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Veröffentlicht am 09.09.2025

Die Wege des Schicksals

Was du siehst
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Ruth erlebt mit dem angehenden Fotografen Tom ihre erste große Liebe und ist todtraurig,als er ganz plötzlich spurlos verschwindet.Zurück blieb ein Foto , auf dem nur ein Satz steht: „Warte auf mich“Das ...

Ruth erlebt mit dem angehenden Fotografen Tom ihre erste große Liebe und ist todtraurig,als er ganz plötzlich spurlos verschwindet.Zurück blieb ein Foto , auf dem nur ein Satz steht: „Warte auf mich“Das hat sie für einige Zeit getan, als sie aber feststellte, dass sie schwanger ist und von ihrem Vater keine Hilfe zu erwarten war, machte sie sich von Ost Berlin auf den Weg in ein kleines Dorf in Mecklenburg.Sie wird von den Dorfbewohnern liebevoll aufgenommen und findet in Hannah eine wirkliche Freundin.Sie ist auch schwanger und so wachsen ihre Tochter Jule und Hannahs Sohn Andi gemeinsam auf.Sie verbringen eine unbeschwerte Kindheit, bis sie sich in einander verlieben und planen eine gemeinsame Zukunft.Die Frage nach ihrem Vater, blieb für Jule immer unbeantwortet.
Als die Mauer fällt,drängt es Jule in die Welt, immer den Gedanken im Kopf, ihren Vater zu finden, Andi wartet zu Hause.Durch Briefe und Postkarten bleiben sie für lange Zeit in Verbindung.

Es ist das Erstlingswerk dieser Autorin, was mich von Beginn an sehr begeistert hat. Es ist nicht nur der emotionale Schreibstil, sondern auch die Art, wie sie sich in die Gedanken und Probleme der Protagonisten einarbeitet und diese so präsentiert, dass man sich förmlich als Teil der Geschichte sieht.Nicht nur Jule und Andi, sondern auch die anderen Menschen in ihrem Umfeld werden liebevoll und realitätsnah präsentiert. Außerdem wird auch in einem kleineren Maße,über die deutsch - deutsche Geschichte berichtet.
Ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen und bin schon gespannt auf weitere Romane aus ihrer Feder.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Mutter und Tochter

Biarritz
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Klappentext:
Seit Jahren lebt Emmi im Altersheim. Längst hat sie zu sprechen aufgehört – und kommuniziert nur noch mit ihrer Freundin Marianne, ebenfalls Bewohnerin des Heims. Ihre Tochter Hanna scheint ...

Klappentext:
Seit Jahren lebt Emmi im Altersheim. Längst hat sie zu sprechen aufgehört – und kommuniziert nur noch mit ihrer Freundin Marianne, ebenfalls Bewohnerin des Heims. Ihre Tochter Hanna scheint Emmi dagegen kaum wahrzunehmen, vielleicht lehnt sie sie sogar ab, das ist nicht so genau zu sagen. Liegt es an mangelnder Zuwendung der Tochter, sind es die unentwirrbaren Verstrickungen aus Schmerz und Schuld? In einem Akt der beiderseitigen Erlösung beschließt Hanna, mit Marianne und ihrer Mutter einen letzten großen Ausflug zu machen.

Im vorliegenden Buch, welches von der Autorin selbst eingesprochen wurde, geht es um eine schwierige Mutter – Tochter Beziehung. Die Handlung wird in stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Emmi hatte kein leichtes Leben, was zum Teil ihren persönlichen Lebensumständen geschuldet war, aber auch den Anforderungen der Gesellschaft, welche damals galten. Deshalb war auch die Beziehung zwischen Mutter und Tochter immer sehr angespannt und es gibt einiges an Ungesagtem ,was nun ,nicht mehr zur Sprache gebracht werden kann.
Obwohl es ein sehr wichtiges Thema war, konnte ich mich in die Protagonisten nicht wirklich einfühlen und so kann ich für das Buch, das ist aber nur mein persönlicher Eindruck, leider nur drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Herbstromantik

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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In Jonnas Leben läuft es gerade nicht rund. Sie ist in der beruflichen Findungsphase, und ihre Wünsche decken sich nicht mit denen ihres Vaters, kurzerhand dreht dieser seiner Tochter den Geldhahn ab.Ihr ...

In Jonnas Leben läuft es gerade nicht rund. Sie ist in der beruflichen Findungsphase, und ihre Wünsche decken sich nicht mit denen ihres Vaters, kurzerhand dreht dieser seiner Tochter den Geldhahn ab.Ihr Besuch in dem heimeligen Café „ Copenhagen Cinnamon“bringt die Wende,sie nimmt einen Job als Barista an und verliebt sich in den smarten Chef.Beim näheren Kennenlernen,stellen beide Gemeinsamkeiten in ihrem Leben fest,die auch einige Missverständnisse beinhalten.

Schon durch die wunderschöne Gestaltung des Buches, inklusive Farbschnitt und tollem Cover, habe ich mich in das Buch verliebt.
Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln,wechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt,wodurch sofort eine Bindung entsteht.Die Mischung zwischen romantischer Liebesgeschichte,sowie einem ernsten Hintergrund,gefiel mir außerordentlich gut.
Nicht nur Jonna und Mads ,sondern auch die anderen Personen aus ihrem Umfeld wurden realitätsnah gezeichnet.
Ich hatte schöne Lesestunden und freue mich schon auf die Fortsetzung,in welcher andere Personen in den Fokus rücken.
Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Mutter und Sohn

Man kann auch in die Höhe fallen
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Im vorliegenden teilweise humorvollen, teilweise sehr nachdenklichen Buch, setzt sich der Autor mit einer Lebenskrise auseinander. Gebeutelt von den Folgen eines Schlaganfalls und damit verbundenen, leicht ...

Im vorliegenden teilweise humorvollen, teilweise sehr nachdenklichen Buch, setzt sich der Autor mit einer Lebenskrise auseinander. Gebeutelt von den Folgen eines Schlaganfalls und damit verbundenen, leicht depressiven Schüben, beschließt er eine Auszeit zu nehmen und fährt von Berlin zu seiner Mutter aufs Land. Die Gegensätze könnten nicht größer sein, er, leicht labil,seine Mutter, eine vor Energie und Lebenslust strotzende, 86-jährige Frau. In kurzen Kapiteln erfährt man, wie sie es schafft mit Gesprächen, Anregungen und einfachen Hilfestellungen, ihn wieder auf die richtige Spur zu bringen.Im Laufe der Zeit wird sein Leben umgekrempelt. Er verbringt viel Zeit an der frischen Luft, betätigt sich in Haus und Garten, joggt, schwimmt, und führt lange Gespräche mit seiner lebenserfahrenen Mutter. Dazwischen berichtet er auf humorvolle Weise, Von den Herausforderungen seines Berufs als Schauspieler, beleuchtet dabei Erfolge, Misserfolge und etliche Pannen auf äußerst humorvollen Weise.
Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Roman,den der Autor gekonnt vorgetragen hat.Gerne vergebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Wie ging das Leben weiter?

Eine halbe Ewigkeit
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Ich habe den Roman „Mondscheintarif“ gelesen und mit der Protagonistin geweint und gelacht. Nun ist es 25 Jahre später und Cora Hübsch zieht Bilanz. Sie hat geheiratet, drei Kinder bekommen, von denen ...

Ich habe den Roman „Mondscheintarif“ gelesen und mit der Protagonistin geweint und gelacht. Nun ist es 25 Jahre später und Cora Hübsch zieht Bilanz. Sie hat geheiratet, drei Kinder bekommen, von denen das letzte gerade das elterliche Nest verlassen hat.Der jugendliche Elan schwindet,die Hormone spielen verrückt,die Ehe ist in die Jahre gekommen, und es stellt sich die Frage, was das Leben noch zu bieten hat.
Als Cora ihr altes Tagebuch wiede findet, schwelgt sie in Erinnerungen und lässt uns als Leserinnen daran teilhaben. Die Geschichte wechselt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was manchmal etwas anstrengend ist und zu Beginn auch ziemlich weitschweifend.Erst im zweiten Teil kommt richtig Fahrt auf, ab da habe ich die Geschichte sehr genossen. Es gab, wie bei dieser Autorin üblich, einen bunten Mix aus Gefühlen, jeglicher Art, skurillen, aber auch bewegenden Lebenssituationen und eine gemischte Schar an Menschen unterschiedlichster Art.Manche Situationen wirkte etwas überdreht, bei anderen konnte man sich selbst wiedererkennen, darüber schmunzeln, aber auch die ein oder andere Träne verdrücken.
Da ich ohnehin ein großer Fan dieser Autorin bin, habe ich die Geschichte überwiegend mit Begeisterung gelesen und vergebe vier Sterne.

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