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Veröffentlicht am 03.05.2018

Spannender Drachenroman

Der Sommerdrache
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Gerade wurden die Jungtiere gefüttert, als das Aery überfallen wurde…
Maia, die Tochter des Drachenzuchtmeisters, musste immer wieder daran denken, was ihre Mutter als letztes zur ihr gesagt hatte…
Die ...

Gerade wurden die Jungtiere gefüttert, als das Aery überfallen wurde…
Maia, die Tochter des Drachenzuchtmeisters, musste immer wieder daran denken, was ihre Mutter als letztes zur ihr gesagt hatte…
Die Drachen sollten gefüttert werden und am nächsten Tag war Nesttag…
Maia hoffte auf jeweils ein Drachenküken für Darian und für sie…
Bei einem Ausflug in der Umgebung sah Maia plötzlich den Sommerdrachen… Und sie fanden ein Drachenskelett…
Niemand wollte ihr das glauben, am wenigsten der Mann, der mit seinen Leuten die Küken für den Kaiser abholen wollte…
Sie sollte mit ihm kommen, und vor Korruzon befragt werden…
Doch Maia hatte Angst, und sie ging weg, um ein eventuelles Drachenbaby zu finden… Doch Darian ihr Bruder hatte ihre List durchschaut und sie gefunden…
Doch dabei begegnete sie den Harodhi und den Skraak…. Und dem Vater des gefundenen Kükens..
Es begann eine Verfolgungsjagd im Berg….
Und dann war das noch die verbotene Religion….
Von wem wurde der Aery überfallen? Was hatte Maias Mutter ihr gesagt? Was heißt es, dass Nesttag war? Konnte Maia auf zwei Drachenküken hoffen? Zwei, die sie nicht abgeben müssten? Wer ist der Sommerdrache? Und was hat es mit dem Drachenskelett auf sich? Warum wollte niemand Maia glauben, dass sie den Sommerdrachen gesehen hatte? Wer war der Mann, der Maia mitnehmen und befragen wollte? Wer war Korruzon? Weshalb hatte Maia Angst? Dachte sie die Drachenmutter (Skelett) habe ein Junges gehabt? Wieso war ihr Darian hinter ihre Schliche gekommen? Warum war er ihr gefolgt? Was wollten die Harodhi so nach an Maias Aery? Und was tat der Vater des Drachenkükens? Inwiefern gab es eine Verfolgungsjagd im Berg? Gab es dort Höhlen? Was hat es mit dieser verbotenen Religion auf sich? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir dieses Buch super gefallen hat. Es ließ sich leicht und flüssig lesen, zumal auch keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen auftauchten. Der Schreibstil war also unkompliziert. Gleich von Anfang an mit diesem Überfall auf den Aery von Cuuloda war das Buch spannend geworden. Und diese Spannung setzte sich über das ganze Buch fort. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Maia, die immer als die Schuldige angesehen worden war. In Darian, der ab einem bestimmten Zeitpunkt auf sie wütend war. Ich kann aber auch verstehen, weshalb Maia das getan hatte, weswegen Darian wütend war. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern. Das Buch hat mich voll in seinem Bann gezogen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Das Einzige was ich bemängle ist, dass es kein Personenverzeichnis gab. Denn ein solches ist immer sehr hilfreich, überhaupt bei Büchern mit vielen Namen und eben mit komplizierten Namen, die man sich nicht so ohne Weiteres merken kann. Normalerweise gibt es dafür bei mir einen Stern Abzug, aber die Spannung war wirklich so hoch, dass ich darauf verzichte. So gibt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.


Veröffentlicht am 03.05.2018

Teufelswerk

EDELFA UND DER TEUFEL
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Für Lauro di Montemano hatte sein Vater eine unangenehme Nachricht…
Zwar war die Schlacht gewonnen worden, doch auf dem Rückweg, wurden sie aus dem Hinterhalt überfallen… Und als Sklaven verkauft…
Edelfa ...

Für Lauro di Montemano hatte sein Vater eine unangenehme Nachricht…
Zwar war die Schlacht gewonnen worden, doch auf dem Rückweg, wurden sie aus dem Hinterhalt überfallen… Und als Sklaven verkauft…
Edelfa di Frattamaggiore war von ihren Eltern zu ihrem zukünftigen Ehemann unterwegs, als auch sie überfallen wurde…
Emanuele und seine Mutter Emiliana waren auf dem Sklavenmarkt, um einzukaufen. Bei ihnen landeten die drei Freunde sowie noch vier andere Männer, und auch das Mädchen gefiel Emmanuele ausnehmend gut…
Was diese acht Menschen auf der Burg Cortemilia erlebten, war schrecklich, und das Schrecklichste traf Edelfa…
Und doch konnten sie durch die Hilfe eines Gefangenen fliehen…
Edelfa brachte Lauro in ein Kloster wo sie einige Monate blieb. Währenddessen hatten die sieben Männer sich im Hochgebirge eingerichtet… Denn nach Hause konnten sie noch nicht…
Und dann holte Lauro Edelfa zurück… Und auf diesem Weg stellte Lauro fest, dass der Klosteraufenthalt Edelfa geholfen hatte…
Und doch verließ sie die Angst vor einer Rückkehr nach Cortemilia nie ganz…
Welche unangenehme Nachricht hatte Lauros Vater für ihn? Was war das für eine Schlacht, die gewonnen worden war? Und wieso wurden sie aus dem Hinterhalt überfallen? Und letztlich auch noch als Sklaven verkauft? Wer4 waren Emanuele und seine Mutter Emiliana? Wozu brauchten sie die sieben Männer? Was hatte Emanuele mit Edelfa vor? Inwiefern erlebten diese acht Menschen auf Cortemilia Entsetzliches? Und was war bei Edelfa schlimmer? Wer war der Gefangene, der ihnen geholfen hatte? Warum brachte Lauro Edelfa in ein Kloster? Wie hatten die sieben Männer es geschafft, sich im Hochgebirge praktisch eine Existenz aufzubauen? Und warum konnten sie nicht nach Hause? Durfte Edelfa nicht im Kloster bleiben? Inwiefern stellten sie fest, dass der Klosteraufenthalt richtig gewesen war? Warum hatten sie weiterhin Angst vor den Bewohnern der Burg Cortemilia? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch war ich in der Geschichte recht schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Lauro, der unbedingt heiraten sollte, und der doch in den Krieg ziehen musste. In Edelfa, die zu ihrem Bräutigam geschickt, ebenfalls überfallen worden und als Sklavin verkauft worden war. Die schlimme Zeit auf Burg Cortemilia und dann alles danach. Eigentlich war das Buch von Anfang an schon spannend, doch leider ließ diese Spannung immer wieder zu sehr nach. Ich möchte damit sagen, dass es einige Längen aufwies, Zeiten die, ich will nicht sagen langweilig, aber eben doch langatmig waren. Diese Stellen haben mir nicht so sehr gefallen, zumal ich denke, dass man hier um einiges kürzen gekonnt hätte. Jedoch hat mir das Buch letztendlich alles in allem noch sehr gut gefallen, und mich interessiert es, wie es weiter geht. Denn dieses Buch ist der erste Band eines Mehrteilers. Was mir dabei auch noch fehlt ist ein Personenverzeichnis. Zwar gibt es Fußnoten, doch sind die nur auf bestimmte Worte gemünzt und bei einem E-Book schon sehr umständlich, denn die Erklärung steht am Ende des Buches. Natürlich war zwischendurch immer mal wieder eine gewisse Spannung in dem Buch vorhanden, aber durch die Längen die immer wieder vorkamen, verlor sich diese immer wieder. Das Ende gefiel mir recht gut –zwar kein Happy-End, aber doch gut. Mit dem Happy-End hatte ich auch gar nicht gerechnet, denn wie gesagt, es wird vier Bücher geben. Natürlich interessiert mich, wie es weitergeht, aber man könnte es auch so ausklingen lassen. Wegen der Längen und des fehlenden Personenverzeichnisses bekommt das Buch von mir – mit viel Wohlwollen – eine Lese-/Kaufempfehlung und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten. Denn trotz allem hat es mich doch gut unterhalten.
Edelfa und der Teufel
Band 1: Wie alles begann
Band 2: Verworrene Wege
Band 3: Offenbarung
Band 4: Auf ewig

Veröffentlicht am 03.05.2018

Lebensgefahr!

Kluftinger
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Es geschah, als Kluftinger mit seiner Familie an der Feier zu Allerheiligen auf dem Altusrieder Friedhof teilnahm. Da sah er es zum ersten Mal….
Als er es später holen wollte, war es weg. Eine alte Frau, ...

Es geschah, als Kluftinger mit seiner Familie an der Feier zu Allerheiligen auf dem Altusrieder Friedhof teilnahm. Da sah er es zum ersten Mal….
Als er es später holen wollte, war es weg. Eine alte Frau, die diese Kreuze an ihren Bestimmungort brachte, hatte auch dieses dabei…
Zunächst dachte Kluftinger ja an einen üblen Scherz, aber bald wurde ihm klar, dass das keiner war…
Zumal auch noch Sterbebildchen mit seinem Konterfei in der Kirche auftauchten…
Insgesamt drei Männer hatte er im Verdacht, ihm etwas antun zu wollen, sich an ihm rächen zu wollen…
Und dann gab es auch noch einen Fall in Garmisch, der sehr einem seiner früheren Fälle ähnelte…
Außerdem musste noch herausgefunden werden, wer der Maulwurf war, der dem Verbrecher dieses Falles – den Kluftinger nicht wirklich abschließen konnte – Informationen gab…
Und zwischen den ganzen Kapiteln aus der Gegenwart gab es auch noch solche aus Kluftingers Vergangenheit…
Was sah Kluftinger zum ersten Mal an Allerheiligen? Was war das, das plötzlich weg war? Warum hatte die alte Frau das weggebracht? Was stand da drauf? Wieso glaubte Kluftinger an einen bösen Scherz? Und wieso und wann wurde ihm klar, dass es keiner war? Wie kamen die Sterbebildchen in die Kirche? Wer könnte sich an Kluftinger rächen wollen? Wer ihn töten wollen? Was war das für ein Fall in Garmisch? Und inwiefern ähnelte er einem der seinen? Wer war der Maulwurf? War er in Garmisch? War er in Kempten? Was gab es aus Kluftingers Vergangenheit zu berichten? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Auch dieser Kluftinger-Krimi von Volker Klüpfel und Michael Kobr hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Er ließ sich leicht und flüssig lesen, und war auch unkompliziert geschrieben, Keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Und auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Dass Kluftinger zunächst an einen üblen Scherz glaubte, kann ich sehr gut verstehen. Und dass er, als er merkte, dass das keiner war, das selbst aufklären wollte, verstehe ich auch. Sehr gut gefallen haben mit die Kapitel über Kluftingers Vergangenheit, die sich durch eine andere Schriftart sehr gut hervorhoben. Auch wurde man kurz zuvor eigentlich immer gleich darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt wieder die Vergangenheit erwähnt würde. Natürlich geriet Kluftinger auch in diesem Buch in Lebensgefahr, sogar zweimal! Was man in diesem Buch auch erfährt, sind Kluftingers Vornamen. Dieser Krimi hat mich überzeugt und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Er war spannend und fesselnd und hat mir die Gefährlichkeit des Berufs eines Kriminalpolizisten deutlich gemacht. Denn genau so etwas kann durchaus passieren. Von mir bekommt dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 27.04.2018

Ein süßes kleines Herz

Danke, kleines Herz
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Das kleine Herz wollte groß werden…
Das große Herz erklärte ihm was es dafür tun müsse…
Ja, das hatte das kleine Herz auch schon in der Schule erfahren, man müsse den Menschen helfen…
Das große Herz bot ...

Das kleine Herz wollte groß werden…
Das große Herz erklärte ihm was es dafür tun müsse…
Ja, das hatte das kleine Herz auch schon in der Schule erfahren, man müsse den Menschen helfen…
Das große Herz bot ihm für den Anfang seine Begleitung an. Und so trafen sie auf zwei Freundinnen, die sich heftig gestritten hatten, und auseinandergelaufen waren…
Gleich flog das kleine Herz zu der einen und bot seine Hilfe an…
Und so ging es nicht nur bei den beiden Freundinnen…
Warum wollte das kleine Herz groß werden? Und was musste es dafür tun? Den Menschen helfen? Aber wie? Was hatte das kleine Herz dem Mädchen gesagt? Wie konnte es ihm helfen? Und wem ging es noch so? Ging es nur um Streitigkeiten? Oder um noch viel mehr? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – kann dieses Buch beantworten.

Meine Meinung
Ich finde das Buch so süß. Herrlich erklärt, was man tun kann, um anderen zu helfen. Es ließ sich super lesen und alles ist sehr kindgerecht erklärt. Ich fand es so süß, wie das kleine Herzchen dem Mädchen erklärt, dass es die Freundin bestimmt nicht so gemeint hat und im sagte, sie solle doch zu ihr gehen, es werde sie begleiten. Auch die Illustrationen sind sehr schön gemacht. Und am Ende des Tages war das kleine Herzchen glücklich. Wenn das kleine Herzchen so weitermacht, wird es sicher sehr bald groß sein. Hier ist Marion Bischoff ein wirklich schönes Bilderbuch gelungen, das sehr gut zum Vorlesen geeignet ist, aber auch von Erstlesern selbst gelesen werden kann. Ich habe es mit Begeisterung gelesen und mir die schöne Illustration betrachtet. Es bekomme von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 26.04.2018

Fesselnder Krimi

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Polizeiseelsorger Bauer geht in einen – gesperrten - ehemaligen Stollen….
Ein Brief eines Kindes an seine Mutter, das nicht versteht, warum sie nicht mehr zurückkommt….
Eine Rede Bauers auf der Vereidigungsfeier ...

Polizeiseelsorger Bauer geht in einen – gesperrten - ehemaligen Stollen….
Ein Brief eines Kindes an seine Mutter, das nicht versteht, warum sie nicht mehr zurückkommt….
Eine Rede Bauers auf der Vereidigungsfeier junger Polizisten…
Bauers Frau Sarah hatte eine Auszeit gebraucht, und war vorerst ausgezogen obwohl sie schwanger war…
Bauer sollte mir ihr zu einem Geburtsvorbereitungskurs. Er hatte sie schon abgesetzt um einen Parkplatz zu suchen, doch er konnte nicht zum Kurs gehen…
Vaals der katholische Polizeiseelsorger war zu einer Leiche gerufen worden. Doch dann benötigte er selbst medizinische Hilfe…
Und Bauer schaffte es, dass er sich – vorerst – noch rechtzeitig bekam…
Allein Vaals konnte Auskunft geben, doch er lag in einem Koma…
Und dann gab es da ja auch noch das Beichtgeheimnis…
Warum geht Bauer in diesen Stollen? Das ist doch bestimmt gefährlich, da er gesperrt ist? Wer hat diese Briefe geschrieben? Was hat Bauer den jungen Polizisten mitgegeben mit seiner Rede? Warum braucht Bauers Frau eine Auszeit? Weshalb konnte Bauer nicht zu dem Kurs gehen? Was kam ihm dazwischen, er war doch schon auf dem Weg? Wieso benötigte Vaals medizinische Hilfe? War die Leiche so sehr zugerichtet? Wie schaffte es Bauer, das Vaals die Hilfe vorerst noch bekam? Warum lag Vaals in einem Koma. Würde er reden? Würde er überhaupt reden können? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, das heißt, dass ich keine Fragen Hatte, was mit diesem oder jenem Wort bzw. Satz gemeint war. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich konnte Bauers Handeln verstehen. Allerdings nicht unbedingt, warum Sarah, Bauers Frau eine Auszeit brauchte. Sie hatte doch bestimmt gewusst, dass sie einen Pfarrer heiratete und die haben nie Feierabend. Vaals tat mir leid. Ich stelle es mir schrecklich vor, wenn jemand z.B. ein Verbrechen beichtet, keinerlei Reue zeigt, und der Pfarrer das der Polizei nicht verraten darf. Und dann noch dieser Karman, der nur neidisch auf Doof war, weil sie die Leitungen hatte und nicht er. Ein totaler Unsympathisch. Das Buch war von Anfang an spannend, und die Spannung hat sich auch gehalten bis zum Ende. Es hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich ebenso gut unterhalten gefühlt. Von mir daher eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.