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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2023

Ein Buch voller Magie

Tintenwelt 1. Tintenherz
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Meggie und ihr Vater, der Buchbinder Mo, bekommen eines Nachts den Besuch eines unheimlichen Gastes, der sie vor Capricorn warnt. Sie reisen am nächsten Morgen zu Tante Elinor, die eine sehr kostbare Bibliothek ...

Meggie und ihr Vater, der Buchbinder Mo, bekommen eines Nachts den Besuch eines unheimlichen Gastes, der sie vor Capricorn warnt. Sie reisen am nächsten Morgen zu Tante Elinor, die eine sehr kostbare Bibliothek besitzt. Hier versteckt Mo das Buch, das für unglaubliche, magische und atemberaubende Abenteuer steht. Meggie löst dabei das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn und gerät auch selbst in große Gefahr. Der furiose Auftakt der Tintenwelt-Reihe von Cornelia Funke.

Meine Meinung
Ich habe dieses Buch bereits vor fast 20 Jahren gelesen, damals jedoch nicht rezensiert. Heute habe ich es nochmals gelesen um es rezensieren zu können. Es ist halt sehr lange her und ich konnte mich ab einiges nicht5 mehr erinnern, nur daran, dass es mir damals schon sehr gut gefallen hatte. Auch an die Fortsetzung habe ich nur noch dunkle Erinnerungen, daher hoffe ich, auch dieses als E-Book lesen zu können. Es ist ein Buch voller Spannung und Magie. In der Geschichte war ich schnell drinnen, denn an das eine oder andere konnte ich mich schon noch erinnern. Aber an vieles nicht mehr, weshalb das Ende irgendwie etwas überraschend war. Die Autorin schreibt so, dass keine Unklarheiten im Text meinen Lesefluss gestört haben. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Mo, Meggies Vater, der das Buch benutzen wollte um seine Frau zurück zu holen. Ob ihm das gelingen wird? Der geneigte Leser wird es beim Lesen des Buches erfahren. Meggie und Mo, sowie Tante Elinor müssen viele Gefahren bestehen und geraten selbst nicht nur einmal in Lebensgefahr. Wie sie dieser entkommen, ja das muss der geneigte Leser auch selbst lesen. Das Buch hat mich gefesselt, war spannend und hat mich sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 14.07.2023

Lauter Lügen

Romy. Mädchen, die pfeifen
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Romy arbeitet in Bad Oeynhausen im Jahr 1983 in einer Diskothek. Zu Hause ist sie ausgezogen, wie sie sich mit ihrer Mutter nicht verstanden hat. Sie wirkt stark und selbstbewusst, ist jedoch in Wirklichkeit ...

Romy arbeitet in Bad Oeynhausen im Jahr 1983 in einer Diskothek. Zu Hause ist sie ausgezogen, wie sie sich mit ihrer Mutter nicht verstanden hat. Sie wirkt stark und selbstbewusst, ist jedoch in Wirklichkeit sehr verletzlich. Bei den Hochzeitsvorbereitungen mit Falco stolpert sie in den benötigten Papieren über einen Namen, den sie nicht kennt und es macht sie sprachlos. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit ohne ihrer Mutter Hanne davon zu erzählen.

Meine Meinung
Ich habe die beiden Vorgänger nicht gelesen, habe jedoch festgestellt, dass man das nicht unbedingt muss. Das Buch lässt sich auch als Einzelband ganz gut lesen. Es geht hier um Romy, die älteste Tochter von Hanne. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war, was wohl auch am Schreibstil hängt, der nicht so ganz meiner ist. Dennoch konnte ich das Buch ganz gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss gestört hätten. Wirklich hineinversetzen konnte ich mich in die Protagonisten nicht unbedingt. In Romy zu Anfang schon, in Falco nicht wirklich, weil ich nie so wäre wie er. In Romy deshalb, weil ich sie verstand, denn sie wollte die Wahrheit herausfinden, und warum ihre Mutter sie belogen hatte. Damit verrate ich nichts, denn das steht ja bereits im Klappentext. (Suche nach der Wahrheit, da muss es vorher Lügen gegeben haben). Am Anfang zog es sich auch ein bisschen, es fehlte an Spannung. Diese kam erst, als Romy immer wieder nach der Wahrheit suchte. Dazwischen kamen immer wieder Zeiten, wo die Spannung nachließ, aber später dann wieder aufflackerte. Trotz dieser Spannungsschwankungen hat mir das Buch noch gut gefallen, auf jeden Fall ab dem Zeitpunkt, als Romy aktiv nach der Wahrheit suchte, denn da wurde es dann richtig spannend. Ich empfehle es gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 08.07.2023

Glück im Unglück?

Tage des Sturms
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Resa hat von ihrer Herrin Rodegard nicht viel Gutes zu erwarten, ist sie doch die uneheliche Tochter des Schlossherrn. Dann kommt sie auch noch den Heiratsplänen in die Quere, die Rodegard mit ihrer Tochter ...

Resa hat von ihrer Herrin Rodegard nicht viel Gutes zu erwarten, ist sie doch die uneheliche Tochter des Schlossherrn. Dann kommt sie auch noch den Heiratsplänen in die Quere, die Rodegard mit ihrer Tochter hatte. Sie lässt Resa ganz einfach nach Berlin in ein Bordell verschleppen. Nun ist sie als Prostituierte gebrandmarkt und gehört zum Abschaum der Gesellschaft. Während der Barrikadenkämpfe der Märzrevolution steht jedoch plötzlich ein Mann vor den Türen des Bordells und bittet um Einlass. Er braucht Hilfe und Resa gewährt sie ihm, ist er doch die Chance sich ihr Leben zurückzuholen und Rache zu nehmen.

Meine Meinung
Ich mag die Bücher dieses Autorenehepaars sehr gerne und habe doch tatsächlich den dritten Band aus Versehen zuerst gelesen. Nun habe ich mir die beiden Vorgänger zugelegt und ich habe es nicht bereut, denn hier gibt es Spannung in Masse. Das Buch ist, wie üblich, ohne Unklarheiten im Text geschrieben. Unklarheiten die meinen Leserfluss gestört hätten. So war ich auch schnell in der Geschichte drinnen, und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Rodegard mochte ich sofort nicht, ein herrschsüchtiges Weib. Waren damals eigentlich alle hohen Herrschaften so? Ich glaube zumindest die meisten. Und der Ehemann musste kuschen, weil die Frau das bitter nötige Geld beigebracht hatte. Und so konnte das Unglück für Resa geschehen. Wird sie es schaffen, ihr Leben zurück zu holen? Denn sie ist als Hure gebrandmarkt! Ist der Mann, der vor dem Bordell steht, ihr Glück im Unglück? Doch weiter verrate ich jetzt nichts mehr, will ja nicht spoilern. Auf jeden Fall ist dieses Buch überaus spannend und zwar durchweg. Wenn man denkt, es wird jetzt etwas ruhiger, kommt der nächste Knall. Und so habe ich es in einem Rutsch gelesen, denn es hat mir super gefallen und mich auch gut unterhalten. Bin sehr gespannt auf den zweiten Band. Vielleicht lese ich sogar den dritten noch einmal, denn es ist doch schon einige Zeit her, dass ich das Buch gelesen habe. Von mir eine absolute Empfehlung und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 28.06.2023

MNan erinnert sich

Rückkehr nach Mendocino
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Michael Holm war bzw. ist ein großer Künstler, ein Schlageinterpret Deutschlands. Er nimmt uns mit auf eine Tour durch seine Karriere und sein Leben
Seine Lieder gehen nicht mehr aus dem Kopf, wenn man ...

Michael Holm war bzw. ist ein großer Künstler, ein Schlageinterpret Deutschlands. Er nimmt uns mit auf eine Tour durch seine Karriere und sein Leben
Seine Lieder gehen nicht mehr aus dem Kopf, wenn man sie gehört hat. Er ist einer der erfolgreichsten Interpreten überhaupt. Doch er hatte nicht nur große Hits. In diesem Buch erzählt er von seinen vielen Leben, von Auftritten als er noch jung war. Von seinen Anfängen bei der legendären Plattenfirma Hansa Musik von Peter Meisel und davon war bei der ZDF-Hitparade passierte. Dieses Buch ist eine unvergessliche Zeitreise durch die Welt von Schlager, und Popmusik der alten BRD.

Meine Meinung
Seit ich dieses Buch gelesen habe weiß ich wieder, warum ich nie gerne Biographien gelesen habe. Auch wenn ich die vorliegende unbedingt lesen wollte, denn sie handelt von einem Künstler den ich immer gerne hörte. Jedoch fielen im Laufe des Buches viele Namen, die ich noch nie gehört hatte, die mir also absolut unbekannt waren, verständlicherweise, was aber dem Interesse keinen Abbruch tat. Aber es gab auch viele Personen, die mir etwas sagten und von welchen ich die Lieder auch sehr gerne gehört habe. Was mich in dem Buch jedoch am meisten störte waren die Sätze in englischer Sprache, die gar nicht oder kaum übersetzt worden sind. Denn nicht nur ich, sondern mit Sicherheit noch viele Menschen, die Michael Holm mochten bzw. mögen, sind der englischen Sprache nicht mächtig. Natürlich werden das im Laufe der Zeit immer weniger, aber es gibt sie noch, die Nicht-Englisch-Könner. Wenn das in einem Buch, satzmäßig, einmal oder auch zweimal passiert, dann geht es ja noch, aber hier kam es öfter vor und ich stand dann da, wie der Ochs vorm Berg, und musste das dann eben einfach überlesen. Michael Holm hat in diesem Buch sehr ausführlich über sein Leben und Wirken geschrieben, auch das zog sich manchmal eben doch ein bisschen. Auch wenn es im Grunde doch ganz interessant war zu erfahren, wie er gelebt und was er alles außerhalb seines Beruflebens getan hatte. Auf jeden Fall hat mir diese Autobiographie letztendlich doch noch gut gefallen und ich habe auch viel Neues über den Künstler erfahren. Doch für das Nichtbeachten der nicht Englisch sprechenden Menschen, gibt es leider einen Stern Abzug. Daher von mir zwar eine Empfehlung, überhaupt für Fans des Künstlers aber eben nur vier von fünf Sternen bzw. acht
Michael Holm war bzw. ist ein großer Künstler, ein Schlageinterpret Deutschlands. Er nimmt uns mit auf eine Tour durch seine Karriere und sein Leben
Seine Lieder gehen nicht mehr aus dem Kopf, wenn man sie gehört hat. Er ist einer der erfolgreichsten Interpreten überhaupt. Doch er hatte nicht nur große Hits. In diesem Buch erzählt er von seinen vielen Leben, von Auftritten als er noch jung war. Von seinen Anfängen bei der legendären Plattenfirma Hansa Musik von Peter Meisel und davon war bei der ZDF-Hitparade passierte. Dieses Buch ist eine unvergessliche Zeitreise durch die Welt von Schlager, und Popmusik der alten BRD.

Meine Meinung
Seit ich dieses Buch gelesen habe weiß ich wieder, warum ich nie gerne Biographien gelesen habe. Auch wenn ich die vorliegende unbedingt lesen wollte, denn sie handelt von einem Künstler den ich immer gerne hörte. Jedoch fielen im Laufe des Buches viele Namen, die ich noch nie gehört hatte, die mir also absolut unbekannt waren, verständlicherweise, was aber dem Interesse keinen Abbruch tat. Aber es gab auch viele Personen, die mir etwas sagten und von welchen ich die Lieder auch sehr gerne gehört habe. Was mich in dem Buch jedoch am meisten störte waren die Sätze in englischer Sprache, die gar nicht oder kaum übersetzt worden sind. Denn nicht nur ich, sondern mit Sicherheit noch viele Menschen, die Michael Holm mochten bzw. mögen, sind der englischen Sprache nicht mächtig. Natürlich werden das im Laufe der Zeit immer weniger, aber es gibt sie noch, die Nicht-Englisch-Könner. Wenn das in einem Buch, satzmäßig, einmal oder auch zweimal passiert, dann geht es ja noch, aber hier kam es öfter vor und ich stand dann da, wie der Ochs vorm Berg, und musste das dann eben einfach überlesen. Michael Holm hat in diesem Buch sehr ausführlich über sein Leben und Wirken geschrieben, auch das zog sich manchmal eben doch ein bisschen. Auch wenn es im Grunde doch ganz interessant war zu erfahren, wie er gelebt und was er alles außerhalb seines Beruflebens getan hatte. Auf jeden Fall hat mir diese Autobiographie letztendlich doch noch gut gefallen und ich habe auch viel Neues über den Künstler erfahren. Doch für das Nichtbeachten der nicht Englisch sprechenden Menschen, gibt es leider einen Stern Abzug. Daher von mir zwar eine Empfehlung, überhaupt für Fans des Künstlers aber eben nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 27.06.2023

Gibt es einen Zusammenhang?

Im Kopf des Bösen - Der Sandmann
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Ein toter Junge, erfroren, gefunden wie schlafend auf einem Feld einen Teddybären fest an sich gedrückt. Bereist 6 Jungen waren so gefunden worden, ohne Anzeichen von Gewalteinwirkung. Die Sonderkommission ...

Ein toter Junge, erfroren, gefunden wie schlafend auf einem Feld einen Teddybären fest an sich gedrückt. Bereist 6 Jungen waren so gefunden worden, ohne Anzeichen von Gewalteinwirkung. Die Sonderkommission ist ratlos, der Druck auf sie groß. Da wird kurz darauf das siebte Opfer des Täters, den die Presse Sandmann nennt, gefunden. Der Junge lebt liegt aber im Koma. Doch durch ihn hat Sophie Kaiser, ihres Zeichens Fallanalytikerin, eine heiße Spur. Sie hat das Asperger-Syndrom und wird dadurch anders bewertet als andere. Sophie entdeckt eine Ähnlichkeit mit einer Reihe von Fällen, die Jahrzehnte zurückliegen. Auch damals überlebten einige der entführten und freigelassenen Jungen, konnten sich jedoch an nichts erinnern. Hängen diese Verbrechen etwa zusammen?

Meine Meinung
Ich liebe Petr4a Mattfeldts Bücher, auch wenn sie sie mit einem anderen Autor zusammen verfasst. Ihr Schreibstil schlägt durch und er ist so, dass keine Unklarheiten im Text meinen Lesefluss störten. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich kann verstehen, dass Sophies Art wohl allen seltsam vorkommt, die von ihrem Asperger-Syndrom keine Ahnung haben. Trotzdem konnte ich mich durchaus in sie hineinversetzen und überlegte mit ihr, wieso der Täter die Kinder im freien Feld abgelegt hat. Auch der Ermittler in Lübeck, der hinzugekommen ist, ist mir sehr sympathisch geworden, denn er hat Sophie so genommen, wie sie eben war. Wogegen mir die beiden anderen Fallanalytiker aus Sophies Team, ja ich möchte fast sagen unsympathisch waren. Und ich habe mich gefreut, dass Sophies Chef ihr vertraut hat. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Spannung war nicht sofort hoch, sondern stieg von Seite zu Seite an. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.