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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2025

Selbstfindung in den 20ern

No Hard Feelings
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Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und ...

Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und arbeitet wurden gut beschrieben, ich hatte ein gutes Gefühl wo ihr Leben stattfindet.

Die Charaktere waren vielseitig und gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen, was ein gutes Gefühl für die Freundesgruppe gab und auch die kleinen und großen Konflikte nachvollziehbar machte. Auch die männlichen Protas Max und Leo wurden gut beschrieben. Dadurch wurde mir gerade Max schnell unsympathisch und ich konnte gut "mitleiden" mit Penny in dem On-Off zwischen den beiden. Allgemein fühlte ich mich ihr sehr nah und kannte einiges aus eigenem Erleben in dem Alter. Ich denke in Penny und ihren Problemen werden sich viele Frauen in den 20ern wiederfinden können. Sei es die Frage nach dem richtigen Job, der auch Spaß macht oder danach wer man selbst ist und ob man vielleicht Themen hat, die man aufarbeiten möchte/sollte. Hier fand ich gut dass sich Penny trotz innerem Kampf Hilfe gesucht hat und Techniken gefunden, die ihr halfen.
Auch wenn ich Penny teilweise wie ihre Freundinnen gern liebevoll geschüttelt hätte, war sie doch sehr sympathisch und die ganze Story hatte immer wieder etwas Humor.
Die ganze Idee und Geschichte gefiel mir gut, auch das Penny aus ihren Downs lernen konnte und am Ende einen für sie richtigen Weg gefunden hat der sich gut anfühlte und sie etwas mit ihren Ängsten umgehen konnte. Mit dem Ende war es für mich eine Runde Geschichte, die ich gern gelesen habe und vielleicht in dem Alter der Protas aus gut gebraucht hätte.

Insgesamt hat mich die Geschichte auch etwas an "That.Girl" erinnert, nur hier war eine viel positivere Stimmung und mehr Humor vorhanden. Das hat mir besser gefallen.

Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Spannende Idee, merkwürdig umgesetzt

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
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Angesprochen vom schönen Cover, der tollen Blurb und dem spannenden Klappentext hatte ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte ging auch schnell und man war mitten ...

Angesprochen vom schönen Cover, der tollen Blurb und dem spannenden Klappentext hatte ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte ging auch schnell und man war mitten im Geschehen, den spannenden Teil kannte ich auch aus der Leseprobe. Leider ließ die Story dann sehr schnell nach. Die ganze Geschichte konnte mich einfach nicht überzeugen leider. Auch wenn der Schreibstil recht schnell zu lesen war, war er oft nicht wirklich flüssig vor allem durch die vielen merkwürdigen Namen die ständig wiederholt wurden. Das ganze Worldbuilding verwirrte ein wenig und ich verlor irgendwann das Interesse bei Zungenbrecherischen Sätzen mit "Schundschaben" "Schlundmeer" und co. Die Geschichte verlor sich auch an vielen Stellen in langatmigen Szenen und so ließ der Spannungsfaktor für mich sehr schnell nach.

Zwischendurch wurde es immer wieder recht brutal, was im krassen Kontrast zur ansonsten eher dahinplätschernden Story schien.

Die Charaktere waren auch alle recht unsympathisch. Ich konnte zu keinem eine Bindung aufbauen und deren Entwicklung gefiel mir auch nicht. Am schlimmsten war der "Romance"-Anteil. Hier kam es zu eher unangenehmen Szenen, wenn die beiden offensichtlich zweideutige Dialoge abhielten und erst Recht zum Ende hin, wo die Entwicklung der Geschichte eindeutig vorhersehbar wurde.

Die meisten Twists konnte man auch lange vorhersehen, das war ebenfalls schade.

Zum Ende musste ich mich wirklich zwingen das Buch nicht abzubrechen. Keine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Emotionales Buch für Klein und Groß

Weißt du noch? Ein Bilderbuch vom Abschiednehmen
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Bücher über emotionale und schwierigere Themen wie Abschied nehmen und Trauer sind nicht so häufig zu finden, aber sehr wichtig, um Kindern auch diesen Bereich des Lebens näher zu bringen.
Dieses Buch ...

Bücher über emotionale und schwierigere Themen wie Abschied nehmen und Trauer sind nicht so häufig zu finden, aber sehr wichtig, um Kindern auch diesen Bereich des Lebens näher zu bringen.
Dieses Buch schafft das wirklich einfühlsam und schön.
Zunächst lernen wir die Freunde des Eichelhähers kennen, die ihn nicht finden und sich auf die Suche nach ihm begeben, immer wieder kommt der Gedanke auf, ihm könnte etwas passiert sein, was die Freunde erst nicht wahr haben wollen. Dabei erzählen sie sich auch Geschichten über Erlebnisse mit ihm und finden einen Ort zum Gedenken und wieder Freude im Alltag. Das Buch hatte einen wirklich tollen Stil dabei und wir haben die Geschichte viel besprochen.
Die Bilder sind dabei wunderschön und haben einen sanften Charakter, sind nicht zu grell, das passt wunderbar zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Highlight Romcom mit Kleinstadt-Setting

Story of My Life
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Als Lucy Score-Fan musste ich ihr neues Buch sowieso lesen, das Cover fand ich auch süß und passend für eine RomCom.
Was mich noch angesprochen hat war das Thema - hier eine Romance-Autorin zu erleben ...

Als Lucy Score-Fan musste ich ihr neues Buch sowieso lesen, das Cover fand ich auch süß und passend für eine RomCom.
Was mich noch angesprochen hat war das Thema - hier eine Romance-Autorin zu erleben und dann auch noch mit ein paar meiner lieblings Tropes: grumpy x sunshine und smalltown-setting - das versprach schon viel.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, leicht zu lesen und unheimlich humorvoll. Der Humor war grandios, es gab einige Stellen, an denen ich laut gelacht habe, sei es über Wortwitze, lustige Szenen oder die schrulligen Eigenarten einiger Charaktere.
Das Setting war perfekt für den Smalltown-trope. In Storylake habe ich mich richtig verliebt. Es gibt Gilmoregirls-vibes, alle kennen sich und sind mehr als neugierig, Witzige Stadtratssitzungen, einen Teenager-Bürgermeister, eine hübsche Landschaft am See und ein Wappentier, das nicht ohne ist. Storylake muss man einfach mögen.

Die Charaktere kann ich alle loben, hier sind nicht nur die Hauptfiguren wahnsinnig gut ausgearbeitet, sondern man hatte das Gefühl bei jedem Einwohner, Nachbarin, beste Freundin, Familienmitgliedern, dass wirklich jede Figur eine echte runde Geschichte hinter sich hat. Diesen Pluspunkt schafft wirklich nicht jedes Buch. Cam und Hazel waren zudem die perfekten grumpy x sunshine!

Schließlich bleibt die Story zu bewerten und die fand ich grandios. Die Autorin in einer Schreib- und Lebenskrise, dich sich ohne nachzudenken ein Haus kauft in einer Kleinstadt, um Inspiration für ein Buch zu finden - herrlich! Die ganzen Bezüge zum Autorenleben, Inspirationsquellen, aber auch Blockaden waren richtig toll zu lesen und gleichzeitig hat sich die Geschichte damit immer wieder ein wenig selbst auf die Schippe genommen. Das hat mir super gefallen und habe ich so noch nicht gelesen.

Alles in allem habe ich mit dem Buch mein Monatshighlight gefunden und empfehle es jedem der die Tropes und das Genre mag unbedingt weiter!

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Tolles Thema etwas flach behandelt

Spielend aufwachsen
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Ich fand das Thema und Cover des Buches sehr ansprechend, da ich mich schon länger mit Themen der Entwicklungspsychologie und Bindungstheorien sowie Erziehungsratgebern befasse.

Die Bewertung in Sternen ...

Ich fand das Thema und Cover des Buches sehr ansprechend, da ich mich schon länger mit Themen der Entwicklungspsychologie und Bindungstheorien sowie Erziehungsratgebern befasse.

Die Bewertung in Sternen viel mir letztendlich recht schwer. Ich würde es eher zwischen 3 und 4 Sternen sehen, hier sind 3,5 nur nicht einzugeben gewesen.

Den Anfang mit dem Theoretischen Teil fand ich noch interessant, der Schreibstil war gut zu lesen und wertschätzend. Ich empfand es aber recht schnell von vielen Wiederholungen gespickt, was mir nicht so zusagte. Ich bevorzuge es einfach, wenn Themen in die Tiefe gehen und hatte auch vielen schon oft gelesen oder gehört.

Gut gefallen haben mir dann die Veranschaulichungen, wie den Bindungsbaum.

Am besten gefallen hat mir der Praxisteil mit den Tipps das Spielen in den Alltag auch bei Stress einzubauen. Es hätten nur gern mehr konkrete Beispiele bzw Spielideen sein dürfen. Aber allein der Hinweis den Fokus vielleicht mal anzupassen und auch Haushalt als Spiel zu sehen oder gestalten finde ich wertvoll. Eventuell fühlen sich in dem Teil auch Eltern von noch kleineren Kindern noch mehr aufgehoben, da einiges auch auf Babys eingeht, was mich nicht mehr betrifft bei meinen Kindern.

Den Teil zu Geschwistern und auch den Hinweis, dass Konflikte oder Themen, die Kinder beschäftigen vielleicht in einem Spiel aufgearbeitet oder zu Sprache kommen könnten haben mir mit am besten gefallen.

Zuletzt fand ich gut, dass auch auf Kinder mit besonderem Anspruch eingegangen wurde, auch wenn man sagen muss dass das Thema neurodivergenz viel zu groß ist, um es in einem so kurzen Kapitel angemessen unterzubringen.

Insgesamt kann ich das Buch eher "Anfängern" in den Themenbereichen empfehlen, da man sonst mit wenig Tiefe und vielen Wiederholungen etwas enttäuscht werden könnte.

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