesgeschichte sehr vorhersehbar war, hat mir die Romanze gefallen. Was mich außerdem tief beeindruckt hat, sind die Beschreibungen,sowohl der einzigartigen Landschaft,als auch der Tierwelt.Die Beschreibung der Sámi Rituale und die Magie der Nordlichter taten ein Übriges.Was mir auch gut gefiel war der feste Zusammenhalt der kleinen Gruppe,die einige Herausforderungen zu meistern hatte.
Leichte und angenehme Unterhaltung,für die ich vier Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Eine Insel fürs Leben

Zwischen den Zeilen passiert das Leben
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Emma und Jonathan lernen sich in ihrer Kindheit auf Borkum kennen und als er sie auf ein Eis einlädt,beginnt eine Freundschaft,die ein Leben lang halten soll.Als ihre Wege sich trennen, halten Sie durch ...

Emma und Jonathan lernen sich in ihrer Kindheit auf Borkum kennen und als er sie auf ein Eis einlädt,beginnt eine Freundschaft,die ein Leben lang halten soll.Als ihre Wege sich trennen, halten Sie durch Briefe den Kontakt, und immer wieder ist es die wunderschönen Nordseeinsel, wo sie sich wieder treffen. Als Jonathan an Krebs erkrankt, bricht für Emma eine Welt zusammen,sie gerät in eine tiefe Krise und erst durch die Rückkehr nach Borkum ,beginnt ihre Seele wieder zu heilen.



Auf eine sehr berührende Weise erzählt die Autorin eine Geschichte,die sie in ähnlicher Weise selbst erlebt hat.Die beiden Protagonisten,denen das Leben so übel mitgespielt hat,werden so authentisch dargestellt,dass ich klare Bilder vor Augen hatte.Da mich mit Borkum wunderschöne Kindheitserinnerungen verbinden ,war das Setting etwas ganz Besonderes für mich.Neben den Protagonisten waren auch die anderen Personen in ihrem Umfeld besonders liebevoll gezeichnet und eine „ Oma Beeke“ wünscht sich wohl jeder.

Ein tolles Buch ,was mich tiefbewegt zurücklässt.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Zu jung für eine Oma

Evil Grandma
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Mona ist 65 Jahre,geschieden und arbeitet in Vollzeit,ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Als ihr ältester, Sohn und seine Freundin verkünden, dass sie Nachwuchs erwarten, ist Mona alles andere als erfreut. ...

Mona ist 65 Jahre,geschieden und arbeitet in Vollzeit,ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Als ihr ältester, Sohn und seine Freundin verkünden, dass sie Nachwuchs erwarten, ist Mona alles andere als erfreut. Sie fühlt sich zu jung für die Omapflichten, die zweifellos auf Sie zukommen werden,möchte selbst noch etwas erleben. Als dann noch die Wohnung der jungen Leute durch einen Wasserschaden auf Zeit unbewohnbar wird,bietet sie den Beiden eine Unterkunft in in ihrer kleinen Wohnung.Fortan wäscht,kocht , putzt sie und beseitigt das Chaos was Alma und Thomas hinterlassen,währenddessen die Beiden nur mit ihrem Handy beschäftigt sind. Mona geht die Situation mehr und mehr auf die Nerven und bei einem Wochenende zusammen mit ihrer Freundin und deren Tochter auf dem Land, entsteht an einem weinseligen Abend, die Idee für einen Instagram Account, den sie Evil Grandma 65 nennt.Zuerst hält sich die Anzahl ihrer Follower in Grenzen doch nach einer Baby Shower Party, platzt ihr der Kragen und die Sache eskaliert…..

Gekonnt,mit einigen Wahrheiten und viel ,teilweise etwas schrägem Humor ,blickt die Autorin auf zeitgemäße Themen.Der Generationenkonflikt,der mediale ,teils sehr skurrile Wahnsinn und einiges mehr wird ohne erhobenen Zeigefinger,aber deutlich in den Fokus gerückt. Die Protagonistin Mona war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn ihre Handlungen teilweise überzogen waren, hatte ich viel Verständnis für sie und konnte ihre Meinung nachvollziehen.
Die einzelnen Personen waren gut herausgearbeitet und wirkten realistisch,wenn auch etwas satirisch auf die Spitze getrieben.
Das Buch wurde von Silke Buchholz vorgelesen und hat mich gut unterhalten.

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