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Veröffentlicht am 05.09.2021

Ist es wirklich der Richtige?

Eine Familie in Berlin – Paulas Liebe
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Im 19. Jahrhundert in Berlin. In Richard, den Mann, den ihr Bruder ihr vorstellt, verliebt sich Paula Oppenheimer, Tochter eines Rabbiners der neuen jüdischen Gemeinde. Sie Nennen ihn Mer5lin, den er kann ...

Im 19. Jahrhundert in Berlin. In Richard, den Mann, den ihr Bruder ihr vorstellt, verliebt sich Paula Oppenheimer, Tochter eines Rabbiners der neuen jüdischen Gemeinde. Sie Nennen ihn Mer5lin, den er kann alle verzaubern mit seinen Gedichten. Paula unterstützt ihn als Muse und als Kritikerin seiner Texte. Doch ihren Eltern ist diese Verbindung nicht recht und Paula muss kämpfen. Aber später muss sie sich auch fragen, ob Richards Art sie wirklich auf Dauer glücklich machen kann. Dies ist das Porträt einer Künstlerin in unruhigen Zeiten. Zuerst war sie Richard Dehmel Ehefrau, dann wurde sie selbst eine Schriftstellerin.

Meine Meinung
Ich habe von dieser Autorin die Serie über Ruth Meyer und ihre Familie gelesen und war davon begeistert. Was lag näher, als es auch mit dieser Serie zu versuchen. Zunächst möchte ich dazu sagen, dass sich das Buch, bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen konnte. Nichts störte meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Es geht in der Hauptsache um Paula, wie sich unschwer aus dem Titel erkennen lässt. Und um den Mann, den sie abgöttisch liebt. Ich habe mich lange gefragt, wann sie ihm endlich einen Tritt gibt, nach seinem Benehmen. Von mir hätte er längst einen bekommen. Und ich konnte ihre Eltern sehr gut verstehen, denn damals konnte man mit Kunst, egal welcher, keine Familie ernähren. (Oft kann man das sogar heute noch nicht, man braucht einen Brotberuf.) Und der Mann war Künstler, durch und durch. Auch wenn mir seine Werke manchmal etwas wirr erschienen. Mein Fall ist das nicht. Aber das hat nur bedingt etwas mit diesem Buch zu tun. Dieses Buch basiert, zumindest teilweise, auf Tatsachen um die Ulrike Renk dann eine Fiktion gesponnen hat. Es ist ein schönes Buch, auch wenn es mir am Anfang erschien, als plätscherten die Ereignisse so vor sich hin. Aber ich habe schon des Öfteren festgestellt, dass man nicht so schnell aufgeben soll, und es wurde dann – zwar erst spät aber doch noch rechtzeitig – doch noch spannend. Ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Bis es aber spannend wurde, fragte ich mich, ob ich mir hiervon wirklich den zweiten Band antun wollte, denn leider war es eben bis dahin nur mäßig schöne Unterhaltung. Aber nun sage ich mir, dass der zweite Band es wohl wert ist, ihm eine Chance zu geben. Auf die Ehe der Dehmels möchte ich nicht näher eingehen, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ich kann diesem Buch, eben wegen der sanft plätschernden Ereignisse, nur gerade so vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten geben.

Veröffentlicht am 30.08.2021

Wer oder was ist Sophie?

Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1)
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Dieses Buch ist ein episches Fantasy-Abenteuer der Bestseller-Autorin Shannon Messenger. IN dem Buch geht es um Elfen, Freundschaft und Magie. Spannung für Kinder ab etwa 10 Jahren.
Sophie ist 12 Jahre ...

Dieses Buch ist ein episches Fantasy-Abenteuer der Bestseller-Autorin Shannon Messenger. IN dem Buch geht es um Elfen, Freundschaft und Magie. Spannung für Kinder ab etwa 10 Jahren.
Sophie ist 12 Jahre alt und hat das Gefühl dass alles nicht so richtig passt. Außerdem hütet sie ein Geheimnis, denn sie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Schon immer fühlte sie sich als Außenseiterin. Da trifft sie Fitz und er teilt ihr Unglaubliches mit. Sie ist kein Mensch, sondern ein Elf mit ihren Fähigkeiten des Gedankenlesens. Aber es gibt auch noch andere wie sie. . Und sie muss die Welten wechseln, denn niemand darf erfahren, was sie ist. Sie würden es ohnehin nicht glauben. Aber sie fragt sich, wer sie in der Menschenwelt versteckt hat und warum?

Meine Meinung
In dieser Geschichte war ich gleich drinnen, da ich auch ein großer Fantasy-Fan bin. Außerdem konnte ich dieses Buch ohne Unterbrechung meines Leseflusses lesen, was daran lag, dass die Autorin einen unkomplizierten Schreibstil hat, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss beeinträchtigten. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst natürlich in Sophie, die nicht glauben konnte, dass sie nicht zu den Menschen zählte. Und die Angst um ihre Menschenfamilie hatte. Warum, das muss der Leser selbst lesen. Bei den Elfen hatte sie Freunde, aber auch Gegner. Und dann auch noch regelrechte Feinde. Doch woher kamen die? Offensichtlich war hier nichts. Doch Sophie musste viele Abenteuer bestehen und kam sogar mit einem Freund und Schulkameraden in Lebensgefahr. Fitz und sein Vater Alden, die sie aufgespürt hatten, taten alles für sie, doch durfte sie bei ihnen nicht bleiben, sondern ein anderes Ehepaar sollte sie aufnehmen und evtl. auch adoptieren. Wer das war und wie das alles geklappt – oder auch nicht geklappt – hat, das muss der geneigte Leser bitte selbst lesen. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend. ES hat mich gefesselt, ich bin tief darin eingetaucht, und es hat mich sehr gut unterhalten. Daher eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl dafür.

Veröffentlicht am 29.08.2021

Entführung oder Mord?

Die verschwundene Braut
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In Yorkshire 1845 erschüttert ein seltsamer Vorfall das Anwesen Chester Grange. Die Frau des Besitzers ist spurlos verschwunden über Nacht, ihr Hausmädchen findet das Zimmer Verwüstet und voller Blut vor. ...

In Yorkshire 1845 erschüttert ein seltsamer Vorfall das Anwesen Chester Grange. Die Frau des Besitzers ist spurlos verschwunden über Nacht, ihr Hausmädchen findet das Zimmer Verwüstet und voller Blut vor. Das alles deutet ein furchbares Verbrechen an. Charlotte, Emily und Anne Brontë sind entsetzt, aber sie machen es sich zur Aufgabe das Rätsel zu lösen. Sie setzen sich über alle Konventionen hinweg und stellen Nachforschungen an, die sie selbst in Gefahr bringen.

Meine Meinung
Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Von den Brontë Schwestern habe ich dagegen schon gehört, jedoch noch nie etwas gelesen. Und so war ich natürlich entsprechen neugierig. Das Buch hat mich nicht enttäuscht, auch wenn es mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte das Buch auch dank des unkomplizierten Schreibstils leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Ich konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. In alle drei Brontë Schwestern, die herausfinden wollten – mal mehr, mal weniger – was wirklich passiert war. In ihre Freundin, die bei dem Hausherrn angestellt war. Der Vater der Schwestern ließ ihnen – und das verwunderte mich wirklich sehr – sehr viele Freiheiten. Ich mochte die Schwestern alle drei, die jede ihre eigene Eigenart hatten. Was letztendlich in dem Haus wirklich passiert war, ja das muss der geneigte Leser schon selbst lesen. Es war auf jeden Fall spannend – nicht übermäßig, aber doch genug um alles wissen zu wollen – vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich auch etwas gefesselt, mir gut gefallen und auch gut unterhalten. Ich empfehle es daher gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 25.08.2021

Eine fantastische Fantasiegeschichte

Zwerg und Überzwerg
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Im Zwergenreich, es nennt sich das Eherne Imperium. ist es dunkel. Die Zwerge gehen ihrem gewohnten Alltag nach. Sie graben Höhlen, stützen Gänge und trinken natürlich auch einen über den Durst. Doch im ...

Im Zwergenreich, es nennt sich das Eherne Imperium. ist es dunkel. Die Zwerge gehen ihrem gewohnten Alltag nach. Sie graben Höhlen, stützen Gänge und trinken natürlich auch einen über den Durst. Doch im Untergrund lauert die ruchlose Verschwörung einiger Sektierer. Doch die Zwerge bemerken das drohende Unheil nicht. Es nennt sich Der neue Stahl und will die Zwerge unterwerfen. Es soll das Ende geben von allem, jedem und dem Rest. Doch dann kommt der Schicksalszwerg und nur er kann dieses Verderben aufhalten. Aber auch das ist nicht sicher. Es ist das Zeitalter der großen Erzferkelprophezeiung gekommen. Der Leser verfolgt aus erster Hand die Schicksale von Fazzgadt Eisenbart, Garstholm Flammrank, Grudgroll Schleuderstein und ihren sympathischen und hinterhältigen Freunden.

Meine Meinung
Dieses Buch ist wirklich fantastisch im wahrsten Sinne des Wortes! Ich habe etwas länger als sonst gebraucht um in die Geschichte einzutauchen und zu verstehen, worum es eigentlich ging. Doch dann war ich drinnen und musste auch immer wieder über die seltsamen Namen und Bezeichnungen lachen. An den Schreibstil muss man sich erst etwas gewöhnen, doch wenn man das getan hat, findet man wirklich nichts mehr kompliziert, sondern es ist alles ernst, auch wenn ich wie gesagt oft schmunzeln musste, ob der Wörter die ich lesen durfte. Ich konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen, in die Zwerge, die letztendlich den Schicksalszwerg bildeten. Es gab in dem Buch immer wieder Zahlen, ähnlich Fußnoten, die man jedoch in einem Ebook leider nur sehr umständlich nachschlagen kann. Aber das tut der Spannung und dem Lesegenuss keinen Abbruch. Er wurde nicht unterbrochen und ich konnte es leicht und flüssig lesen, auf jeden Fall nachdem ich das Verständnis für die manchmal etwas komplizierten Bezeichnungen und Namen gefunden hatte. Es war spannend zu lesen und es konnte mich fesseln, hat mir gut gefallen und konnte mich auch gut unterhalten. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung sowie, auch aufgrund des Amüsements, die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 24.08.2021

Spannung kam zu spät

Stunden des Aufbruchs
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Im Berlin des Jahres 1951 erwacht ein Nachtclub zu neuem Leben, und eine junge Frau kämpft für ihren großen Traum.
Der Krieg ist vorbei, der Wiederaufbau in Gange und die Menschen sehnen sich nach Normalität. ...

Im Berlin des Jahres 1951 erwacht ein Nachtclub zu neuem Leben, und eine junge Frau kämpft für ihren großen Traum.
Der Krieg ist vorbei, der Wiederaufbau in Gange und die Menschen sehnen sich nach Normalität. Charlotte ist eine Kriegswaise. Sie träumt vom aufregenden Leben außerhalb ihrer schlecht bezahlten Arbeit in einer Großnäherei. Da verliebt sie sich in den Ruinen Berlins in einen amerikanischen GI. Major DeWindt ist einiges älter als sie, aber vermittelt ihr eine Stelle im Midnight, einem traditionsreichen Tanzlokal. Vera die Besitzerin nimmt Charlotte unter ihre Fittiche und sie verhelfen dem Midnight zusammen zu neuem Glanz. Doch es liegt ein Schatten über Charlottes Glück. Denn Veras Geschäfte sind nicht ganz legal und Charlottes liebe zu DeWindt wird auf eine harte Probe gestellt. Eine Geschichte über den Weg zweier ungleicher Freundinnen zum Glück.

Meine Meinung
Ganz ehrlich, ich hatte mir etwas mehr erwartet. Auch wenn sich der Roman, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, durch keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss gestört hätten, leicht und flüssig lesen ließ. Und ich auch schnell in der Geschichte drinnen war. Am sympathischsten war mir Charlotte, denn sie tat mir leid wegen dem, was sie in ihrem anfänglichen Zuhause erdulden musste. Vera mit ihren unsauberen Geschäften gefiel mir weniger. Dann ist da noch DeWindt, der Charlotte zwar liebte, aber sie auch benutzte. Wieso und weshalb, das wird der geneigte Leser selbst lesen. Auch Alexander muss erwähnt werden, ist doch am Ende nicht klar. Wie das mit ihm ausgeht. Ansonsten bleiben auch noch ein paar Fragen offen, was ich bei einem abgeschlossenen Buch gar nicht mag. In diesem Buch fehlte es auch an Spannung, die war relativ lasch. Und wie so oft kommt sie dann erst am Ende und erst dann hat es mich fesseln können. Doch das reicht für ein Buch nicht. Aber trotzdem hat mich dieses Buch noch gut halbwegs unterhalten und ich vergebe noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.