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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2024

Ein richtiges Kleinod

Menschen, die wir noch nicht kennen
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Klappentext:

Frisch getrennt und ziemlich durch den Wind kommt Libby Nicholls nach London, um bei ihrer Schwester Unterschlupf zu suchen. Der erste Mensch, den sie im Bus auf dem Weg dorthin trifft, ist ...

Klappentext:

Frisch getrennt und ziemlich durch den Wind kommt Libby Nicholls nach London, um bei ihrer Schwester Unterschlupf zu suchen. Der erste Mensch, den sie im Bus auf dem Weg dorthin trifft, ist Frank, ein älterer Herr. Ehe sie sichs versieht, erzählt er ihr seine Lebensgeschichte – und von einer Frau, die er vor Jahrzehnten im Bus derselben Linie kennengelernt hat: eine Frau, die ihn mit ihrem Mut, zu sich selbst zu stehen, beeindruckt hat, eine Frau, die er nie wiedersah. In den letzten sechzig Jahren ist er immer wieder mit dem Bus durch die Stadt gefahren, nur um sie zu finden.
Libby macht es sich gemeinsam mit Dylan, Franks Pfleger, zur Aufgabe, ihm zu helfen. Doch mit Franks fortschreitender Demenz schwinden die Chancen, die Unbekannte aufzuspüren. Mehr als alles andere möchte Libby, dass Frank diese Frau, die ihn für immer verändert hat, noch einmal sieht. Aber ihre Suche zeigt Libby auch, wie wichtig es ist, ihre eigene Chance auf das Glück zu ergreifen – bevor es zu spät ist. Langsam beginnt sie, wieder Menschen in ihr Leben zu lassen, und stellt dabei fest, dass nicht immer der geradeste Weg der interessanteste ist.

Meine Meinung:

Schon von den ersten Minuten an ,hat mich dieses Buch gefangengenommen.Der tolle Schreibstil wurde von der sehr guten Sprecherin hervorragend eingefangen.

Jede einzelne Person wurde mit allen Pluspunkten und Schwächen präsentiert und zwar so,dass mein Kopfkino auf Hochtouren lief.

Libby,Frank und Dylan waren natürlich die Hauptcharaktere,aber auch den begleitenden Personen wurde ein wichtiger Platz in der Geschichte eingeräumt.Sie deckte viele Themen ab,denen wir in unserem täglichen Leben begegnen,die Personen waren ganz realitätsnah beschrieben.

Es ist eindeutig eine Geschichte,die noch länger nachhallen wird.Von mir fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.01.2024

Abschied von liebgewordenen Protagonisten

Die Uhrmacherin – Tage voller Geheimnisse
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Sarah ,angehende Uhrmacherin,sowie ihr Kollege Fabrice, bekommen die Chance ein Praktikum bei dem angesehenen Uhrmachermeister Wernli zu absolvieren und greifen gerne zu. Für Sarah ist es außerdem die ...

Sarah ,angehende Uhrmacherin,sowie ihr Kollege Fabrice, bekommen die Chance ein Praktikum bei dem angesehenen Uhrmachermeister Wernli zu absolvieren und greifen gerne zu. Für Sarah ist es außerdem die Gelegenheit, ihre Familie wiederzusehen.Gedanklich beschäftigt sie immer noch der Tod ihres Verlobten Hannes, der noch nicht aufgeklärt ist.

Bald nach ihrer Ankunft geschieht ein Mord, eine junge Nonne wird tot in der Kirche aufgefunden.Als kurz darauf der junge Pfarrer der Gemeinde, das gleiche Schicksal erleidet, werden die Morde den Katholikenhassern zugeschrieben.Sarahs Freund,Korporal Ringgenberg soll die örtliche Polizei bei den Ermittlungen unterstützen.

Obwohl sich schon länger andeutet ,dass Sarah und Gideon mehr als Freundschaft füreinander empfinden,fällt es beiden schwer ,das einzugestehen und so erwarten die Leser*innen interessante Entwicklungen.

Meine Meinung:

Es ist für mich das dritte Buch der Reihe und es war wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.Mir gefiel es gut,dass man in diesem Teil mehr Details rund um das sehr interessante Uhrmacherhandwerk erfuhr,die Ermittlungen in den Mordfällen ,aber stets im Fokus blieben.Natürlich läßt sich Sarah nicht nehmen ,ihren Freund bei seiner Arbeit zu unterstützen und hat dabei sehr gute Ideen,die sie allerdings manchmal in Gefahr bringen.Nach und nach wird ihre Arbeit von Erfolg gekrönt und auch der Mord an Hannes aufgeklärt,was für Sarah eine große Beruhigung bedeutet.

Das Ende fand ich gelungen,der Abschied von der Reihe macht mich allerdings etwas traurig.Von mir vier Sterne und eine Lesempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Schöne Liebesgeschichte,leider teilweise zu überfrachtet

Der süße Duft der Reben
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Zu ihrem 21. Geburtstag erhält Isabel die Zusage der Kunstakademie zu einem Studium der Malerei in London.Ihre Freude darüber währt allerdings nur kurz,da ihr Vater andere Pläne hat.Im Jahre 1903, ist ...

Zu ihrem 21. Geburtstag erhält Isabel die Zusage der Kunstakademie zu einem Studium der Malerei in London.Ihre Freude darüber währt allerdings nur kurz,da ihr Vater andere Pläne hat.Im Jahre 1903, ist es für eine Frau, quasi unmöglich, eigene Ziele zu verwirklichen, das Wort des Vaters gilt. Und so macht sich Isabel schon bald auf den Weg nach Dénia um den von ihr seit frühester Jugend gehassten Cousin Rafael zu heiraten. Mithilfe ihrer Reisebekanntschaft Margarete, einer älteren Witwe,gelingt es ihr das Schiff kurz vor der Ankunft zu verlassen.Die Freude darüber ist aber auch nur von kurzer Dauer,da sie schon bald wieder ausfindig gemacht wird.Es beginnt eine längere Odyssee ,bei der nicht nur ihre frühere Jugendliebe Fernando eine große Rolle spielt,sondern auch um die Aufdeckung eines Familiengeheimnisses ging.

Meine Meinung:

Der Beginn der Geschichte entsprach ganz meinen Erwartungen und zog mich sofort in ihren Bann. Die Protagonistin Isabel war mir sehr sympathisch, ich habe mit ihr gelebt, geliebt und gelitten.Wieder einmal wurde mir bewusst, mit welchen Problemen das Leben einer Frau, in der damaligen Zeit, zu kämpfen hatte. Auch wenn heute noch nicht alles so ist, wie man es sich als Frau wünscht, hat sich hier jedoch sehr viel verbessert.
Es gefiel mir ebenfalls gut, dass man einiges über den Weinanbau, die weitere Vermarktung und die Schwierigkeiten durch die grassierende Reblausplage erfuhr.
Die eingeflochtene Liebesgeschichte,welche mit einigen Schwierigkeiten kämpfen musste,traf ebenfalls meinen Geschmack.
Leider war die Geschichte im letzen Teil sehr überfrachtet mit unterschiedlichen Ereignissen,bei denen es mir schwer fiel,den Überblick zu behalten,was auch teilweise zu Lasten der Glaubwürdigkeit ging.Manchmal ist weniger mehr.
Ich kenne und schätze die Autorin und ihre Bücher,sowohl im historischen Bereich,als auch unter einem anderen Pseudonym im humorvollen Sektor ,sehr.
Es tut mir daher sehr leid,diesmal nicht die volle Punktzahl vergeben zu können.
Ich Freue mich auf weitere Romane, die hoffentlich wieder mehr meinem Geschmack entsprechen.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Wolken - und der Lauf des Lebens

Die Wolkengucker
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Wilma hat von ihrer verstorbenen Freundin Margarete eine Aufgabe bekommen.Beide liebten es es ,dem Lauf der Wolken zuzuschauen und dabei ihren Gedanken nachzuhängen.Nun soll sie ein „Wolkenguckertreffen“organisieren,was ...

Wilma hat von ihrer verstorbenen Freundin Margarete eine Aufgabe bekommen.Beide liebten es es ,dem Lauf der Wolken zuzuschauen und dabei ihren Gedanken nachzuhängen.Nun soll sie ein „Wolkenguckertreffen“organisieren,was verschiedene Menschen zusammenbringt.
Es ist eine kleine Gruppe verschiedenster Menschen,die sich nun regelmäßig trifft und nach und nach zu einer Gemeinschaft von Freunden zusammenwächst.
Es handelt sich um Menschen verschiedenster Generationen, jeder hat ein persönliches Schicksal, was nach und nach offen gelegt wird.

Ich war von Anfang an von dieser kleinen,aber feinen Geschichte sehr begeistert.In kurzen Abschnitten werden die einzelnen Personen vorgestellt.Man erfährt einiges über ihr bisheriges Leben,sowie ihre Wünsche und Träume.Manche sind von Anfang an sympathisch,besonders die kleine Mia hat sich sofort in mein Herz geschlichen,andere brauchen eine Zeitlang ,um es zu werden.
Ein Buch ,was auf sehr leise ,aber dennoch eindrucksvolle Weise ,viele Lebensweisheiten vermittelt und mich mit einem wohligen Gefühl zurücklässt.
Es gehört definitiv zu meinen Highlights des vergangenen Jahres.

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Veröffentlicht am 29.12.2023

Hinter den Fassaden

Erloschene Stimmen
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Fast vor den Augen ihrer Mutter verschwindet die fünfjährige Luisa spurlos. Vor einem Jahr ist bereits in der Nachbarschaft ein Mädchen verschwunden und bis heute nicht aufgetaucht. Schnell stellt sich ...

Fast vor den Augen ihrer Mutter verschwindet die fünfjährige Luisa spurlos. Vor einem Jahr ist bereits in der Nachbarschaft ein Mädchen verschwunden und bis heute nicht aufgetaucht. Schnell stellt sich heraus, dass es hinter den heilen Fassaden, viele dunkle Geheimnisse gibt.Die Frage, ob es einen Zusammenhang gibt, zieht sich quasi wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Die Autorin versteht es äußerst geschickt, in kurzen Kapiteln immer wieder neue Verwicklungen unterzubringen und ihre Leser*innen in die Irre zu führen.Obwohl ich viele Ideen im Auge hatte,war ich letztendlich von der Lösung überrascht.So soll ein Krimi sein.Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung

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