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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

großartiger Grundstein für den Folgeband

Bitten
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Optisch ist das Buch ein echter Hingucker, der mich sehr neugierig gemacht hat. Ich hatte vor ein paar Jahren schon meine Werwolf-Phase, weshalb ich beim Lesen solcher Bücher immer nostalgisch werde.

„Bitten” ...

Optisch ist das Buch ein echter Hingucker, der mich sehr neugierig gemacht hat. Ich hatte vor ein paar Jahren schon meine Werwolf-Phase, weshalb ich beim Lesen solcher Bücher immer nostalgisch werde.

„Bitten” ist das Debüt von Jordan Stephanie Gray. Ich mochte den Schreibstil der Geschichte, aber der Anfang war mir persönlich etwas zu ausschweifend, weshalb ich etwas schwer in die Story hineingefunden habe.
Das Buch ist aus der Sicht von Vanessa erzählt, die bei einer Party gebissen wird und deshalb an den magischen Hof der Werwölfe gebracht wird. Besonders gut fand ich die Beschreibung der Transformation. Durch diesen Wandel muss Vanessa lernen, in dieser neuen Welt zurechtzukommen. Im Laufe des Buches werden noch jede Menge verschiedener Charaktere eingeführt. Einige wie Oona konnte ich schnell ins Herz schließen, mit anderen wie Evie fiel es mir hingegen schwer. Das ist jedoch nicht schlecht, sondern in meinen Augen pure Absicht. Insgesamt hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht. Zudem konnte ich die Beziehung zwischen Vanessa und Sin überhaupt nicht nachvollziehen.

Die Grundidee der Welt und der Wolfshöfe finde ich super, denn es wurde ein interessantes Setting geschaffen. Es gibt ein Schloss mit vielen Intrigen, aber gleichzeitig auch „Academy Vibes”. Auch wenn die Geschichte an sich nicht langweilig war, hat sie es dennoch leider nicht geschafft, mich vollständig zu fesseln. Großartig und absolut überraschend fand ich dann allerdings das Ende, weshalb ich mich sehr auf den Folgeband freue. Dieses Ende schafft auch einen absolut neuen Blickwinkel auf das bisher geschehene. Sowas liebe ich in Büchern sehr, denn wenn man es jetzt nochmal lesen würde, wäre es ein ganz anderes Erlebnis.

Fazit: Die Geschichte hat mich leider nicht vollständig überzeugt, aber sie setzt einen großartigen Grundstein für den Folgeband.

Veröffentlicht am 10.11.2025

fantastische Geschichte mit großartigem Humor

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Vor „Velvet Falls“ hatte ich bislang nur „Izara“ von Julia Dippel gelesen und geliebt. Ich möchte unbedingt auch noch alle anderen Bücher von ihr lesen. Die „Sonnenfeuerballade“ steht auch schon in meinem ...

Vor „Velvet Falls“ hatte ich bislang nur „Izara“ von Julia Dippel gelesen und geliebt. Ich möchte unbedingt auch noch alle anderen Bücher von ihr lesen. Die „Sonnenfeuerballade“ steht auch schon in meinem Regal bereit.

Ich finde Julias Schreibstil großartig. Sie schafft es mich damit in den Bann zu ziehen und sorgt dafür, dass ich von der Geschichte gefesselt werden. Das Buch ist zum Großteil aus der Sicht von Velvet erzählt, aber genau an den richtigen Stellen, bekommen wir auch immer wieder Einblicke in Kashmeres Sicht. Zudem gibt es immer mal wieder Rückblenden in die Vergangenheit der beiden, durch die man deren Beziehung besser nachvollziehen kann.
Vel ist durch ihren Humor und ihre Schlagfertigkeit eine geniale Protagonistin ( I mean ihre Waffen bekommen einfach Namen, wenn das nicht großartig ist, weiß ich auch nicht…). Kash ist ein interessanter Protagonist, da er sich nur schwer einschätzen lässt und er der Geschichte dadurch eine gewisse Mysteriösität verleiht. Aber auch die vielen anderen Charaktere wie Monty, Eddy und Kashs Mutter sorgen durch ihre jeweilige Art für ein fantastisches Leseerlebnis und verleihen der Geschichte Lebendigkeit.

Das Konzept der Welt mit den Dämonenreitern, Hexen und Göttersöhnen finde ich richtig interessant und durchdacht. Die Geschichte hat mich vollständig abgeholt und dafür gesorgt, dass ich das Zeitgefühl ein wenig verliere. Sie ist spannend und überraschend, aber auch ein bisschen tiefgründig und emotional. Das Ende habe ich so absolut nicht kommen sehen, aber auf die beste Art und Weise. Deshalb kann ich Band 2 kaum erwarten und freue mich unfassbar darauf herauszufinden, wie es weitergeht.

Fazit: Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung für diese mitreißende Geschichte.

Veröffentlicht am 07.11.2025

absolute Leseempfehlung für diese tiefgründige Geschichte

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Ich habe mittlerweile schon viele Bücher von Nikola Hotel gelesen und bin von den meisten auch ein großer Fan. Dementsprechend habe ich mich sehr auf ihr neuestes Buch „Lost Girls“ gefreut und wurde absolut ...

Ich habe mittlerweile schon viele Bücher von Nikola Hotel gelesen und bin von den meisten auch ein großer Fan. Dementsprechend habe ich mich sehr auf ihr neuestes Buch „Lost Girls“ gefreut und wurde absolut nicht enttäuscht.

Ich finde die Gestaltung des Buches wunderschön und passend.
Die Art und Weise wie die Autorin die Geschichte erzählt, fand ich großartig. Sie geht mit dem sensiblen Thema grandios um und sorgt dafür, dass man sich wünscht Darcy helfen zu können.

Darcy ist eine so starke Frau, denn ihr Weg ist keineswegs leicht. Es ist unglaublich beeindruckend wie sie lernt sich selbst zu priorisieren und wie sie aus der Abhängigkeit entflieht. Das Buch hat mich total gefesselt und ich habe immer weiter mitgefiebert und gehofft, dass Darcy das Leben bekommt welches sie verdient. Der Hass auf Jason ist von Seite zu Seite immer weiter angestiegen. Auch sein Umfeld und deren Meinungen fand ich erschreckend. Sie haben nicht nur Darcy, sondern auch mich als Leserin gebrochen.

Ellis hingegen und auch die Freundinnen die Darcy findet (besonders Blake), haben es geschafft mich ein Stück weit zu heilen. Insbesondere Ellis ist eine absolute Green Flag und das genaue Gegenteil von „toxic masculinity“.
Es ist eine authentische und emotionale Geschichte mit viel Tiefgang, die nicht übertrieben oder unrealistisch wirkt.

Für meinen Geschmack war das Ende jedoch ein wenig abrupt und ich hätte mir einfach noch mehr Informationen gewünscht. Ich hoffe, dass man in Band 2 dazu noch mehr erfahren wird .

Fazit: Eine absolute Leseempfehlung für diese tiefgründige Geschichte – aber definitiv keine leichte Lektüre.

Veröffentlicht am 02.11.2025

tolle herbstliche Geschichte

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Ich liebe die Optik des Buches, denn es passt nicht nur hervorragend zu „Fake dates and Fireworks“ sondern auch in den Herbst. Und natürlich auch zum Inhalt des Buches.
Der lockere Schreibstil und den ...

Ich liebe die Optik des Buches, denn es passt nicht nur hervorragend zu „Fake dates and Fireworks“ sondern auch in den Herbst. Und natürlich auch zum Inhalt des Buches.
Der lockere Schreibstil und den Humor den Kyra Groh hat, sorgt immer wieder dafür, das ich beim Lesen ihrer Bücher nur Spaß haben kann. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jude und James erzählt, wodurch man beide individuell voneinander kennenlernen kann.
Ich habe durch die etwas lange Einführung ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte einzufinden. Aber als ich dann drin war, haben die herbstliche Atmosphäre und das Kleinstadtsetting das Buch zu einem perfekten cosy Herbst Buch gemacht. Es war schön die beiden Protagonisten zu begleiten wie sie sich annähern und auch ein wenig Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen.
Trotzdem hatte ich mit den Charakteren etwas meine Probleme, besonders mit der Art von Jude bin ich nur schwer warmgeworden. Wobei ich ihren Sarkasmus schon genial fand. Ich hätte mir allerdings gewünscht die restlichen Charaktere noch besser kennenzulernen. Diese blieben irgendwie meist etwas blass für mich.

Fazit: Eine tolle herbstliche Geschichte mit Wohlfühlcharakter, die mich aber dennoch nicht 100 % abholen konnte. Für den zweiten Teil wird aber schon ein guter Grundstein gelegt, weshalb ich schon auf die Geschichte von Eleanore gespannt bin.

Veröffentlicht am 24.10.2025

ich brauche Band 2!!

To Tempt a God
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Ich bin ein großer Fan der „Dark Sigils“-Reihe von Anna Benning, deshalb war mir nach der Ankündigung direkt klar, dass ich „To tempt a god“ unbedingt brauche. Aber mir war auch bewusst, das ich dem Buch ...

Ich bin ein großer Fan der „Dark Sigils“-Reihe von Anna Benning, deshalb war mir nach der Ankündigung direkt klar, dass ich „To tempt a god“ unbedingt brauche. Aber mir war auch bewusst, das ich dem Buch die Aufmerksamkeit schenken möchte die es verdient und das der Cliffhanger böse wird. Deshalb hatte ich mir das Buch ein wenig aufgespart. Enttäuscht wurde ich letztendlich auch überhaupt nicht, denn ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen und sehne seitdem den Folgeband herbei.

Anna hat einen tollen Schreibstil, der es schafft mich in kürzester Zeit zu fesseln und ein Suchtpotential aufzubauen, sodass ich unbedingt weiterlesen möchte.
Silver City und das Konzept der Götter hat mich direkt fasziniert und ich wollte immer mehr darüber erfahren. Man merkt schnell wie gut durchdacht die Welt und die Geschichte sind. So gab es einige Überraschungen, wobei ich manches auch bereits vermutet hatte.
Aurora war eine tolle Protagonistin, denn sie ist ein sehr loyaler Mensch und würde alles für ihren Bruder tun. Colden ist eine wandelnde Green Flag und hat es mit seiner Art geschafft mein Herz im Sturm zu erobern. Von beiden zusammen konnte ich einfach nicht genug bekommen. Auch die anderen Nebencharaktere fand ich toll und authentisch.
Das Ende fand ich fantastisch und absolut mitreisend, aber gleichzeitig hat es mir auch das Herz gebrochen. Ich hoffe Band 2 vermag es wieder zu heilen.

Fazit: Eine tolle Mischung aus gutem Worldbuilding, einer Story voller intriganter Machtkämpfe und einer mitreisenden Slow-Burn Love Story.