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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2022

Mir hat ein bisschen der Tiefgang gefehlt

Sommerschwestern
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Die Einladung ihrer Mutter zu einem verlängerten Wochenende in Bergen ,dem Ort, der mit vielen Urlaubserinnerungen, aber auch mit dem plötzlichen Tod ihres Vaters, auf immer verbunden ist, trifft die vier ...

Die Einladung ihrer Mutter zu einem verlängerten Wochenende in Bergen ,dem Ort, der mit vielen Urlaubserinnerungen, aber auch mit dem plötzlichen Tod ihres Vaters, auf immer verbunden ist, trifft die vier Schwestern völlig unerwartet.
Doro, Helen,Amelie und Yella haben sich aus den Augen verloren und in verschiedene Richtungen entwickelt.
Während ihre Mutter erst am nächsten Tag anreist, verbringen die Geschwister einen gemeinsamen Abend, bei dem schon die verschiedenen Standpunkte in geballter Form aufeinandertreffen und ziemlich viel Zündstoff in der Luft liegt. Was bezweckt die Mutter mit dieser Einladung? Das ist nur eine, von vielen Fragen, die sich die jungen Frauen stellen.

Meine Meinung:

Ich kenne die Autorin bereits von den verschiedenen Büchern über die „Dienstagsfrauen“und entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Leider sind diese nicht erfüllt worden. Die Geschichte plätschert über weite Strecken so dahin und wirkte teilweise etwas verworren. Immer wieder wurde über das Schicksal einer der Schwestern berichtet, es blieb aber nur an der Oberfläche. Obwohl das Thema sehr viel Potenzial gehabt hätte, wurde es hier in keiner Weise ausgeschöpft.
Zwar war der Schreibstil flüssig und gut lesbar, jedoch fehlt mir eindeutig die Tiefe. Daher kann ich leider nur drei Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 07.04.2022

Bild einer Jugend

Kasernen-Cowboy
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In dem Buch begleitet man den Protagonisten über die ersten Jahre seines Lebens,bis zum Erwachsenwerden. Dies geschieht aus der Sicht eines Kindes, wohl um eine gewisse Distanz aufzubauen. Dadurch ergibt ...

In dem Buch begleitet man den Protagonisten über die ersten Jahre seines Lebens,bis zum Erwachsenwerden. Dies geschieht aus der Sicht eines Kindes, wohl um eine gewisse Distanz aufzubauen. Dadurch ergibt sich gerade im ersten Teil auch eine spezielle Wortwahl. Das Bild der damaligen Zeit mit all ihren Facetten,wurde sehr gekonnt wiedergegeben.

Die Problematik der damaligen Zeit (Armut, Hunger, seelische Belastung durch die Kriegserlebnisse) und einiges mehr wurde gekonnt vermittelt.

Manche Dinge wurden nur angerissen, da hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht. Andererseits bleibt dadurch Raum für eigene Überlegungen des Lesers/der Leserin.

Ein lesenswertes Buch, was ich empfehlen kann.

Veröffentlicht am 05.04.2022

Über längere Zeit zähflüssig mit einer spektakulären Wendung

Stille Befreiung
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Inhalt übernommen:

Mit achtzehn will Sandra unbedingt der Bevormundung durch ihr Elternhaus entfliehen. Ronnie scheint dafür genau der richtige Mann zu sein. Die Warnungen ihrer Familie schlägt sie in ...

Inhalt übernommen:

Mit achtzehn will Sandra unbedingt der Bevormundung durch ihr Elternhaus entfliehen. Ronnie scheint dafür genau der richtige Mann zu sein. Die Warnungen ihrer Familie schlägt sie in den Wind, realisiert aber schon kurz nach der Hochzeit, dass sie einem Blender auf den Leim gegangen ist. Erst zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter schafft sie den Absprung. Mit der Kleinen zieht Sandra als Pflegerin für die schwerstbehinderte Rebekka in deren Haus. Jedoch die Hoffnung auf ein neues Leben zerbricht, als sie dort eines nachts überfallen wird. Noch ahnt sie nicht, dass der wahre Albtraum erst begonnen hat …

Das Buch begann gleich ziemlich spannend und man wurde regelrecht in die Geschichte mit Sandra hinein geworfen. Über weite Strecken wirkte sie auf mich ziemlich blauäugig und scheinbar nicht in der Lage, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Ihre Freundin Carina brachte sie aber immer wieder auf die richtige Spur. Im Nachhinein schlägt sich diese aber auf die Seite ihres Mannes,was mich ziemlich enttäuscht hat.Über weite Strecken fehlt dem Buch dann ein bisschen die Spannung und es wirkt, wie künstlich in die Länge gezogen.Dann jedoch Überschlagen sich die Ereignisse in einer Art,welche einen beim Lesen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Das Ende wartet dann mit einer ziemlichen Überraschung auf, so wie man es bei dieser Autorin kennt. Wegen der fehlenden Spannung im mittleren Teil vergebe ich leider nur vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 04.04.2022

Ein neuer Fall für die Hobbyermittler

Mordseefest
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Im dritten Fall um die beiden Hobbyermittler Caro und Jan,geht es gleich zu Beginn spannend los. Beim großen Strandfest auf Borkum,stürzt einer der Fallschirmspringer ab und ist tot.Unfall oder Mord? ...

Im dritten Fall um die beiden Hobbyermittler Caro und Jan,geht es gleich zu Beginn spannend los. Beim großen Strandfest auf Borkum,stürzt einer der Fallschirmspringer ab und ist tot.Unfall oder Mord? Mit dieser Frage ist die Polizei befasst und wird dabei, wie auch in den beiden vorherigen Büchern, von Caro und Jan unterstützt,nicht immer zur großen Freude von Kommissar Bachmann, da sie ihn das ein oder andere Mal etwas in den Schatten stellen. Schnell stellt sich heraus, dass der Tote kein Sympathieträger war, aber ist das alleine ausreichend für einen Mord?
Durch beharrliche Fragen erfahren die Beiden,dass es Gründe gibt,die weit in die Vergangenheit reichen und vieles ist nicht so,wie es am Anfang scheint.
Caro kommt bei ihren Ermittlungen manchmal etwas nervig daher,aber wenn es der Sache dient ,stört es mich nicht.
Gut gefallen mir auch in diesem Buch die Geplänkel zwischen dem Kommissar und der Hobby Detektivin,sie brachten mich immer wieder zum Schmunzeln.
Neben dem Kriminalfall geht es natürlich wieder um das besondere Flair von Borkum, was dem Buch das gewisse Etwas gibt.
Auch die private Beziehung zwischen Caro und Jan- hier hatte ich mir mehr erhofft - war wieder ein Thema.
Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle und spreche eine Leseempfehlung, nicht nur für Borkum Fans, aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 03.04.2022

Spannendes Verwirrspiel

Der chinesische Zwilling
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Inhalt übernommen:

Eine dänische Kleinstadt wird von mysteriösen Vorfällen erschüttert: Auf dem Friedhof wird eine Leiche gestohlen. Ein kleines Mädchen wird aus dem Kindergarten entführt. Und eine alte ...

Inhalt übernommen:

Eine dänische Kleinstadt wird von mysteriösen Vorfällen erschüttert: Auf dem Friedhof wird eine Leiche gestohlen. Ein kleines Mädchen wird aus dem Kindergarten entführt. Und eine alte Frau verschwindet spurlos. An allen Tatorten findet die Polizei chinesische Schriftzeichen.Im Zentrum der grauenvollen Ereignisse steht Eva, die sich nach einem Schicksalsschlag zusammen mit ihrem gelähmten Mann in den Alltag zurückkämpft. Eva macht sich daran, auf eigene Faust herauszufinden, wer diese Taten begeht und warum. Doch dann geschieht ein weiteres Verbrechen, und die Dinge spitzen sich zu….

Meine Meinung:

Die Spannung ist von Anfang an mit Händen greifbar und bleibt durchgehend erhalten. Immer wieder neue Verwirrspiele mit hohem Gruselfaktor, bei den chinesischen Ritualen, drehte sich mir förmlich der Magen um. Es gab immer wieder neue Verdachtsmomente und Gelegenheit zum Miträtseln, jedoch habe ich erst im letzten Abschnitt durch zwei geschickt gestreute Hinweise die Lösung erraten, so soll ein spannender Krimi sein.

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Es wurde vom Verlag als Skandinavien Krimi angekündigt, das kann ich jedoch nicht bestätigen.