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Veröffentlicht am 17.03.2025

Mach kaputt was Dich kaputt macht

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Worum es geht:
Peggys Eltern haben ihr den Geldhahn zugedreht. Deshalb hat sie sich einen Untermieter zugelegt, Martin. Martin macht aus ihrer Wohnung eine Müllhalde und raubt ihr den letzten Nerv. Dann ...

Worum es geht:
Peggys Eltern haben ihr den Geldhahn zugedreht. Deshalb hat sie sich einen Untermieter zugelegt, Martin. Martin macht aus ihrer Wohnung eine Müllhalde und raubt ihr den letzten Nerv. Dann macht auch noch ihre Langzeitfreundin Schluss mit ihr. Wie in einer Spirale dreht sich ihr Leben immer mehr in ein Chaos hinein.

Mein Fazit:
In der Story wird nicht nur von Peggy und Martin berichtet, sondern auch von allen anderen Menschen, mit denen sie was zu tun haben. Und von allen wird aufgezeigt, wie kaputt sie sind, welche Geheimnisse sie haben, wer sie wirklich sind. Z.B. treffen wir auf die biedere und streng gläubige Pastorenfrau, die noch gläubiger ist, als ihr Ehemann. Vor allem kaputt bezeichnet diese Menschen ganz gut, es wimmelt nur so von Dramen. Es ist stellenweise sehr chaotisch und nicht immer leicht, dem Geschehen zu folgen. Es dauert, bis man den roten Faden in dem Buch gefunden hat, stellenweise ist es sehr verwirrend. Es werden viele Fäkalwörter benutzt, es ist schon ganz schön ekelig, so wie halt auch die Leute sind. Ganz ehrlich war das nicht so mein Ding. Mir war das zu viel Fäkalsprache, zu chaotisch und zu ekelig, weil ich da wohl zu sensibel bin. Dagegen hat es mir gut gefallen, wie das Spießbürgertum mal so richtig auf die Schippe genommen wurde. Auf alle Fälle aber mal was ganz anderes und hin und wieder habe ich auch geschmunzelt. Svea Mausolf ist auf jeden Fall eine gute Schriftstellerin von anspruchsvoller Literatur mit ihrem ganz eigenen Schreibstil.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die klare Worte mögen, mit guten 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Bleib mal locker, Daisy

30 Days, 10 Dates & 1 Drama
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Worum es geht:
Daisy ist vor einem Heiratsantrag, der das Ende ihrer letzten Beziehung besiegelt hat, nach London geflohen. Dort lebt sie mit Mae, einer Schauspielerin, in einer WG zusammen. Daisy möchte ...

Worum es geht:
Daisy ist vor einem Heiratsantrag, der das Ende ihrer letzten Beziehung besiegelt hat, nach London geflohen. Dort lebt sie mit Mae, einer Schauspielerin, in einer WG zusammen. Daisy möchte nun nicht mehr länger Single sein, da sie aber eine eher introvertierte und sehr schüchterne Person ist, will ihr Mae dabei helfen Leute kennenzulernen. Sie vereinbaren eine Challenge. 10 Dates in 30 Tagen. Die Dates besorgt ihr in den meisten Fällen dann auch Mae, außerdem probiert Daisy sich an einer Dating-App. Wird Daisy ihren Mr. Darcy finden? Oder ist die richtige Person für Daisy gar kein MR.?

Mein Fazit:
Das Cover und der Titel des Buches fand ich sehr ansprechend und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Ich stamme aus einer der Zeit, als es noch gar keine Dating-Apps gab. Ich habe daher jetzt doch einiges über die Funktion von diesen Apps gelernt. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Daisy wie selbstverständlich mit Männern und Frauen datet. Ansonsten muss ich gestehen, dass mir das Buch leider nicht gefallen hat. Als 50+ bin ich allerdings auch sicherlich gar nicht die Zielgruppe. Ich würde dieses Buch für junge schüchterne Frauen und Mädchen ab 14 Jahren empfehlen, da die Story auf alle Fälle sehr romantisch ist. Die schüchterne Daisy macht eine schöne Entwicklung durch, sie lernt sich besser kennen und wird erwachen. Allerdings war mir die Story viel zu langatmig. Jedes Date wurde sehr ausführlich erzählt, wobei auch viel berichtet wurde, was einem in der Story gar nicht weiter gebracht hat und für mich überflüssig war. Es wurde mir zu viel erklärt, was eigentlich schon klar war. Auch fand ich das Buch bedauerlicherweise gar nicht witzig. Der Humor hat mir hier völlig gefehlt, oder ich habe ihn womöglich gar nicht erst verstanden.

Von mir gibt es dennoch eine Leseempfehlung, allerdings eingeschränkt auf junge Frauen/Mädchen ab 14 Jahren und ich bewerte das Buch mit gerade noch 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Eine Matratze spielt Schicksal

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Worum es geht:
Alice erwischt ihren Freund mit ihrer Freundin in ihrem Bett. So kommt es, dass sie einen neuen Ex-Freund und eine neue Ex-Freundin hat. Da sie dann auch lieber eine Ex-Matratze haben möchte, ...

Worum es geht:
Alice erwischt ihren Freund mit ihrer Freundin in ihrem Bett. So kommt es, dass sie einen neuen Ex-Freund und eine neue Ex-Freundin hat. Da sie dann auch lieber eine Ex-Matratze haben möchte, schmeißt sie diese aus dem Fenster und trifft dabei allerdings Lennon auf den Kopf. Der besteht darauf, dass Alice zur Wiedergutmachung mit ihm ausgehen muss, was dann auch ganz nett wird. Trotzdem hat Alice von Männern die Nase voll. Sie hat eine Liste erstellt mit Dingen, die frau viel besser ohne Männer machen kann. Doch irgendwie ist Lennon echt süß.

Mein Fazit:
Ich finde, dass dieses ein wunderschönes Wohlfühlbuch ist, bei dem ich hin und wieder auch mal geschmunzelt habe. Es war genau so, wie ich es erwartet habe, wobei mir das Cover nicht ganz so gut gefallen hat. Alice ist mir gleich sehr sympathisch gewesen. Außerdem ist man sofort mittendrin in der Story, was ich sehr gerne mag. Zwischendurch hatte ich mal die Befürchtung, dass es langweilig werden könnte, aber da kam dann schon der nächste Knaller. Sehr nett und witzig fand ich auch die Listen, die Alice immer erstellt. Auf alle Fälle kann ich sagen, alle die Ali Hazelwood lieben, werden auch diese Lovestory von Kira Mohn gerne lesen. In mir hat Kira Mohn jedenfalls einen neuen Fan gefunden.

Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Zum Weinen, zum Lachen, zum Glücklichsein – der perfekte Wohlfühlroman

Luzie in den Wolken
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Worum es geht:
Der Bestsellerautor Gabriel wird von einer langanhaltenden Schreibblockade heimgesucht. Auch sonst sieht es in ihm eher düster aus. Bei einem Spaziergang mit seinem Hund Tavor, entdeckt ...

Worum es geht:
Der Bestsellerautor Gabriel wird von einer langanhaltenden Schreibblockade heimgesucht. Auch sonst sieht es in ihm eher düster aus. Bei einem Spaziergang mit seinem Hund Tavor, entdeckt er einen Luftballon mit einem Zettel dran. Auf diesem steht: »Liber Got, mein Papa ist bei dir im Himell - kannst du mir nicht bite einen neuen schikken? Von ganzem Hertzen, deine Luzie in den Wolken. Damit die Verfasserin der Karte an einem Wettbewerb gewinnen kann, muss sie die Karte zurückgeschickt werden und sie muss den weitesten Weg geschafft haben. Dabei kann Gabriel ihr natürlich helfen. Und schon sieht er einen Weg aus dem Tief und hat neue Ideen für ein neues Buch. Außerdem möchte er diese Luzie in den Wolken unbedingt einmal sehen.

Mein Fazit:
In Luzie habe ich mich ja gleich mal schockverliebt. Sie ist einfach nur ein total süßes und pfiffiges kleines Mädchen. Miriam, Luzies Mutter, ist mir auch gleich ganz nah gewesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Miriam und Gabriel geschrieben, sodass es einem sehr leicht fällt, sich in die beiden hineinzuversetzen. Die Story hat mich schnell gefesselt und ich habe sie so runter gelesen, wobei Charlotte Lucas - alias Wiebke Lorenz - stellenweise wunderschöne Sätze geschrieben hat und manchmal mit einer seichten und netten Satire um die Ecke kommt. Deshalb ist dieser Roman auch nichts, über den man mal eben so rüberfliegt. Hier ist eher ein mäßiges Tempo angesagt und er hat mich entschleunigt. Ich habe stellenweise weinen müssen, habe viel geschmunzelt und manchmal auch herzhaft gelacht. Und wie es sich für eine gute Story auch gehört, habe ich zum Ende hin natürlich auch mitgefiebert. Für mich ein rundum gelungener Roman für alle, die gerne mal wieder etwas fürs Herz lesen möchten. Dieser Roman gehört auf alle Fälle in meine Top Ten des Jahres. Ach ja, und wer schon Dein perfektes Jahr von Charlotte Lucas gelesen hat, kann sich hier über ein Wieder(hören)lesen von Jonathan und Hannah in einer Nebenrolle freuen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Ein Huhn packt aus.

Chicken Impossible
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Worum es geht:
Hilde und Helene sind Schwestern. Seit dem Tod ihrer Mutter leben sie gemeinsam in dem Haus der Mutter. Hilde ist eine alte verbitterte Dame. Helene macht dagegen alles mit, um des lieben ...

Worum es geht:
Hilde und Helene sind Schwestern. Seit dem Tod ihrer Mutter leben sie gemeinsam in dem Haus der Mutter. Hilde ist eine alte verbitterte Dame. Helene macht dagegen alles mit, um des lieben Friedens willen. Doch auch sie hat ihre Grenzen. Dann kommt eine der beiden alten Damen ums Leben. Augenscheinlich ermordet von der eigenen Schwester. Wie konnte es nur so weit kommen?
Lieder gab es keine Zeugen, die diese Frage beantworten könnten. Oder, doch? Klar die Hühner und das Oberhuhn hat auch ganz klaren Redebedarf.

Fazit:
Hierbei handelt es sich um einen satirischen und sehr lustigen Cosy-Krimi. Bis kurz vor dem Ende, weiß man zunächst gar nicht, wer von den beiden Damen letzten Endes überhaupt umkommt, was die Geschichte sehr spannend macht. Die Story wird aus der Sicht von Hilde, meist jedoch aus der Sicht von Helene und aus der Sicht des Oberhuhns erzählt. Die Story ist total witzig, ich habe mehrfach herzhaft gelacht. Vor allem die Hühner sind einfach klasse. Eines der Hühner spricht sogar schwäbisch und ist dabei urkomisch. Das Buch war genau das, was ich erwartet habe. Ich wurde gut unterhalten und nebenbei habe ich noch einiges über Hühner gelernt. Auf alle Fälle eins meiner Jahreshighlights. Bitte mehr davon.

Von mir gibt es natürlich eine ganz klare Leseempfehlung mit vollen 5 Sternen.

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