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Veröffentlicht am 12.03.2023

Spannende Lebensgeschichte eines reichen Mannes

Der schlauste Mann der Welt
2

Mit Anfang 20 ist Jens illegal zu 31 Millionen Dollar gekommen, dies tat er, weil er ein Luxusleben führen und nicht arbeiten gehen wollte, und genoß seitdem das Leben bei Reisen um die Welt.

Im Prinzip ...

Mit Anfang 20 ist Jens illegal zu 31 Millionen Dollar gekommen, dies tat er, weil er ein Luxusleben führen und nicht arbeiten gehen wollte, und genoß seitdem das Leben bei Reisen um die Welt.

Im Prinzip ist das Buch die wie ich finde sehr spannende und interessante Lebensgeschichte eines reichen Mannes incl. der spannenden Episode, wie er selbst zum Betrugsopfer wurde und den Großteil seines Geldes deshalb verlor.

Es ist ein sehr ungewöhnliches Buch, aber mir hat das Hören durchgehend viel Freude gemacht. Ich fand die Lebensgeschichte sehr spannend, auch deshalb, weil sie damit beginnt, daß er in 10 Tagen sterben muß. Da fragt man sich natürlich, wie und warum.

Auch die eingestreuten Lebensweisheiten, zum Beispiel von den indischen Gurus, die Jens traf, fand ich sehr interessant. Da bleibt auch nach dem Lesegenuß noch einiges zum Nachdenken.

Man hätte für das Hörbuch keinen besseren Sprecher als Matthias Koeberlin finden können. Er hat das hervorragend gelesen mit lakonischen Untertönen, ich meinte wirklich, Jens selbst erzählt seine Story.

Dies war mein erstes Buch von Andreas Eschbach, deshalb hatte ich vielleicht keine bestimmten Erwartungen, und es hat mir sehr gut gefallen.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, die gute Unterhaltung lieben und sich einfach mal von einem etwas anderen Buch überraschen lassen wollen.

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  • Handlung
  • Sprecher/Stimme
  • Erzählstil
  • Geräuschkulisse/Musik
  • Cover
Veröffentlicht am 08.03.2023

Quälendes Hörbuch

Nebelangst
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Das das Hörbuch hier nicht verfügbar ist, stelle ich die Rezension beim Buch ein. Die Handlung bleibt ja gleich

Vorab möchte ich betonen, daß ich mich für ziemlich hörbucherfahren halte und bestimmt ...

Das das Hörbuch hier nicht verfügbar ist, stelle ich die Rezension beim Buch ein. Die Handlung bleibt ja gleich

Vorab möchte ich betonen, daß ich mich für ziemlich hörbucherfahren halte und bestimmt schon Krimis im dreistelligen Bereich gehört habe.
Aber so etwas habe ich noch nie erlebt.
Hätte ich das Hörbuch nicht im Rahmen einer Rezension gehört (womit bewiesen ist, daß das nicht automatisch gute Bewertungen nach sich zieht), hätte ich nach den ersten Tracks abgebrochen.
Ich bin überhaupt nicht reingekommen, habe überhaupt nicht verstanden, um welche Personen es geht (außer daß die eine Schwester die andere besucht), und was die Handlung soll. Ich fand es nur einfach entsetzlich langweilig und habe mich wirklich durchgequält.
Erst ab ungefähr Track 21 wurde die Geschichte dann doch zum Glück interessanter, und ich bin auch allmählich mitgekommen.

Es geht darum, daß die eine Schwester die andere besucht, weil die um Hilfe bat, im Theater, wo sie spielt, gab es wohl seltsame Vorkommnisse. Und die beiden haben kein besonders gutes Verhältnis mehr zueinander.
Das Theaterstück ist von deren verstorbenem Vater geschrieben, und in Rückblenden erfährt man seine Geschichte. Und allmählich klärt sich jetzt in der Gegenwart, was damals in der Vergangenheit wirklich passiert ist und warum er wirklich gestorben ist.

Da der Anfang bei mir so verkorkst war, wurde ich mit dem Hörbuch auch nicht mehr wirklich warm, wobei man objektiv sagen muß, daß die Geschichte dann doch noch ganz interessant und spannend wurde.
Den zweiten Stern gibt es für die wirklich gelungene und schlüssige Auflösung des ganzen Falles.
Und auch die kann man als „quälend“ sehen, was da alles ans Tageslicht kam, wirklich übel.

Der Sprecher hat einen wirklich guten Job gemacht, es war sehr angenehm ihm zuzuhören.

Vielleicht kommen andere Leute mit dem Hörbuch besser klar, wie schon geschrieben nimmt die Handlung mit der Zeit Fahrt auf und wird doch noch ganz interessant und spannend – und hat vor allem ein schlüssiges und logisches Ende.

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Veröffentlicht am 07.03.2023

Spannende und zugleich humorvolle Ganovengeschichte

Die Unverbesserlichen – Der große Coup des Monsieur Lipaire (Die Unverbesserlichen 1)
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Der Deutsche Guillaume Lipaire, der schon ewig in Port Grimaud, einem schönen Touristen-Örtchen in Frankreich wohnt und unbedingt für einen Franzosen gehalten werden möchte, stößt bei seinen halblegalen ...

Der Deutsche Guillaume Lipaire, der schon ewig in Port Grimaud, einem schönen Touristen-Örtchen in Frankreich wohnt und unbedingt für einen Franzosen gehalten werden möchte, stößt bei seinen halblegalen Geschäftchen zusammen mit seinem „Ziehsohn“, dem Wassertaxifahrer Karim, auf eine Leiche, die sie der Einfachheit halber (und damit Guillaume’s illegale Nebentätigkeiten nicht auffliegen) verschwinden lassen wollen.
Im Zuge dessen stellen sie fest, daß der Tote einer Adelsfamilie etwas Wertvolles verkaufen wollte. Guillaume wittert nun das große Geschäft.
Auf der Spur dieses Geschäftes und immer wieder über die eigentlich „entsorgte“ Leiche stolpernd, schließen sich immer mehr Leute den beiden an, die zufällig von der Sache Wind bekommen haben – erst sehr zu Guillaume’s Unwillen.
Doch im Verlauf der Geschichte wächst die Gruppe zusammen, und es zeigt sich, daß jede Person Talente, Fähigkeiten und Wissen hat, die bei der Lösung des Rätsels weiterhelfen.

Am Anfang hatte ich etwas mit der Geschichte gefremdelt, weil mir die Machenschaften von Guillaume ziemlich gegen den Strich gingen, er ist halt ein richtiger Filou.
Aber dann fand ich immer mehr Spaß an der Geschichte und habe sie richtig genossen. Sie war spannend und dabei auch wahnsinnig unterhaltsam.
Axel Prahl hat die Geschichte einfach fantastisch vorgelesen und jeder Figur eine eigene Stimme gegeben, so daß man die Personen, um die es ging, sofort erkannt hat. Besonders herrlich die quiekige Stimme des Ex-Soldaten Paul und die Stimme mit wunderbarem österreichischem Dialekt der 84jährigen Lebedame Lizzy.
Ich hätte noch ewig zuhören können.

Die Geschichte hat ein schlüssiges und überraschendes Ende (das meiner Meinung nach zum Schluß etwas schnell ging) mit einem klitzekleinen Cliffhanger, das einen auf eine Fortsetzung hoffen läßt.
Sehr empfehlenswert für alle, die humorvolle Geschichten mit Spannung lieben.

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Wahre Kriminalfälle aus Österreich, spannend und erschütternd

True Crime Österreich
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In diesem Hörbuch (wird hier leider nicht angeboten) sind diverse Kriminalfälle aus Österreich geschildert, die sich in den letzten Jahrzehnten ereignet haben (und was mich besonders gefreut hat, einer ...

In diesem Hörbuch (wird hier leider nicht angeboten) sind diverse Kriminalfälle aus Österreich geschildert, die sich in den letzten Jahrzehnten ereignet haben (und was mich besonders gefreut hat, einer aus der Schweiz).

Jeder Fall beginnt mit einem Zitat, die fand ich sehr passend gewählt.
Sie sind im Dokumentar-Stil geschildert und sehr packend.
Auch die Sprecherin Julia Kahle macht ihre Sache meiner Meinung nach sehr gut. Sie trägt die Geschichten sehr neutral vor, was gut zum Dokumentar-Stil paßt.

Man ist einfach immer wieder fassungslos, zu was Menschen fähig sein können, vor allem, wenn man die manchmal läppischen Beweggründe erfährt (statt eine Scheidung durchzuziehen, wird der Partner eben mal um die Ecke gebracht … und natürlich auch immer wieder wohl ein Hauptmotiv, die Eifersucht).

Besonders gefreut hat mich, daß auch die sehr bekannten und furchtbaren Fälle von Josef Fritzl, der seine Tochter mitsamt später einiger mit ihr gezeugter Kinder viele Jahre in einem Keller gefangen hielt, und Natascha Kampusch, die als Kind entführt wurde und viele Jahre gefangen gehalten wurde, dabei waren.
Auch wenn man meint, diese Fälle zu kennen, war für mich doch noch einiges Neue dabei.
Und was mich dabei immer wieder erstaunt, wie stark Menschen sein können, daß sie ein solches Martyrium überleben und zumindest im Fall Natascha Kampusch offenbar wieder ein einigermaßen „normales“ Leben führen können.

Was mich noch gefreut hat, auch der Fall Jack Unterweger war dabei.
Der Name sagte mir zwar etwas, aber viel mehr wußte ich bisher nicht.
Unglaublich, mit was die Leute durchkommen, weil sich viele eben vom schönen Schein blenden lassen.
Sehr hörenswert!

Eine klare Hörempfehlung für alle Leute, die gute Nerven haben und auch an den Beweggründen von Tätern und Täterinnen interessiert sind – denn das Leben schreibt halt doch die besten Geschichten.

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Veröffentlicht am 06.03.2023

Spannender Cosy Crime mit Wohlfühlatmosphäre

Elsy Moore und der Teetassenmörder
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Im Hörbuch (wird hier leider nicht angeboten) „Elsy Moore und der Teetassenmörder“ geht es um mehrere rätselhafte Mordfälle, die im beschaulichen englischen Örtchen Stricktony passieren.
Die Haushälterin ...

Im Hörbuch (wird hier leider nicht angeboten) „Elsy Moore und der Teetassenmörder“ geht es um mehrere rätselhafte Mordfälle, die im beschaulichen englischen Örtchen Stricktony passieren.
Die Haushälterin Elsy ermittelt gemeinsam mit ihren Freunden, ihrem Chef Fred der Baron und Imelda, in diesen Fällen.
Und immer wieder kreuzen sich ihre Wege mit Inspector „Q“, zu dem sich Elsy offenbar hingezogen fühlt, es sich aber selbst nicht eingestehen will (es wird in der Geschichte aber keine Liebesschmonzette, versprochen).

Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen, so gut sogar, daß ich mir schon Teil 2 gekauft habe und beim Hören bin.
Elsy ist eine sehr sympathische, patente Frau und süchtig nach Süßem – und was mir besonders gut gefällt, keine perfekte Schönheit, sondern mit ihrer wie sie selbst sagt „Kekswampe“.
Man kann sich jederzeit mit ihr identifizieren und ihren Gedankengängen folgen.
Besonders hervorzuheben sind auch die wunderschönen Beschreibungen der Landschaft und der Schauplätze, zum Beispiel Fred’s Haus und Garten sowie Stricktony mit seinen Einwohnenden. Diese sind wirklich alle sehr plastisch und anschaulich geraten. Man kann sich alles genau vorstellen und fühlt sich wirklich, als wäre man mit dabei, eine richtige Wohlfühlatmosphäre trotz der schlimmen Vorkommnisse.

Obwohl das Hörbuch so angenehm und liebenswert daherkommt, fand ich es doch sehr sehr spannend.
Die ganzen Lösungsansätze und Spuren waren sehr nachvollziehbar und logisch, und man hat richtig mitgefiebert.
Auch die Auflösung war sehr schlüssig und hat mich wirklich überrascht, ich wäre nicht drauf gekommen, die Person hatte ich gar nicht auf dem Radar.


Fred, Imelda und natürlich vor allem Elsy sind alle drei super sympathisch, mit denen wäre wohl jeder gerne befreundet
Die drei zusammen sind einfach ein gutes Team, und Elsys toller Hund ist natürlich noch das Tüpfelchen auf dem i.

Meine Empfehlung für alle England- und Krimi-Liebhaber und -Liebhaberinnen. Hier hat man ein paar Stunden wirklich gute Unterhaltung und fühlt sich, als sei man mit dabei in England.
Ich bin auf jeden Fall zum Elsy-Fan geworden und freue mich schon auf die nächsten sieben Bände, die hoffentlich auch alle als Hörbuch erscheinen werden (Band 2 bereitet mir jetzt schon viel Freude).

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