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Veröffentlicht am 24.10.2017

Auf der Flucht

Die Gabe der Auserwählten
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Sie waren aus Venda geflohen, doch es ging nicht ohne erhebliche Blessuren ab…
Dann wurden sie auseinandergerissen, denn Lia war schwer verletzt in den Fluss gefallen, und Rafe ihr nach, um sie zu retten…
Doch ...

Sie waren aus Venda geflohen, doch es ging nicht ohne erhebliche Blessuren ab…
Dann wurden sie auseinandergerissen, denn Lia war schwer verletzt in den Fluss gefallen, und Rafe ihr nach, um sie zu retten…
Doch dann waren sie beisammen und suchten Schutz in einer Höhle, denn Lias Verletzungen mussten versorgt werden…
Und obwohl die Brücke, der einzige Übergang über den Fluss, zerstört war, stöberten Kaden und Griz sie auf…
Doch was diese beiden geschafft hatten, würden die anderen auch schaffen…
Auf dem Stützpunkt angekommen, erfuhr Rafe Schlimmes…
Und Lia wurde sich immer sicherer, dass sie zuerst nach Morrighan reiten müsse… Doch Rafe wollte sie nicht gehen lassen…
Und immer wieder fragten sie sich, ob Lia jetzt den Komizar getötet hatte, oder ob er noch hatte geheilt werden können…
Welche Blessuren erlitten sie, als sie aus Venda flohen? Warum war Lia in den Fluss gefallen? Es war ein wilder Fluss, würde Rafe sie halten können? Oder würden sie auseinandergerissen werden? Und die anderen auf dem Floß? Wo würden sie anlegen können? Würde Rafe Lia wieder finden? Und wie würde er sie zu dem Treffpunkt bringen, schwerverletzt wie sie war? Konnten Lias Wunden gut versorgt werden? Wieso hatten Kaden und Griz sie so schnell gefunden? Obwohl die Brück zerstört war? Gab es etwa doch noch einen anderen Übergang? Oder doch die weiter entfernte Furt? Wurden sie von den beiden gewarnt? Was erfuhr Rafe, als sie zum Stützpunkt kamen? Warum wollte Lia zuerst nach Morrighan? Und warum Rafe sie nicht gehen lassen? War der Komizar jetzt tot, oder lebte er noch? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dies ist der dritte Band der Reihe ‚Die Chroniken der Verbliebenen‘ von Mary E. Pearson. Die Autorin schreibt unkompliziert, das heißt es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Ich hatte Angst um Lia, auch wenn ich mir sagte, dass sie mit dem Leben davonkommen musste, denn sie war schließlich eine Hauptperson. Aber ich hatte doch Angst, dass sie aufgespürt würden und sich nicht genug wehren könnten. Schließlich hatte Kaden sie gefunden, doch letztlich überraschte er mich. Ich konnte durchaus verstehen, dass Lia nach Morrighan wollte, denn sie wollte ihr Volk warnen, aber sie war dort absolut nicht sicher. Im Gegenteil, sie begab sich damit in große Gefahr und ich konnte Rafe verstehen, der sie nicht gehen lassen wollte. Mit ihr gehen konnte er auch nicht, denn er wurde in Dalbreck gebraucht. Das Buch war sehr spannend von Anfang bis zum Ende. Doch es ist noch nicht das Ende dieser Geschichte. Es wird wohl noch einen vierten Band geben. Und ich bin sehr gespannt, wie diese Geschichte letztendlich ausgeht. Von mir bekommt das Buch eine Lese-/Kaufempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 23.10.2017

Engel für die Königin

Winterengel
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Annas Vater, der ihr das Glasgießen beigebracht hatte, war viel zu früh verstorben. Ihre Mutter war sehr krank. Nun musste Anna Geld verdienen…
Mit Wenzel, dem Sohn ihres Chefs verstand sie sich recht ...

Annas Vater, der ihr das Glasgießen beigebracht hatte, war viel zu früh verstorben. Ihre Mutter war sehr krank. Nun musste Anna Geld verdienen…
Mit Wenzel, dem Sohn ihres Chefs verstand sie sich recht gut, aber für das, was er von ihr wollte, nicht gut genug….
Ihr Chef, Meister Philipps, gestattete ihr, nach Feierabend Glaswaren herzustellen, die sie samstags auf dem Markt verkaufte…
So kam es, dass ein englischer Lord eines Tages bei ihr solche kleinen Engel kaufte und nicht lange danach mit seinem Diener bei ihr vorsprach…
Der englischen Königin Viktoria hatten Annas Engel so gut gefallen, dass sie viele davon erwerben wollte. Nur müsste Anna dafür nach England reisen….
Nach langem Ringen sagte Anna zu und so kam es, dass sie das schlimmste Abenteuer ihres Lebens erlebte…
Ein guter Bekannter und Freund Ihres Begleiters hatte an der Lösung des entstandenen Problems nicht geringen Anteil…
Warum musste Anna das Geld verdienen? Was wollte Wenzel von Anna, wozu sie nicht bereit war? Welche Glaswaren stellte Anna nach Feierabend her? Konnte sie diese Sachen auf dem Markt gut verkaufen? Was veranlasste den Lord bei ihr die kleinen Engel zu kaufen? Was wollte er danach von ihr? Wie kam die englische Königin an ihre Engel? Durch den Lord? Was veranlasste Anna, doch nach England zu reisen? Was geschah auf dieser Reise? Was war das schlimmste Abenteuer, das sie erlebte? Inwiefern hatte dieser Bekannte einen Anteil? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Wie alle Bücher von Corina Bomann ließ sich auch dieses sehr leicht und flüssig lesen. Es gab auch keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder garganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Mit Anna war ich überrascht, dass Queen Viktoria ihre Glasengel wollte, und ich war mit ihr entsetzt, als sie das Abenteuer erlebte. Sie tat mir entsetzlich leid. Dass sie letztendlich noch eine frohe Überraschung erlebte hat mich sehr gefreut. Auch wenn sie mit etwas Wehmut verbunden war. Dieses Buch war von Anfang an spannend, es hat mich sehr gut unterhalten und dermaßen gefesselt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Winterengel hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 17.10.2017

Kleiner Streuner Socke

Kleiner Streuner - große Liebe
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Eva hatte es geschafft, sie war mit dem Packen ihrer Sachen fertig. Denn demnächst würde sie umziehen…
Eva war einmal mit André liiert gewesen, doch hatte sie eines Tages die Notbremse gezogen, wie sie ...

Eva hatte es geschafft, sie war mit dem Packen ihrer Sachen fertig. Denn demnächst würde sie umziehen…
Eva war einmal mit André liiert gewesen, doch hatte sie eines Tages die Notbremse gezogen, wie sie es ausdrückte…
Die Elfen von Santa Claus sahen in den Straßen der Stadt einen kleinen, struppigen, halbverhungerten Hund…
Der kleine Hund erzählt seine Geschichte und die Elfen versprachen ihm, ihm zu helfen…
Als Eva mit den Einkäufen in der Sozialstation ankam, war André noch da. Widerwillig ließ sie zu, dass er ihr half…
Doch als André den Wagen auf seinen Standplatz fahren wollte, hätte er beinahe einen kleinen Hund überfahren, denn Eva konnte ihn gerade noch zum Bremsen bringen…
Sie entschlossen sich, den kleinen Hund hochzupäppeln. Allerdings würde er die meiste Zeit bei André verbringen müssen…
Der kleine Hund, sie nannten ihn Socke, war sehr glücklich bei seinen neuen Menschen. Doch noch hatte sich Eva zu nichts entschlossen….
Und dann gab es noch Evas Eltern, die ihre Tochter unbedingt mit einem ihnen genehmen Menschen verheiraten wollten…
Warum zog Eva um? War ihr die Wohnung gekündigt worden? Weshalb hat Eva, wie sie selbst sagt, bei André die Notbremse gezogen? Wie sahen die Elfen den Hund? Und wollten sie ihm helfen? Warum war eigentlich Eva nicht zufrieden, dass André ihr half? Wie konnte sie André zum Bremsen bringen? Und wie konnten sie den kleinen Hund retten? Warum musste der Hund bei André bleiben? Warum wollte Eva Andrés Nähe nicht mehr zulassen? Mit wem wollten ihre Eltern Eva verkuppeln? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Mein Meinung
Ich habe schon viele Weihnachtsbücher mit Hund von Petra Schier gelesen. Alle waren super, genauso wie dieses neue Buch auch wieder super war. Immer geht es um einen Hund, der ein neues Zuhause sucht oder braucht. So auch mit Socke, den seine Menschen ausgesetzt haben. Es ist überhaupt schon eine Unverschämtheit ein Tier, egal ob Hund oder Katze oder sonst was auszusetzen, aber dieser kleine struppige Kerl. Wenn ich das Cover sehe, möchte ich ihn ab liebsten streicheln. Und Eva ist diejenige, die Socke, wie sie den Hund nennen, erst zum Tierarzt bringt, und dann notgedrungen bei André lässt. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Wie immer war die Schreibweise von Petra Schier unkompliziert, denn es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Dass in einem Liebesroman - denn das ist dieses Buch – auch Sexszenen vorkommen ist ja wohl klar. Doch es wirkt nicht überladen damit. Denn wenn ein Roman damit überladen ist, dann mag ich das gar nicht. Doch dieses Buch war wieder super. Zu lesen wie ein Hund es schafft letztendlich zwei Menschen zusammen zu bringen die sich lieben, es nur noch nicht, oder zumindest einer davon, kapiert haben ist toll beschrieben. Auch habe ich mich gefragt, wie in der heutigen Zeit Eltern noch versuchen können, ihre Tochter zu verkuppeln. Ich habe das Buch genossen und es hat mich super unterhalten und auch köstlich amüsiert. Daher bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung und natürlich volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 16.10.2017

Mord wie im Märchen

Grimms Morde
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Es war ein Diener, der die Leiche der Frau unter der Überdachung der Brücke zum Hauptteil von Schloss Wilhelmshöhe, fand…
Und bei der Leiche fand man einen Zettel mit einem Zitat aus einem Märchen, das ...

Es war ein Diener, der die Leiche der Frau unter der Überdachung der Brücke zum Hauptteil von Schloss Wilhelmshöhe, fand…
Und bei der Leiche fand man einen Zettel mit einem Zitat aus einem Märchen, das die Brüder Grimm veröffentlicht hatten…
Doch es stammte nicht von ihnen, denn sie hatten es von einer Bekannten, die sie um solche Volksmärchen gebeten hatten…
Aber weil hier kaum jemand, der nicht von Adel war, Zutritt hatte, wurde Wilhelm Grimm verdächtigt…
Aus einem ganz bestimmten Grund fühlten sich die Schwestern Annette und Jenny verpflichtet, nach dem Mörder zu suchen…
Und dann fand man auch noch die Leiche eines jungen Mannes, dessen Buch Wilhelm Grimm – der der Zensurkommission angehörte – nicht veröffentlichen wollte…
Nun wurden die Grimms noch mehr verdächtigt und mussten unbedingt den Mörder finden…
Dann war da noch das, was mit Annette in Bökendorf geschehen war…
Wie fand der Diener die Leiche? Konnte man sehen, womit sie ermordet worden war? Was hatte es mit dem Märchenzitat auf sich? Von wem hatten sie dieses Märchen erhalten? Warum wurde ausgerechnet Grimm verdächtigt? Warum wollten die Schwestern Wilhelm Grimm bei der Suche nach dem Mörder helfen? Welchen Gr4und hatten sie? Warum war der junge Mann getötet worden? Weshalb wollte Grimm sein Buch nicht veröffentlichen? Wieso musste Wilhelm Grimm unbedingt den Mörder finden? Was war in Bökendorf geschehen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dieses Buch ließ sich sehr gut lesen. Es ist sehr interessant geschrieben, auch wenn mir in der ersten Hälfte etwas die Spannung fehlte. Doch die hervorragend recherchierten Fakten machten das durchaus wett. Ich hätte mir gewünscht, dass es um den Mord etwas mehr Verwicklungen gäbe, dass sich die Polizei nicht nur auf die Grimms als Täter konzentriert. Und wenn sie das nicht getan hat, so habe ich das diesem Buch nicht entnehmen können. Nur die Grimms hatten einige im Visier. Am Anfang des Buches befindet sich ein Personenregister, was ich sehr gut finde. Man kann dadurch immer mal wieder nachschauen, wenn etwas unklar ist. Am Ende hat die Autorin in einem Nachwort geschrieben, wer bzw. was historisch verbürgt ist. Das ist etwas, das ich in einem historischen Roman erwarte und in vielen, aber leider nicht in jedem finde. Ich kam gut in die Geschichte hinein, und in die Protagonisten konnte ich mich auch sehr gut hineinversetzen. Wie ein roter Faden ziehen sich die Ereignisse um Annette in Bökendorf durch das ganze Buch. Daher macht nicht nur der Mord den historischen Roman spannend, sondern auch die erwähnten Ereignisse, die sich für mich sogar in weiten Teilen des Buches in den Vordergrund geschoben haben. Alles in Allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe vier von fünf Sternen bwz. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 07.10.2017

Freudenschuss ein Mörder?

Veilchens Rausch
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Auf der Umbrüggler Alm war eine Tote gefunden worden… Und Veilchens Vorgesetzter beorderte sie sofort dorthin…
Eigentlich hätte Veilchen an diesem Vormittag einen Termin bei Polizeipsychologen gehabt. ...

Auf der Umbrüggler Alm war eine Tote gefunden worden… Und Veilchens Vorgesetzter beorderte sie sofort dorthin…
Eigentlich hätte Veilchen an diesem Vormittag einen Termin bei Polizeipsychologen gehabt. Doch weil sie diese Sache auf der Alm brennend interessierte, würde sie den Termin einfach verschieben…
Auf der Umbrüggler Alm hatte die Firma TYROVALUE ein Fest gefeiert. Und die Tote hatte dort bedient…
Dann war es zu Turbulenzen gekommen, weil Victoria Schwarz den Anlegern, die zu diesem Fest eingeladen waren, einiges klarmachen wollte…
Der Landeshauptmann Freudenschuss hatte sie nach draußen gezerrt… Und das sollte ihm nicht gut bekommen…
Doch Veilchen glaubte nicht an dessen Schuld und ermittelte weiter, was dem Generalstaatanwalt gar nicht passte… Und er hatte triftige Gründe dafür – aus seiner Sicht…
Wer war die Tote auf der Alm? Warum musst zusätzlich auch noch Veilchen an den Tatort kommen? Ihr Vorgesetzter wusste doch von dem unabdingbaren Termin? Konnte sie den wirklich einfach verschieben? Würde sie da nicht in Schwierigkeiten geraten? Was war die TYROVALUE.für eine Firma? Und was hatte die Tote damit zu tun? Was wollte Victoria Schwarz den Anlegern klarmachen? Warum hatte Freudenschuss, sie nach draußen gezerrt? Bekam er deshalb Probleme? Wieso glaubte Veilchen nicht an dessen Schuld? Wieso hatte der Generalsstaatsanwalt etwas dagegen, dass Veilchen auch noch in anderer Richtung ermittelte? Welche Gründe hatte er? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Dies ist der vierte Band über die Ermittlungen von Valerie Mauser genannt Veilchen. Leider kenne ich den unmittelbaren Vorgänger nicht, weshalb ich auch nicht auf dem neuesten Stand bezüglich Veilchens Privat- und auch Berufsleben war. Aber trotzdem bin ich gut in die Geschichte hineingekommen. Auch konnte ich mich gut in Veilchen hineinversetzen. Dass es ihr nicht passte, dass sich die ganzen Ermittlungen auf Freudenschuss konzentrieren sollten, kann ich sehr gut verstehen, auch wenn sie auf diesen nicht immer gut zu sprechen war. Und es wirklich viele Indizien gab, die auf ihn als Täter hinwiesen. Ich fand das Buch von Anfang an spannend. Es gab auch immer wieder kleine lustige Einlagen, die den Kriminalfall zwar auflockerten aber nicht von ihm ablenkten. Ich musste auf jeden Fall des Öfteren schmunzeln, was mir aber sehr gut gefiel. Dass sie manchmal ausflippt, macht sie erst recht liebenswert. Dass Veilchen am Ende noch in Lebensgefahr gerät, ist fast selbstverständlich. Alles in Allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung, sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.