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Veröffentlicht am 27.09.2020

Ein Buch mit allen Facetten

Queen of Passion – Lenora
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Queen of Passion - Lenora von Emma Chase handelt Prinzessin Lenora. Sie wird mit gerade einmal 19 Jahren, nach dem Tod ihres Vaters, zur Königin von Wessco gekrönt.
Doch eine Königin die nicht verheiratet ...

Queen of Passion - Lenora von Emma Chase handelt Prinzessin Lenora. Sie wird mit gerade einmal 19 Jahren, nach dem Tod ihres Vaters, zur Königin von Wessco gekrönt.
Doch eine Königin die nicht verheiratet ist, kann es nicht geben. So ist zumindest die Meinung des Parlaments, Kronrats und die des Volkes. Widerwillig lässt sie sich auf eine Zweckehe ein. Doch Edward zeigt ihr eine andere Seite der Ehe, die sie doch nicht ganz so schlecht findet.

Das Cover passt perfekt zu den anderen Bänden der Reihe Prince of Passion. Es wirkt sehr edel, durch die goldenen Elemente und den silbernen Hintergrund. Auch passt es, meiner Meinung nach, super zu der Zeit in der das Buch spielt, dem Jahre 1956.
Emma Chase ist in dieser Reihe dem still treu geblieben, und das freut jeden Buchliebhaber.

Der Schreibstil war einfach und sehr bildhaft. Ich hatte direkt Bilder vor den Augen, während dem lesen. Dabei bin ich nur so durch die Seiten geflogen .
Anfangs hatte ich Zweifel, ob mir der Stil gefallen würde, den Bücher aus dieser Zeit können sehr altmodisch wirken und sind schwer zu lesen. Doch ich wurde hier vom Gegenteil überzeugt. Dennoch war die Art gemischt, so wurde die ältere Sprache gezeigt, aber auch mit der neuen gemischt.

Die Charaktere mochte ich sehr. Auch hier hatte ich anfangs Zweifel, da Lenora in den anderen Bänden, für mich sehr unsympathisch war, wirkte sie hier schon sympathischer und ich konnte mich auch besser in sie hineinversetzen und auch ihre Handlungen später, in den anderen Büchern, besser verstehen.
Edward hat mir auch sehr gut gefallen, es hat aber auch hier einige Zeit gedauert, bis wir miteinander warm wurden.
Auch die Nebencharaktere habe genug Aufmerksamkeit bekommen und wurden super gut beschrieben.
Alles in einem haben die Charaktere mir gut gefallen und sie haben auch eine gute Entwicklung gehabt.

Ein Buch mit allen Facetten. Humorvoll, sexy und traurig, alles in einem kombiniert und toll beschrieben.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2020

Tolle Handlung, ohne viel vorhersehbarkeit

Faded - Dieser eine Moment
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In Faded - Dieser eine Moment von Julie Johnson geht es um Felicity und Ryder. Felicity kommt neu nach Nashville, ohne etwas aus ihren früheren Leben dabeizuhaben, außer ihrer geliebten alten Gitarre. ...

In Faded - Dieser eine Moment von Julie Johnson geht es um Felicity und Ryder. Felicity kommt neu nach Nashville, ohne etwas aus ihren früheren Leben dabeizuhaben, außer ihrer geliebten alten Gitarre.
In einer Bar trifft sie dann Ryder, einen stadtbekannten Rockstar. Auch wenn sie eigentlich niemanden sucht, ist sie hin und weg von ihm. Doch Ryder fliegt bald nach L.A. um dort einen Plattenvertrag zu unterschreiben. Gibt es eine Chance für die beiden?

Das Cover zeigt uns einen Teil von Ryder und gibt uns auch eine leichte Vorstellung von ihm.
Die Gitarre verbindet die beiden und ist auch ein wichtiger Bestandteil von Felicitys Charakter und ihres Lebens.
Die kleinen Lichtpunkte geben dem Buch etwas besonders und auch magisches. Sie passen auch gut zu der Geschichte. Außerdem passen sie gut zu der Bühne und dem Funkeln der Lichter.

Der Schreibstil von Juli Johnson ist sehr bildhaft und gefühlshaft. Man spürt die Emotionen der Charaktere sofort und kann sich auch gut in sie hineinversetzen.
Dennoch ist es nicht zu sehr beschrieben, und man selbst kann auch für sich selbst noch die eigenen Gefühle und einbringen.
Den Plottwist hat Johnson sehr gut geplant. Ich hätte eher mit einer anderen Wendung gerechnet. Das hat mir auch sehr gut gefallen, dass etwas Unvorhergesehenes geschah.

Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben auch eine Entwicklung gehabt. Diese Entwicklung war aber leider nicht bei jedem Charakter sehr groß und teilweise kam diese auch erst sehr spät.
Trotzdessen haben mir alle Charaktere sehr gut gefallen und passten auch zueinander.

Eine tolle Handlung, bei der auch die Gefühle spürbar sind. Ein Buch ohne viel Vorhersehbarkeit und mit einem Plottwist und einem Ende, das man so nicht gedacht hätte.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Bewegende Geschichte

Todesstreifen
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Todesstreifen von Helen Endemann spielt im Jahr 1985 in Ost - Berlin. Marc lebt mit seinem Vater und seiner Mutter in der DDR, doch er möchte fliehen. In den Westen, um dort ein besseres Leben zu führen. ...

Todesstreifen von Helen Endemann spielt im Jahr 1985 in Ost - Berlin. Marc lebt mit seinem Vater und seiner Mutter in der DDR, doch er möchte fliehen. In den Westen, um dort ein besseres Leben zu führen. Als er Ben sieht, einen Jungen aus dem Westen der ihn zum verwechseln ähnlich scheint, ist das für ihn der perfekte Augenblick. Ben ist nämlich nur im Osten zu Besuch für einen Sportwettkampf und muss schon bald wieder in den Westen zurück.

Das Cover zeigt uns die Mauer und die Grenztürme. Von denen sahen die Soldaten die Grenze perfekt und konnten die Menschen, die einen Fluchtversuch unternahmen, perfekt erschissen. Und darum geht es auch in dem Buch, um eine Flucht aus der DDR.
Auch der Junge im Vordergrund, der zu fliehen scheint passt perfekt zur Handlung.

Der Schreibstil war leicht und sehr gut verständlich. Man kommt in einem guten und schnellen Tempo durch das Buch, ohne Verständnisprobleme.
Stellenweise wurden mir die Emotionen zu wenig dargestellt. Hier hätte ich mir eine deutlichere Vorstellung der Gefühle gewünscht. So musste man sich vom Bauch heraus denken oder auch wünschen wie er sich fühlt und auch wie seine Worte gemeint sind.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie passten alle gut zusammen, auch die Nebenfiguren bekamen ihre Aufmerksamkeit und wurden sehr gut in die Handlung eingebaut.
Die Zusammenhänge der Beziehungen erfuhr man teilweise erst gegen Ende, was ich gut fande, so hatte man Spannung bis zur letzten Seite.

Eine tolle Geschichte, die in der Zeit der Mauer spielt. Es wurde deutlich rüber gebracht wie die Menschen sich im Osten fühlten und wieso sie eigentlich fliehen wollen.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Tolle bewegende Geschichte

Long Way Down
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In Long way down von Jason Reynolds geht es im Will. Wills Bruder, Shawn, wurde erschossen und starb an den Folgen, der Schussverletzung. Will findet abends, in ihrem gemeinsamen Zimmer, die Pistole seines ...

In Long way down von Jason Reynolds geht es im Will. Wills Bruder, Shawn, wurde erschossen und starb an den Folgen, der Schussverletzung. Will findet abends, in ihrem gemeinsamen Zimmer, die Pistole seines Bruders.
Und jetzt muss er die drei Regeln befolgen.
1. Nicht weinen
2. Niemanden verpfeifen
3. Rache nehmen und denjenigen töten

Das Cover zeigt die Knöpfe eines Fahrstuhles. In diesem spielt auch ein großer Teil der Geschichte. Der Aufzug wirkt auch nicht sehr edel. Wodurch man schon eine Ahnung bekommt, aus welchen Verhältnissen die Protagonisten kommen. Die Lebensverhältnisse werden auch nicht näher erläutert, weshalb hier nur Raum für Spekulationen ist.

Der Schreibstil ist sehr emotional und bildhaft.
Trotz des wenigen Textes, sorgt der Schreibstil dafür das man sich lange Gedanken darüber macht und es ersteinmal auf sich wirken lassen muss. Teilweise musste ich das Buch auch weg legen und die Stellen auf mich wirken lassen.
Auch die Emotionen der Protagonisten, wurden auf 314 Seiten sehr gut übermittelt. Mir standen während des Lesens oft Tränen in den Augen.

Die Charaktere waren für ihre jeweilige Rolle perfekt. Ihr Verhältnis zueinander war zuerst ein bisschen kompliziert, jedoch ging es nach ein paar Seiten und ich fand mich super zurecht.
Trotz ihrer unterschiedlichen Vergangenheit, hatten sie alle die selben Hintergründe.

Das Ende war offen und ließ Platz Spekulationen. Diese konnte man auch schon vorher während des Lesens einbringen.
Auch dir Art, wie der Tod von Shawn aufgeklärt wurde, war für mich neu, aber auch zugleich super spannend.

Eine tolle bewegende Geschichte, die auch Platz für eigene Spekulationen lässt.
Der Schreibstil ist super bewegend und emotional. Mit Fassungslosigkeit Garantie.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Sympathische Charaktere aber leider sehr verwirrend

Love Recipes – Verführung à la carte
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Love recipes - Verführung a la carte handelt von Lilli DeLuca und Jack Kilroy. Lili ist die Tochter des Koches, der in Jacks neuer Kochshow als Konkurrent, gegen ihn antritt. Sie liebt viele Dinge: Pasta, ...

Love recipes - Verführung a la carte handelt von Lilli DeLuca und Jack Kilroy. Lili ist die Tochter des Koches, der in Jacks neuer Kochshow als Konkurrent, gegen ihn antritt. Sie liebt viele Dinge: Pasta, Pizza oder auch Jack Kilroy. Als die beiden sich das erste mal sehen, wissen sie, sie brauchen sich beide. Jack wird in den Medien oft als Arrogant und als Frauenheld gefeiert, doch Lili erfährt bald wie er in Wirklichkeit ist.

Das Cover passt farblich perfekt zusammen. Das orangene Pulver fließt perfekt in das Rosa über. Ihr bekommen wir noch einmal gezeigt, welche große Rolle das essen spielt. Den es steht für die Gewürze. Und die Würze gibt es, in diesem Buch, nicht nur in der Küche beim Kochen.

Der Schreibstil war einfach. Jedoch gab es vor allem auf den ersten Seiten sehr viele neue Eindrücke, diese wurden einfach nur gezeigt, ohne große Erklärung oder sonstige Informationen. Das war mir schon teilweise zu viel und überfordernd.
Auch waren es zu viele Perspektiven Wechsel, die einem nicht deutlich gezeigt wurden. So stolperte man während dem lesen auf einmal über Jacks Sicht, während es davor aus Lili Sicht kam.
Dies sorgte für Verwirrung, da es nicht einmal eine kurze Überschrift gab mit der neuen Sicht.
Ebenso waren die Zeitsprünge komisch und nicht bemerkt war. Auf einmal sind Wochen vergangen und man wunderte sich, was dort alle passiert ist. Dies wurde kurz erklärt, jedoch ging dadurch ein stückweise die Handlung kaputt.

Die Charakter waren für mich, von Anfang an sympatisch. Lili dachte immer an das essen und ich liebte sie einfach. Ihre Selbstzweifel waren für mich auch sehr gut nachvollziehbar.
Jack wirkte auf mich auch von Anfang an sehr sympathisch, jedoch verlor er diese gegen Ende des Buches. Dort tätige er Aussagen, die man nicht einfach so stehen lassen kann.
Die Nebencharaktere waren mir schon zu viele und auch verwirrend. Die Namen wechselten je nach Sicht und diese war auch nicht deutlich gekennzeichnet.

Eine Geschichte mit einer guten Idee und sympathischen Charaktere, jedoch mit zu vielen Perspektivenwechsel und Zeitsprünge, die für den lese sehr unklar gehalten sind.

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