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Veröffentlicht am 29.12.2023

Eine große Liebe

Mittwochs am Meer
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Klappentext übernommen:

Jeden Mittwoch fährt Maurice aus Paris in ein verträumtes Hafenstädtchen in der Bretagne, weil er dort einen beruflichen Auftrag hat. Der stille Mann aus der Hauptstadt stößt auf ...

Klappentext übernommen:

Jeden Mittwoch fährt Maurice aus Paris in ein verträumtes Hafenstädtchen in der Bretagne, weil er dort einen beruflichen Auftrag hat. Der stille Mann aus der Hauptstadt stößt auf Misstrauen und Ablehnung bei den rauen Einheimischen, den Fischern und Arbeitern.

Doch dann lässt die schöne Rezeptionistin seines Hotels ihm eines Mittwochs einen Liebesbrief und einen Gedichtband zukommen. Maurice ist verzaubert von den Worten der Frau. Sie gehen aus, lernen sich kennen und lieben. Es ist der Beginn einer leidenschaftlichen Affäre, die jeden Mittwoch neu entflammt, den ganzen Sommer lang. Das Paar fühlt sich wie in einem Traum, der zur Reise wird und schließlich zu einer überraschenden Erkenntnis führt.

Meine Meinung:
Ich habe schon mehrere Bücher dieses Autors gelesen/gehört ,die fast alle einen großen Bezug zum Meer haben. In diesem Fall ist es die Bretagne ,in welcher der Protagonist eine ungewöhnliche und plötzliche Liebe erfährt. Leider war es mir diesmal nicht möglich, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Sie wirkte teilweise sehr abgehoben, dann wieder völlig klischeehaft, ich konnte keinen Zugang finden.Leider von meiner Seite keine Lesempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.12.2023

Zwischen zwei Kulturen

Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind
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Klappentext übernommen:

Sabine Kuegler wuchs im Dschungel von Westpapua auf, ihr Buch "Dschungelkind" wurde ein weltweiter Millionenbestseller. Mit 17 Jahren kam sie nach Europa und erfuhr einen Kultur-Clash. ...

Klappentext übernommen:

Sabine Kuegler wuchs im Dschungel von Westpapua auf, ihr Buch "Dschungelkind" wurde ein weltweiter Millionenbestseller. Mit 17 Jahren kam sie nach Europa und erfuhr einen Kultur-Clash. Heute lebt sie in Hamburg, hat Kinder, Freunde und Arbeit. Aber noch immer ist sie eine Zerrissene zwischen den Welten und der innere Kampf um ihre Identität quält sie. Im Dschungel hatte sie gelernt, unsichtbar zu werden, um zu überleben - in der westlichen Welt muss man sichtbar sein. Sie wurde darauf trainiert, ihre Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen, aber hier waren sie permanent überreizt. Sie zweifelt und blickt von außen und innen auf unsere Zivilisation: Sind wir hier glücklich? Entfremdet? Gesund? Krank? Mehrfach kehrt sie in den Dschungel zurück. Bei einer dieser Reisen erkrankt Sabine Kuegler schwer, gilt als austherapiert und unternimmt einen letzten verzweifelten Rettungsversuch: Sie verlässt Deutschland, gibt ihre Kinder in die Obhut ihrer Väter und geht zurück in den Dschungel, in die Kultur, in der sie sich beschützt fühlt. Sie erlebt dort Abenteuer, die für viele Menschen kaum zu glauben sind. Erst nach fünf Jahren kommt sie zurück und erzählt erstmals von dieser dramatischen Zeit, von ihrer Suche nach Heilung, Glück und ihrem Platz im Leben. Dabei öffnet ihr einzigartiges Leben vielleicht auch die Chance, in einer globalisierten Welt Mittlerin zwischen den Kulturen zu sein. "Meine Geschichte begann an dem Tag, an dem mein Vater das Volk der Fayu entdeckte, einen Stamm, der in seiner Entwicklung seit Jahrhunderten stillsteht. Es war auch der Beginn des inneren Zusammenpralls zweier Welten. Denn ich trage in mir die Kultur, die Psychologie, die Mentalität und die Spiritualität von zwei Gesellschaften, die so gegensätzlich und so voneinander verschieden sind, dass sie auf unterschiedlichen Planeten zu Hause sein müssten."

Meine Meinung:

Ich habe das vorhergehende Buch „Dschungelkind“ vor einigen Jahren mit Begeisterung gelesen.Kürzlich habe ich die Autorin in einer Talkshow gesehen, in welcher sie über ihr neuestes Werk berichtete und mein Interesse geweckt hat.
Leider muss ich sagen, dass dieses Buch nicht im entferntesten an ihr voriges Werk anknüpfen kann.Der Anfang ,als sie aus ihrem bisherigen Leben herausgerissen wurde und in dem Internat in der Schweiz in eine völlig andere Welt geworfen wurde, hat mich noch begeistert. Ihre erneute Rückkehr in den Dschungel, aufgrund einer schweren Erkrankung, die von der europäischen Medizin scheinbar nicht heilbar war,fand ich sehr mutig. Dann jedoch konnte ich ihre Handlungen immer weniger nachvollziehen. Obwohl sie hier ihre vier Kinder zurückgelassen hat, drehte sich ihr Leben nur um sich selbst und der Zeitpunkt, als sie sogar erwogen hat,nie mehr zurückzukehren( zu dieser Zeit war ihre Krankheit schon besiegt),spätestens da war mein Verständnis aufgebraucht.Dazwischen zog sich die Geschichte mit immer gleichen Abhandlungen sehr in die Länge ,mein Interesse blieb immer mehr auf der Strecke.
Zum Schluss gab es dann wieder eine 180° Wende , die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte.
Leider kann ich für dieses Buch nur zwei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 25.12.2023

Nicht mein Humor

Der Weihnachtsmannkiller
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Während sich andere Menschen auf das Fest vorbereiten, indem sie Strohsterne und Ähnliches basteln, schafft der Weihnachtskiller Platz in seiner Tiefkühltruhe, um die geplanten Leichen zu platzieren. Sein ...

Während sich andere Menschen auf das Fest vorbereiten, indem sie Strohsterne und Ähnliches basteln, schafft der Weihnachtskiller Platz in seiner Tiefkühltruhe, um die geplanten Leichen zu platzieren. Sein Ziel ist es die Zahl der maskierten Gestalten deutlich zu reduzieren und außerdem Ann Kathrin Klaassen zur Strecke zu bringen.

Der Autor hat es diesmal versucht ,einen Weihnachtskrimi mit viel Humor zu präsentieren,leider ist ihm das in meinen Augen nur mäßig gelungen.Auch wenn ich neben spannenden Krimis, es sehr gerne auch mal humorvoll mag,traf dieses Buch überhaupt nicht meinen Geschmack.Alles war sehr vorhersehbar und strotzt nur so von allzu platten. Dialogen. Was mich schon beim letzten Buch dieses Autors sehr gestört hat,ist die unverschämt viele Schleichwerbung.
Es ist dieses Mal definitiv das letzte Buch, was ich von ihm lesen werde.

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Veröffentlicht am 24.12.2023

Die verschwundene Schwester

Höllenkalt
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Klappentext:

Áróra Jónsdóttir lebt in London und ist Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität – und sie ist sehr gut in ihrem Job. Privat ist Áróra eher Eigenbrötlerrische, zu ihrer Familie hat ...

Klappentext:

Áróra Jónsdóttir lebt in London und ist Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität – und sie ist sehr gut in ihrem Job. Privat ist Áróra eher Eigenbrötlerrische, zu ihrer Familie hat sie wenig Kontakt. Doch dann bittet ihre Mutter sie, nach Island zu fahren, um nach ihrer älteren Schwester Ísafold zu suchen, die sich seit längerem nicht mehr meldet. In Reykjavík befragt Áróra Nachbarn stellt Ísafolds zwielichtigen Freund Björn zur Rede – aber je tiefer sie in das Leben ihrer Schwester eintaucht, desto mehr Ungereimtheiten ergeben sich. Wurde.Îsafold Opfer eines schrecklichen Verbrechens?

Meine Meinung:

Das Buch begann spektakulär und sehr spannend. Die anschließende Spurensuche von Áróra war vielschichtig und interessant, die Rückblicke in die Vergangenheit der Familie ebenso.Dann jedoch gab es viele Nebenschauplätze, welche die Geschichte zunehmend unübersichtlicher machten.Es wurden viele Themen angerissen, jedoch nicht wirklich vertieft. Zum Schluss blieben einige Fragen offen unwurden viele Themen angerissen, jedoch nicht wirklich vertieft. Zum Schluss wirkte es sehr konstruiert und ließ einige Fragen offen.

Von mir leider nur drei Sterne.

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Veröffentlicht am 21.12.2023

Spionin wider Willen

Bevor die Welt sich weiterdreht
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Klappentext:

1917:Der erste Weltkrieg verwüstet Europa. Im Kontrast dazu erscheint der Davos, der noble Bergkurort in der neutralen Schweiz, wie eine Oase des Friedens. Doch in Wahrheit tobt hinter den ...

Klappentext:

1917:Der erste Weltkrieg verwüstet Europa. Im Kontrast dazu erscheint der Davos, der noble Bergkurort in der neutralen Schweiz, wie eine Oase des Friedens. Doch in Wahrheit tobt hinter den Kulissen ein unerbittlicher Agentenkrieg der Weltmächte.Die junge schweizer Krankenschwester, Johanna Gabathuler gerät zwischen die Fronten der Spione. Um ihre uneheliche Tochter zurückzubekommen, lässt sie sich auf ein tödliches Spiel mit dem deutschen Geheimdienst ein – und wird so plötzlich zum Zünglein an der Waage ,dass über Krieg oder Frieden entscheidet.

Meine Meinung:

Von Anfang an hatte ich große Sympathie für die Protagonistin Johanna. Ihr unerschütterliches Handeln, immer von dem Gedanken an ihre Tochter beseelt, nötigt mir großen Respekt ab. Im Gegensatz dazu empfand ich die Vorgehensweise ihres Vaters und ihrer Schwester sehr enttäuschend. Allerdings muss man sagen, dass so etwas in der damaligen Zeit üblich war.Sie gerät immer wieder in große Gefahr, und nicht jeder, den sie zuerst für ihren Freund hält, ist ihr wohlgesonnen.In diesem Roman werden die Geschehnisse des Krieges, mal aus einer anderen Perspektive beleuchtet, was ich sehr interessant und spannend fand. Allerdings hat mich der Schluss des Buches enttäuscht, weil er einen zu konstruierten und unglaubwürdigen Eindruck auf mich machte.

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