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Veröffentlicht am 26.12.2018

Sterbehilfe?

Commissaris van Leeuwen und der Engel des Todes
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Commissaris van Leeuwen hatte am Bahnhof geschlafen, wie schon öfter, seit seine Frau gestorben war. Nun fuhr er mit der Tram und überblickte das Abteil. So sah er, wie ein Junge ein Mädchen ohrfeigte. ...

Commissaris van Leeuwen hatte am Bahnhof geschlafen, wie schon öfter, seit seine Frau gestorben war. Nun fuhr er mit der Tram und überblickte das Abteil. So sah er, wie ein Junge ein Mädchen ohrfeigte. Das konnte er so nicht hinnehmen. Auch wenn er zuerst mit dem Jungen redete, der dann eben auch frech zu ihm war, tat er etwas, was er nicht tun sollte. Kurz darauf stieg er aus und bei seinem Gang durch Amsterdam entdeckte er die Leiche eines Mannes in einem Viertel das nicht mehr zu seinem Gebiet gehörte. Und doch übernahm er den Fall, von dem andere glaubten, es sei keiner. Aber van Leeuwen war von Mord überzeugt. Er befragte gerade eine Prostituiert, die den Toten an ihrem Etablissement vorbeigehen sah, als er einen Anruf von Ton Gallo bekam: Ein Toter im Chinesenviertel und der Mörder hatte den Mord gemeldet. Doch der Chinese war zu keiner weiteren Aussage bereit.
Im Laufe der Untersuchungen kam man auch auf die Frage der Sterbehilfe und eine Sendung in welcher sich Menschen n dieser Beziehung Rat holen konnten. Und van Leeuwen stellte fest, dass es eine Mordserie war, die vor langer Zeit in einem kleinen Dorf begonnen hatte.
Wer war der ermordete Mann? Was hatte er getan, um getötet zu werden? Und was hat das alles mit Sterbehilfe zu tun? War der Chinese tatsächlich der Mörder?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich zwar gut lesen, aber auch hier gab es – wie im Vorgänger – wieder etliche Längen. Der Autor schreibt für meinen Geschmack zu detailverliebt, so dass sich alles schier endlos in die Länge zieht. In der Geschichte war ich schnell drinnen, da gab es keine Probleme. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Sogar in van Leeuwen, der nicht mehr zu Hause schlafen konnte, weil der Gedanke an seine verstorbene Frau ihm keine Ruhe ließ. Allerdings verstehe ich nicht, warum er am Bahnhof schlafen musste… Ich kann van Leeuwens Vorgesetzten verstehen, der ihm mit Disziplinarmaßnahmen drohte, nachdem der den Jungen geohrfeigt hatte. Wobei ich die Ohrfeige sogar verstehen kann. Aber als Polizist solle man sich doch mehr im Griff haben. Das Buch hatte auch ein gewisses Maß an Spannung, die jedoch immer wieder durch die Längen unterbrochen wurde, was dem Gesamteindruck doch sehr geschadet hat. Ich fand es noch gut, denn schlecht war es nicht, es hat mich unterhalten und der Plot gefiel mir. Daher bekommt es von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 22.12.2018

Ruth Meyers Schicksal: KIndheit und Jugend

Jahre aus Seide
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Ruth Meyers Vater war selbstständiger Handelsvertreter für Schuhe. Er war sehr viel unterwegs und nur am Wochenende zu Hause. Dies hier ist die Geschichte einer jüdischen Familie zu Zeiten Hitlers und ...

Ruth Meyers Vater war selbstständiger Handelsvertreter für Schuhe. Er war sehr viel unterwegs und nur am Wochenende zu Hause. Dies hier ist die Geschichte einer jüdischen Familie zu Zeiten Hitlers und davor. Es beginnt 1926 als Ruth etwa fünf Jahre alt war und die Familie dann ein neues Haus baute. Niemand konnte sich vorstellen, dass es nochmal einen Krieg geben würde, denn der Große Krieg war allen noch in bester Erinnerung. Doch schon da begann Hitlers Hetzkampagne und es wurde – wie wir ja alle wissen – immer schlimmer. Bis hin zum Ausschluss aus der Gesellschaft. Lange Zeit konnte sich niemand vorstellen, dass geschehen würde, was letztendlich tatsächlich geschah. Keiner wollte eigentlich aus Deutschland weg, denn dieses Land war doch ihre Heimat. Auch Ruths Eltern, Karl und Martha Meyer wollten nicht weg.
Was wird die Familie tun? Wird sie einen Auswanderungsantrag stellen? Und wird er genehmigt werden? Was passiert mit Ruth und ihrer Schwester Ilse?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Auch ist der Schreibstil von Ulrike Renk nach meinem Geschmack. Es ist – zunächst – ein ruhiges Buch. Es passiert nicht viel, denn wir lesen nur, wie Ruth darauf kam, zu nähen, warum ihr Vater einen Chauffeur brauchte, und wie sie sich mit dem Nachbarsmädchen anfreundete, die nicht jüdisch war. Wir lesen, von ihrer Schulzeit, ihren Freundinnen und ihren Unternehmungen. Doch dann kommt Hitler an die Macht. Niemand hatte sich aus Ruths Familie und Bekanntenkreis vorstellen können, was dieser Mann für ein Unheil anrichten würde. Ja, ein Onkel wurde sogar, ich möchte sagen ausgelacht, weil er bereits ein Auswanderungsantrag nach Palästina gestellt hatte, als Hitler noch gar nicht Reichskanzler war. Erst als es fast schon zu spät war, wollten auch Meyers auswandern. Was Ruth während der ganzen Zeit so alles erlebte und wie ihre Jugend verlief können wir alles in diesem Buch nachlesen. Zuerst erschien es mir etwas langatmig, es passierte einfach nichts Gravierendes, doch dann hat es mich doch in seinen Bann gezogen, ich wollte wissen, ob es Ruth gelingen würde zu überleben. Da dies ein Mehrteiler wird, bin ich somit auch sehr gespannt auf die Folgebände. Auf jeden Fall hat Ulrike Renk in diesem Buch sehr anschaulich die Ereignisse aus Ruth Meyers Leben wiedergegeben. Natürlich ist einiges auch fiktiv. Denn wie wir im Nachwort lesen können, gab es diese Familie und auch noch einige andere Personen aus diesem Buch tatsächlich. Ich finde es super, dass Ulrike Renk in einem Nachwort erklärt hat, welche Personen es tatsächlich gab und ich finde, sie hat super recherchiert. Auch befindet sich am Anfang des Buches eine Liste der vorkommenden Personen, was ich auch sehr schön finde. Dieses Buch hat mich wider Erwarten doch sehr gefesselt – trotz kleiner Längen am Anfang – in seinen Bann gezogen und gut unterhalten. Ich habe einmal mehr mich über diesen Größenwahnsinnigen aufregen können, der so viel Leid über die Menschen gebracht hat und nicht nur über die Juden. Von mir gibt es für dieses Buch eine Empfehlung sowie volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 19.12.2018

Die Katastrophe von Hoboken

Die Villa an der Elbe
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2017. Jonas Clausen hatte nach dem Ableben seines Vaters dessen Reederei übernommen und zu seinem Entsetzen festgestellt, dass sie kurz vor der Insolvenz stand. Die Chancen, sie zu retten waren gering, ...

2017. Jonas Clausen hatte nach dem Ableben seines Vaters dessen Reederei übernommen und zu seinem Entsetzen festgestellt, dass sie kurz vor der Insolvenz stand. Die Chancen, sie zu retten waren gering, als er plötzlich an Briefe aus einer lange zurückliegenden Zeit geriet. Damals hatte seine Vorfahrin, Anni Clausen, für eine Clara Hauser in Amerika ein Depot eingerichtet.
In Amerika hat Amely Thompson ebenfalls einen Hinweis auf ein Golddepot gefunden. Sie möchte sich selbstständig machen und könnte das Geld sehr gut gebrauchen. Doch der Identifizierungscode fehlt ihr.
Die Katastrophe geschah im Jahr 1900, als Helena van der Haard mit der ‚Kaiser Wilhelm der Große‘ nach Amerika reiste um auf dem Schiff ihre Verlobung zu feiern. Helena folgte damit dem Befehl ihrer Eltern. Doch im Hafen von Hoboken geschah dann das Unglück: Ein Feuer brach aus und vieles wurde ein Opfer der Flammen. Auch Helena gab es nach dem Feuer nicht mehr.
Würde Jonas es schaffen, an den zum Öffnen des Depots zu kommen? Oder würde Amely ihm zuvorkommen? Beide könnten das Geld gut gebrauchen. Was war mit Helena geschehen? War sie tot?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich jedoch gut unterscheiden lassen. Denn jeder Strang wird mit der Überschrift über den Kapiteln gekennzeichnet. Zwei Stränge spielen in der Gegenwart: Der von Jonas Clausen in Hamburg und der von Amely Thompson in den USA. Dann gibt es noch einen dritten Strang, der von dem Unglück in Hoboken erzählt und wie die Familien es überlebt haben, deren weiteres Leben sich dann in Hamburg abspielt. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Jonas, der die Reederei vor dem Ruin retten möchte, in Amely, die gerne ihren Traum leben möchte, in Helena die ihren zukünftigen Ehemann bereits vor der Hochzeit verabscheute. Aber auch in Anni, der die Schwester sehr fehlte. Das Ende des Buches bleibt irgendwie offen, es wäre vorstellbar, dass die Autorin es als Mehrteiler geplant hat, auch wenn kein Hinweis darauf zu sehen ist. Das ist etwas, was mich ein bisschen stört. Dass ich nicht weiß, ob es einen weiteren Band gibt, oder doch eher nicht. Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, war spannend vom Anfang bis zum Ende und hat mich gut unterhalten. Von mir daher eine Weiterempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 18.12.2018

Gefährliche Intrigen

Flammen und Seide
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Rheinbach 1668. Madlen Thynen, Tochter eines Rheinbacher Tuchhändlers, war gut mit Peter von Werdt und auch mit Lukas Cuchenheim befreundet. Eines Tages wurde Lukas beschuldigt, eine junge Frau vergewaltigt ...

Rheinbach 1668. Madlen Thynen, Tochter eines Rheinbacher Tuchhändlers, war gut mit Peter von Werdt und auch mit Lukas Cuchenheim befreundet. Eines Tages wurde Lukas beschuldigt, eine junge Frau vergewaltigt und geschwängert zu haben. Angeblich gab es Zeugen…
Doch Madlen konnte die Beschuldigungen nicht glauben und Lukas bestritt auch alles. Madlen glaubte ihm und half ihm…
Rheinbach 1673. Peter von Werdt war aus der Armee ausgeschieden und nach Hause zurückgekehrt. Nun wollte er einen eigenen Hausstand gründen und die Hausfrau sollte Madlen sein….
Aber auch Lukas, der noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen war, war wieder in seiner Heimat. Von Werdt und Lukas mochten sich nicht besonders. Es war bis heute nicht klar, wer damals wirklich der Schuldige gewesen war. Madlen hatte sich inzwischen gut in den Tuchhandel eingearbeitet und war ihrem Vater eine große Hilfe. Doch Lukas hatte auch noch einen bestimmten Grund in seine Heimatstadt zurückzukehren: Er suchte einen Verräter. Von seinem Vorgesetzten war er beauftragt, diesen zu suchen. Und er wurde fündig…
Doch dann wurde Lukas erneut eingekerkert und selbst des Verrats bezichtigt. Doch nur er und von Werdt wussten von seinem Auftrag…
Außerdem marschierten die Truppen des Prinzen von Oranien, Wilhelm III. auf Rheinbach zu. Ihnen war etwas versprochen worden, das nicht gehalten werden konnte…. Denn der Stadtrat hatte überwiegend Lukas und Peters Vorschlag abgelehnt…
Und Madlen Thynen ist hin- und hergerissen zwischen zwei Männern…
Wie ein roter Faden zieht sich die Geschichte der Beschuldigungen von 1668 durch das Buch, bis zu Lukas Verschwinden…
Wer waren diese Zeugen, die aussagten, sie hätten Lukas und auch die junge Frau gesehen? War Madlens Vertrauen in Lukas gerechtfertigt? Inwiefern half sie ihm? Hatte Madlen Peters Antrag zugestimmt? Wen verdächtigte Lukas als Verräter? War er sich sicher? Was würde er tun? Wieso wurde Lukas wieder eingekerkert? Wer hatte noch von seinem Auftrag gewusst? Wer hatte ihn des Verrats bezichtigt? Was war den Truppen des Prinzen von Oranien versprochen worden? Und warum Lukas und Peters Vorschlag abgelehnt worden? Wen liebt Madlen – Peter oder doch Lukas? Wie wird sie sich entscheiden? Was erfahren wird durch den bewussten roten Faden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich, wie erwartet, sehr gut lesen. Wenn ich Petras Bücher lese, weiß ich, dass ich mich auf das, was da steht, verlassen kann. Außerdem gibt es ein Personenverzeichnis gleich am Anfang des Buches. Man weiß also gleich, wer wohin gehört. Das Nachwort und auch das Glossar am Ende des Buches ergänzen es. Ich muss somit nicht wegen irgendwelcher Ort, Personen oder eben nur Worte den Lesefluss unterbrechen und googlen. Das gefällt mir sehr. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Lukas tat mir leid, als er der genannten Tat beschuldigt worden war, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass er sowas getan hatte. Später bei der erneuten Beschuldigung wusste ich ja, dass er es nicht gewesen war. Was Peter von Werdt betrifft, mir war er nicht so supersympathisch. Irgendwie so geleckt etwas arrogant. Halt ein Sohn aus reichem Haus. Die Auflösung überraschte mich doch ziemlich, das hatte ich nicht so erwartet. Dieses Buch hatte mit von Anfang an in seinen Bann gezogen, ich mochte mit dem Lesen gar nicht aufhören. Es hat mich gefesselt, super unterhalten und mir sehr gut gefallen. Daher von mir eine Weiterempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 17.12.2018

Kann Mathilda verzeihen?

Die Frauen vom Löwenhof - Mathildas Geheimnis (Die Löwenhof-Saga 2)
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Mathilda hat gerade ihre Mutter begraben als sie bei einem Notartermin erfährt, dass eine Gräfin Lejongard auf Wunsch ihrer Mutter zu ihren Vormund bestimmt ist. Leider muss sie daher ihr geliebtes Stockholm ...

Mathilda hat gerade ihre Mutter begraben als sie bei einem Notartermin erfährt, dass eine Gräfin Lejongard auf Wunsch ihrer Mutter zu ihren Vormund bestimmt ist. Leider muss sie daher ihr geliebtes Stockholm und ihren geliebten Freund Paul verlassen um auf dem Löwenhof zu leben. Dort wird sie von den Söhnen der Gräfin schief angesehen überhaupt als man erfährt, dass sie auch noch die Tochter eines Dienstmädchens ist, dem die Gräfin seinerzeit geholfen hat. Überhaupt der eine Sohn der Gräfin ist schlecht auf sie zu sprechen. Zweimal flieht sie nach Stockholm, beim ersten Mal wird sie zurückgeholt. Doch als sie, inzwischen seit kurzem volljährig, wieder nach Stockholm geht, kann die Gräfin nichts mehr machen. Denn sie hat das Vertrauen Mathildas verloren, weil sie ihr nicht von vornherein die Wahrheit gesagt hat. Die Wahrheit, wer ihr Vater ist. Und doch hofft die Gräfin, dass sie ihr eines Tages verzeiht.
Doch auch die Gräfin hat mindestens einen dunklen Punkt: Denn auch sie hat ihren Söhnen etwas verschwiegen, was diese veranlasst, ebenfalls den Löwenhof zu verlassen.
Warum hat wohl Mathildas Mutter ausgerechnet die Gräfin zum Vormund ihrer Tochter ernannt? Wird Paul auf Mathilda warten? Wieso wird sie von Agnetas Söhnen schief angesehen? Weshalb hatte die Gräfin dem Dienstmädchen geholfen? Welcher der Söhne hasst Mathilda regelrecht? Was hat Mathilda erfahren, was ihr die Gräfin lange vorenthalten hat? Weshalb kann sie ihr nicht verzeihen? Wer ist Mathildas Vater? Und welchen dunklen Punkt hat die Gräfin? Warum verlassen auch ihre Söhne den Löwenhof? Einige dieser Fragen wurden bereits im Vorgängerband beantwortet, andere werden es in diesem.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Der Sprachstil der Autorin gefällt mir sehr gut, zumal ich ja auch schon mehrere Bücher von ihr gelesen habe. Bisher hat mich keines enttäuscht, so auch hier nicht. Ich war gespannt, wie es mit Susannas Tochter – Mathilda – weitergehen würde. Dass sie auf irgendeine Art auf dem Löwenhof landen würde, war mir klar, denn schließlich geht es in dieser Trilogie um die Frauen vom Löwenhof. Auch war mir schon irgendwie klar, dass diese Entfernung ihrer Beziehung zu Paul nicht guttun würde. Ich war sehr schnell wieder in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Natürlich in Mathilda, die alles, was sie hatte, in Stockholm zurücklassen musste um auf dem Löwenhof zu leben. Die sich gegen die Söhne von Agneta behaupten musste. Auch wenn Agneta ihr beistand, wenn einer der beiden sie schikanierte. Diesen mochte ich gar nicht. Für Agneta war Mathilda nach ihrer Schulausbildung eine große Hilfe. Was ich nicht verstand war, warum Mathilda sich Agnetas Entschuldigung nicht komplett angehört hatte. Warum sie ihr nicht verzeihen konnte. Ja, Agneta hätte ihr gleich am Anfang alles erzählen sollen, aber sie hatte es nicht getan und später traute sie sich nicht so richtig. Den Entschluss, den die Gräfin gegen Ende des Buches gefasst hat, fand ich schön und richtig. Der nächste Band. Solveigs Versprechen handelt von Mathildas Tochter und ich bin darauf schon sehr gespannt. Von mir bekommt dieses Buch eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.