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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2020

Ein Liebesroman auf Fantasy-Basis

Unendlich funkenhell
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Zwei Seelen die bestimmt sind, sich zu lieben, auf denen jedoch ein Fluch liegt der bestimmt, dass sie sich ewig trennen müssen. Bist Du bereit für die Liebe, die ewig dauern wird?
Amy ist siebzehn. Auf ...

Zwei Seelen die bestimmt sind, sich zu lieben, auf denen jedoch ein Fluch liegt der bestimmt, dass sie sich ewig trennen müssen. Bist Du bereit für die Liebe, die ewig dauern wird?
Amy ist siebzehn. Auf der Londoner Tower-Bridge stößt sie mit einem schwarzhaarigen Jungen zusammen. Diese Berührung löst vage Erinnerungen in ihr aus. Sie sieht Bilder, ein Liebespaar, gejagt von Verfolgern und es springt von der Brücke. Ein sympathischer junger
Mann namens Nathan warnt sie vor dem Herumstochern in der Vergangenheit. Auch der schwarzhaarige Junge sieht aus, als würde er etwas verbergen.

Meine Meinung
Das einzige Buch, das ich bisher von Michelle Schrenk gelesen habe, hat mich bewogen, auch dieses hier zu lesen. Allerdings finde ich, dass das Genre hier ein anderes ist. Es ist mehr ein Fantasy-Liebesroman, der andere war ein normaler Liebesroman. Doch hat mich dieses Buch nicht enttäuscht. Es liest sich, dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils (keine Unklarheiten im Text), leicht und flüssig lesen. Ich war relativ schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Amy, die immer wieder herumrätselt, wer denn nun der Richtige ist. Zwei neue Mitschüler gibt es, Nathan und Louis, doch welcher ist der Richtige? Sie fühlt sich zu beiden irgendwie hingezogen. Doch nur einer versucht den anderen wirklich schlechtzumachen. Wer das ist, verrate ich hier natürlich nicht, das muss der geneigte Leser schon selbst herausfinden. Ich verstehe auch Louis. Das Ende ist wirklich schön, und irgendwie fantastisch. Es ist ja auch ein Fantasy-Roman, denn das, was hier erzählt wir, gibt es nicht. Mich hat dieses Buch gefesselt, mir sehr gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 23.09.2020

Langweiliges Wochenende? MItnichten!

Stille Wasser sind auch nass
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Inzwischen ist etwas Ruhe im Institut eingekehrt. Janna und Markus richten sich in ihrem neuen Büro ein, denn sie müssen sich daran gewöhnen jetzt täglich miteinander zu arbeiten. Dann kommt ein neuer ...

Inzwischen ist etwas Ruhe im Institut eingekehrt. Janna und Markus richten sich in ihrem neuen Büro ein, denn sie müssen sich daran gewöhnen jetzt täglich miteinander zu arbeiten. Dann kommt ein neuer Auftrag, den sie als Probe für ihr Team ansehen. Sie sollen bei einer Konferenz zum Thema Kriegs- und Krisenmanagement den Personenschutz für Nadine Hochstaden übernehmen, Sie Wissenschaftlerin hat Kenntnis von geheimen Regierungsprojekten und war bereits mehrfach ein Ziel übergriffiger skrupelloser Gangster geworden. Markus und Janna haben alle Mühe eine Entführung zu verhindern. Dabei beginnen die Probleme damit erst.

Meine Meinung
Dieses Buch ist der Beginn der zweiten Staffel um den Agenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg. Gerade erst von den ‚Toten‘ auferstanden muss Markus nun dauerhaft mit Janna zusammenarbeiten und das obwohl er sowas gar nicht mag. Aber sonderbarerweise klappte das mit Janna bisher sehr gut. Sie erhalten einen – wie sie denken – harmlosen Auftrag. Ein Personenschutz ist nichts Gravierendes. Doch dann muss diese Person auch mitmachen…. Nadine ist zwar schüchtern aber reichlich dickköpfig. Und das macht sich bei ihrer Mitarbeit - betreffend den Personenschutz - stark bemerkbar. Doch mehr will ich hier natürlich nicht verraten. Irgendwie mochte ich die zu Beschützende nicht so sonderlich. Sie kommt mir etwas komisch und vor allem leichtsinnig vor. Doch Markus und Janna wären nicht das beste Team, wenn sie diese Sache nicht auf die Reihe bekämen – zumindest vorerst wie ich vermute, denn am Ende des Buches wird etwas erwähnt, das einen auf diese Idee kommen lässt. Ich habe dieses Buch wieder sehr gerne gelesen, denn es hat mich gefesselt wie immer und auch gut unterhalten. Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt. Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch und natürlich die ganze Reihe denn es eingeht dem Leser ein absoluter Lesegenuss, wenn die erste Staffel nicht liest. Von mir die volle Bewertungszahl..

Veröffentlicht am 22.09.2020

Schöner Roman als Auftakt

Das Lichtenstein – Modehaus der Träume
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Im Jahr 1913 im Herzen Berlins lässt das Lichtenstein keine Wünsche offen. Es bietet seinen Kunden das richtige Sortiment – hier vor allem jedoch Damenbekleidung mit Chic. Unterschiedlichste Menschen und ...

Im Jahr 1913 im Herzen Berlins lässt das Lichtenstein keine Wünsche offen. Es bietet seinen Kunden das richtige Sortiment – hier vor allem jedoch Damenbekleidung mit Chic. Unterschiedlichste Menschen und Schicksale treffen hier aufeinander. Hedi, das Ladenmädchen taucht in die Welt der Mode ein, die Näherin Thea hat nur Augen für Ludwig, den Junior. Diesem gefallen seines Bruders ehrgeizige Pläne nicht, denn Jacob schaut in die Zukunft und Ludwig will, dass alles so bleibt wie es ist. Doch gegen den Widerstand des Bruders beginnt Jacob seine Ideen umzusetzen. Doch dann passiert das Entsetzliche: Es brennet im Lichtenstein und damit steht die Existenz aller Angestellten wie auch der Inhaber auf dem Spiel.

Meine Meinung
Das Buch beginnt damit, dass es Hedis Mutter so gar nicht gefällt, dass diese als Ladenmädchen arbeitet. Doch Hedi setzt sich durch und wird dann im Lichtenstein weit mehr als nur ein Ladenmädchen. Es erzählt uns, wie Jacob versucht ein richtiges Modehaus mit Pariser Chic aufzubauen und wie er dabei auf die Hilfe verschiedener, im Lichtenstein beschäftigter, Personen bauen kann. Man erfährt, wie ihm sein Bruder versucht, Steine in den Weg zu legen. Wie sich alles entwickelt – und wie der Krieg dazwischenfunkt. Das Buch ist sehr interessant geschrieben und dank des unkomplizierten Schreibstils (keine Unklarheiten im Text) auch leicht und flüssig zu lesen. Was mich überrascht hat, waren die Ansichten von Hedis Mutter Hilde, denn das hatte ich zu Anfang nicht unbedingt erwartet. Auch wenn sie im Buch noch keine Auswirkungen haben. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es hat mir sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten. Es ist der erste Band einer ´Trilogie und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Von mir dafür eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 22.09.2020

Habe mehr erwartet

Wir Verlorenen
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Das Leben, das Smella mit ihrer Schwester Jera führt ist trist, denn die Welt ist nicht mehr so wie sie einmal war. Eine Pandemie hat viele Menschen hinweggerafft und niemand hält sich mehr an Gesetze. ...

Das Leben, das Smella mit ihrer Schwester Jera führt ist trist, denn die Welt ist nicht mehr so wie sie einmal war. Eine Pandemie hat viele Menschen hinweggerafft und niemand hält sich mehr an Gesetze. Der grausame Clan der Verlornenen Jungs treibt sein Unwesen. Smilla ist sicher, dass es in dieser Welt für Liebe und Glück keinen Platz mehr gibt, doch dann trifft sie ihren einstigen Nachbarn Falk. So gerät Smilla selbst in eine Spirale aus Verrat und Lügen. Sie lässt sie an allem zweifeln, woran sie vorher glaubte. Denn wem kann sie noch vertrauen? Jeder denkt nur an das eigene Überleben. Und welche Rolle spielt Falk dabei?

Meine Meinung
Leider wurden meine Erwartungen an das Buch nicht erfüllt. Ich könnte nicht sagen, ich sei gut in die Geschichte hineingekommen, im Gegenteil, ich bin erst gegen Ende des Buches wirklich reingekommen. Und warm geworden bin ich mit keinem der Protagonisten. Auch wenn sich das Buch noch leicht und flüssig lesen ließ, denn der Schreibstil ist durchaus annehmbar und unkompliziert. Keine Unklarheiten im Text. Doch jetzt zu Smilla einer der Hauptprotagonisten oder besser gesagt die Hauptprotagonistin. Wenn sie wirklich Angst vor Entdeckung gehabt haben, dann waren sie ganz einfach zu sorglos. Dank Falk, dem ehemaligen Nachbarn, wurde Smilla laufen gelassen, aber dass sie bereits da nicht auf die Idee gekommen ist, dass sie aufgespürt werden könnten, das verstehe ich einfach nicht. Es war ein abgerichteter Hund, der sie angefallen hat, und bei solchen Hunden muss man doch davon ausgehen, dass sie auch einer Spur nachgehen können. Auch war das Buch in den ersten drei Vierteln nicht wirklich spannend. Erst als Smilla dann eine Dummheit gemacht hat, (was das war verrate ich natürlich hier nicht, der Leser wird wissen, was ich meine), wurde es dann auch spannend. Das heißt drei Viertel des Buches plätscherten so dahin und im vierten kam dann die Spannung richtig auf. Ich muss sagen, dass mich dieses Buch, trotz des spannenden Endes, nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Es hat mich erst im letzten Viertel gefesselt und ich war gespannt, wie es nun ausgeht. Doch ein Viertel Spannung in einem Buch reißen es nicht heraus. Daher gibt es von mir nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 20.09.2020

Enttäuschendes offenes Ende

Die Spiegelreisende 4 – Im Sturm der Echos
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Die Welt wird der Archen von Rissen überzogen. Es wird gejagt, und es gibt immer größere Abgründe. Keine der Archen wird verschont auch nicht Pol, Babel oder Anima. Die Welt der dortigen Bewohner bricht ...

Die Welt wird der Archen von Rissen überzogen. Es wird gejagt, und es gibt immer größere Abgründe. Keine der Archen wird verschont auch nicht Pol, Babel oder Anima. Die Welt der dortigen Bewohner bricht nach und nach auseinander. Der Schuldige an diesem Dilemma muss unbedingt gefunden werden um die Zerstörung zu stoppen. Aber wie soll das gehen? Es weiß doch niemand wie er aussieht!
Ophelia und Thorn versuchen zusammen das Ganze zu entwirren. Sie folgen den Echos der Vergangenheit und der Gegenwart die sie zum Schlüssel des Rätsels führen werden. Das Ende der Saga der Spielreisenden.
Meine Meinung
Schon die Vorgängerbände dieses Buches haben mich des Öfteren verwirrt. Der erste Band war noch harmlos und richtig schöne Fantasy. Der zweite gefiel mir auch noch gut, auch der dritte Band bereitete mir noch Lesespaß auch wenn es da schon etwas verwirrender wurde, was sich aber im vorliegenden Band nicht nur fortgesetzt, sondern auch noch verstärkt hat. Aber nichtdestotrotz, ich wollte dieses Buch auch noch lesen. Zum einen um herauszufinden, wie es mit Ophelia und Thorn ausgeht, zum Anderen um zu erfahren, wie alles wieder in ‚Ordnung‘ gebracht werden kann, was dieser selbsternannte Gott und der Andere zerstört haben. Doch das Ende des Buches war alles andere als befriedigend. Da es lt. der Autorin, der letzte Band sein soll, hatte ich eigentlich auch einen ordentlichen Abschluss erwartet. Doch Pustekuchen. Es gibt am Ende offene Fragen zuhauf. Es werden zwar Zerstörungen in Ordnung gebracht, aber etwas, das gewissermaßen zerstört worden ist, bleibt dabei. Und das ist etwas, was ich nicht verstehe. Wenn der Leser dieses Buch liest, dann wird er wissen, was ich meine, denn sagen bzw. schreiben kann ich das hier natürlich nicht. Auf jeden Fall weiß ich nicht, was ich von einem solchen Ende halten soll. Wäre ich in Unwissenheit, dass es eben nur vier Bände geben soll, so würde ich annehmen, dass die Autorin noch einen fünften schreiben wird. Denn genauso endet dieses Buch: In Erwartung eines fünften Bandes. Da es diesen jedoch nicht geben wird, hätte ich zumindest einen Epilog erwartet. Einen Epilog, der erklärt, wie es den Hauptprotagonisten hinterher ergeht. Und das wäre wirklich keine lange Sache gewesen. Ich bin also durchaus von diesem Buch ziemlich enttäuscht. Ich hatte mit einem wunderbaren Finale gerechnet, doch heraus kam ein offenes und unklares Ende. Daher bekommt es von mir nur mit viel gutem Willen nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.